Kampfsportarten haben in den letzten Jahren immer mehr an Popularität gewonnen. Wer heute Kampfsport ausübt, möchte oft außerdem die körperliche Fitness und das Selbstbewusstsein stärken. Mit unserer Kampfsportarten Liste hast du einen schnellen Überblick über nahezu alle bekannten Kampfkünste weltweit. Mittlerweile haben wir schon 200 Kampfstile aufgelistet. Kampfsportarten bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich physisch und mental herauszufordern.
Heutzutage wird aber ein viel breiteres Spektrum an Kampfsportarten oder Kampfstilen angeboten. Alle haben ihre eigenen Vorteile und verschiedene Ausrichtungen. Sei es nun eine Spezialisierung auf Kampfsport Selbstverteidigung, der Fokus auf sportliche Herausforderung oder das Ziel der geistigen Ausgeglichenheit.
In diesem Kampfsport Guide stellen wir dir die beliebtesten Kampfsportarten im Überblick vor. Entdecke die aufregende Welt der Kampfsportarten!
Östliche und westliche Kampfsportarten
Mit Kampfkunst (engl.: martial art; martial heißt „kriegerisch“ und art „Kunst“) sind in der Regel Selbstverteidigungstechniken aus östlichen Kulturen gemeint, etwa chinesische Kampfkünste wie Kung-Fu, japanische wie Aikido oder das koreanische Taekwondo. Kampfsportarten mit einer langen Tradition in Europa sind Ringen, Boxen und Fechten. Zum Fechten gehört eine Waffe, weshalb diese Kampfsportart eine Sonderrolle einnimmt. Es gibt auch asiatische Kampfsportarten, die mit Waffen betrieben werden, etwa das japanische Kendo, eine Art Schwertkampf. Olympische Kampfsportarten sind Boxen, Fechten, Judo, Karate, Ringen und Taekwondo.
Technische Unterschiede bei Kampfsportarten
Jeder Kampfsport hat eigene Techniken und Schwerpunkte. Beim Ringen besteht ein enger Körperkontakt und beim Boxen werden Schläge primär aus der Distanz abgegeben. Bei einigen Kampfsportarten sind Tritte verboten, bei anderen geben sie gerade den Ausschlag. Manche Kampfsportarten lassen sich den Stilen „weich“ und „hart“ zuordnen. Weich bedeutet, die Energie von gegnerischen Angriffen aufzufangen und umzuleiten. Eigene Attacken werden nicht in voller Härte ausgeführt (zum Beispiel beim Aikido). Harte Kampfsportarten zielen ursprünglich darauf ab, das Gegenüber zu verletzen. Zu dieser Art Kampfsport gehört zum Beispiel Taekwondo.
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Bekannte Kampfsportarten in Deutschland
In Deutschland etablierte Kampfsportarten wie Judo oder Karate werden in vielen Sportvereinen angeboten. Bei Disziplinen wie Krav Maga, die erst langsam an Bekanntheit gewinnen, gibt es meist nur in größeren Städten entsprechende Trainingsangebote. Generell ist jede Kampfsportart für alle Altesrgruppen geeignet: Kinder lernen ihren Körper und körperliche Koordination besser kennen. Älteren Menschen kann Kampfsport helfen, körperliche Fähigkeiten aufrechtzuerhalten. Viele Sportvereine bieten altersgerechte Trainigsmöglichkeiten an, die die individuellen Voraussetzungen der Teilnehmenden berücksichtigen. Allerdings beanspruchen bestimmte Kampfsporttechniken den Bewegungsapparat stark. Bei Rücken- und Gelenkproblemen ist Kampfsport daher nur bedingt zu empfehlen. Außerdem sollten schwangere Frauen bedenken, dass Kampfsport mit einer Sturzgefahr verbunden ist und vor allem bei „harten“ Disziplinen Tritte und Schläge die Kindesgesundheit gefährden. Auch für Menschen mit gesundheitlichen oder körperlichen Einschränkungen ist in jedem Fall eine ärztliche Beratung und Untersuchung vor dem ersten Training sinnvoll.
Um Ihnen eine Entscheidungshilfe zu geben, welcher Kampfsport für Sie in Frage kommt, folgen hier elf populäre Kampfsportarten im Kurzportrait. Diese Kampfsportarten-Liste lässt Sportarten wie Fechten oder Kendo aus, für die eine (kostspielige) Spezialausrüstung erforderlich ist.
Aikido
Aikido ist eine japanische Kampfkunst aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Kampfsportart Aikido ist defensiv: Hauptziel ist, die Bewegunsgenergie, die in einem Angriff steckt, abzuleiten und es dem Gegner oder der Gegnerin zu erschweren, den Angriff fortzuführen. Dazu gibt es spezielle Wurf- und Haltetechniken. Auf einen Gegenangriff wird verzichtet. Die Grundidee beim Aikido ist nicht, die angreifende Person zu bezwingen, sondern sie zur Aufgabe zu bewegen. Beim Aikido gibt es weder Alters- oder Gewichtsklassen noch eine Aufteilung nach Geschlechtern. Alle trainieren miteinander.
Boxen
Boxen gilt neben Ringen als die älteste Kampfsportart der Welt: Schon auf über 5000 Jahre alten Höhlenzeichnungen sind Boxer und Ringer abgebildet. Beim modernen Boxen versuchen die Sportler und Sportlerinnen Schläge auf den gegnerischen Kopf oder den Oberkörper zu landen, um Punkte zu erzielen oder einen Kampf durch K. O. zu gewinnen. Schläge auf den Kopf oder andere empfindliche Körperteile sind auch mit angemessener Schutzbekleidung gefährlich. Aus diesem Grund gibt es in Deutschland das Leichtkontaktboxen. Hier sind harte Schläge verboten, um Verletzungen zu vermeiden. Es gibt keinen K. O.: Über Sieg und Niederlage wird ausschließlich nach Punkten entschieden. Boxen ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Sportarten der Welt und wird sowohl als Amateursport als auch als Profisport betrieben. Es ist eine komplexe Sportart, die sowohl körperliche Fitness als auch Geschicklichkeit und Technik erfordert. Boxer treten in einem Ring gegeneinander an und versuchen, ihre Gegner durch Schläge mit den Fäusten zu besiegen. Boxen hat sowohl körperliche als auch mentale Vorteile und ist eine hervorragende Möglichkeit, sich fit und gesund zu halten. Es erfordert Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Technik und kann helfen, Selbstvertrauen und Selbstdisziplin zu entwickeln.
Capoeira
Die afro-brasilianische Kampfkunst Capoeira vereint Kampf, Musik und Tanz. Capoeira entstand im 17. Jahrhundert unter den Sklaven auf den Plantagen Brasiliens als eine Art Kampftanz. Im 20. Jahrhundert kamen Einflüsse anderer Kampfsportarten hinzu. Bei Capoeira kämpft man nicht gegen sein Gegenüber, sondern spielt mit ihm. Zwei Personen inszenieren in fließenden Bewegungen einen Kampf. Es gibt eine Vielzahl von Bewegungen und Bewegungskombinationen, darunter Kopfstöße, Würfe und Fußfeger, wobei Angriffe im letzten Moment gestoppt werden oder der Gegner oder die Gegnerin ausweicht. Den Bewegungsabläufen liegen unterschiedliche erlernbare Regeln zugrunde. Es gibt Capoeira-Meisterschaften, aber nicht alle betrachten Capoeira als Wettkampfsport, da der Wettkampfgedanke nicht zum kulturellen Hintergrund der Capoeira passe.
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Jiu Jitsu
Die Kampfsportart Jiu Jitsu geht auf die japanischen Samurai zurück. Die Grundidee ist „Siegen durch Nachgeben“. Deshalb ist die erste Verteidigungsmaßnahme beim Jiu Jitsu schnelles und geschicktes Ausweichen, um dann die Kraft eines Angriffs gegen die angreifende Person selbst zu verwenden. Dazu stehen verschiedene Wurf-, Griff-, Hebel- und Schlagtechniken zur Verfügung. Je nach Art des gegnerischen Angriffs gehören zur Selbstverteidigung beim Jiu Jitsu auch Tritte und Würgen. Es gibt verschiedene Schulen des Jiu Jitsu, in denen jeweils unterschiedliche Techniken bevorzugt werden. Jiu-Jitsu ist eine japanische Kampfkunst, die sich vor allem mit Bodenkampftechniken beschäftigt. Es nutzt Hebel- und Würgetechniken, um den Gegner zur Aufgabe zu zwingen oder ihn zu kontrollieren. Jiu-Jitsu kann sowohl als Selbstverteidigung als auch als Wettkampfsport betrieben werden. Es hat seinen Ursprung im traditionellen Judo, hat sich jedoch im Laufe der Zeit zu einer eigenständigen Kampfkunst entwickelt. Jiu-Jitsu ist auch eine großartige Möglichkeit, die Flexibilität und die Beweglichkeit zu verbessern. Brasilianisches Jiu-Jitsu, auch BJJ genannt, ist eine Form des Jiu-Jitsu, die in Brasilien entstanden ist.
Judo
Der Jiu-Jitsu-Lehrer Jigoro Kano entwickelte Judo (deutsch: der „sanfte Weg“) Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Jiu Jitsu. Kano setzte den Schwerpunkt beim Judo auf Griffe, Hebel und Würfe - gefährliche Kampftechniken wie Schläge und Tritte strich er zugunsten von Fallübungen aus dem Training. Bei einem Judo-Wettkampf ist das Ziel, den Gegner oder die Gegnerin zu Boden zu bringen und dort für eine bestimmte Zeit festzuhalten. Außerdem gibt es Punkte für eingesetzte Wurf- und Grifftechniken. Judo ist eine japanische Kampfsportart, die hauptsächlich auf Würfen, Hebeln und Haltegriffen basiert. Im Wettkampf geht es darum, den Gegner auf die Matte zu werfen oder ihn in einen Unterlegenheitsstatus zu bringen. Im Selbstverteidigungstraining werden Techniken geübt, um sich in realen Situationen zu schützen.
Karate
Um 500 nach Christus erschufen chinesische Mönche aus gymnastischen Übungen eine waffenlose Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts etablierte sich diese Kampftradition in Japan unter dem Namen Karate als Sport mit eigenem Regelwerk. Beim Karate erlernt man Stoß-, Schlag- und Tritttechniken. Schläge und Tritte müssen aber im Training und im Wettkampf abgestoppt werden, bevor sie den Gegner oder die Gegnerin berühren. Das erfordert eine gute Körperbeherrschung, die bei dieser Kampfsportart systematisch trainiert wird. Karate ist eine japanische Kampfkunst, die vor allem auf Faust- und Fußtechniken basiert. Es geht um Selbstverteidigung und die Entwicklung von Körper, Geist und Charakter. Karate-Schüler lernen, ihre Muskeln und Gelenke zu kontrollieren und zu koordinieren, um schnelle und präzise Angriffe und Verteidigungen auszuführen. Es gibt verschiedene Stile und Schulen von Karate, die sich in ihrer Schwerpunktsetzung und Technik unterscheiden können.
Kickboxen
Kickboxen nahm als „Sport-Karate“ seinen Anfang in den USA der 1970er Jahre. Die Kampfsportart verbindet Schlagtechniken des klassischen Boxens mit Tritttechniken aus Karate und Taekwondo. Es gibt verschiedene Wettkampfarten des Kickboxens. Die Hauptvarianten sind Leicht-, Semi- und Vollkontakt. Die ersten beiden werden wie Karate auf der Matte ausgeübt. Es geht um die Anzahl der gelandeten Treffer und darum, wie sauber die Kämpfenden die Schlag- und Kicktechniken ausführen. Beim Vollkontakt-Kickboxen im Boxring ist ein Sieg auch über K. O. möglich. Kickboxen ist eine Kampfsportart, die Elemente aus Boxen und Karate vereint. Beim Kickboxen sind sowohl Schläge mit den Fäusten als auch Tritte mit den Beinen erlaubt. Es gibt verschiedene Stilrichtungen des Kickboxens, deren Regelwerke genau festlegen welche Körperpartien eingesetzt bzw. getroffen werden dürfen. Beispielsweise beschränkt sich amerikanisches Kickboxen auf Schläge und höheren Tritte während einige andere Regelwerke niedrige Tritte und sogar Kniestöße, Ellbogenstöße und Greifmanöver ermöglichen. Beim Muay Thai oder Thaiboxen können neben Schlägen und Tritten auch Knie- und Ellbogenstöße eingesetzt werden. Außerdem ist der Low Kick, ein Tritt gegen die Wade oder den Oberschenkel des Gegners, fester Bestandteil im Muay Thai, während er beim Kickboxen nur in einigen Verbänden erlaubt ist. Kickboxen erfordert sowohl Kraft als auch Ausdauer und ist eine hervorragende Möglichkeit, sich fit zu halten und Gewicht zu verlieren.
Krav Maga
Krav Maga ist hebräisch und bedeutet auf Deutsch „Kontaktkampf“. Der Selbstverteidigungsstil wurde für israelische Sicherheitskräfte entwickelt. Nach eigenem Selbstverständnis ist Krav Maga kein Sport, sondern ein Selbstverteidigungssystem. Deshalb gibt es auch keine sportlichen Wettkämpfe. Krav Maga beruht vor allem auf den intuitiven menschlichen Reaktionsmustern und Reflexen. Es geht weniger um Spezialtechniken wie in der asiatischen Kampfkunst, sondern um einfache und dennoch effektive Methoden, um sich gegen Angriffe zu wehren. Krav Maga ist keine Kampfsportart im traditionellen Sinne sondern wird hauptsächlich für die praktische Anwendung in realen Gefahrensituationen gelehrt. Es ist eine israelische Selbstverteidigungstechnik, die Elemente aus verschiedenen Kampfkünsten und -sportarten wie Boxen, Wrestling, Jiu-Jitsu und Taekwondo umfasst. Krav Maga ist auf schnelle und effektive Selbstverteidigung ausgerichtet und setzt auf die Nutzung von Instinkten und natürlichen Bewegungen.
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Ringen
Seit 708 vor Christus ist Ringen eine Disziplin der antiken olympischen Spiele und ist bis heute olympisch. Schon in der Antike waren beim Ringen Schläge und Tritte verboten. Heute geht es bei der Kampfsportart darum, den Gegner oder die Gegnerin mit beiden Schultern auf die Matte zu bringen oder Punkte zu sammeln. Es gibt zwei Ringstile: griechisch-römisch und Freistil. Beim griechisch-römischen Ringen dürfen nur die Arme und der Oberkörper eingesetzt und festgehalten werden. Beim Freistil setzen die Sportler und Sportlerinnen auch ihre Beine ein und dürfen ihr Gegenüber auch unterhalb der Taille festhalten. Punkte gibt es für Techniken wie Würfe, Schleuder- und Hebelgriffe.
Taekwondo
Taekwondo ist eine koreanische Kampfsportart und bedeutet auf Deutsch „Fuß, Faust, Disziplin“. Taekwondo stammt aus der Zeit um 50 vor Christus und ist seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts der populärste Kampfsport in Korea. Es ähnelt vordergründig chinesischen oder japanischen Selbstverteidigungsstilen, ist aber eine selbständige Kampfsportart, die seit dem Jahr 2000 olympische Disziplin ist. Besondere Merkmale von Taekwondo sind die ausgeprägten Fußtechniken, Tritte, Drehungen und Sprünge. Der Gebrauch der Hände ist erlaubt, sie werden aber nicht so oft eingesetzt wie etwa beim Karate.
Wing Chun (Wing Chun Kung-Fu, Wingtsun)
Wing Chun ist ein spezieller Kung-Fu-Stil. Kung-Fu ist der Oberbegriff für unterschiedliche chinesische Kampfkünste. Ähnlich wie bei Aikido kommt es auch beim Wing Chun darauf an, die Kraft des gegnerischen Angriffs durch Schritttechniken und geschickte Wendungen abzuleiten.
Kampfsport und Gesundheit
Menschen verfolgen mit Kampfsport in der Regel zwei Ziele: Sie möchten ihre Fähigkeit zur Selbstverteidigung steigern und ihre körperliche Fitness verbessern. Tatsächlich trainieren die meisten Kampfsportarten körperliche Fähigkeiten wie Beweglichkeit, Gleichgewicht, Koordination und Kondition. Studien haben positive Effekte von regelmäßigem Kampfsporttraining auf die körperliche Fitness nachgewiesen. Außerdem scheinen die Bewegungsabläufe bei asiatischen Kampfkünsten die Knochengesundheit besonders gut zu fördern . Studien haben zum Beispiel eine verbesserte Knochendichte bei jungen Menschen nachgewiesen, die Judo, Karate und Taekwondo ausüben. Als Gesundheitssport für Menschen über 60 Jahre sind vor allem „weiche“ Kampfsportarten gut geeignet.
Kampfsport kann sich zudem günstig auf die psychische Gesundheit auswirken. Die Rituale für Achtsamkeit, die Teil traditioneller asiatischen Kampfkünste sind, fördern die Selbstachtung und die Wertschätzung des Gegenübers. Eine neuere Studie liefert Hinweise darauf, dass Menschen, die japanische Kampfkünste über einen längeren Zeitraum regelmäßig ausüben, zufriedener und weniger anfällig für psychische Erkrankungen sind als der Durchschnitt der Bevölkerung. Außerdem lassen sich mit Kampfsportarten Aggressionen zielgerichtet abbauen. Und schließlich verleiht Kampfsport Sicherheit. Das Wissen, sich bei Gefahr angemessen verteidigen zu können fördert die Selbstsicherheit und das Selbstbewusstsein.
Weitere Kampfsportarten
Neben den weit verbreiteten Kampfsportarten Judo, Karate oder Kickboxen gibt es noch zahlreiche weitere und eher unbekanntere Kampfsportarten bzw. Kampfkünste. Die Geschichte der verschiedenen Kampfsportarten und Kampfkünste ist lang und reicht in vielen Ländern hunderte Jahre zurück. Somit sind bestimmte Kampfsportarten, Kampfkünste oder Kampfstile heute fester Bestandteil der jeweiligen Kultur oder Tradition. In vielen Fällen haben die heutigen Kampfkünste ihren Ursprung in der Bekämpfung von Feinden und der Abwehr gegnerischer Angriffe. Es wird jedoch stets zwischen Kampfsport und Kampfkunst unterschieden. Um einen Überblick über alle Kampfsportarten und Kampfkünste (Material art) zu erhalten, hilft eine übersichtliche Liste von Kampfsportarten und den verschiedenen Kampfkünsten in alphabetischer Reihenfolge. Es sei aber dazu gesagt, dass diese Kampfsport-Liste bzw. Kampfkunst-Liste nicht vollständig ist, da es zu vielen Kampfsportarten und Kampfkünsten diverse Kampfstile gibt. Hinzu kommen zahlreiche verschiedene Kampfstile der jeweiligen Kampfkunst, welche in dieser Liste der Kampfsportarten und Kampfkünste jedoch nicht einzelne aufgeführt sind. Man könnte die Liste auch nach Alter oder dem kulturellem Ursprung gliedern.
Hier eine alphabetisch sortierte Liste von Kampfsportarten:
- Adlerkrallen Kung Fu
- Affen Kung Fu
- Aikido
- Amarok
- Anti Terror Combat
- Arnis
- Baguazhang
- Bajiquan
- Boxen
- Calcio Storico
- Capoeira
- Ditang Quan
- Drachenstil Kung Fu
- Fu Lung Pai
- Gatka
- Hapkido
- Jeet Kune Do
- Jiu Jitsu
- Judo
- Karate
- Kendo
- Kickboxen
- Krav Maga
- Kyudo
- Lethwei
- Luta Livre
- Mixed Martial Arts (MMA)
- Muay Lao
- Naginatajutsu
- Okinawa-Te
- Pencak Silat
- Pilates Boxen
- Qwan Khi Dao
- Ringen
- Sambo
- Savate
- Shaolin Kung Fu
- Shorinji Kempo
- Sumo
- Taekwondo
- Vale Tudo
- Wing Chun
Kampfsport für Anfänger & Fortgeschrittene
Das gesamte Training ist sowohl für absolute Anfänger als auch für Fortgeschrittene konzipiert: Jeder kann ohne Berührungs- oder Schwellenängste sofort mittrainieren. Auch Kampfsportler mit jahrelanger Erfahrung werden den passenden Trainer und die passenden Trainingszeiten finden. Für alle gilt natürlich: Der verletzungsfreie Trainingsablauf steht dabei an erster Stelle.
Qualifiziertes Kampfsporttraining
Durch weltweite Bildungsreisen und Seminare halten unsere Trainer die Qualität unseres Unterrichts auf einem sehr hohen technischen Standard. Aus diesem Grunde ist auch bei fortgeschrittenen Schülern ein stetiges Weiterkommen gewährleistet. Auch Kampfsportler aus anderen Stilrichtung können sich wohlfühlen.
Lehrgänge und Seminare
Der Trainerstab hat gute Verbindungen in der deutschen und internationalen Kampfsportszene. Die Teilnahme an regionalen, nationalen und internationalen Lehrgängen und Seminaren, die wir mehrmals im Jahr auch selbst bei uns ausrichten, gehört bei uns zum Kampfsport dazu. Wir sind immer offen für Neues, Anregung und Verbesserungen.
Kampfsport für Kinder
In den Nachmittagsstunden bieten wir ein äußerst durchdachtes Konzept für sportliche Selbstverteidigung für Kinder an: Ju-Jutsu für Kinder und Kickboxen für Jugendliche. Für die Kleinsten bieten wir altersgerechtes Budoturnen an.
Häufige Fragen rund um das Thema Kampfsport
Kann man einen Kampfsport zuhause erlernen?
Nein, eher nicht. Sicherlich könnt ihr eure Fitness verbessern und Grundtechniken zur Abwehr und zum Angriff üben. - Fehler in der Stellung und Lücken in der Abwehr werdet ihr allerdings nicht bemerken.- Zudem fehlt euch ein ganz wichtiger Baustein: Die Partnerübungen und Übungskämpfe. Im Verein oder mit erfahrenen Übungspartner lernt ihr die richtigen Grundlagen, macht schneller Fortschritte und schärft euer Auge für Bewegungen. Kurzum, zu Beginn solltet ihr auf alle Fälle in einen Verein gehen, Bewegungsabläufe können und sollten aber zuhause vertieft werden.
Wann ist man bereit für einen Wettkampf?
Es dauert mindestens Jahre bis man im Vollkontakt kämpfen kann, und nicht völlig untergeht. Je nach Kampfstil müssen Kampftechniken, Hebel, Faustkampf, Fußtechniken, Bodenkampf oder der Kampf mit Waffen lange geübt und perfekt beherrscht werden, bevor man für einen Wettkampf bereit ist. Man muss zwar keinen schwarzen Gürtel haben, bis man an einem Wettkampf teilnehmen kann, allerdings sollte man schon fortgeschrittener sein.
Wie oft sollte man Kampfsport trainieren?
Das ist ganz von eurem Ziel abhängig:- Wenn ihr an einem Wettkampf teilnehmen und euch mit den besten messen wollt, dann solltet ihr täglich trainieren oder mindestens 5-mal die Woche. Und das über mehrere Jahre.- Wenn ihr euch fit halten und im Ernstfall verteidigen möchtet, dann ist es ausreichend, wenn ihr zweimal die Woche trainiert. Und noch einen weiteren Sport (Joggen, Schwimmen, Fitnessstudio…) ausübt.- Wenn euer Ziel ist, besser auf einen Ernstfall vorbereitet zu sein, dann solltet ihr ein paar Intensivkurse besuchen (bspw.
Was kostet eine Mitgliedschaft in einem Kampfsport-Verein?
Die Mitgliedschaft im Verein für Kampfkunst variiert sehr nach Region und beläuft sich auf 30€ bis 100€ im Monat. Das hängt ganz davon ab, wie viele Mitglieder es gibt, wie teuer die Miete ist, welche Ausrüstung vorhanden ist. Ein reiner Selbstverteidigungskurs, der einen Nachmittag lang geht, kostet meist um die 100€.
