UFC 2 Karrieremodus: Tipps und Tricks für den Aufstieg zum Champion

Im März 2016 präsentierte EA Sports mit UFC 2 den Nachfolger des ersten Teils, der im Juni 2014 für PlayStation 4 und Xbox One erschien. UFC 2 bringt einige Änderungen mit sich, darunter den aus anderen EA-Spielreihen bekannten Ultimate Team Modus und den „Knockout“ Modus. Doch wie schlägt sich das Spiel?

Was ist neu in UFC 2?

Neu im Spiel ist auch der „Knockout“ Modus. In diesem eher Arcade-lastigen Spielmodus sind sämtliche Grappling- und Submission-Spielmechaniken deaktiviert und es gibt nur auf die Möhre. Wer wollte nicht schon immer mal seinen eigenen UFC-Event booken? Das ist diesmal möglich. Man erstellt eigene Fight Cards von der Undercard bis zum Main Event und kann sie im Anschluss direkt spielen oder aber abspeichern und irgendwann durchdaddeln. Neu hinzugekommen ist auch der „UFC Live Event“ Modus. Der Modus ist stark verknüpft mit dem „Ultimate Team“ und ihr verdient dort Punkte, die ihr in „Ultimate Team“ inverstieren könnt.

Dazu müsst ihr basierend auf einem bald stattfindenden Event der UFC eine Fight Card tippen. Ihr bestimmt dazu den Sieger, die Siegmethode und die Runde, in der der Sieg errungen wird. Liegt ihr mit euren Tipps richtig, bekommt ihr Punkte. Der richtige Sieger ist der Ausgangspunkt der Punktberechnung. Stimmt dieser nicht, bringen euch richtige Tipps in der Siegmethode und der Siegrunde nichts. Nachdem ihr eure Tipps abgegeben habt, könnt ihr den Fight noch im Spiel nachspielen. Es gibt Boni, wenn ihr den Kampf dann genau auf die Art gewinnt, wie ihr es anhand eurer Tipps eingebeben habt. Die durchs Spielen errungenen Bonuspunkte werden euch in jedem Fall gut geschrieben, auch wenn der echte Fight anders ausgeht.

Was mir persönlich als Neuerung sehr gut gefallen hat, ist das Szenario zu Beginn des Spiels. Nach einem stimmungsvollen Intro-Video wird man direkt in einen Kampf bei UFC 189 geworfen, den es zu absolvieren gilt. Während des Kampfes lernt man schon einiges an Gameplay in Form kleiner Tutorials kennen und ist somit gewappnet für den ersten richtigen Fight, wenngleich man natürlich noch nicht alles im Detail erlernt.

Gameplay-Verbesserungen

UFC 2 baut natürlich auf dem Gameplay des 1. Teils auf, wurde aber vor allem im Ground-Gameplay modifiziert. Das ist vereinfacht worden und dank immer auftauchender HUD-Hilfen auch intuitiver als im Vorgänger, wo es wirklich einige Zeit brauchte, es zu lernen und dabei Erfolge vorweisen zu können. Das geht diesmal schneller. Die HUD-Hilfen sind natürlich auch deaktivierbar, helfen aber beim Einstieg sehr. Ansonsten wurde nicht viel verändert. Ausdauer ist weiterhin mehr als wichtig, einfaches Move-Spamming führt nicht zum Erfolg. Die Steuerung reagiert deutlich direkter als im Vorgänger und die Geschwindigkeit des Spiels wurde leicht erhöht. Sie bleibt dabei aber realistisch und driftet nicht in zu schnelle Fights ab. Auch der Impact von harten Schlägen und Tritten wird besser transportiert.

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„Touching Gloves“ - also das respektvolle Abklatschen mit den Handschuhen zwischen den Fightern vor jeder Runde - ist diesmal sofort im Spiel. Doch auch hier darf man Kritik äußern: EA Sports bewarb das neue „Knockout-Gameplay“ im Vorfeld stark. Es sollte viel besser animierte und überraschendere Knockouts geben. Das Problem ist: Knockout-Siege kommen im Spiel an sich eher selten vor.

Außerdem kommt es einem beim Spielen so vor, als hätte die KI eine viel größere Ausdauer bzw. ein weit besseres Management der Ausdauer als der Spieler. Gerade in Bodenkämpfen fällt es auf, dass man selbst Ausdauer ohne Ende verliert, der Gegner aber Transition nach Transition, Schlag auf Schlag durchbringen kann und sein Balken bleibt dennoch recht gefüllt. So ist es bei langen Fights so, dass man als Spieler gegen Ende nur noch die Hälfte seines Ausdauerbalkens hat, der Gegner aber immer noch bei ¾ oder sogar mehr steht.

Grafik und Präsentation

In Puncto Grafik war ja der Vorgänger bereits richtig stark in Szene gesetzt. Die Fighter sahen richtig gut modelliert aus, die Lichteffekte bei den Einzügen waren überragend und die ganze Präsentation wirkte TV-reif. In Sachen Grafik hat man noch mal eine Schippe drauf gelegt und vor allem im Detail für Verbesserungen gesorgt. Die im Vorgänger von den Modellen her noch etwas qualitativ schlechteren Ringrichter, Bruce Buffer und die Nummerngirls sehen diesmal besser aus als zuvor. Bei den Einzügen sowie dem Beginn des Kampfes, wo die Lichteffekte eingesetzt werden, sitzt man wieder staunend vor dem TV und denkt man schaut gerade einen echten Event.

Neben den Lichteffekten und den super modellierten Fightern fällt auf, dass diesmal u.a. das Blut sichtbar bleibt und nicht jede Runde eine „saubere Matte“ im Octagon liegt. Anmerkung dazu: Wenn ihr den neuen Modus der selbst erstellten Events nutzt, bleibt das Blut sogar den gesamten Event hinweg auf der Matte. Wenn also im 1. Fight des Abends schon viel fließt, habt ihr selbst am Ende des Events noch etwas davon.

Zu einer guten Präsentation gehört natürlich auch die Soundumgebung. Hier leisten die englischen Kommentatoren wieder hervorragende und authentische Arbeit. Sie haben neue Lines eingesprochen und wirken wirklich abwechslungsreich. Wie es sich mit den deutschen Pendants verhält, möchten wir nicht beurteilen. Sie gingen uns schon im 1. Kampf auf den Geist, weil es einfach nicht echt wirkt und es nicht die echten UFC-Kommentatoren aus dem TV sind. Entsprechend wurde im Optionsmenü direkt die Sprache auf Englisch gestellt. Auch die Zuschauer zeigen sich deutlich verbessert. Sie feuern mehr an und gehen mehr mit als noch im Vorgänger. Dickes Minus in der Präsentation ist unserer Meinung nach die Nutzung der Reebok-Lizenz, die dazu führt, dass jeder Fighter dieselben Shorts trägt und es so gut wie keine Abwechslung bei den Designs gibt. Warum man diesen Schritt gegangen ist, wissen wir nicht. Alles in allem gibt es an der Präsentation des Spiels absolut nichts zu meckern.

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Der Karrieremodus im Detail

Eine Neuerung des Karrieremodus ist, dass er nicht zwangsläufig mit einem selbst erstellten Fighter gespielt werden muss, sondern auch der Import eines vorhandenen Fighters möglich ist. Diesmal können zudem nicht nur die Männer die Fäuste der Karriere schwingen, sondern auch der Aufstieg einer Frau darf nachgestellt werden. Zu Beginn der Karriere spielt ihr erneut das „The Ultimate Fighter“ Turnier, das ihr gewinnen müsst um ein Teil des Hauptkaders zu werden. Zwischen den Fights gibt es wieder Trainingssessions, die ihr entweder absolvieren oder - wenn einmal erfolgreich durchgeführt - auch simulieren könnt. Zu Beginn der Karriere gibt es immer wieder ein paar Videos, die für etwas Atmosphäre sorgen. Leider wurde die Anzahl der Videos und auch deren Inhalte gegenüber dem Vorgänger deutlich verringert.

Geändert wurde, dass die Attribute nicht mehr durch in den Kämpfen und Trainings gewonnene EXP aufgewertet werden können. Sie werden nun durch die Trainingssessions aufgewertet. Die in den Kämpfen gewonnenen EXP investiert ihr in Fähigkeiten oder neue Moves für euren Fighter. Beim Training gibt es Boni oder Mali, die das Training effektiver oder ineffektiver machen. Die Länge eurer Karriere hängt davon ab, wie fit euer Fighter bleibt. Irgendwann ist er körperlich so am Ende, dass er die Karriere beenden muss. Das kann auch passieren ohne dass ihr je eine Titelchance bekommen habt.

Zwischendurch kommt es immer wieder mal zu so genannten „Fighter Challenges“. In diesen Fights könnt ihr 3 Ziele erfüllen, um mehr Fans zu gewinnen. So müsst ihr zum Beispiel ein paar Strikes im Clinch landen, den Gegner provozieren und den Kampf danach gewinnen oder nach einem Takedown durch eine Submission den Tapout erreichen. Beim Testen und auch beim Querlesen durch die Foren stellten wir fest, dass die Karriere je nach Spieler durchaus sehr unterschiedlich verlief. Die Einen waren früh am Ende, weil der Schaden zu groß war, sahen dabei aber nie mehr als die Undercard, geschweige denn einen Titelkampf. Bei Anderen hingegen ging die Karriere steil bergauf, auf viele Sieg folgte schließlich ein Titelkampf und dennoch war das Karriereende noch in weiter Ferne.

Alles in allem sind wir von der Karriere etwas enttäuscht. Sie wirkt lieblos und verschenkt viel Potential. Letztlich arbeitet man nur Fight für Fight ab. Das Training wird bei den meisten Spielern wohl irgendwann nur noch simuliert, da es recht eintönig ist und eine echte Story gibt es gar nicht. Auch auflockernde Videos gibt es einfach viel zu selten.

Ultimate Team Modus

Der aus anderen EA Sports Titeln bekannte „Ultimate Team“ Modus findet dieses Jahr auch Einzug in EA UFC 2. Man erstellt sich zu Beginn ein eigenes Team aus bis zu fünf Fightern. Es ist nicht nötig direkt fünf Kämpfer zu erstellen, der Spielspaß beginnt auch schon wenn ihr nur einen Fighter habt. Ihr importiert entweder jemanden, mit dem ihr schon die Karriere gespielt habt, oder bastelt euch neue Fighter im Creation Modus. Attributpunkte, die ihr in der Karriere schon gesammelt habt, werden allerdings nichtig. Wie in „Ultimate Team“ üblich, könnt ihr euch mit Coins Packs kaufen, in denen Karten enthalten sind, die ihr zur Verbesserung eurer Fighter einsetzt.

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Auf den Karten gibt es beispielsweise Moves, Attributverbesserungen oder Fitness-Boni, die ihr vor dem Kampf aiswählt und eurem Charaker zuordnet. Die Karten sind teilweise unterteilt in Gewichtklassen oder allgemein gültig und haben natürlich einen unterschiedlichen Seltenheitswert. Die Coins für den Kauf verdient ihr euch durch Kämpfe, die ihr entweder online gegen menschliche Gegner oder offline gegen die CPU bestreitet. Offline lädt die CPU dafür den Kämpfer eines anderen „Ultimate Team“-Spielers herunter, gegen den ihr dann antretet.

„Ultimate Team“ kann man grob als zweiten Karrieremodus beschreiben. Für EA scheint der Modus immer Wichtiger zu werden, da man sich die Coins ja auch mit echtem Geld kaufen kann und dieses Geschäft scheinbar lukrativ ist. Sieht man nicht nur bei UFC, sondern vor allem auch bei der FIFA-Serie, wo der Fokus immer mehr auf den Spielmodus gelenkt wird. Der Modus ist an sich auch nicht schlecht, scheint aber mit ein Grund dafür zu sein, dass man weniger Arbeit in den richtigen Karrieremodus investiert hat. In der Bewertung gehen wir hier also etwas auseinander. Es gab intern Stimmen, die den Modus als gute Abwechlsung, aber eben auch Stimmen, die den Modus als überflüssige Spielerei betrachten. Argumente haben beide Seiten.

Hier verhält es sich auch bei bei den anderen EA-Spielen: Ein Teil der Spielerschaft liebt die Herausforderung im "Ultimate Team", reißt gerne neue Packs auf und stellt die beste Mannschaft zusammen, andere schwören dagegen auf einen ausgefeilten Karrieremodus. Am besten ihr testet den Modus selber an und schaut, ob er euch überzeugt. In einer Hinsicht waren wir uns einig: Einen direkten Kaufgrund für UFC 2 stellt „Ultimate Team“ wohl nur vor allem für diejenigen dar, die gerne Onlinefights abhalten und entsprechend etwas Abwechslung wollen.

Tipps und Tricks für den Karrieremodus

Vor allem Anfänger dürften sich etwas schwer tun, bei dem MMA-Spiel EA Sports UFC 2 möglichst schnell erste Erfolge zu feiern. Das liegt unter anderem an der durchaus komplexen Spielmechanik, die sich hinter den Kämpfen verbirgt. Ein von vielen Spielern oftmals unterschätztes Attribut der Kämpfer ist die Ausdauer. Sie entscheidet unter anderem darüber, ob und wie effektiv die Spielfigur solche Aktionen wie Blocks und auch Angriffe ausführen kann.

Wollt ihr euren Gegner etwa mithilfe eines Aufgabegriffs besiegen, entscheidet eure verfügbare Ausdauer maßgeblich über dessen Erfolg oder Misserfolg. Je mehr Ausdauer ihr habt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Kontrahent auch wirklich aufgibt. Im umgekehrten Fall schützt euch eine hohes Maß an Ausdauer auch vor Submission-Moves. Des Weiteren schützt euch die Ausdauer auch vor frühzeitigen K.O.-Niederlagen. Wenn ihr euch beispielsweise in der ersten Runde total verausgabt, seid ihr der Folgezeit anfälliger für gegnerische Angriffe und geratet schneller ins Taumeln.

Wie bei fast jedem anderen Kampfspiel ist auch in EA Sports UFC 2 die Verteidigung extrem wichtig. Mit Blocks könnt ihr nicht einfach nur gegnerische Angriffe abwehren, sondern einige andere Vorteile erzielen. So ist unter anderem sehr nützlich, die Zeit während des Blockens zu nutzen, um etwaige Angriffsmuster eures Kontrahenten aufzudecken. Auf diese Weise könnt ihr den Gegner studieren und fortan besser auf seine Aktionen reagieren. Des Weiteren ist es wichtig, neben der Block-Taste auch den Knopf für die entsprechenden Gliedmaße zu drücken. Somit ist es euch möglich im direkten Gegenzug einen Konter auszuführen, der im Idealfall sogar kritisch wirkt.

Allerdings ist darauf zu achten, dass vermehrtes Blocken die Körperteile des eigenen Kämpfers auf Dauer stark schmerzen lassen. Die Konsequenz daraus ist, dass die Verteidigungsaktionen schrittweise immer schwächer werden und die Aktionen des Kontrahenten trotz Block immer mehr Schaden verursachen. Wie schon beim Punkt „Ausdauer“ erklärt, ist es nicht ratsam, ohne Sinn und Verstand eine Attacke nach der anderen zu starten. Stattdessen solltet ihr mit Bedacht und Cleverness agieren. Zumal es auch ohne großen Aufwand möglich ist, dem Gegner zu schaden.

Wenn dieser eine Angriffsserie startet oder zu einem bestimmten Manöver ausholt, könnt ihr ihn recht einfach mittels eines Jabs oder einem Tritt gegen die Beine unterbrechen. Damit stoppt ihr nicht nur die Attacken eures Gegenübers, sondern könnt ihm gleichzeitig auch zusetzen - wenn auch nur geringfügig. Des Weiteren ist es auch gegen KI-Gegner wichtig, möglichst variantenreich zu agieren. Wenn ihr stets dieselben Aktionen ausführt, lauft ihr in Gefahr, ausgekontert zu werden. Seid also stets unberechenbar, experimentiert mit euren Angriffen und überrascht die Gegner.

Es ist beinahe unausweichlich, dass ihr bei einem eurer Kämpfe irgendwann mal zu Boden geschickt werden und im Anschluss das Ringen auf der Matte beginnt. Wenn ihr nicht aufpasst, kann hierbei das Ende schnell kommen - beispielsweise in einem der zahlreichen Aufgabegriffe. Wenn ihr auf dem Rücken liegen solltet, ist es daher eure größte Priorität, den Gegner an weiteren Aktionen zu hindern beziehungsweise ihn zu blocken. Dadurch verbraucht er sehr viel Ausdauer, was wiederum ein Vorteil für euch sein kann. Erst wenn der Gegner etwas nachlässt, könnt ihr euch wieder auf die Beine stellen, um den Kampf stehen fortzuführen oder einen Konter auszuführen. Auch beim Bodenkampf gilt die Devise, mit der Ausdauer hauszuhalten.

Es ist sehr verlockend, den Gegner aus einer guten Position heraus mit Angriffen zu bombardieren. Doch das laugt euren Kämpfer schnell aus und eröffnet dem Gegner die Chance auf einen Konter. Falls ihr selbst in einer schlechten Ausgangslage (auf dem Rücken etc.) seid, ist trotzdem noch nicht alles verloren. Aus dem „Full Guard“ heraus könnt ihr auch aus einer augenscheinlich unterlegenen Position heraus einen Aufgabegriff ansetzen.

Weitere Tipps für den Karrieremodus:

  • Im Gegensatz zu KO Siegen, erleidet ihr durch Submissionsiege einen relativ geringen Karrieregesamtschaden.
  • Die Chancen auf "Sub of the Night" sind relativ hoch, da anfangs, eure "Konkurrenzkämpfe" meist durch KO oder Ent entschieden werden!
  • Ihr bekommt etwas weniger Entwicklungspunkte und müsst minimale Faneinbußen hinnehmen! Ihr könnt ja drei Bereiche trainieren: Stand/Clinch/Boden!

Trainingsintensität:

Vermeidet "Schwere" Trainingsintensitäten! Die bringen euch zwar in der Kämpferentwicklung weiter, aber das Risiko, dass ihr mit Verletzungen in den Kampf steigt, ist sehr sehr hoch! Denn: meistens habt ihr noch zwei Trainingssessions vor euch, bei denen das Verletzungsrisiko schon auf "Mittel" voreingestellt ist! Egal in welcher Kategorie! Mein Tipp also: Startet anfangs in igendeiner Kategorie (je nachdem was ihr trainieren wollt) mit mittlerer / leichter Intensität. Dann wechselt die Trainingskategorie!

Und jetzt werdet ihr sagen: Als nächstes wohl leichte /mittlere Intensität! Ja und nein, denn manchmal kann es zwar sein, dass in einer anderen Kategorie bei "leichter" Intensität ein mittleres Verletzungsrisiko besteht! Jedoch kommt es aber öfter vor, dass in der selben oder in einer anderen Kategorie bei mittlerer Intensität auch weiterhin ein niedriges Verletzungsrisiko besteht! So habt ihr also zwei "mittlere" Intensitäten hintereinander ausgeführt und das mit niedrigem Verletzungsrisiko!

Manchmal kommt es vor, dass am ersten Trainingstag in sämtlichen Kategorien (egal bei welcher Intensität) ein mittleres Verletzungsrisiko besteht! Ist das der Fall, würde ich euch empfehlen wirklich nur mit einer leichten Intensität zu trainieren! Am 2. Tag könnt ihr dann garantiert aus dem Vollen schöpfen (wenns sein muss auch mit "schwerer" Intensität! :)), ohne euch zu verletzen bzw. - wie oben erwähnt, würde ich mich am Anfang vor allem auf Submissionoffensive sowie auf die Takedownoffensive konzentrieren!

  • wechselt die Kategorie nach jeder Session!
  • Achtet dort unbedingt am Anfang eurer Laufbahn vor allem auf die Ausdauerboosts!
  • Achtet auf Verschleisserscheinungen: Die können auftreten, wenn man 2 oder 3 Trainingssessions in der selben Kategorie hinter sich gebracht hat oder wenn ein bestimmter Athletikbereich schon länger keinen Bosst erhalten hat bzw. Verschleisserscheinungen kann man allerdings auch wieder durch entsprechende Trainingsqualitätsstufen ausgleichen!

Jeder möchte seinen individuellen Kämpfer erstellen! Ich selbst bevorzuge den Skill Stil "MMA Kämpfer"!

  • "Guard Experte" (Positionswechsel gehen schneller von der Hand bzw. "Sambo Spektakel": Powerwürfe verursachen größeren Schaden! Habt ihr dazu noch einen Powertakedown mit Stufe 3 ausgerüstet und diesen Vorzug, hat euer Gegner nix zu lachen!
  • Rüstet euch auf jeden Fall Submissions zu eurer Verteidigung aus! Irgendwann werdet ihr auf brutale Ground und Pound Spezialisten treffen, die übelst schwer zu verteidigen sind (Ich rede vom Aufstehen, Befreien oder eigenen Positionswechseln am Boden!) Hier sind die Submissions Gold wert! Mit entsprechend hochgelevelten Submissiontechniken und ausgerüsteten "Vorzügen", könnt ihr den Kampf noch für euch entscheiden! Für mich als "Reversalniete" eine tolle Möglichkeit!
  • Rüstet euch unter Clinch die schnelle Variante von "Thai Clinch" und "Over Under" aus!

Die Over Under eignet sich hervorragend für die Technik "Hoher Bodylock" (könnt ihr ebenfalls ausrüsten) Hier handelt es sich eigentlich um einen einfach umsetztbaren Wurf mit enormen Impact! Ist diese Technik entsprechend hochgelevelt (min. Stufe 3) plus der Vorzug "Sambo Spektakel", verliert eurer Gegner extrem viel Ausdauer, erleidet ordentlichen Körperschaden und ihr könnt leichter eine Submission durchbringen!

  • Ebenfalls gemein: "Double Knee" unter "Kicks"!
  • Legt euch außerdem noch eine "Flying Submission" zu!

Ausdauer-Management

Ein von vielen Spielern oftmals unterschätztes Attribut der Kämpfer ist die Ausdauer. Sie entscheidet unter anderem darüber, ob und wie effektiv die Spielfigur solche Aktionen wie Blocks und auch Angriffe ausführen kann.

Tipps zur Ausdauer des Kämpfers:

  • Kicks und Schläge:Teilt nicht zu sehr aus auf Kosten eurer Ausdauer. Desto mehr ihr euch in der ersten Runde „auspowert“, desto weniger Ausdauer habt ihr in der folgenden Runde übrig.
  • Submissions:Umso mehr Ausdauer ihr bei einem Submission-Versuch übrig habt, desto eher werdet ihr diesen durchsetzen. Selbiges gilt beim Verhindern einer Submission.
  • Gesundheit:Eure Ausdauer bestimmt auch eure Anfälligkeit für Angriffe. Mit niedriger Ausdauer geratet ihr leichter ins Taumeln und könntet so schnell K.O gehen.
  • Bodenkampf und Clinch:Ein Positionswechsel gelingt nicht nur mit ausreichenden Attributen, sondern vor allem mit hoher Ausdauer.

Blocken von Angriffen

In UFC 2 gibt es nicht mehr nur eine Taste, um einen Angriff abzuwehren, sondern zwei - für hohe und tiefe Angriffe. Welche Vor- und Nachteile das Blocken bietet, wollen wir nun mit ein paar Tipps erläutern.

Tipps zum Blocken von Angriffen:

  • Schaden:Umso länger ihr blockt, desto eher werden die Gliedmaßen eures Kämpfers schmerzen und desto durchdringlicher werden die Attacken eures Kontrahenten.
  • Konter:Blockt ihr Schläge und Kicks ab und drückt zusätzlich die Taste für die jeweilige Gliedmaße, könnt ihr Konter setzen. Zudem habt ihr nun auch die Gelegenheit, den Angriffen geschickter auszuweichen und demnach kritische Konter zu setzen.
  • Muster:Nutzt das Blocken, um ein Muster in den Angriffen eures Gegners zu erkennen. Wisst ihr genau, welche Kombos euer Kontrahent oft einsetzt, habt ihr den Kampf schon so gut wie in der Tasche.

Erfolgreiche Angriffe durchsetzen

Die Ausdauer eures Kämpfers ist bedeutend, weshalb ihr euch niemals zu sicher fühlen solltet und dabei einen Angriff nach dem anderen ausführt. So könnte sich der Spieß nur allzu schnell umdrehen. Darauf solltet ihr achten:

Tipps für erfolgreiche Angriffe:

  • Angriffe unterbrechen:Mit „Jabs“ und „Legkicks“ ist es möglich, die Angriffsflut eueres Gegners zu unterbrechen und dabei auch noch für Schaden zu sorgen.
  • Starke Angriffe:Setzt kraftvolle Angriffe nur nicht zu oft ein. Sie zehren stark an der Ausdauerleiste und können schnell in die Hose gehen, wenn euer Gegner diese erfolgreich kontert.
  • Experimentell:Bleibt ihr unvorhersehbar, seid ihr unberechenbar. Setzt nicht immer dieselben Angriffe ein und versucht hin und wieder zu überraschen - einer der wichtigsten Tipps für den MMA-Fight.

Tipps zum Bodenkampf

Es geschieht allzu schnell, dass man in Panik ausbricht, sobald der eigene Kämpfer auf dem Rücken liegt und euer Kontrahent sich zur „Full Mount“ vorarbeitet. Wichtig ist es, überlegt zu handeln!

Tipps für den Bodenkampf:

  • Positionswechsel:Liegt ihr auf dem Rücken, fokussiert euch nicht zu sehr darauf, schnellstmöglich wieder auf die Beine zu kommen. Stattdessen versucht, das weitere Vorgehen eures Gegners zu verhindern. Dies kostet ihm viel Ausdauer und ihr könnt schneller wieder entkommen.
  • Angriffe:Selbst wenn man sich in einer guten Bodenposition befindet, sollte man es mit Angriffen nicht übertreiben. Die Ausdauer fällt und eurem Gegner gelingt es allzu leicht, die Position wieder zu wechseln.
  • Niederschlag/Takedown:Schickt ihr euren Gegner auf die Bretter, ist es besser, sich vorerst in der Bodenpostion weiterzuarbeiten, da ein Entkommen seinerseits ansonsten sehr einfach wäre.
  • Submission:Selbst wenn ihr auf dem Rücken liegt, seid ihr nicht wehrlos. Gerade in der „Full Guard“ habt ihr so manche Möglichkeit, eine Submission einzuleiten. Vor allem, wenn die Ausdauer eures Gegenübers schwindend gering ist, habt ihr damit eine Siegeschance.
  • Zurück auf den Beinen:Wenn ihr wieder auf die Beine gelangt, geht sicher, dass sich dies nicht sofort wieder ändert. Nehmt Abstand zu eurem Gegner ein, verhindert Angriffe mit „Jabs“ und „Legkicks“ und regeneriert eure Ausdauer.

Fazit

EA Sports macht mit UFC 2 einiges richtig und verbessert den hauseigenen Erstling sowohl im Gameplay stichpunktartig, aber an den richtigen Stellen, als auch merklich am Umfang. Wenn man das Gameplay kritisieren will, dann höchstens in dem Punkt, dass die Übergänge der gegenseitigen Schläge und Tritte etwas flüssiger sein könnten. Doch auch das hat sich hier schon sichtbar verbessert im Gegensatz zum Vorgänger. Mit einem breiten Roster, neuen Modi und besonders dem Ultimate Team schafft man hier ein Spiel, dass sich UFC Fans definitiv beruhigter zulegen dürften, Einsteiger dürften aufgrund des fehlenden Tutorials mehr Probleme haben. Einzig der Karrieremodus tritt deutlich auf der Stelle, hier muss EA Sports dringend etwas tun um für mehr Abwechslung und Pluspunkte in der Präsentation zu sorgen.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

  • UFC 2 verbessert sich deutlich gegenüber dem Vorgänger.
  • Der Karrieremodus bietet mehr Tiefe, könnte aber noch ausgebaut werden.
  • Der Ultimate Team Modus ist eine interessante Ergänzung für Online-Spieler.
  • Das Gameplay ist komplex, aber lohnend zu meistern.