Der Unterschied zwischen Judo und Taekwondo

Berichte über Gewalt, Mobbing und Fremdenfeindlichkeit gehören heute in unseren Informationskanälen schon fast zur Tagesordnung.

Denn Kampfsportarten dienen häufig der Gewaltprävention.

Kampfsportarten und Kampfkünste finden immer mehr Anhänger in allen Altersgruppen, denn auch als Freizeitbeschäftigung können sie eine lohnende Erfahrung sein, bei der man nicht nur an seinem Körper, sondern auch an seinem Geist arbeiten kann.

Obwohl die Begriffe Kampfkunst und Kampfsport häufig synonym verwendet werden, handelt es sich um zwei unterschiedliche Ansätze für die körperlichen Aktivitäten des Kampfes und der Selbstverteidigung.

Das Hauptziel der Kampfkünste ist die Entwicklung von Selbstverteidigungsfähigkeiten, eines Kriegergeistes, einer Lebensphilosophie und der Harmonie zwischen Körper und Geist.

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Sie sind oft mit kulturellen und historischen Traditionen verbunden, und einige haben auch spirituelle und ethische Aspekte.

Viele traditionelle Kampfsportarten wie Judo, Kung-Fu oder Aikido betonen die Entwicklung des Charakters, den Respekt vor anderen und die Selbstbeherrschung.

Bei Kampfsportarten hingegen stehen der Wettbewerb und die Anwendung bestimmter Regeln zur Ermittlung des Siegers im Vordergrund.

Die Wettkämpfer kämpfen gegeneinander, um zu punkten, durch technischen K.o. zu gewinnen oder den Gegner zur Aufgabe zu zwingen, je nach den Regeln der Sportart.

Kampfsportarten werden von Sportverbänden streng reguliert, die die Kampfregeln, die Gewichtsklassen, die erlaubten Schlagarten, den Schutz der Wettkämpfer usw.

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Es ist erwähnenswert, dass einige Kampfsportarten auch Kampfsportarten sind, wie z. , Judo, Taekwondo, Muay Thai oder brasilianisches Jiu-Jitsu.

Welche Kampfsportart passt zu deinem Kind? Wir haben für dich eine Übersicht zusammengestellt: von A wie Aikido bis T wie Taekwon-Do.

Wir möchten Ihnen einen kleinen Überblick über die verschiedenen Kampfsport-, Kampfkunst- und Selbstverteidigungsarten bieten.

Die Fähigkeit, sich in Konfliktsituationen selbst und, wo nötig, auch waffenlos zu verteidigen, hat in der Menschheitsgeschichte seit jeher eine große Rolle gespielt.

So ist es wenig erstaunlich, dass sich in den verschiedensten Weltgegenden unabhängig voneinander Kampfkünste entwickelt haben.

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Die verschiedenen Selbstverteidigungsstile erstrecken sich über eine weite Bandbreite an Techniken und setzen ihre jeweiligen Schwerpunkte unterschiedlich.

So kann man in solche unterscheiden, die hauptsächlich reaktiv vorgehen, d.h. Angriffe des Gegners durch Griffe ablenken und kontern (wie beispielsweise das Aikido).

Andere bedienen sich ebenfalls Grifftechniken, setzen diese aber vor allem ringend ein (z.B. Judo).

Im Gegensatz dazu stehen die offensiven Stile, zu denen das Taekwondo gezählt werden kann.

Auch hier macht es jedoch einen wesentlichen Unterschied, ob das Gewicht der jeweiligen Kampfkunst eher auf Hand- oder Fußtechniken liegt.

Schließlich wurden im 20. Jahrhundert durch Verschmelzung verschiedener Komponenten diverser traditioneller Kampfkünste Stile für den militärischen Einsatz entwickelt.

Judo

Judo kommt aus Japan und enthält keinerlei Schläge oder Tritte, sondern ausschließlich Griffe und Würfe.

Judo zählt wie auch Brazilian Jiu Jitsu und/oder Sambo zu den Grappling Disziplinen im Kampfsport.

Hier gibt es keine Fauststöße oder Tritttechniken.

Kurz gesagt: Im Judo geht es im Kampf darum, den Gegner auf den Boden zu kriegen.

Beginne mit Judo.

Denn Judo ist die Grundlage für so manche andere asia-tische Kampfsportart.

Wrestler bekannten in einem Gespräch, dass sie Judo der Falltechniken wegen praktiziert haben.

Diesseits wird dieser Sport seit 42 Jahren ausgeübt.

Wie schon Aikido stammt Judo aus Japan und teilt mit diesem einen auf Griffe und Haltetechniken statt auf Schläge und Tritte ausgelegten Charakter.

Die Kampfphilosophie des Judo könnte man mit „maximaler Wirkung bei minimalem Aufwand“ umschreiben.

Judo bedeutet "der sanfte Weg".

Damit soll nicht nur die Art zu kämpfen beschrieben werden, sondern eine Lebenseinstellung.

Judo entwickelte sich aus Jiu-Jitsu.

Es beinhaltet weniger Stoß- und Tritttechniken, ist dafür wettkampfbetonter.

Viel Wert wird von Anfang an auf Disziplin und Höflichkeit beim Kämpfen gelegt.

Taekwondo

Taekwondo kommt aus Korea und ist die koreanische Version vom japanischen Karate.

Taekwondo spezialisiert sich zu 80% auf Tritte, also Kicks.

Im TKD Kampf kriegt man Punkte, indem man dem Gegner auf bestimmteStellen tritt.

Taekwondo ist die koreanische Variante der Selbstverteidigung, wobei „Tae" für die Füße und „Kwon" für die Hände steht.

Mit Händen und Füßen lernen die Schüler:innen also, im Falle eines Angriffs angemessene Maßnahmen der Verteidigung zu ergreifen.

Diese gehen von Ausweichen über Befreien aus Umklammerung bis hin zu Schlägen, Tritten und Stößen.

Die Praktiken zielen immer darauf ab, den:die Gegner:in kampfunfähig zu machen und ggfs. zu entwaffnen.

Taekwondo ist die Verbindung von Tae (Tritt), Kwon (Faust) und Do (Geist).

Es scheint Karate sehr zu ähneln, hat aber mehr Wendungen und Sprünge.

Außerdem darf man auch mal kräftig zutreten.

Gekämpft wird auf zwei Arten: als Formenlauf gegen unsichtbare Gegner und als Freikampf gegeneinander.

Taekwondo zeichnet sich durch dynamische Beintechniken aus, wie sie in kaum einer anderen Kampfkunst vorkommen.

Hier wurden originär koreanische Bewegungsarten in das japanische Karate eingearbeitet, wodurch das Taekwondo oft sehr spektakulär und geradezu akrobatisch wirkt.

Taekwondo forciert den dynamischen Einsatz der Hüfte und nutzt optimal die hohe Flexibilität, die durch die spezielle Dehngmnastik erreicht wird.

Zusammenfassend

Sowohl Karate als auch Taekwondo bilden gleichermaßen einen athletischen und gesunden Sportler mit scharfem Verstand und schneller Auffassungsgabe aus.