We Love MMA: Ein Schweizer Kämpfer im Rampenlicht und Hulk Hogans umstrittenes Comeback

In der Welt des Mixed Martial Arts (MMA) gibt es immer wieder neue Gesichter und spannende Geschichten. Ein Beispiel dafür ist Nick Betschart, ein Schweizer Kämpfer, der erst spät zum MMA gefunden hat und nun in der Szene für Furore sorgt.

Nick Betschart: Vom Ringen zum MMA-Kämpfer

Muotathal, eine Gemeinde im Kanton Schwyz, ist bekannt für ihren Käse- und Älplermarkt. Nun schickt sich ein Einheimischer an, die Gemeinde auf dem Radar des Kampfsports zu platzieren: Nick Betschart. Der 30-Jährige führt in Muotathal seit drei Jahren eine eigene Beiz. Nun will er sich in Mixed Martial Arts (MMA) einen Namen machen.

Am kommenden Samstag trifft er in der Basler St.-Jakobs-Halle anlässlich von «We love MMA 35» auf Ugur Dogan aus Deutschland. Für das Debüt attestiert ihm sein Trainer Rafael Perlungher von der Yogaka MMA Academy in Zürich eine gute Chance auf den Sieg, da sein Schützling vom Ringen kommt.

Betschart, der in Muotathal wie viele andere mit Handball begann, wechselte als 7-Jähriger zum Ringen, bis er als Jugendlicher das Partyleben entdeckte und zehn Jahre lang keinen Sport mehr machte. Erst zum Anfang dieses Jahres kam er nach Zürich zu Perlungher in den Zürcher Ringerclub.

Den 30-Jährigen fasziniert MMA, weil er da mehr Möglichkeiten hat als im Boxen oder Kickboxen, um einen Gegner zu besiegen. «Ich will MMA mal ausprobieren. Es nimmt mich einfach wunder, das muss ich erlebt haben. Wenns gut läuft, mache ich noch weitere Kämpfe. Wenn nicht, dann wars das», sagt Betschart ganz unbekümmert.

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Das Interesse ist so gross, dass rund 100 Personen - Familie und Freunde - am 2. Dezember nach Basel reisen, um sich die Show anzusehen und ihn zu unterstützen. Sie reisen gemeinsam in einem Car knapp zwei Stunden von Muotathal nach Basel. Da will sich Betschart natürlich nicht lumpen lassen.

We love MMA 35 fand am Samstag, 2. Dezember in Basel statt. Unter den Fights waren:

  • Nick Betschart (Yogaka MMA Academy Zürich) vs. Ugur Dogan (SIT Vale Tudo Team Pforzheim)
  • Brahim Belghith (Igor Araujo MMA Team Genf) vs. Remo Ionnoni Fiore (RAPT ELITE FITNESS Salzburg)
  • David Moscatelli (Lausanne Boxing Institut) vs. Mijo Milos (SIT Vale Tudo Team Pforzheim)

Hulk Hogan: Zwischen Legende und Kontroverse

Ein weiteres Thema, das die Gemüter in der Wrestling-Welt erregt, ist die Rückkehr von Hulk Hogan in die WWE. Der «Hulkster» ist für die WWE wieder der Held, der er immer war. Dass er es nicht immer besser weiss, zeigte der Ex-König des Wrestlings in den letzten Jahren häufig.

Wegen rassistischer Aussagen auf einem Teil eines Sexvideos, wurde er dann vor drei Jahren aus der «Hall of Fame» der World Wrestling Entertainment (WWE), des grössten Wrestling-Unternehmens der Welt, geworfen. Jetzt, drei Jahren später, wurde der 64-Jährige wieder aufgenommen.

Der Skandal

Nachdem das Internetportal gawker.com 2012 einen Ausschnitt eines Sexvideos aus dem Jahr 2007 mit Terry Bollea, wie Hulk Hogan bürgerlich heisst, veröffentlichte, erstritt Hogan nach einem vierjährigen Rechtsstreit eine Entschädigung von 140 Millionen Dollar. Im Zuge der Gerichtsverhandlungen kam auch heraus, dass auf einem Teil des Sexvideos auch rassistische Äusserungen von Hogan zu hören seien.

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Laut den Insidern soll er über die «wirklich schlechten Entscheidungen» seiner Tochter Brooke Hogan gesprochen haben. Nachdem er Millionen in Brookes Musikkarriere investiert habe, soll nun ein «schwarzer Milliardär» angeboten haben, sie zu finanzieren. «Ich weiss nicht, ob Brooke den Sohn von diesem schwarzen Typen gebumst hat», wurde Hogan zitiert. Anschliessend benutzt Hogan mehrmals abfällig das N-Wort.

Der über Jahrzehnte grösste Star der WWE wurde anschliessend aus der Geschichte der Liga gelöscht. Sein Profil, seine Merchandise-Produkte, alles. Und auch in der Hall of Fame wurde er gelöscht. Es schien so als habe es Hulk Hogan nie gegeben.

WWE damals in einer Stellungnahme: «WWE hat den Vertrag mit Terry Bollea (aka Hulk Hogan) beendet. WWE ist offen für alle Menschen, wie man an der Vielfalt unserer Angestellten, Performer und Fans auf der ganzen Welt erkennen kann.»

Es folgte die Entschuldigung von Hogan: «Vor acht Jahren habe ich während eines Gesprächs abstossende Worte benutzt. Dass ich diese beleidigenden Worte gewählt habe, ist untragbar. Es gibt keinen Vorwand und ich entschuldige mich dafür, das getan zu haben», so Hogan in einem vom Magazin «People» zitierten Statement.

Das Comeback

Für Hogan und die WWE macht die erneute Zusammenarbeit Sinn. Ihr grösster Superstar aller Zeiten ist zurück und endlich kann das Unternehmen wieder mit ihm werben. Und Hogan kann wieder in dem Zirkus mitmischen, wo er eine Legende ist.

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Viele Wrestling-Fans sind sich da nicht einig. Die einen appellieren an eine zweite Chance und seine Reue. Die anderen Fans wollen seine Aussagen nicht vergessen und sehen die Wiederaufnahme nach drei Jahren als eklatantes Zeichen.

Doch die WWE verpasste es mal wieder Diskriminierung vernünftig zu verurteilen. Sie schrieben zwei Sätze, um den rassistischen Hogan zu kicken und löschten ihn einfach, um das Problem zu begraben. Drei Jahre später nehmen sie ihn einfach so wieder auf. Mit einem dreizeiligen Text. War es das?

Die WWE muss sich erneut vorwerfen, dass sie es verpasste, seinem Millionen-Publikum etwas mitzugeben und für die Vielfalt einzustehen, mit der sie sich gerne (wenn es denn gerade passt) brüstet.

LOVE-DEB-Studie: Sicherheit und Wirksamkeit von Sirolimus DEB

Eine weitere interessante Entwicklung im medizinischen Bereich ist die LOVE-DEB-Studie. Ziel der LOVE-DEB-Studie (Large de-NOVo coronary artEry disease treated with sirolimus Drug Eluting Balloon: prospective evaluation of safety & efficacy of SELUTION SLR drug eluting balloon) ist es, die Sicherheit und Wirksamkeit von SELUTION SLR bei der Behandlung der nativen De-novo -Koronararterienerkrankung in größeren Gefäßen (≥2,75mm) zu untersuchen.

Ihr Hauptziel ist es, den Anteil der Patienten zu ermitteln, die sich innerhalb eines Jahres nach dem Eingriff einer Zielläsionsrevaskularisation (TLR) unterzogen.

„Die LOVE-DEB-Studie ist eine einzigartige Studie, in der wir die Sicherheit und Wirksamkeit von Sirolimus DEB bei De-novo -Erkrankungen ausschließlich in den großen Koronararterien in der klinischen Routinepraxis untersuchen. Unser Ziel ist es, 300 Patienten über einen Zeitraum von 12 Monaten in 10 Zentren im Vereinigten Königreich zu rekrutieren. Ich freue mich sehr, dass wir mit der Rekrutierung unseres ersten Patienten in Wigan den Startschuss für die Studie gegeben haben. Ich bin sehr dankbar für die unschätzbare Unterstützung all derer, die an dieser Studie beteiligt sind," kommentierte Principal Investigator Dr Abhishek Kumar, Consultant Cardiologist, Wrightington, Wigan and Leigh Teaching Hospitals NHS Foundation Trust.

MedAlliance war das erste Unternehmen für medikamentenfreisetzende Ballons, das von der FDA den Status „Breakthrough Designation" erhielt.

SELUTION SLR erhielt im Mai 2020 die CE-Zulassung für die Behandlung koronarer Herzkrankheiten. Dies ergänzt die umfangreichen Erfahrungen, die das Unternehmen mit den Studien SELUTION DeNovo und SUCCESS in Europa & SELUTION SFA in Japan gesammelt hat.

Bei der einzigartigen DEB-Technologie von MedAlliance handelt es sich um MicroReservoirs, die eine Kombination aus biologisch abbaubarem Polymer und dem Anti-Restenose-Medikament Sirolimus enthalten, die als Beschichtung auf die Oberfläche eines Angioplastie-Ballons aufgebracht werden. Diese MicroReservoirs ermöglichen eine kontrollierte und anhaltende Freisetzung des Medikaments für bis zu 90 Tage.