Welcher Boxsack ist der Beste für Kickboxen?

Ein gefüllter Boxsack ist das Herzstück jedes effektiven Kampfsport- und Fitnesstrainings.

Ob im Boxen, Kickboxen, MMA, Muay Thai oder als Workout für Ausdauer und Kraft - der Boxsack bietet dir die perfekte Trainingsgrundlage für Schlagkraft, Schnelligkeit, Koordination und Technik.

Bei profightshop.de findest du eine große Auswahl an Boxsäcken für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis - in verschiedenen Größen, Gewichtsklassen und Materialien.

Je nach Länge (z. B. 80 cm bis 180 cm) eignet er sich für Punch- oder Kicksessions. Ideal für stationäres Techniktraining im Studio oder Home Gym.

Unsere Boxsäcke sind alle professionell verwendbar und werden aus Vinyl produziert. Das bedeutet tägliche Benutzung zuhause oder im Kampfsport Verein ist kein Problem.

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Verschiedene Arten von Boxsäcken

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Boxsäcken.

  • Standard-Boxsäcke: Die Standard-Boxsäcke gibt es von 70 cm bis zu 180 cm. Einhergehend nimmt mit der Größe auch das Gewicht des Boxsacks zu.
  • Maisbirne: Für ein primäres technisches Training von Hakenschlägen empfiehlt sich eine Maisbirne, wie zum Beispiel der Adidas Striking Ball. Die Birnenform bietet eine entsprechend große Trefffläche für Haken und Kopfschläge.
  • Allround Jab: Ein Boxsack wie der Allround Jab ist die Kombination aus einem Standard-Boxsack mit einer Maisbirne und eignet sich sowohl sehr gut für gerade Schläge als auch Hakenschläge.
  • Doppelendbälle: Die letzte Form beziehungsweise Art von Boxsäcken sind die Doppelendbälle mit einer Aufhängung an der Decke und auf dem Boden. Eine Variation des Doppelendballs gibt es als das Standmodell mit einer stark schwingenden Spiralfeder. Diese Art wird für ein Koordinations-, Reaktions- und Schnelligkeitstraining benutzt. Hierbei kommt es auf die Präzision der Schläge und auf die Ausweichbewegung an.
  • Standmodelle: Alle diese Formen von Boxsäcken gibt es auch als Standmodelle.

Materialien von Boxsäcken

Bei dem Material findet man die üblichen Verdächtigen beim Nylon durch verschiedene Arten des Kunstleders und verschiedene Quellen von Echtleder angefangen.

Von Boxsäcken aus Nylon oder anderen ähnlichen Kunstfasern ist völlig abzuraten. Diese Fasern beschädigen nur die Boxhandschuhe und halten nicht besonders lange.

Boxsäcke aus Kunstleder und Echtleder sind deutlich langlebiger und formstabiler. Die Königsklasse des Materials ist auch hier das Rindsleder.

Größe und Gewicht von Boxsäcken

Wird der Boxsack nur für ein Schlagtraining der geraden Oberkörpertreffer genutzt, sind die Boxsäcke zwischen 70 cm und 120 cm die richtige Wahl.

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Sollen jedoch auch Tritte trainiert werden, muss der Boxsack mindestens 120 cm haben, besser jedoch 150 cm bzw.

Bei dieser Frage gibt es zwei Betrachtungsweisen. Zum einen schaut man, wer den Boxsack benutzt. Ist es ein sehr massiger und schlagkräftiger Boxer, so sollte der Boxsack ein möglichst hohes Gewicht haben, sonst macht die Pendelbewegung ein vernünftiges Schlagtraining unmöglich.

Bei kleineren und leichteren Boxern reichen auch durchaus Säcke mit einem Gewicht von ca. 30 kg.

Zum anderen ist natürlich die Art des Trainings für das Gewicht des Boxsacks maßgebend. Werden Tritte an einem Boxsack ausgeübt, muss er zwangsläufig ein hohes Gewicht haben. Das ist so wegen des Problems mit der zu starken Pendelbewegung.

Formen von Boxsäcken

An den klassischen geraden Boxsäcken kann ein Schlag- und Kicktraining rundum durchgeführt werden, wobei natürlich die Form für Hakenschläge und Kickfolgen auf den ganzem Körper nicht optimal ist.

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Ein sehr guter Boxsack für das Kombi-Training von Schlägen und Tritten ist der konisch geformte Star-Giant-Cone von Paffen Sport. Seine konische Form gleicht der eines menschlichen Körpers mit breiten Schultern und schmaler Hüfte.

Aufhängung von Boxsäcken

Optimalerweise wird ein Boxsack über Ketten an einem Drehgelenk befestigt, das wiederum an einer massiven Deckenhalterung mit Karabinern festgehalten wird.

Das Drehgelenk sorgt dafür, dass die entstehenden Kräfte der Pendelbewegung verteilt werden. So wird sowohl die Aufhängung an der Decke als auch am Befestigungshaken des Boxsacks nicht zu stark belastet.

Bei günstigen Boxsäcken findet man oft Nylonbänder als eine Aufhängung, die direkt mit dem Boxsack vernäht sind. Hiervon kann man nur abraten, weil sie sehr schnell einreißen.

Will man den Boxsack nicht an der Decke befestigen, gibt es alternativ noch Wandausleger.

Für Box-Clubs und Vereine können auch sogenannte Trainingscenter interessant sein. Ein solches Trainingszentrum ist ein großes Stahlgestell mit Auslegern und unterschiedlichen Boxsackhalterungen. So kann man zum Beispiel ein Stationstraining in der Gruppe durchführen und man hat immer alle Boxer im Blick.

Standboxsäcke

Ein Standboxsack ist die flexible Lösung für zuhause: Kein Bohren, kein Haken. Einfach mit Sand oder Wasser füllen und loslegen. Ideal für alle, die mobil trainieren oder keine Deckenhalterung haben.

Standboxsäcke müssen nicht montiert werden, das ist ihr klarer Vorteil. Dafür muss man in der Stabilität Abstriche machen. Vor allem große, schwere Kämpfer sollten entweder auf einen extra schweren Standfuß achten, oder besser einen hängenden Boxsack wählen.

Boxsäcke mit Kettenaufhängung oder Drehgelenk

Für ein realitätsnahes Training, bei dem der Boxsack mit pendelt und deine Reflexe fordert - besonders beliebt im Profibereich.

Alle unsere Boxsäcke sind mit einem Drehgelenk am obersten Punkt der Kettenaufhängung versehen.

Worauf solltest du beim Kauf eines Boxsacks achten?

  1. KinderBoxsack: 60-80 cm, ca.
  2. Je schwerer der Sack, desto weniger schwingt er. Leichtere Modelle sind ideal für Geschwindigkeit und Präzision.
  3. Paffen Sport wie auch BENLEE sind seit Jahrzehnten eine der führenden Marken im Kampfsport.

Empfehlungen für Boxsäcke

Hier sind einige empfohlene Boxsäcke für verschiedene Anforderungen:

  • FIGHTR-Boxsack: Genießt unter den boxenden Vätern unserer Community einen sehr guten Ruf. Vor allem die Belastbarkeit und die individuellen Einsatz-Möglichkeiten werden lobend hervorgehoben.
  • Boxsack „Punching Bag Retro“ (120 cm) von Box-Tec: Eine robuste Option für alle, die ihre Fitness- und Boxtechnik verbessern möchten. Neben der hohen Strapazierfähigkeit und den hochwertigen Materialien hat uns auch die Optik im Retro-Look überzeugt.
  • Boxsack (100 cm) von Bad Company: Verschiedene Größen, verschiedene Möglichkeiten der Füllung, vernünftiger Preis: Diesen Boxsack können wir Einsteigern empfehlen, die zu Hause die ersten Schläge ausführen wollen. Auch die Montage geht recht einfach.
  • Freistehender Standboxsack (175 cm) von Dripex: Bietet in unseren Augen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Aufbau ist einfach, das Material gut.
  • Standboxsack (170 cm) von Tunturi: Hat beim Test einen stabilen Eindruck hinterlassen und eignet sich ideal für das Heimtraining, ohne dabei die Decke beanspruchen zu müssen.
  • Stehender Boxsack (176 cm) von HOMCOM: Hat Mitglieder aus unserer Community überzeugt, die ihn als „stabil und leicht zu montieren“ loben.

Boxsäcke für Kinder

Boxsäcke haben sich als gutes Mittel in der Therapie von Kindern mit ADHS oder Hyperaktivität bewährt. Voraussetzung ist ein dem Alter entsprechendes Gewicht (8 kg bis 7 Jahre, 15 kg bis 10 Jahr, 30 kg bis 15 Jahre) und eine gelenkschonende Füllung - kein Sand!

  • Boxsack für Kinder und Jugendliche (55 cm) von Bad Company: Dieses Boxset können wir Kindern empfehlen, die Interesse an Boxen zeigen und sich erstmal an dem Sport versuchen wollen. Die Handhabung und Verarbeitung sind sicher, der Boxsack ist ausreichend stabil.
  • Kinder-Boxsack (60 cm) von RDX: Der RDX Kinder-Boxsack ist laut Rückmeldung anderer Väter eine „sehr gute“ Option, damit sich Kinder beim Boxen richtig auspowern können. Die Montage ist einfach, die Haltbarkeit bislang sehr gut.
  • Kinder-Boxsack (165 cm) von Ingo: Gute Wahl für Kinder, die sich auspowern und gleichzeitig ihre motorischen Fähigkeiten verbessern möchten. Uns haben vor allem das hochwertige Material und die spielerischen Trefferzonen für gezielte Bewegungen überzeugt.

Checkliste für den Kauf eines Boxsacks

  • Gewicht: Alle Boxsäcke unter 30 Kilogramm sind für richtiges Boxtraining nicht zu empfehlen. Bei Kindern gibt es eigene Maximalwerte: 8 kg bis 7 Jahre, 15 kg bis 10 Jahre, 30kg bis 15 Jahre.
  • Platz: Ein hängender Boxsack braucht nicht nur eine das hohe Gewicht tragende Decke, sondern auch deutlich mehr Platz als ein Standboxsack aufgrund seines Schwingverhaltens.
  • Material: Die meisten guten Boxsäcke bestehen aus lange währenden Materialien wie Leder, Kunstleder oder auch Canvas. Neben dem Grundstoff sind die Nähte das zweite Qualitätsmerkmal. Sowohl der Sack als auch die Übergänge zur Halterung sollten am besten doppelt vernäht sein.
  • Halterung: Hängende Boxsäcke werden mittels einer Vierpunkt-Stahlkette an der Decke montiert. Aufpassen! Bei einigen Modellen muss man sich Haken und Dübel extra besorgen. Standboxsäcke bekommen ihre Stabilität von einem schweren Standfuß.
  • Länge: Wer ernsthaftes Boxtraining - inklusive tiefere Schläge - betreiben möchte, dem sei eine Boxsacklänge von mindestens 100 cm empfohlen. Kickboxer, Muay Thai- oder MMA-Kämpfer brauchen sogar 150 bis 180 cm lange Schlagflächen.
  • Füllung: Viele Hersteller bieten ihre Boxsäcke in zwei Varianten an - ungefüllt und gefüllt. Letztere ist natürlich etwas teurer. Beim Füllmaterial haben sich kleine Stoffreste etabliert, da diese für ein angenehmes Treffergefühl sorgen. Standboxsäcken werden meist mit Wasser oder Sand gefüllt.
  • Zubehör: Ein wichtiger Faktor für hängende Boxsäcke ist die Deckenhalterung. Diese ist nicht bei allen Modellen inkludiert. Einige Modelle, vor allem jene für Kinder, kommen zudem mit Boxhandschuhen, Sprungseilen oder Bandagen, deren Qualität für Einsteiger im Regelfall ausreichend ist.

Häufige Fragen

  • Worauf muss man bei einem Boxsack achten? - Das Gewicht muss auf das Körpergewicht des Schlagenden abgestimmt sein: mindestens 30 kg für Erwachsene - am besten 50% (bei Standboxsäcken 66%) des Körpergewichts. Das langlebige Material, am besten Leder oder Kunstleder, sollte gut vernäht sein. Die Füllung ist nicht immer inkludiert.
  • Wie wähle ich den richtigen Boxsack aus? Gewicht und Länge des Boxsacks sollten auf das Nutzungsverhalten abgestimmt sein. Wenn der Boxsack neben Schlägen auch den Tritten eines Erwachsenen standhalten soll, muss er deutlich länger als 120 cm sein. Ist der Boxsack für Kinder gedacht, reichen leichtere Modelle, ansonsten wird von Boxsäcken unter 30 kg abgeraten.
  • Welche Qualitätsunterschiede gibt es bei Boxsäcken? Bei den verwendeten Stoffen und den Nähten gibt es klare Unterschiede. Echtes Leder gilt als bestes Material für einen Boxsack, gute Kunstleder können in puncto Nachhaltigkeit aber schon mithalten. Je besser das Oberflächenmaterial, desto höher der Wiederverkaufswert. Billige Boxsäcke sind oft schlecht vernäht und einfach nicht schwer genug.
  • Welche Hersteller von Boxsäcken sind empfehlenswert? - RDX, Tunturi, Century, Fightr, Bad Company
  • Welchen Nutzen hat ein Boxsack? Boxen am Boxsack verbessert Ausdauer, Konzentration, Reaktionsvermögen, Koordination und Beweglichkeit. Boxsäcke sind ideal als Sündenbock, um sich auszupowern, als Fitness-Tool, um Muskeln aufzubauen und Gewicht zu verlieren sowie als Trainingsgerät, um seine Box-Technik zu verbessern.
  • Wie viel kg muss ein Boxsack haben? Boxsäcke unter 30 kg für Erwachsene eignen sich maximal für Cardio-Training. Ambitionierte und groß gewachsene Boxer sollten auf Säcke um die 50 Kilogramm zurückgreifen.
  • Ist Boxen mit Boxsack gesund und gut für die Figur? Ja. Ausdauer und Beweglichkeit werden verbessert, Muskeln im ganzen Körper (v.a. Schulter, Brust und Arme) trainiert und in nur 30 Minuten im Schnitt zwischen 300 und 400 Kalorien verbrannt.

Empfohlene Marken

Paffen Sport wie auch BENLEE sind seit Jahrzehnten eine der führenden Marken im Kampfsport.

Hier sind einige empfohlene Marken für Boxsäcke:

  • RDX (Weltmarktführer im Kampfsportartikel-Segment aus Manchester, Großbritannien)
  • Tunturi (Finnischer Hersteller mit Wurzeln im Fahrrad-Bereich und mittlerweile über 100 Jahren Erfahrung)
  • Century (Kampfsportartikel-Spezialist aus den USA)
  • Fightr (2019 gegründetes, deutsches Start-up)
  • Bad Company (Onlineshop für hochwertige Sport- und Trainingsartikel mit Sitz in Deutschland)

Zusätzliche Trainingstools

Neben dem Boxsack gibt es noch weitere Hilfsmittel, die dein Training zu Hause verbessern können:

  • Springseil: Für zusätzliche Übungen in dein Hometraining einbauen.
  • Widerstandstrainer Boxen: Mit dem Widerstandstrainer Boxen lassen sich Boxübungen mit Zusatzgewicht an Armen und Beinen durchführen.
  • Reflextrainer: Mit diesem kleinen Ball der mit einem Seil an einem Stirnband befestigt vor deinem Kopf schwingt trainierst du deine Reflexe, deine Reaktionsgeschwindigkeit und deine Genauigkeit.