Die Herkunft eines Wrestlers mit Socke: Die Geschichte von Deadsaw

Die Welt des Wrestlings ist voller farbenfroher Charaktere, jeder mit seiner eigenen einzigartigen Geschichte und Persönlichkeit. Einer dieser Charaktere ist "Deadsaw", ein mysteriöser Kämpfer, dessen Herkunft unbekannt ist und der sich im Ring beweisen will. Dieser Artikel wirft einen Blick auf die Herkunft dieses Charakters und die Einflüsse, die zu seiner Entstehung beigetragen haben.

Die Anfänge und Inspiration

Die Idee für den Charakter "Deadsaw" entstand bereits im September 2018. Das Ziel war es, einen einzigartigen Charakter zu schaffen, mit dem sich der Wrestler identifizieren kann und der ihm Spaß macht.

Als Inspiration diente unter anderem die TV-Serie "Arrow", in der der Charakter "Deadshot" eine Rolle spielte. Da der Name jedoch bereits durch einen Comic-Helden besetzt war, entstand die Idee für "Deadsaw".

Die Beschreibung des Charakters lautet wie folgt: Er ist ein eher mysteriöser Kämpfer, der viel durchgemacht hat und sich im Ring beweisen will. Er spricht eher langsam, mit tiefer Stimme, aber mit moderner Sprache. Seine Herkunft ist unbekannt.

Training und Mentoren

Der Wrestler hinter "Deadsaw" begann seine Karriere im August 2018 und hatte sein erstes Match im Frühling 2019 bei Fantasy Basel. Er wurde von Marshal T. und der Wright Schule trainiert.

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Ursprünglich entdeckte er das Wrestling als Teenager im Alter von 16 Jahren und suchte eine Wrestling Schule. So kam er zu „WAR“ (Wrestling Academy Rorbas) und zu Marshal T. Nach einer Pause begann er wieder und kam über eine andere Show mit Hector Invictus über die NEW ins Gespräch.

Montags trainiert er bei WAR und einmal im Monat bei Alex Wright. Marshal T konnte ihn auf ein gewisses Level im Wrestling bringen. Danach trainiert er auch bei Alex Wright, der mittlerweile sein Haupttrainer ist.

Regelmäßig kommen auch andere Trainer zu WAR, wie z.B. Joe E. Legend, bei dem man immer sehr viele neue Moves/Kombos lernen kann. Dann schauten auch mal Ares und Claudio (Cesaro) vorbei, natürlich bevor Claudio zur WWE kam. Auch waren Tatanka, Rhino und David Cash da. Von Tamura, der einige Jahre mit Shinsuke Nakamura trainiert hatte, konnte er in Lissabon in Portugal bei CTW lernen.

Seminare und Trainingsablauf

Die Seminare sind unterschiedlich gestaltet. Meistens startet man mit dem Aufwärmen, gefolgt von den Basics. Danach folgen oft sogenannte Kombos wie z.B. internationale oder allgemeine Spots von „rope to rope“ oder „corner to corner“. Ab Mitte oder gegen Ende des Trainings logischerweise auch Moves und als Pause für den Körper auch die Ringpsychologie.

Bei Dave „Kid Kash“ gab es am Anfang Aufwärmen - viel Ausdauerübungen (Treppenrennen mit Gegenständen, ums Haus laufen usw.), im Ring Grappling, gefolgt von schnellen Spots und am Schluss Pizza. Bei Claudio und Ares gab es auch das Aufwärmen, dann die Fallschule, gefolgt von Spots und Moves. Während den Übungen gab es die Ringpsychologische Erklärung dazu.

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Der Weg zum Wrestling

Zum Wrestling kam der Wrestler hinter "Deadsaw" per Zufall, als er mit seinem Bruder im TV herumgezappt hatte. Es war im Jahr 2006, als sie das erst mal SmackDown entdeckten und später auch immer wieder auf der Konsole spielten.

Einige Jahre später wollte er das selber mal ausprobieren. Obwohl er schon damals wusste, dass es logischerweise gestellt ist, faszinierte ihn, was diese Leute für diesen Unterhaltungssport alles gemacht haben. Ebenfalls fühlt er sich dort hingezogen, weil er eine große Passion für das Wrestling hat. Er geht auch regelmäßig ins Gym. Mittlerweile macht er nur noch Wrestling und Fitness.

Ziele und Zukunftspläne

Der Wrestler hinter "Deadsaw" fühlt sich überall zu Hause, wo ein Ring steht. Bisher durfte er in der Schweiz, Deutschland und Portugal auftreten. Wo er aber definitiv hin möchte, sind vor allem die USA.

Doch davor möchte er gerne noch einiges an Erfahrung in Mexiko, Österreich, Ungarn, Italien, Frankreich, Kanada und in England sammeln. Wobei es so wie es jetzt ist, dass er immer nach Deutschland fürs Wrestling fährt, in Ordnung ist, weil Deutschland sehr viel zu bieten hat.

Sein Ziel ist es, in den USA Fuß zu fassen. Alex Wright unterstützt ihn dabei und formuliert sein Feedback dementsprechend. Er sagte beispielsweise zu ihm auch: „Die Größe für diesen Sport wie auch die Gegebenheiten hast du. Du hast großes Potenzial, nutze das. Ich bringe dich dort hin. Den Weg musst jedoch du gehen!“

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Trainingsaufwand und Engagement

Die Fahrt zum Training nach Deutschland dauert ca. 4 Stunden von Zürich nach Nürnberg. Er reist meist am Samstag an, fährt am Sonntag wieder zurück und profitiert extrem viel von den Einzeltrainings.

Bisher möchte er noch etwas an Erfahrung sammeln und auch seinen Körper trainieren. Mit Alex Wright und der Prowrestlingschool hat er aktuell den perfekten Trainer gefunden. Sobald die Zeit gekommen ist, wird er sich auch woanders bewerben, um dort an Shows und evtl. an Seminaren teilzunehmen.