Woher kommt Taekwondo Ursprung?

Taekwondo (oder Tae Kwon Do) bedeutet „der Weg des Fußes und der Hand“ und kommt ursprünglich aus Korea. Taekwondo ist nicht nur eine Sportart, sondern vielmehr eine Tradition, vor allem in ihrem Geburtsland Korea. Obwohl Taekwondo zu den jüngsten Kampfkünsten gehört, wird sie von sehr vielen Menschen auf der ganzen Welt praktiziert.

Um die Entstehung des Taekwondo zu verstehen, müssen wir uns die Geschichte Koreas des 13. Jahrhunderts ansehen. Damals war das Land in 3 Königreiche unterteilt: Norden, Südwesten und Südosten. Der nördliche Teil des Königreiches war den anderen Teilen flächenmäßig überlegen und somit eine Bedrohung, sowohl militärisch als auch wirtschaftlich.

Im Sinne der geistigen Stärke wurden mehrere Kampfsysteme zur Verteidigung und zum Schutz des jeweiligen Königreichs entwickelt. Somit waren die Kampfkunstarten Taek Kyon (Fußkampf) und Soo Bak Gi (Faustkampf) geboren und wurden zur nationalen Kriegskunst erklärt. Um den besten Kämpfer zu ermitteln, fand jährlich ein Wettkampf statt.

Korea, das Ursprungsland des Taekwon-Do, kannte schon seit frühester geschichtlicher Zeit Formen des Kampfes, die in Zweikämpfen zur Anwendung kamen. Im Laufe des ersten nachchristlichen Jahrtausends bildeten sich im heutigen koreanischen Gebiet drei souveräne Teilreiche.

Das kleinste von ihnen, genannt Silla, wurde für seine elitären Kämpfer berühmt, die Anhänger des Hwarang-Do waren - einer Lebensphilosophie, die Übungen der alten Kampftechniken und Geisteswissenschaften Koreas sowie einen philosophischen Kodex enthielt. Durch die Notwendigkeit militärischer Anwendung wurden die Techniken des Subak und der anderen einheimischen Systeme kombiniert und kontinuierlich ausgefeilt.

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Nachdem das Königreich Silla mit Hilfe seinen im Hwarang-Do ausgebildeten Truppen die beiden anderen Teilreiche bezwungen hatte und sich mit ihnen vereinte, wurde die niveauvolle Kampfkunst im ganzen Land verbreitet. Die Namen Subak und Taekyon standen stellvertretend für das vielfältige Angriffs- und Verteidigungssystem, das die Basis für das heutige Taekwon-Do bildete.

Vor allem das Militär übte sich in den Kampftechniken, es wurden jedoch auch Wettkämpfe zur Unterhaltung des Adels veranstaltet. Nachdem es sich im Laufe der Jahre immer größerer Beliebtheit erfreute, erreichte das Subak im 12. Jahrhundert zunächst den Höhepunkt seines Ruhms. Obwohl das einfache Volk stets die alten Formen der Kampfübungen kannte, die als Ritual oder Spiel ausgeführt wurden, begann der Adel dennoch erst in dieser Zeit, ihm der Zugang zum militärisch perfektionierten Subak zu eröffnen.

Durch Publikationen der Zentralgewalt in der Yi-Dynastie (14.-19.Jhdt.), in der die Techniken des Subak für jeden verständlich präsentiert wurden, gelangte die Kunst unter die Menschen Koreas und fand begeisterten Zuspruch. Die nun weit verbreitete Übung des Subak im Volk war es auch, welche die Überlieferung der Kampftechniken im Verlauf der folgenden Jahre sicherte.

Denn durch interne Differenzen der Regierungskreise verlor die Kampfkunst und ihre Popularisation wesentlich an Bedeutung. Es folgte eine Zeit antimilitärischen Denkens, und das Subak als Ausdruck des alten Militarismus drohte in Vergessenheit zu geraten.

Als die japanischen Truppen in Korea einmarschierten, herrschte ein absolutes Verbot des Taek Kyon. Im Untergrund aber führten die besten Meister diese Kampkunst weiter und trainierten auch einige wenige Schüler. Choi Hong Hi wurde 1918 im heutigen Nordkorea geboren. Als Jugendlicher lernte er die Kampfkunst Teak Kyon und wurde 1938 zur Weiterbildung nach Japan geschickt, wo er sich die Kampfkunst Karate aneignete.

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Während des zweiten Weltkriegs wurde er in einem japanischen Gefängnis inhaftiert. In seiner Zelle hielt er sich mit Taek Kyon und Karate fit. Nach der Befreiung Koreas wurde er aus dem Gefängnis entlassen und ging nach Korea zurück, wo er ein Jahr später zum Leutnant der koreanischen Armee ernannt wurde.

1955 wurde der Name Taekwondo von führenden Persönlichkeiten Koreas akzeptiert, gleichzeitig bekam General Choi Hong Hi eine endgültige Genehmigung, Taekwondo zu veröffentlichen. Laut Choi Hong Hi besteht Taekwondo aus 5 „physikalischen Gesetzen“: Konzentration, Reaktionskraft, Gleichgewicht, Atmung und die Schnelligkeit. Obwohl Faustschläge gelegentlich mit einfließen, beruht Taekwondo fast ausschließlich auf dem kraftvollsten Treffer den es gibt, dem Fußtritt.

Deshalb dominieren hauptsächlich Fußtechniken einen Wettkampf. Heute unterteilt sich Taekwondo in verschiedene Disziplinen, die als Schwerpunkt im Training vorkommen.

  • Selbstverteidigung: Hierbei wird ohne Regeln gekämpft, Ziel ist es, sich zu verteidigen.
  • Freikampf: Kampf nach Taekwondo-Regeln mit dem Trainingspartner.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelangte sie schnell vor allem in besetzte Gebiete und konnte so auch in Korea Fuß fassen. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs übte Karate einen wichtigen Einfluß auf die koreanische Kampfkunstszene aus. Nach der Befreiung von der japanischen Besetzung 1945 strebten viele Kampfkunstschulen danach, ihre Stile organisiert zu verbreiten.

Erste Maßnahmen, dieses Ziel zu erreichen, wurden 1950 durch den Ausbruch des Koreakrieges unterbrochen, um erst nach 1953 erneut aufgenommen zu werden. Noch im Verlauf des Krieges wurde ein weiterer einschneidender Schritt für die Verbreitung des Subak vorgenommen. 1952 fand eine Demonstration koreanischer Kampfkunst vor dem Präsidenten Syngman Rhee statt.

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Dieser zeigte sich von den Fertigkeiten der Meister so beeindruckt, daß er Subak mit sofortiger Wirkung zum Pflichtfach an allen koreanischen Militärschulen machte. Sein Ansprechpartner und späterer Übungsleiter an vielen militärischen Institutionen war der Offizier Hong Hi Choi. Er hatte das traditionelle Subak sowie das japanische Karate studiert und beides mit seinen eigenen Konzepten zu verbinden gewußt und sollte in folgender Zeit zu einem Pionier in der Entwicklung und Verbreitung des Taekwon-Do werden.

1955 war er an einer Versammlung hoher Dan-Träger der koreanischen Kampfkünste beteiligt, in welcher man sich auf die gemeinsame Bezeichnung „Taekwon-Do“ für die Kampfkünste Koreas einigte, um die unterschiedlich entwickelten Stile nach außen hin zu vereinen. Obwohl zunächst nur einige der bedeutendsten Schulen den Begriff übernahmen, wurde er im Laufe der Jahre und durch die Öffentlichkeitsarbeit der Taekwon-Do-Bewegung zur allgemein üblichen Bezeichnung für die moderne koreanische Kampfkunst.

Nach einigen Jahren der Differenzen zwischen den 1961 auf eine Anordnung des Militärs hin erstmals zu einem organisierten Zusammenschluß aller koreanischen Schulen unter der Bezeichnung „Korea Taekwon-Do Association“ (KTA). Der mittlerweile zum General avancierte Choi wurde zum ersten Präsidenten der Vereinigung gewählt und leistete in folgender Zeit einen wesentlichen Beitrag zu der Veröffentlichung des Taekwon-Do, indem er mit seinen Schülern Demonstrationen in der ganzen Welt veranstaltete.

Bereits zu Beginn der sechziger Jahre gelangte die Kunst nach Vietnam, Thailand, Malaysia, Hong Kong und in die USA, 1964 erreichte sie Canada, Singapur und Westdeutschland, kurz darauf die Niederlande und viele andere europäische Staaten, den Mittleren Osten und Thailand. Von Canada aus leitete Choi 1966 die weltweite Organisation des Taekwon-Do ein, indem er die „International Taekwon-Do Federation“ (ITF) gründete und zugleich auch deren Präsidentschaft übernahm.

Bald zog er sich aus der KTA zurück, um sich der internationalen Verbreitung der ITF-Bewegung zu widmen. Anfang der siebziger Jahre unterrichteten laut ITF-Angaben weltweit über 600 Taekwon-Do-Lehrer. Im Laufe der Jahre ist Taekwon-Do ist fast alle Länder der Welt gelangt und erfreut sich großer Beliebtheit.

Die zweite, jüngere Organisation ist die World Taekwondo Federation (WTF). Die WTF wurde unter der Leitung von Dr. Durch interne Verbandsstreitigkeiten wurden unterschiedliche Stillrichtungen von Taekwondo entwickelt und geschult. Während die ITF die traditionelle Art von Taekwondo lehrt, wird bei der WTF die moderne Form unterrichtet.

Taekwondo ist eine Kampfkunst für alle Altersklassen. Ehrgeizige Menschen mit Leistungssport-Ambitionen sollten wie in jeder Sportart bereits im jungen Alter beginnen. Die Grundlagen der Beweglichkeit können in dieser Zeit besonders gut gelegt werden. Wer eine Kampfkunst zum Zweck der Selbstverteidigung sucht, ist hier richtig. Die Kombination aus Kraft und diszipliniertem Denken hilft bei der Entwicklung der eigenen Selbstsicherheit.

Diese wiederum bildet die Basis für die die erforderliche Gelassenheit zur Selbstverteidigung. Egal was Sie antreibt sich mit dem Thema Taekwondo zu beschäftigen, am Besten Sie probieren es einfach einmal aus und kontaktieren uns bezüglich einem kostenlosen Probetraining!

Wenn man den Ursprung des Taekwondo kennen lernen möchte kommt man nicht um eine Person herum. Es war das Jahr 1918 in dem Choi Hong-Hi in Ha Dae, einem Ort in Nordkorea, geboren wurde. Unter Sensei Funakoshi Gichin erlernte er in Japan schließlich Karate, was ihn für den weiteren Verlauf seiner späteren Kampfkunstlaufbahn stark prägen sollte.

Militär gebeten die Kampfkunst Chang Hon Yu (eine Synthese der erlernten Kampfkünste) zu unterrichten die er entwickelt hatte. Hauptmanns zum Oberstleutnant. dargebotenen Künsten. Er ordnete schließlich an, dass alle Soldaten in dieser Kampfkunst unterrichtet werden sollten.

entwickeln und in der Welt zu repräsentieren. Am 11. Längst zum General aufgestiegen gründete Choi 1966 die Internationale Taekwon-Do Federation (ITF). Die darauf folgende Periode beschreibt er selbst als eine Zeit des anhaltenden Kampfes. Durch verschiedene Aussagen die er gegen die Regierung tätigte wagte sich Choi nicht mehr nach Korea, da er befürchten musste, ins Gefängnis zu kommen.

abzuhalten und widmete sich einem persönlichem Studium der Kampfkünste. Sein Traum, Taekwon-Do durch die ITF bei Olympia vertreten zu wissen, blieb jedoch für immer unerfüllt. Am 15.