Das frühe Ableben vieler Wrestler ist ein трагическое Phänomen, das viele Fragen aufwirft. Ist es das Risiko, dass das Business so mitbringt? Haben oder sind die Promotions auch mit in der Verantwortung bzw. haben sie sogar ne (Mit-)Schuld? Geht es im Wrestling gar nicht ohne Schmerzmittel/Drogen und ist die Abhängigkeit damit nicht vorporgrammiert?
Die dunkle Seite des Rampenlichts
Depressionen, Drogen, Alkohol - die hässliche Seite des Rampenlichts. Viele Wrestler leben unter Saus und Braus. Daher sind Alkohol und Drogen oft mit im Spiel. Klar die verdienen nicht alle Millionen, aber durch die Ruf im Wrestling lebt es sich schon wie ein "Superstar". Man da feiert mal richtig durch (mit paar Groupies noch) und schon hat man eine Überdosis. Ein anderer Grund für Kontakt mit solche Mittel sind eventuell auch die Erziehung, wie RD-Bastie schon schrieb.
Wrestling ist etwas, was jeder machen kann. Selbst irgendein "ungebildetets Ghettokind" kann Wrestler werden. Im Rap Geschäft ist das ja ähnlich. Selbst wenn man ein berühmter Rapper geworden ist, steht man nach wie vor in Kontakt mit seiner Vergangenheit (z.B. 50 Cent).
Eng verbunden sind dann die seelischen Belastungen. Wenn man schon Drogen an den Fingern hat, und es mal in der Familie oder mit der Frau "mal nicht klappt", dann passiert es auch schnell, dass die Leute sich im Drogen oder Alkrausch umbringen. Ist ja auch vor allem in der Musikerbranche nicht anders. Bekannt ist ja der berüchtigte "Club 27" wo viele berühmte Musiker schon mit 27 Jahren verstorben sind. Häufige Todesursachen sind eben siehe oben Überdosen usw. Wie oben bei Steoride ist auch hier eine Suchtgefahr groß, wodurch der Körper in Mitleidenschaft gezogen wird.
Durch den Kontakt von solchen illegalen Mitteln und durch den Ruf lässt man sich manchmal auch schnell mit bösen Männern ein. Hier möchte ich als Beispiel Dino Bravo und Rikidozan nennen. Beide sind durch die Mafia bzw. Yakuza ums Leben gekommen.
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Die Verantwortung der Promotions
Die Promotions tragen auf jeden Fall eine Mitschuld. Früher konnten sich die Leute bei der WWE reinziehen was sie wollten. Zum Glück gab es ein Umdenken. Manchmal muss man die Leute eben vor sich selbst schützen.
Was den ein oder anderen trotzdem in Suchtmittelgefahr stürzen kann ist wenn die große Karriere vorbei ist und sie damit nicht umgehen können. Ein Grund sicherlich Steroide und Drogen. Früher wurde da einfach nicht drauf geachtet. Zum Glück gibts da heute doch ein Umdenken. Ich glaub es hat auch teilweise etwas mit der Bildung bzw. Erziehung zu tun. Der typische Akademiker wird ja eher selten zum Wrestler.
Ein Wrestler ist ja in erster Linie nichts andres als ein Darsteller bzw. Künstler. Einige Wrestler hatten ja nicht die beste Kindheit oder etwas schlechtes erlebt... um mal paar Namen in den Raum zu werfen, Scott Hall, Jake the Snake, X-Pac usw... - behütet aufgewachsen zu sein macht doch wesentlich mehr aus. Siehe auch ein Triple H, welcher womöglich noch nie harte Drogen genommen hat.
Der einzig große Fehler seitens der WWE damals war es Gehirnerschütterungen nicht ernst zu nehmen und den Wrestlern keine entsprechenden Pausen zu verordnen. Wenn ich als Kind beim Fußball mit jemanden Kopf an Kopf zusammengestoßen bin, kam ich ins Krankenhaus...bspw. weil mir schlecht war bzw. mein Kopf etwas abbekam. Es wurde eine leichte Gehirnerschütterung festgestellt...ergo => Ruhe und kein Sport. Das war in den 90ern... in einem Privathaushalt. Sehr komisch dass so etwas in einem großen Unternehmen wie der WWE erst nach Jahrtausendwende wirklich beachtet wurde.
Die Rolle von Schmerzmitteln und Drogen
Geht es im Wrestling gar nicht ohne Schmerzmittel/Drogen und ist die Abhängigkeit damit nicht vorporgrammiert? Geht schon, aber dann hat man eben auch kein Erfolg. Und wenn das Arbeitsschutzrecht vorsieht, dass Leute, die krank sind in dieser Zeit Urlaub nehmen müssen oder halt nicht bezahlt werden, dann führt das dazu, dass Schmerzmittel in größeren Mengen vertilgt werden.
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Die Gefahren des Wrestlingsports
Nimmt man zum Beispiel Chris Benoit, dieser hatte diesselbe Krankheit (fällt der Name gerade nicht ein) wie einige Footballer die sich umbringen, welche zu 100% vom Wrestling kommt (ich vermute vorallem von seinen Flying Headbutts), durch diesen Fall wird ja schon klar das Wrestling einfach gefährlich ist, dadurch sind solche Fälle leider im Bereich des möglichen. Es ist ja auch in einem Mysterio Match ein Wrestler erst vor kurzem im Ring gestorben (vor ein paar Jahren). Aber ich denke das allgemein Wrestlingals nicht so gefährlich angesehen wird wie es wirklich ist.
Verletzungen sind zwar selten der wirkliche Todesgrund, aber Wrestler (diejenige die nicht die Topstars sind, Cena dürfte das Proplem nicht haben:D) stehen unter unfassbarem Druck, in der WWE wird es zum Beispiel nicht gerne gesehen wenn jemand verletzt, daher verzichten Wrestler bei nicht ganz so schlimmen Verletzungen auch gerne auf eine Pause und schmeißen sich stattdessen ein paar Pillen ein oder beginnen zu Trinken. Damit beginnt meines Erachtens die Abwärtsspirale, was eindeutig aufs Wrestling zurückzuführen ist.
Das liegt aber auch vorallem am Fan, die meisten wollen spektakuläre Matches, so gefährlich wie möglich ect..... Denn das ist der Hauptgrund, warum mir die WWE heutzutage besser gefällt, heute nimmt zumindest die WWE auf sowas Rücksicht, gerade auf Gehirnerschütterungen (was auf Chris Benoit zurückzuführen ist). Es wir mehr auf den Nacken geachtet ect.
Die Hauptgründe für Abstürze im Wrestling
Die Hauptgründe wurden quasi alle bereits erwähnt, ich will das hier nochmal aus meiner Sicht zusammenfassen:
- Aufbaumittel / Steroide / usw. Damals in den 80er und 90er Jahren wurden die ganzen Nebenwirkungen solcher Mittel kaum ernst genommen. Vor allem die ordentlichen Muskelmänner, z.B. British Bulldog oder Ultimate Warrior haben dann das Zeug permanent genommen. Jeder Körper verträgt solche Mittel anders, deswegen gibt es auch Muskelmänner wie Lex Luger, die heute noch leben. In der Gegenwart ist u.a. Batista so einer. Bei ihm wird es wohl auch extrem gewesen sein was Aufbaumittel angeht. Ob das heute jetzt dank der modernen Medizin jetzt anders ist als früher kann man nicht genau sagen. Ich bin der Meinung (jetzt nicht böse oder abfällig gemeint), dass Batista wohl nicht über 65 Jahre alt wird. Ich kann mich auch irren, wie gesagt jeder Körper reagiert anders. Oft ist auch eine Suchtgefahr an solche Mittel keine Seltenheit.
- Körperliche Schwierigkeiten / Belastungen etc. Viele "Riesen" und "Big Men" im Wrestling sind früh verstorben. Das ist hier aber ein eher natürlicher Effekt. Klar heißt es "Bewegung tut gut". Aber die ganzen über 200 kg Schweren Big Men, bei denen müssen die körperlichen Funktionen, vor allem das Herz viel mitmachen. Dazu gehören Yokozuna, Earthquake, Big Daddy V, usw. Bei solchen Big Men ist Herzinfarkt die häufigste Todesursache. Bei anderen ist die körperliche Belastung aufgrund ihrer Körpergröße zu groß gewesen. Hier fallen mir z.B. Andre the Giant oder Giant Gonzales ein.
- Drogen / Rauschmittel / Alkohol Wie User Peyton's Royce es schon passend beschrieben hat. Viele Wrestler leben unter Saus und Braus. Daher sind Alkohol und Drogen oft mit im Spiel. Klar die verdienen nicht alle Millionen, aber durch die Ruf im Wrestling lebt es sich schon wie ein "Superstar". Man da feiert mal richtig durch (mit paar Groupies noch) und schon hat man eine Überdosis. Ein anderer Grund für Kontakt mit solche Mittel sind eventuell auch die Erziehung, wie RD-Bastie schon schrieb.
- Belastung durch den Wrestlingsport Auch das wurde hier angesprochen. Bekanntester Fall war der Tod von Chris Benoit. Man hat seine Gehirnerschütterungen kaum ernst genommen. Das hat sich aber bis heute regelrecht verbessert. Aber früher konnten viele Wrestler halt mal nur Wrestling und konnten nur in dieser Branche gutes Geld verdienen. Da nehmen viele auch ihre Gesundheit in Kauf, nur um noch ein paar Dollar mehr zu verdienen. Meist wurde ja nur nach Matcheinsatz bezahlt. Heisst wenn man "angeschlagen" war und den geplanten Kampf nicht antritt, dann gibts auch kein Geld. Deshalb haben viele Wrestler auch nach einer "kleinen" Gehirnerschütterung trotzdem Matches geführt.
Die veränderten Bedingungen hinter der Leinwand
Und jo, das Leben hinter der Leinwand hat sich geändert, es gibt viele Erkenntnisse und das ist wohl auch gut so...aber irgendwie ist es schon lustig, dass das immer als Vorwand zu nehmen. Als hätte es nicht auch Wrestler gegeben, die weniger Steroide gefuttert haben und die darauf geachtet haben, Verletzungen auszukurieren. Nur wurden die halt in der Regel auch nichts, weil der Promoter ein Interesse daran hat, dem Publikum jene Wrestler zu bieten, die auch angekündigt waren und die auch ordentlich Muskeln haben.
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Die Not der Kämpfer
Nicht erst seit Darren Aronofskys Drama »The Wrestler« von 2008, in dem ein sozial abgestürzter ehemaliger Wrestler trotz eines Herzinfarkts noch einmal in den Ring steigt, wird die Not der Kämpfer gelegentlich halbherzig diskutiert. Dass es den Wrestlern besonders dreckig geht, liegt zum einen an den Vertragsbedingungen in der Branche. Wrestler und Wrestlerinnen müssen bei ihrer Organisation offenbar unterschreiben, für niemand anderes zu kämpfen, und befinden sich faktisch im Besitz mächtiger Unternehmen, zumeist der WWE, sind aber trotzdem nicht fest angestellt. Auf dem Papier sind sie Freiberufler und damit ohne Ansprüche und Mitbestimmungsrechte. Es gibt für die Kämpfer weder eine Sommerpause noch eine automatische Gesundheitsversicherung oder eine Rente; sie müssen dort antreten, wohin der Boss sie schickt. In einer Welt ohne Gewerkschaft und externe Kontrollen sind sie dem Unternehmen schutzlos ausgeliefert.
Die Rolle von Genetik und Lebensstil
Viele Todesfälle sind auch einfach nur die typische Natur des Lebens. Wie auch bei uns gibt es unerwartete Todesfälle durch Autounfall usw. (im Wrestling z.B. Na man muss sagen dass Wrestler in den letzten Jahren hauptsächlich an natürlichen Dingen sterben und nicht mehr wie noch 2000er...
Bekannte Todesfälle im Wrestling
Betrachte man wieviele Wrestler relativ jung gestorben sind ist es schon schockierend. Um nur einige Beispiele zu nennen: (Owen Hart = Tod durch Folgeverletzung; Eddie Guerrero = Herzinfarkt; Chris Benoit = Selbstmord; Chris Candido = Blutgerinnsel; Curt Henning = Überdosis Kokain; Rick Rude = Herz Infarkt; Big Boss Man = Herzinfarkt) Das sind nur ein paar Beispiele, von denen keiner wirklich 45 wurde.
Tabelle: Frühe Todesfälle von Wrestlern
| Name | Alter | Todesursache |
|---|---|---|
| Owen Hart | 34 | Folgeverletzung |
| Eddie Guerrero | 38 | Herzinfarkt |
| Chris Benoit | 40 | Selbstmord |
| Curt Henning | 44 | Überdosis Kokain |
| Rick Rude | 40 | Herzinfarkt |
