Clemens Werner: Werdegang im MMA und Wissenschaft

Der folgende Artikel beleuchtet den Werdegang von Clemens Werner, sowohl im Bereich der Mixed Martial Arts (MMA) als auch in seiner wissenschaftlichen Karriere.

Akademische Laufbahn

Clemens Werner hat eine beeindruckende akademische Laufbahn hinter sich:

  • Okt. 1990 - Sept. 1993: wiss. Angestellter am Max-Planck-Institut für Polymerforschung Mainz, in der Abteilung für Polymerphysik bei Prof. Dr. E. W.
  • Okt. 1993 - März 1994: Stipendiat am Institut Charles Sadron (Université Louis Pasteur Strasbourg, École d"Application des Hauts Polymères), Laboratoire Réseaux Polymères Interpénétrés et Materiaux Analogues, in der Arbeitsgruppe von Dr. G. C.
  • April 1994 - März 1997: wiss. Ang. an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Organische Chemie im Arbeitskreis von Prof. Dr. R.
  • April 1997 - Juni 2002: akad. Rat, seit Juli 2002 akad. Oberrat an der Universität Bayreuth, Makromolekulare Chemie II im Arbeitskreis von Prof. Dr. R. Stadler
  • 1990 Promotion, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Makromolekulare Chemie (Prof. Dr. R. Stadler).
  • 1987 Diplom, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Makromolekulare Chemie (Prof. Dr. H.-J. Cantow und Dr. R.
  • Nov. 1988 - April 1989 sowie August 1991 Stipendiat an der Stanford-University, Department of Chemical Engineering, in der Abteilung von Prof. Dr. G. G.

Forschungsschwerpunkte

Die Medizinische Klinik und Poliklinik III ist im Rahmen eines wissenschaftlichen Schwerpunktes am Pankreaszentrum München beteiligt. Dabei wird insbesondere großer Wert auf die interdisziplinäre Interaktion mit der Chirurgischen Klinik, der Gastroenterologie (Medizinische Klinik II), der Strahlentherapie, der Radiologie und der Pathologie gelegt.

Translationale Forschung „Pankreaskarzinom“

Die wissenschaftlichen Aktivitäten stehen klinischen Studien zur adjuvanten Therapie (nach Operation) und Therapiestudien zum lokal fortgeschrittenen und metastasierten Pankreaskarzinom im Vordergrund. Daneben besteht ein weiterer Forschungsschwerpunkt in der Durchführung translationaler Studien, vor allem in Zusammenarbeit mit dem Pathologischen Institut und dem Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IBE).

Ziel all dieser Projekte ist es, anhand von Tumorgewebeproben bzw. von Blutproben neue molekulare Biomarker zu identifizieren, die es erlauben sollen, Patienten definierten Risikogruppen zuzuordnen und anhand dieser Gruppierung dann auch differenzierte Therapiestrategien einzusetzen. Daneben untersuchen wir auch sogenannte „prädiktive“ Biomarker, die es uns zukünftig ermöglichen sollen idealerweise bereits vor Therapiebeginn die Effektivität aber auch mögliche Nebenwirkungen einer Therapie (Chemotherapie, Biologicals) vorherzusagen. All diese Bemühungen haben zum Ziel, jeden Patienten möglichst individuell mit der für ihn optimalen Therapie zu versorgen.

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Der derzeitige Hauptfokus unserer translationalen Forschungen liegt auf dem sog. Neben Biomarkern für die neuen Biologicals beim Pankreaskarzinom wie Erlotinib oder Afatinib beschäftigen wir uns aber auch mit prädiktiven Faktoren für die Effektivität und Toxizität von zytostatischen Substanzen (z. B. Expression des Transportproteins hENT1 bei Gemcitabin-Therapie oder dem Stromaprotein SPARC bei der Therapie mit nab-Paclitaxel). Dabei wird ein breites Spektrum an molekular-pathologischen Methoden wie PCR, Immunhistochemie und Fluoreszenz in-situ Hybridisierung eingesetzt. Neue Ansätze untersuchen dabei auch den Nachweis von Tumor-Mutationen in im Blut zirkulierender Tumor-DNA (ct-DNA), als vielversprechendes Verfahren der so genannten „Liquid biopsy“.

Grundlage für all die oben genannten Untersuchungen ist die Akquise von Tumor-Gewebeproben, die wir über unsere eigene Biobank / Onkologische Studienzentrale organisieren. Hierbei handelt es sich in der Regel um Material von Studienpatienten aus multizentrischen Therapiestudien, die wir als Investigator-initiated Trials (IITs) im Rahmen der AIO (Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der Dt. Krebsgesellschaft) durchführen.

Translationale Forschung „Kolorektales Karzinom“

Die molekularpathologische Charakterisierung von kolorektalen Karzinomen und die Entwicklung von prädiktiven Faktoren in Hinblick auf eine individualisierte Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms ist ein wichtiger Schwerpunkt der AG Onkologie. Dabei kooperieren wir mit dem Pathologischen Institut der LMU (Prof. Dr. A. Jung, Prof. Dr. J. Neumann, Prof. Dr. F. Klauschen), dem Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (Prof. Dr. U. Mansmann) sowie dem Labor für funktionelle Genomanalyse der LMU (LaFuGa, Dr. H. Blum).

Im Rahmen von multizentrischen Therapiestudien, die wir als Investigator-initiated Trials (IITs) im Rahmen der AIO (Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der Dt. Krebsgesellschaft) durchführen, werden Tumor- und Gewebeproben archiviert und weiter untersucht. Es werden ausführliche Mutations- und Expressionsanalysen durchgeführt, mit deren Hilfe man unterschiedliche prognostische und prädiktive Gruppen von Patienten definieren kann. Ziel ist es, im Sinne einer „personalisierten Krebsmedizin“ den Patienten diejenigen Substanzen (Chemotherapie und Biologicals) zukommen zu lassen, bei denen aufgrund des molekularen Profils des Tumors die größte Aussicht auf Erfolg besteht. Umgekehrt soll damit der Anteil der Patienten verringert werden, die bei Ineffektivität der Substanzen nur den Nebenwirkungen ausgesetzt sind und daher keinen Nutzen von der Behandlung haben.

Das Hauptaugenmerk unserer Analysen liegt gegenwärtig in der Charakterisierung des EGFR (epidermaler Wachstumsfaktor Rezeptor) abhängigen Signalwegs der Tumorzellen. Dieser kann durch verschiedenste Substanzen gehemmt werden. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit Faktoren, welche die Wirksamkeit und die Toxizität der im kolorektalen Karzinom zugelassenen Substanzen (5-FU, Capecitabin, Irinotecan und Oxaliplatin) sowie antiangiogenetischer Wirkstoffe (Bevacizumab, Regorafenib) beeinflussen.

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MMA - Mixed Martial Arts

Im Bereich Mixed Martial Arts (MMA) gibt es in Deutschland und weltweit eine dynamische Entwicklung:

  • MMA boomt in Deutschland. Veranstalter Oktagon verkauft die größten Arenen aus, selbst Stadien sind mittlerweile möglich. Doch nun bahnt sich Konkurrenz aus dem Ausland an.
  • Im Profibereich zählen in Mixed Martial Arts vor allem Titel, aber auch im Amateurbereich gibt es internationale Turniere.
  • Wie viele andere Kampfsportarten findet auch Mixed Martial Arts in Gewichtsklassen statt. Viele Athleten treten aber deutlich unter ihrem natürlichen Gewicht an. Sie unterziehen sich teilweise extremen Methoden, um abzunehmen - und setzen dabei auf zahlreiche Tricks.
  • Für die Reality-Show "The Ultimate Fighter" sucht die größte MMA-Organisation der Welt nicht nur gute Kämpfer, sondern auch interessante Typen. Der Schweizer Robert Valentin zählt schon zu den Gewinnern der aktuellen Staffel und ist noch einen Sieg entfernt, einen UFC-Vertrag zu bekommen.
  • Es passt in die rechte Ideologie der Wehrhaftigkeit, aber auch Linksextreme kapern Kampfsport ganz gezielt. Die Königsdisziplin Mixed Martial Arts wächst in Deutschland rasant - distanziert sich aber stark vom Extremismus. Für solches Gedankengut ist in der Philosophie des Sports kein Platz.

Behandlungsschwerpunkte

Die Medizinische Klinik und Poliklinik III bietet zur Behandlung bei fortgeschrittenem Darmkrebs eine einzigartige Kombination aus diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten mit Einsatz modernster technischer und medikamentöser Verfahren.

Durch die enge Abstimmung der Experten unterschiedlichster Fachrichtungen vor Ort kann eine individuelle, optimale Behandlungsstrategie für jeden einzelnen Patienten festgelegt werden. Hierbei berücksichtigen wir stets die Erkrankungssituation unter Miteinbeziehung modernster Forschungsergebnisse, aber natürlich auch die Wünsche unsere Patienten nach verträglichen Therapieverfahren.

Die Schwerpunkte der Medizinischen Klinik und Poliklinik III liegen in der präoperativen Therapie (Tumorverkleinerung vor Operation), der adjuvanten Behandlung (nach operativer Entfernung des Primärtumors) und der palliativen Therapie (bei Metastasen).

In unserer Klinik werden zahlreiche Studien zur Behandlung von Darmkrebs angeboten. Diese ermöglichen die frühzeitige Behandlung mit innovativen Medikamenten und tragen auf diese Weise zur Verbesserung der Behandlung bei. Als wichtiger Forschungsschwerpunkt steht die personalisierte Krebstherapie, d.h. die Anpassung der Behandlung an die speziellen Eigenschaften des Patienten und des Tumors im Vordergrund.

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Ein weiterer klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt der Medizinischen Klinik und Poliklinik III besteht in der Behandlung von bösartigen Tumoren der Speiseröhre und des Magens.

Bei der Behandlung dieser Art von Tumoren ist eine exakte Diagnostik und das planvolle Festlegen des optimalen Therapieregimes von größter Wichtigkeit. Dies geschieht in Form von regelmäßigen Besprechungen mit Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen (Radiologie, Nuklearmedizin, Pathologie, Gastroenterologie, Chirurgie, Strahlentherapie).

In Abhängigkeit von der Tumorart, der Lokalisation und der Ausbreitung bieten wir in der Medizinischen Klinik und Poliklinik III neben der präoperativen (Tumorverkleinerung vor Operation) und der adjuvanten Therapie (nach operativer Entfernung des Primärtumors) auch palliative Chemotherapien (bei Metastasen) an. Oft ist die Durchführung der Therapie multimodal, das heißt, dass für den bestmöglichen Therapieerfolg eine Abfolge von Chemotherapie, Radiochemotherapie und/oder Operation vorgesehen ist. Nur so kann gewährleistet werden, dass jeder Patient, selbstverständlich unter Berücksichtigung von Alter, Aktivitätsgrad und persönlichen Wünschen, die für ihn optimale Therapie erhält.

Neben sämtlichen Standardbehandlungen stehen neue und moderne Substanzen sowie eine Vielzahl innovativer Therapieregime in Form von wissenschaftlichen Studien zur Verfügung. Hier kommen beispielsweise monoklonale Antikörper, sogenannte „small molecules“ sowie (in Kooperation mit den entsprechenden Fachrichtungen) Strahlentherapie und Therapien bei Aszites (Bauchwassersucht) zu Anwendung. Ziel bei der Behandlung und Forschungsschwerpunkt ist eine individuelle, auf den Patienten zugeschnittene Behandlung („Patient-tailored therapy“).