Die Welt des Mixed Martial Arts (MMA) erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit, insbesondere die Veranstaltungen der Ultimate Fighting Championship (UFC). Diese Kämpfe, die verschiedene Disziplinen wie Boxen, Kickboxen und Ringen vereinen, ziehen ein Millionenpublikum an.
Spektakuläre Kämpfe und Crossover-Events
Ein besonderes Highlight für Kampfsportfans sind die Übertragungen am Samstagabend. Diese bieten oft legendäre Kämpfe und überraschende Crossover-Events, die die Grenzen zwischen verschiedenen Kampfsportarten verschwimmen lassen.
Fury vs. Ngannou: Ein Kampf der Giganten
Ein solches denkwürdiges Ereignis war das "Battle of the Baddest" zwischen WBC-Schwergewichtsweltmeister Tyson Fury und dem ehemaligen UFC-Megastar Francis Ngannou. Dieser Box-MMA-Crossover-Kampf fesselte die Welt und demonstrierte die wachsende Popularität von Kämpfen, die verschiedene Disziplinen vereinen. Mike Tyson, Coach von Francis Ngannou, war sich sicher: "Wenn er einen Schlag auf Tyson Furys Kiefer landet, wird er ihn ausknocken. Niemand überlebt das."
Uli Hebel und Andreas Kraniotakes führten alle Box- und Kampfsportfans am Samstag ab 19:00 Uhr live auf DAZN durch einen denkwürdigen Abend. Fans konnten den Kampf ab sofort als Pay-Per-View für 14,99EUR einzeln zu jeder ihrer bestehenden DAZN-Mitgliedschaften hinzufügen.
Fury ist sich der Fallhöhe bewusst Seit November 2015, als Fury mit dem Triumph über Wladimir Klitschko zum Weltmeister im Schwergewicht aufgestiegen ist, ist der 1,90 Meter große selbsternannte "Gipsy King" einer der bekanntesten und spektakulärsten Boxer der Welt. In all seinen 34 Profikämpfen blieb Fury ungeschlagen (Bilanz: 33-1-0), gewann 24-mal per K.o. - darunter auch seine letzten vier Kämpfe, in denen er den WBC-Titel errang und drei Mal erfolgreich verteidigte. Umso mehr steht für den Gypsy King gegen Ngannou auf dem Spiel, denn beide treten im Boxring unter klassischen Box-Regeln gegeneinander an, und eben nicht im MMA-Oktagon.
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Fury ist also der Favorit und die Fallhöhe ist ihm durchaus bewusst: "Falls ich gegen einen MMA-Typen verliere, werde ich mein Gesicht nie wieder in der Öffentlichkeit zeigen können. Man wird mich verspotten und die Leute werden mir das für immer ins Gesicht schleudern", so der 35-jährige Brite. Ihm gegenüber steht mit Francis Ngannou der erste afrikanische Schwergewichts-Champion der UFC, der auf eine Bilanz von 17-3, bei 12 K.o.-Siegen, zurückblicken kann.
Für den 1,80 Meter großen und 127 Kilogramm schweren französisch-kamerunischen Mixed-Martial-Arts-Kämpfer handelt es sich um seinen ersten professionellen Boxkampf, allerdings hat er vor seinem Wechsel zum MMA bereits jahrelang als Boxer trainiert. "Mein Traum war schon immer, zu boxen und gegen die Besten zu boxen. Das ist meine Chance, diesen Traum wahr zu machen und meinen Status als Baddest Man on the Planet zu zementieren. Alles, was ich Tyson jetzt sagen werde: Er soll im Ring besser tanzen, denn wenn ich ihn erwische, geht er schlafen", tönt Ngannou vor dem Fight.
Vor dem Crossover-Highlight hat er sich Unterstützung von Schwergewichts-Boxlegende Mike Tyson geholt. "Er ist ganz auf den Kampf ausgerichtet, er arbeitet hart. Ich denke, die Leute werden überrascht sein", sagte Tyson über den MMA-Kämpfer, den er für das Spektakel in Saudi-Arabien trainiert: "Ich weiß nicht, ob Fury nervös ist, aber er hätte allen Grund dazu. Wenn er einen Schlag auf Tyson Furys Kiefer landet, wird er ihn ausknocken. Niemand überlebt das."
Mayweather vs. McGregor: Ein Milliardenspektakel
Ein weiteres Beispiel für die Anziehungskraft von Crossover-Kämpfen ist das Duell zwischen Floyd Mayweather Jr. und Conor McGregor. Dieses Aufeinandertreffen zweier Superstars aus unterschiedlichen Disziplinen generierte enorme Aufmerksamkeit und Einnahmen.
Im August 2017 kommt es in Las Vegas zum Duell zwischen Floyd Mayweather junior, dem besten Boxer der vergangenen fünfzehn Jahre, und Connor McGregor, dem damals stärksten Fighter der Mixed Martial Arts. Der unbezwungene Mayweather ist eigentlich bereits zurückgetreten, kehrt für eine Börse von 300 Millionen Dollar aber nochmals in den Ring zurück.
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Mayweather junior nennt McGregor vor dem Fight einen «Zirkusclown», dieser beleidigt den Amerikaner rassistisch. Im Ring bezwingt Mayweather junior den grossspurigen Iren dann in der 10. Runde durch technischen K. o.
Usyk gegen Fury: Das größte Rematch des Jahrhunderts
In dieser Woche ist es endlich so weit. Im größten Rematch des Jahrhunderts stehen sich am Samstag, 21. Dezember, nur live auf DAZN zum zweiten Mal Oleksandr Usyk und Tyson Fury im ultimativen Schwergewichts-Duell gegenüber.
DAZN als zentrale Plattform für Kampfsportübertragungen
Für Kampfsportfans in Deutschland und der Schweiz ist DAZN eine zentrale Anlaufstelle, um die spannendsten Kämpfe live zu verfolgen. Die Plattform bietet ein breites Angebot an Sportarten, darunter auch die UFC, PFL und die größten Boxkämpfe.
Nur auf DAZN ist jeder Tag Spieltag, u.a. mit dem besten Live-Fußball an einem Ort, mit der Bundesliga, UEFA Champions League, UEFA Women's Champions League, Google Pixel Frauen-Bundesliga und den internationalen Top-Ligen LaLiga, Serie A und Ligue 1. Darüber hinaus bietet nur DAZN für alle Fans auch neben dem Fußball das breiteste und beste Angebot an Spitzensport, u.a. den besten US-Sport mit der NFL und NBA, Handball mit der EHF Champions League und EHF European League, Darts mit der PDC, die DP World Tour und LPGA Tour im Golf oder Kampfsport mit der UFC, PFL und den größten Boxkämpfen - alles an einem Ort, nur auf DAZN.
UFC Fight Night: Edwards vs. Brady
Am 22. März 2025 kehrt die UFC mit «UFC Fight Night 255» in die O2 Arena in London zurück. Im Hauptkampf steigt der ehemalige Weltergewichts-Champion Leon «Rocky» Edwards gegen den gefährlichen Grappling-Spezialisten Sean Brady ins Oktagon.
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Edwards will einen Weg zurück an die Spitze, während Brady mit seinen Bodenkampf-Fertigkeiten beweisen möchte, dass er zur Elite der Gewichtsklasse gehört.
Wenn die Oktagon-Türen hinter Leon «Rocky» Edwards und Sean Brady ins Schloss fallen, kommt es zu einem Kräftemessen zwischen zwei völlig unterschiedlichen Techniken: ein taktisch versierter Striker gegen einen kompromisslosen Bodenkämpfer - ein Duell, das taktische Finesse mit roher Durchsetzungskraft verbindet.
Edwards setzt auf seine exzellente Technik im Stand, während Brady seine Gegner mit unnachgiebigem Ringen zermürbt. Die Frage ist: Wird Edwards die Distanz halten oder gelingt es Brady, ihn auf den Boden zu zwingen und dort zu kontrollieren?
Leistungscheck und Statistiken
Hier ist ein detaillierter Blick auf die beiden Kämpfer:
| Kämpfer | Bilanz | Kampfstil | Stärken | Schwächen |
|---|---|---|---|---|
| Leon Edwards | 22 Siege, 4 Niederlagen | Elite-Striker | Präzises Striking, Distanzkontrolle | Kämpfe gegen starke Ringer |
| Sean Brady | 17 Siege, 1 Niederlage | Vielseitiger Kämpfer | Herausragendes Grappling, Physis | Stehkampf weniger präzise |
Kampfzeit und Übertragung
Am Samstag, dem 22. März 2025, heisst es Edwards vs Brady in der O2 Arena in London. Datum Uhrzeit (MEZ) Übertragung 22. März 2025 22:00 Uhr UFC Fight Pass
Prominente Zuschauer und ungewöhnliche Abendroutinen
Die Anziehungskraft der UFC reicht bis in die höchsten Kreise. So wurde beispielsweise Elon Musk mit seinem vierjährigen Sohn und Donald Trump bei einem UFC-Kampf in Miami gesichtet. Solche Ereignisse zeigen, dass die UFC nicht nur ein sportliches Spektakel, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis ist.
Gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump und seinem Vater Elon Musk durfte dessen vier Jahre alter Sohn einem Käfigkampf zuschauen. Neben Musks Kind mit dem Namen X Æ A-Xii (Spitzname: X), war auch Trumps 17 Jahre alte Enkelin und Influencerin Kai Trump am Samstagabend in Miami dabei.
Trump (78) gilt als Fan des Kampfsport-Spektakels, und wurde in der Arena mit tobendem Applaus begrüsst. Auch ranghohe Vertreter der US-Regierung waren der «New York Times» zufolge bei dem Kampf dabei - etwa FBI-Direktor Kash Patel, Aussenminister Marco Rubio, Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard, Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. sowie der republikanische Senator Ted Cruz.
Sicherheit und Altersbeschränkungen
Obwohl die UFC ein breites Publikum anspricht, ist es wichtig, die Sicherheitsrichtlinien und Altersbeschränkungen zu beachten. In Deutschland ist der Zutritt zu MMA-Veranstaltungen je nach Bundesland frühestens ab 16 Jahren möglich. In den USA hingegen gelten oft lockerere Regeln, wobei jüngere Kinder in Begleitung Erwachsener zugelassen sind.
In Deutschland ist, unabhängig von einer volljährigen Begleitung, der Zutritt zu MMA-Veranstaltungen je nach Bundesland frühestens ab 16 Jahren möglich. In den USA hingegen gelten weitaus lockerere Regeln: Bei vielen Veranstaltungen - darunter UFC-Kämpfe - ist der Zutritt auch für jüngere Kinder möglich, sofern sie von einer erwachsenen Person begleitet werden. Es kommt dabei vor allem auf die Regeln der Veranstalter an.
