Mixed Martial Arts (MMA) in Deutschland: Ein Blick auf die Nürnberger Szene

Mixed Martial Arts (MMA), was übersetzt "gemischte Kampfkünste" heißt, trägt seine Definition bereits im Namen. MMA ist ein Hybrid verschiedener Kampfdisziplinen wie Kickboxen, Ringen oder Muay Thai.

Geschichtlich ist MMA wie das Pankration in Griechenland. Dort ging es auch darum, wer der Bessere aus verschiedenen Disziplinen war, erklärt Heinz Einsiedler vom Veranstalter.

Für Nürnberg war es das erste Event in dieser Größenordnung, das Publikum nahm die Kämpfe begeistert an. Dabei waren viele Lokalmatadoren am Sonntagabend am Start. Etwa der 21-jährige Nürnberger Cardas Sengül vom "Hammers Team", der seinen Kontrahenten aus Ulm gleich in der ersten Runde bezwang.

Dabei ist Sengül noch Amateur - er opfert viel Zeit, um regelmäßig trainieren zu können. Fünfmal die Woche arbeitet der Azubi an Technik, Kondition und Kraft. "Mein Team ist wie eine Familie für mich.

Der schwierige Stand von MMA in Deutschland

MMA hat in Deutschland insgesamt aber einen schweren Stand. 2010 verbot die Bayerische Landeszentrale für Neue Medien (BLM) die Ausstrahlung von Kämpfen im deutschen Fernsehen. Das Verbot wurde insbesondere wegen der rohen Gewalt ausgesprochen, weil auch auf am Boden liegende Gegner eingeschlagen werden darf.

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Vor dieser Form der Gewaltverherrlichung müsse man Jugendliche schützen, fand die BLM - in einer Zeit, in der brutale Schulhofprügeleien über soziale Netzwerke die Runde machen, ein gut gemeinter Ansatz an den falschen Adressaten. Dabei war im Löwensaal vor allem zu beobachten, wie respektvoll die Kämpfer nach den Duellen miteinander umgingen.

Lokale Talente und ihre Ziele

Acht Nürnberger Kämpfer aus dem "Fight Gym" oder dem "Hammers Team" standen im Käfig. Darunter auch der erst 19-Jährige Andreas Hasselbacher, der als Riesentalent gilt und am Sonntag seinen ersten Profikampf gewann.

Fünfmal die Woche trainiert der ehemalige Judoka. Sein großes Ziel: Die Ultimate Fighting Championship (UFC), die Königsklasse des MMA.

"Ich will auf jeden Fall auch international kämpfen, damit die UFC auf mich aufmerksam wird. Aber bis dahin will ich erst noch ein paar Kämpfe hier machen, um routinierter zu werden" blickt Hasselbacher bodenständig in seine Zukunft.

Fragen zum Einstieg ins MMA-Training

Wann kann ich in das MMA Training einsteigen ? ( da machen auch ein paar "international erfolgreiche mma kämpfer" mit ( nicht alle ;D ) und will diesen nicht mit meiner inkompetenz im weg stehen.

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Was sollte ich für Basics haben bevor ich in MMA einsteige ?

Geh einfach hin. Trainier mit, und in einem guten Gym wirst du sehen das die Guten den Schlechteren gern ihr Wissen vermitteln werden und ihnen helfen und Tipps geben. Ich war da auch sehr positiv überrascht als ich angefangen habe und gebe mittlerweile wenn mal ein Neuer kommt genauso geduldig und freundlich Hilfestellung.

Ich denke, dass beides gut ist. Machst du MMA hast du schon direkt das "kombinierte" Training und kannst dir schon von Anfang den Respekt vom Trainer erarbeiten, dass er dich irgendwann vielleicht kämpfen lässt (wenn du wilst).

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