Thorsten Legat, bekannt als ehemaliger Bundesliga-Spieler, hat eine lange und vielseitige Karriere im Kampfsport hinter sich. Seine Leidenschaft für Kampfsport begann bereits in seiner Jugend.
Patrick Bork, der als Lehrer in Oer-Erkenschwick arbeitet, wird als Patrick „Cy“ Bork in der Turbinenhalle in Oberhausen als Wrestler in den Ring steigen und gegen den Ungarn „Icarus“ seinen ersten Kampf in dieser Kampfsportart bestreiten.
Kampfsport hat schon immer eine große Rolle im Leben von Patrick Bork (38) gespielt. Zwar habe er es auch ganz klassisch mit Fußball versucht, glücklich gemacht habe der Ballsport ihn aber nicht, sagt er rückblickend.
Die Eltern meldeten ihn beim Judo an. Mit Erfolg: 2006 wird er deutscher Meister im Karate. Später entdeckt er die gemischten Kampfkünste (MMA) für sich, gründet sogar einen eigenen Verein: die Vestside Warriors in Recklinghausen. Dort hat er auch mit Dietmar Appel zusammengearbeitet.
Bereits seit dem Frühjahr steht fest, dass Legat 2018 sein MMA-Debüt geben wird, aktuell läuft die Vorbereitung auf Hochtouren. Am 1. September bestreitet der 234-malige Bundesliga-Spieler von VfL Bochum, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, VfB Stuttgart und Schalke 04 bei der MMA German Championship in der Kölner Lanxess-Arena ein Promi-Duell.
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Legat ist in dem Metier nicht ganz unerfahren. Seit rund 40 Jahren betreibt er Kampfsport für den Hausgebrauch: Judo, Jiu-Jitsu, Taekwondo, Kung-Fu, Karate. "Auch schon als Fußballer. Das hat nur niemand bemerkt", meint er.
Seine Leidenschaft für Kampfsport floss in sein Fußballspiel ein. "In meinen Gegenspielern habe ich meinen Vater gesehen. Ihm wollte ich es zeigen", verrät er.
Als defensiver Mittelfeldspieler war der frühere Fußball-Profi Thorsten Legat ein harter Hund. Im Vergleich zu heute war das aber soft. Jetzt ist er knüppelhart. "Ich liebe Kampfsport, der hat mich schon als Junge fasziniert", sagt Legat.
Zurzeit klettert der Ex-Profi in den Käfig. Mixed Martial Arts (MMA) heißt das, was er da macht. Klingt kriegerisch, ist es auch. Erlaubt ist so ziemlich alles. Fäuste, Füße, Ellenbogen, Knie - alles, womit sich schlagen und treten lässt.
Legat ist in dem Metier nicht ganz unerfahren. Seit rund 40 Jahren betreibt er Kampfsport für den Hausgebrauch: Judo, Jiu-Jitsu, Taekwondo, Kung-Fu, Karate. "Auch schon als Fußballer. Das hat nur niemand bemerkt", meint er.
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Thorsten Legat war gerade neun Jahre alt, als er überall verkündete: "Ich werde einmal Profi." Der "fußballverrückte" Bochumer wurde auch in den folgenden Jahren nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen, er wolle nach oben, ganz nach oben.
"Fußball ist mein Leben, alles andere ist zweitrangig", lautete sein Motto, und er war bereit, seinem Sport alles andere unterzuordnen. Sogar seine Schlosserlehre brach er nach sieben Monaten wieder ab.
Mit der gleichen Beharrlichkeit und Konsequenz, mit der er sein Ziel propagierte, setzte er sein Vorhaben in die Tat um. Seine Mühen wurden belohnt, denn trotz einiger verletzungsbedingter Rückschläge avancierte Thorsten Legat zu einem Top-Spieler der Bundesliga.
Figürlich sieht der 185 cm große und 82 kg schwere Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen eher wie ein Bodybuilder als ein Fußballer aus. Die außergewöhnlichen Muskelpakete erwarb er sich nach einer Verletzung, als er zur Stärkung der Muskulatur ein monatelanges Aufbauprogramm absolvierte.
Bodybuildung blieb fortan das Hobby Legats, der daneben auch Spaß an Judo und Jiu-Jitsu hat und geradezu als ein Fitneß-Fetischist gilt.
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Als ihn ein Knorpelschaden im Knie zum Karriereende als Fußball-Profi gezwungen hatte, fiel Legat in ein Loch. Er stürzte und stürzte. "Erst war es ein Bier am Tag, dann ein Kasten, dann anderthalb. Ich hatte Selbstmordgedanken", gesteht er.
Seine Frau drohte: "Wenn du so weitermachst, verlierst du mich und die Kinder." Seither trinkt Legat keinen Alkohol mehr. Er erwarb die A-Trainer-Lizenz, wurde Trainer von Jugend-Teams und Landesligisten.
Vor allem im Fernsehen (Ich bin ein Star - holt mich hier raus, Grill den Hensler, Schlag den Star) wird Legat gefragt, ist er als Reality-Macho dabei. "Das hat einen anderen Menschen aus mir gemacht", meint er.
