MMA-Trainingsplan für Anfänger: Fit werden wie die Profis

Sie wollen so trainieren wie die MMA-Profifighters? Mit dem MMA-Trainingsplan sind Sie bereits auf dem besten Weg, ein Kämpfer zu werden. Dieser Artikel bietet Ihnen hochkarätige MMA-Fachkompetenz von den bekanntesten Gesichtern der Martial-Arts-Szene.

Was erwartet Sie?

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Trainings-Tipps der MMA-Profis

Damit Sie Ihr Ziel noch schneller erreichen, verraten MMA-Profi-Fighter Alexander Gustafsson und Tom Watson die besten und effektivsten Trainings-Tipps.

Profi-Tipp 1: Kampfstärke zeigen

"Basis des Krafttrainings sind mehrgelenkige Übungen, die mehrere Muskelgruppen gleichzeitig trainieren“, sagt MMA-Coach Mike Cüppers. Konzentrieren Sie sich im Gym deswegen auf Klassiker wie Kreuzheben, Bankdrücken und Rudern. Weitere Top-Übungen: Kniebeugen, Klimmzüge und Dips.

Ihr Muskeldickenwachstum regen Sie am besten durch 3 Sätze mit je 8 bis 12 Wiederholungen an. Höhere Gewichte, die nur 3 bis 6 Wiederholungen ermöglichen, sprechen zusätzlich auch die am schnellsten kontrahierenden Muskelfasern an und sorgen für eine höhere Maximalkraftentwicklung. Die Athleten, die unser Experte Mike Cüppers trainiert, legen mit 5 bis 6 schweren Sätzen die Grundlagen für explosive Attacken im Ring.

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Nutzen auch Sie Trainingsphasen mit verschiedenen Wiederholungszahlen, um unterschiedliche Aspekte der Kraft zu fördern. Setzen Sie etwa auf diese 3 Blöcke: 4 Wochen Muskelaufbau, 4 Wochen Maximalkrafttraining und 2 Wochen Kraftausdauereinheiten (3 Sätze mit je 15 bis 25 Wiederholungen). Sie wollen sich speziell auf Maximalkraft konzentrieren? Verändern Sie die Blocklängen!

Cüppers: „Entscheidend ist ohnehin, die Trainingsreize regelmäßig zu verändern, um so dauerhaft Anpassungen zu bewirken.“ Motto: variieren statt stagnieren.

Profi-Tipp 2: Körpermitte pushen

Nicht die muskelbepackten Beine und Arme, sondern der Rumpf ist die wichtigste Körperpartie eines MMA-Athleten. Meistertrainer Cüppers erläutert: „Bei jeder Kampfsport-Technik kommt die Kraft immer aus einer stabilen Körpermitte.“

Altbewährte Crunches, aber auch dynamische Übungen mit Kugelhanteln, einem Schlingentrainer oder schweren Seilen fordern das Körperzentrum. „Jeden Tag 3-mal 20 Sit-ups zu machen, bringt auf Dauer nichts. Abwechslung ist wichtig“, erklärt der Experte. UFC-Fighter Watson turnt gar an olympischen Ringen: „Dabei werden Muskeln gefordert, die sonst nur sehr selten angesprochen werden. Die beeindruckende Körperspannung eines Turners spricht ja für sich.“

Übungen, die ein hohes Maß an aktiver Stabilisationsarbeit erfordern, aktivieren nämlich auch vermehrt die tiefer liegenden Rumpfmuskeln. Ob Sie nun Fußballer, Golfer, Tennisspieler oder Kampfsportler sind: Ein starker Rumpf bildet in jedem Fall das Fundament Ihrer Leistungsfähigkeit.

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Profi-Tipp 3: Blitzkraft nutzen

Große Kraft ist erst dann effektiv, wenn sie im Kampf auch blitzschnell eingesetzt werden kann. Oft entscheiden Hundertstelsekunden darüber, ob Sie treffen oder getroffen werden. „Der erste Schritt bei einer Attacke ist wie der Start eines Sprinters aus dem Startblock“, sagt Cüppers.

Sprung- und Antrittsschnelligkeit schult der Meistertrainer mit Kastensprüngen, aber auch durch einfaches Seilspringen. Ein weiteres Tool, auf das sowohl Trainer Cüppers als auch UFC-Star Gustafsson schwören, ist die "Koordinationsleiter". Mit verschiedenen Kombinationen aus Richtungswechseln, Sidesteps und diagonalen Schrittfolgen trainieren die Profis Wendigkeit und schnelle Füße.

Beispiel: Sie durchlaufen die Leiter vorwärts mit 3 Kontakten pro Quadrat, dann mit Sidesteps und nur 2 Kontakten. Zum Schluss starten Sie neben der Leiter und arbeiten sich im Zickzack mit 2 Kontakten pro Quadrat und einem Kontakt außerhalb voran.

Und wo kommen die schnellen Fäuste her? Dafür hämmern die Kämpfer in prasselnden Schlagserien auf den Sandsack ein oder sie schleudern Medizinbälle mit schulterhohen Druckpässen gegen Wände. „Diese einarmigen Stoßbewegungen schulen den Einsatz der Hüfte und die Schulterrotation bei der Schlagbewegung. Die Übungen sollten die wirkliche Kampfbewegung stets so genau wie möglich abbilden“, sagt Cüppers.

Profi-Tipp 4: Ausdauer aktivieren

Spielt die Ausdauer bei einer Kampfdauer von höchstens 15 Minuten überhaupt eine Rolle? Na klar, und was für eine! Der Gegner im Käfig wartet schließlich nur auf eine minimale Schwächephase, um Sie dann mit voller Wucht zu attackieren. Zeit zum Durchatmen: keine. Dementsprechend sind Ausdauereinheiten für MMA-Kämpfer besonders wichtig.

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Cüppers’ Training ist mehrstufig aufgebaut: „Erstens: lange, moderate Läufe für die Grundlagenausdauer; zweitens: harte Intervallläufe, um auch unter hohen Belastungen leistungsfähig zu bleiben; drittens: Sparring, also die Trainings- Fights für die Wettkampfhärte.“

Setzen auch Sie auf abwechselnde Belastungen zwischen längeren Läufen von bis zu 60 Minuten und Einheiten mit vielen Tempowechseln, etwa 4-mal 4 Minuten hohe Belastung, dazwischen je 3 Minuten aktive Pause. Dieser Mix fordert den Körper ganzheitlich.

Die ideale Ergänzung zu Intervallläufen bildet ein Zirkeltraining, das wegen seiner kurzen Pausen und wechselnden Belastungen den Puls dauerhaft hochjagt - so wie es in Gustafssons Workouts der Fall ist.

Profi-Tipp 5: Vielseitigkeit üben

Kaum ein Sportler ist so variabel wie ein MMA- Fighter. Die Kämpfer müssen jedoch nicht nur selber agieren, sondern abhängig vom Gegner auch auf verschiedenste Attacken reagieren können. Cüppers erklärt: „Die Athleten haben oft bestimmte Präferenzen. Gustafsson und Watson etwa boxen seit ihrer Jugend. Wichtig ist im Endeffekt jedoch die Kombination von mehreren Stilen.“

MMA-Neulinge lernen erst die Teildisziplinen Boxen und Ringen sowie den Bodenkampf. Dann wird alles zum MMA zusammengeführt. Das Training der Profis ist also sehr abwechslungsreich. Im Wochenplan von Cüppers’ Athleten werden Kampfstile täglich gewechselt und miteinander kombiniert: montags Bodenkampf, dienstags Boxen und Thai-Boxen, mittwochs wieder Bodenkampf, donnerstags Thai-Boxen und Ringen, freitags Boxen, samstags Luta Livre und sonntags Thai-Boxen, dazu Kraft- und Ausdauereinheiten. So werden die Fighter körperlich und mental gefordert.

Für Sie als Nicht-Kampfsportler heißt das: die Augen offen halten, lernwillig bleiben, regelmäßig neue Methoden ausprobieren.

Profi-Tipp 6: Fighter-Food essen

Ich mache keine spezielle Diät“, sagt MMA-Star Watson. Vielmehr hält sich der Brite an einen einfachen Grundsatz: „Eat simple, fight easy.“ Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist ihm wichtiger als abgedrehte Essenspläne. Auch Cüppers bevorzugt einfachste Vorgaben: „Nehmen Sie komplexe Kohlenhydrate, hochwertiges Fett aus Ölen oder Nüssen sowie viel Eiweiß und viel Gemüse zu sich. Trinken Sie dazu reichlich Wasser oder Tee. Zucker sollten Sie möglichst meiden.“

Der heißeste Tipp aus seinem Kölner Gym ist zuckerfreies Protein-Eis. Dazu einfach Magerquark und ein wenig Jogurt, gefrorene Beeren und das natürliche Süßungsmittel Stevia in einem leistungsstarken Mixer vermischen. Stevia bewirkt keinen übermäßigen Anstieg des Blutzuckerspiegels und somit auch keine erhöhte Produktion des blutzuckersenkenden Hormons Insulin. Das bedeutet: kein verspäteter Heißhunger durch einen wiederum zu rasanten Abfall des Blutzuckers.

Und für den Tagesablauf empfiehlt Cüppers: „Morgens Kohlenhydrate, um genug Power für den Tag zu haben, abends dann viel Eiweiß, um im Schlaf Muskeln auf- und Fett abzubauen.“ Damit bereiten Sie Ihren Körper optimal vor, um die Kraft und Athletik eines MMA-Fighters aufzubauen.

MMA Training zu Hause: Erste Schritte

Abgesehen, daß das optimale MMA Training von einem erfahrenen Trainer geleitet werden, sowie ein Trainingsbereich mit Tatami, Boxsack und anderen harten Gegenständen für das Schlagtraining vorhanden sein sollten. Auch zu Hause und ohne Hilfsperson ist es möglich, die Kondition auf akzeptablem Niveau zu halten, bis man auf die Installationen zugreifen kann.

Übungen zur Verbesserung der Leistung beim MMA

Sehen wir uns mal die Profis an, genauer gesagt Conor McGregor, wie man speziell arbeiten kann. McGregor und seine Berufskollegen arbeiten nicht nur an der Muskulation, am Sparring und Jiu Jitsu für einen Kampf. Um ein angemessenes Niveau an Konzentration und Können zu erreichen, braucht man ausreichend Kontrolle über jeden Teil deines Körpers und deiner Psyche.

Conor Mcgregor hat ausgedrückt, daß er in seiner Trainingsroutine möglichst versucht, soviele Disziplinen wie möglich in seine Übungen einzubringen. “Ich möchte Experte für viele verschiedene Dinge sein” hat er vor einigen Jahren in den Medien gesagt.

Auch bestätigen einige Experten für physische Kondition, daß die Bewegungsmechanik des Körpers mit bestimmten Bewegungen und Dehnung zu mehr Kraftleistung führt.

Dieses MMA Training für zu Hause zeigt, wie McGregor einer Routine nachgeht, wie er es von dem Spezialisten Ido Portal aufgenommen hat. Dieser hat in seiner 15-jährigen Ausübung von Capoeira auf Training basierend auf das eigene Gewicht, sowie Bewegungen aus Zirkus, Tanz, Yoga und körperbezogene Bewegungen gesetzt.

Dies hört sich exotisch und seltsam an, aber für McGregor war klar, daß ein anderes Training, als das konventionelle, ihm dazu beihalf, ein besserer UFC- Kämpfer zu werden. “Ich habe eine neue Fußarbeit gelernt, und ebenfalls die Wichtigkeit, sich an unteren Schwerpunkten zu positionieren. Damit konnte ich mehr Winkel für die Schläge finden”.

MMA-Training von Conor McGregor für zu Hause ohne Partner

Mit dieser Übungsserie kannst du ein komplettes MMA-Training für zu Hause entwickeln. Mit dabei im Heimtraining, die exklusiven Drills von McGregor mit Ido Portal, die für ein Gegenüber beim UFC angewandt wurden. Optional, wenn du Striking-Techniken zufügen möchtest, kannst du dies mit einem günstigen Boxsack und markenspezifischen MMA-Handschuhen, indem du abwechselnd die Übungen durchführst.

Einfachhalber haben wir in dieser Guide die Drill Sessions von McGregor und Ido Portal ausgewählt und sequentiert, empfehlen jedoch, das Video von dem israelischen Meister über Konditionstraining anzusehen. Wir haben es am Ende des Artikels mit einem Link eingestellt.

Um progressiv die Intensität zu erhöhen, sollten die Übungen in dieser Reihenfolge geschehen:

  1. Dehnung und Aufwärmen für MMA zu Hause: Zu Beginn, führe die basic Dehn-Übungen für Martial Arts aus. Wechsel diese mit Gelenkbewegungen, um die Muskeln mit mehr Blut zu füllen. Stell eine Uhr daneben, um durch Ablenknung nicht zu schnell zu arbeiten. Es sollte mit diesen Übungen ca. 5 bis 10 Minuten angewandt werden.
  2. Spezielle Kniebeugen für MMA: Die Beweglichkeit der Knie ist essenziell beim häufigen Wechsel von Ausweichen und Attacke, die im Achteck stattfinden. Zu Beginn solltest du die Übungen langsam und vorsichtig angehen und das Gewicht auf die Arme verlagern, um die Gelenke nicht zu sehr zu belasten. Man legt die linke Ferse hinter das rechte Knie, wie auf dem Bild. Dann folgt eine weiche kontrolierte Bewegung, indem die Hüfte runtergeht (Gesäß bis zur Ferse, die auf dem Boden ist). Als Variante kannst du auch die Hüfte von Seite zu Seite bewegen. Halte 10 Sekunden die Position und wechsel dann das Bein.
  3. Tiefe Squats halten: Stell dich wie auf dem Bild hin und halte diese Position 5 Sekunden lang. Mach eine Hüftstreckung (wieder hoch in den Fußstand) und achte stets darauf, daß der Rücken dabei gerade bleibt. Wiederhole dies 3x 5 Wiederholungen. Wenn möchtest, kannst du auch 3x 10 Squats wiederholen. Mit dieser Übung werden Kniesehnen und Hüfte gedehnt und gleichzeitig in isometrischer Position die Innenbein und Bauchbereich gestärkt.
  4. Schulter-Drehungen in Achten gegen die Wand: Dies ist die erste MMA-Trainingsübung von Conor McGregor, die zu Hause ohne Hilfe durchgeführt weden kann. Sie stammt aus den Sitzungen, die Ido Portal The Notorious gegeben hat. Es handelt sich um Drehungen. Führe die Bewegung jeweils im Wechsel mit jedem Arm 2x 30 Wiederholungen aus.
  5. Betrunkener Stock: Diese Übung ist eine kreative und dinamischere Weiterentwicklung des Side To Side Lunge. Die Bewegung ist nicht so exakt und aktiviert essentielle Reflexe eines Kampfes. Nimm einen Stab oder einen Stiel (Besenstil) und stelle ihn vertikal aufrecht auf den Boden. Da dieser nun von selbst umfällt, ist die Übung, den Stab vorm Aufkommen auf den Boden mit der Hand abzufangen. Die Bewegung ist, auf der entsprechenden Seite das Knie zu beugen und so tief wie möglich runter zu gehen, den Rücken dabei gerade halten. Wiederhole die Bewegung rasch hintereinander innerhalb 30 Sekunden und mach 20 Sek. Pause bis du 5 Serien durchgeführt hast.
  6. Seitliche schwingende Liegestütz: Die Startposition ist eine Liegestütze mit breiten Beinen und mit Gesicht und Brustkorb runter zur Matte, ohne den Boden zu berühren. Die Arme sind angewinkelt, die Füße aufgestellt. Schwing den Körper nun sanft nach rechts, die Hüfte dreht sich etwas nach oben und der entgegengesetzte Arm streckt sich, der rechte Arm stützt den Körper. Die Füße helfen dabei, das Gleichgewicht zu halten. In einer überleitenden Bewegung geht es dann zur anderen Seite. Mach 3 Wiederholungen mit je 15 Schwingungen zu beiden Seiten abwechselnd.
  7. Sprünge mit halbgebeugten Knien: Mini-Sprünge vor und zurück in 10 Sekunden Dauer, 10 Sekunden Pause und weitere 10 Sekunden Sprünge, insgesamt 5 Mal wiederholen.
  8. Frosch: Hier wird die Figur des Frosch gezeigt, die Übung besteht darin, die Arme aufgestellt zu Lassen und nur die Beine zu bewegen. Wiederhole die Übung 10 Mal in 3 Serien.
  9. Hüftdrehung “Brücke”: Hier ist es notwendig, etwas Platz zu schaffen, um die Bewegung durchführen zu können. Dreh nun die Hüfte herum, der Arm geht über den Kopf mit, bis du wieder in den Vierfußstand kommst. Dreh dich 5 Mal hintereinander, bevor du eine kurze Pause machst. Das ganze 4 Mal.

Vorteile des MMA- Trainingsplans für zu Hause von Conor McGregor

Wenn du diese Übungen bisher noch nicht gemacht hast, probiere sie aus, denn sie sind ganz schön anstrengend und somit fördernd. Mit diesem Training das man alleine zu Hause durchführen kann, erhälst du mehr Kontrolle über deinen Körper während der Bewegungen und aktivierst deine tiefere Muskulatur, welche dir Stabilität und Gleichgewicht verleiht.

Conor McGregor hat mit diesen Techniken eine solide Basis erstellt und lernte damit den Schwerpunkt des Köprpers während eines Kampfes besser zu kontrollieren.

Vielleicht sind die Übungen am Anfang etwas schwieriger auszuführen, da sie ungewohnt sind. Wenn du langsam beginnst, wird es schnell einfacher und flüssiger. Sobald die Übungen “sitzen”, können sie wie beschrieben ausgeführt werden. Viel Erfolg dabei!

Die Kampfsportart setzt sich aus sechs verschiedenen Kampfsportarten zusammen

  • Karate, eine Mischung aus chinesischen Kung-Fu Elementen und japanischem Kampfelementen. Schläge und Tritte stehen im Vordergrund, zusätzlich kommen Hebel und Wurftechniken vor.
  • Judo, welches auf Wurf-, Boden, Fall- und Schlagtechniken basiert. Gesiegt wird durch das Nachgeben des Gegners. Gleichzeitig wird beim Judo gegenseitiger Respekt gelehrt.
  • Kickboxen, wobei das klassische Boxen mit Elementen aus bspw. Taekwondo oder Karate kombiniert wird. Dabei kommen Hände und Füße zum Einsatz. Bei der Wettkampfdisziplin wird bis zum K.O. gekämpft.
  • Taekwondo, der Name setzt sich aus übersetzt aus Fußtechnik, Handtechnik und Weg zusammen.
  • Ringen beinhaltet Würfe, Schleudern und Heben. Schläge, Tritte, Stöße und Würgen sind laut Regeln nicht erlaubt. Ziel dieses Kampf- und Kraftsports ist es den Gegner zu Boden zu bringen.
  • Jiu Jitsu ist eine der ältesten japanischen Kampfkünste zur Selbstverteidigung. Ziel dabei ist es, den Gegner kampfunfähig zu machen, ohne ihm dabei unnötigen Schaden zuzufügen.

Was du alles in deine Trainingsroutine integrieren solltest

MMA beansprucht den ganzen Körper. Für diese Sportart brauchst du starke Beine und Arme und auch einen stabilen Rumpf. Wer Krafttraining macht, sollte auch immer an seiner Beweglichkeit arbeiten. Zudem solltest du deine Schnellkraft trainieren. Langsame Kämpfer werden nicht weit kommen.

Techniktraining steht natürlich auch auf dem Trainingsplan eines jeden Kämpfers. Beim Krafttraining kommen die klassischen Kraftübungen mit und ohne Gewicht zum Einsatz. Dazu zählen zum Beispiel Kniebeugen (Squats), Presses wie Bankdrücken (Bench Press) oder Schulterdrücken (Shoulder Presses), Kreuzheben (Dead Lift) und Bodyweight-Übungen wie Liegestütz (Push-ups) und Sit-ups.

Auch deine Schnellkraft kannst du nicht nur durch Sprint- und Sprungtraining verbessern, sondern auch durch den Muskelzuwachs beim Krafttraining. Insbesondere olympisches Gewichtheben kann dich dabei weiterbringen. Deine Ausdauer verbessert du nicht nur mit den klassischen Ausdauersportarten, sondern auch beim High-Intensity-Intervall-Training, dem sogenannten HIIT.

Beim Techniktraining verbesserst du dein Schlag und Tritttechnik. Hier ist es ratsam sich von einem professionellen MMA-Coach trainieren zu lassen. Das Mobilitytraining ist wichtig, damit du trotz Muskelaufbau beweglich bleibst.

Tipp: Ein Trainingstagebuch kann dir helfen, deine Stärken und Schwächen zu analysieren, dich zu motivieren und deinen Trainingsverlauf festzuhalten. Dieser steuert deinen Körper. Dadurch kann dein Kopf über Sieg und Niederlage im Wettkampf entscheiden.

Ernährung

Übrigens, ob dein Training sich auszahlt, hängt auch von deiner Ernährung ab. Dein Trainingsplan kann noch so gut sein, wenn du deinem Körper nicht die nötige Energie und die richtigen Nährstoffe zur Regeneration und Kraftaufbau zuführst, wird du nicht die gewünschten Erfolge erzielen.

MMA für Frauen

Generell sind alle Kampfsportarten genauso für Männer wie auch für Frauen geeignet. Somit kannst du auch als Frau Mixed Martial Arts machen. Interessierst du dich hauptsächlich für den Fitnessaspekt von Kampfsportarten? Dann sind für dich sicherlich auch die neuen Mischformen Capoera, Piloxing oder Thai Bo interessant.

MMA zur Selbstverteidigung

Warum man sich für eine Sportart entscheidet, kann viele Gründe haben. Bei einer Kampfsportart zur Selbstverteidigung geht es weniger um Taktiken oder Ästhetik, sondern um Praktikabilität. MMA eignet sich somit sehr gut zur Selbstverteidigung. Da Mixed Martial Arts die verschiedensten Techniken kombiniert, bist du auch für die verschiedensten Situationen gewappnet und kannst dich sicher fühlen.

Vielseitigkeit des MMA

Du kannst dich nicht entscheiden, welche Kampfsportart zu dir passt? Musst du nicht. Beim Mixed Martial Arts trainierst du Boxen, Kickboxen, Taekwondo, Karate, Judo, Ringen und Jiu-Jitsu gleichzeitig. Auch wenn es nur Elemente der verschiedenen Kampfsportarten sind, wirst du dennoch ein Gefühl dafür bekommen, welche Form dir am besten liegt oder Spaß macht. Doch nicht nur das. Der MMA Trainingsplan macht deutlich, wie vielseitig und abwechslungsreich das Training in diesem Kampfsport ist.