Taekwondo beim SV Bayer Wuppertal e. V. bedeutet, dass über 300 Sportlerinnen und Sportler aktiv sind. Unterteilt in mehrere Gruppen finden Turnier.- und Freizeitsportler mit der koreanischen Kampfsportart ein Dach, unter dem sie gemeinsam trainieren und den Vereinsgedanken leben.
Eine integrative Gemeinschaft
Durch dieses Prinzip ist es gelungen, einen hohen Anteil an Erwachsenen + 35 Jahre für das Taekwondo zu begeistern. Viele Eltern, die z.T. sagen: „Eigentlich würde ich das auch mal gerne ausprobieren. Kann ich das in meinem Alter noch….“ So haben sich im Laufe der Zeit rund 15 Familien gefunden, die mit 2 Generationen in der Taekwondo-Abteilung vertreten sind.
Mütter mit 3 Kindern, Väter mit 2 Kindern, beide Eltern mit einem Kind und sogar der Opa mit seinen beiden Enkelinnen… Alle sind mit Spaß dabei. Oft sind die Kinder von den Graduierungen weiter als ihre Eltern, was natürlich den Ehrgeiz anspornt.
Besonders beim Formentraining wo altersklassenübergreifend trainiert wird, haben die Familien z.T. Gelegenheit, gemeinsam zu trainieren. Durch diese Konstellation wird zwangsläufig eine hohe Identifikation mit dem Verein und dem Sport erzielt, was sich dann bei gemeinsamen Veranstaltungen bemerkbar macht.
Die Taekwondoin des SV Bayer treten alle Aktivitäten immer in großer Zahl an. „Taekwondo im SV Bayer Wuppertal e. V.“ heißt es darum nicht nur, sondern wird gelebt.
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Erfolge und Auszeichnungen
Zahlreiche Mannschafts- und Einzelerfolge haben sich zwischenzeitlich eingestellt und dienen als Beweis dafür, dass man auch im Breitensportbereich erfolgreich sein kann. Durch die rund 300 Mitglieder in der Tae Kwon Do Abteilung, sind wir zu einem der größten Vereine in NRW zusammengewachsen.
Betreut werden die Sportlerinnen und Sportler von z. Zt. Rund 70 Einzelsportlerinnen und -Sportler im Alter von 6-50Jahren bilden das Formenteam des SV Bayer Wuppertal und waren auf zahlreichen Turnieren erfolgreich.
Hauptaugenmerk liegt allerdings auf der Teilnahme an Nachwuchs.- und Vereinsturnieren, wo die auf mittlerweile ca. Am vergangenen Wochenende startete das Poomsae-Team auf dem Westfalencup in Dortmund.
Mit über 300 Teilnehmern aus rund 20 Vereinen war das Turnier sehr gut besucht und die Bayeraner waren mehr als erfolgreich. Zahlreiche Medaillen konnten gewonnen und schlussendlich der 2. Platz in der Teamwertung belegt werden. Außerdem gewann Alicja Arciszewski die „Top of Tournament“- Trophäe.
Als Besonderheit trat nach vielen Jahren wieder ein Para-Sportler vom SV Bayer an. Sören Stöcker wagte mit seinem Down-Syndrom-Handicap den Sprung ins Geschehen und sicherte sich die Goldmedaille in seiner Klasse. Ein Gänsehaut-Moment, der zusätzlich mit einem Foto gemeinsam mit dem Para-Bundestrainer und einem Weltmeister gekrönt wurde. Als Kampfrichter fungierten u.a.
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SV Bayer Cup 2025
Am Samstag, den 22. März 2025, erlebte Wuppertal ein Taekwondo-Turnier der Extraklasse. Der SV Bayer Cup 2025, ausgerichtet als 1. NWTU Nachwuchsturnier Technik, lockte rund 600 Sportlerinnen und Sportler aus dem gesamten Bundesgebiet an.
Mit über 1200 Formläufen auf sechs Wettkampfflächen setzte die Veranstaltung neue Maßstäbe. Die Bandbreite der Teilnehmenden reichte von Nachwuchstalenten bis zu erfahrenen Wettkämpfern, die in den Kategorien Einzel, Paar, Team, Freestyle und Para antraten.
Auch der TBV Lemgo 1911 e.V. war mit neun Sportlerinnen und Sportlern vertreten und zeigte beeindruckende Leistungen. Besonders hervorzuheben ist der dritte Platz von Stine Niggl in der Altersklasse Einzel weiblich 12-14 Jahre (6.-3. Kup).
Ebenfalls in dieser Altersklasse zeigten Sophie Penno und Marla Lotta Grote beachtliche Leistungen mit dem 8. und 12. Platz. Vincent Niggl, der jüngste Teilnehmer des TBV Lemgo, erreichte einen hervorragenden 11. Platz in der Kategorie Einzel männlich 8-11 Jahre (9.-7. Kup).
Jan Riediger sicherte sich in der Kategorie Einzel männlich 12-14 Jahre (2. Kup) einen starken 5. Platz. In der Kategorie Einzel männlich 18-30 Jahre (6.-3. Kup) lieferten sich Martin Altevogt und Georg Niagkoules ein spannendes Duell, das Altevogt mit dem 3. Platz für sich entschied, dicht gefolgt von Niagkoules auf dem 4. Platz.
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Max Riediger und Chiara Zagorny, Mitglieder des TBV Lemgo Taekwondo Black Belt Teams, gaben ihr Debüt im Paarlauf in der neuen Altersklasse 18-30 Jahre (2. Kup) und erreichten einen beachtlichen 12. Platz.
Chiara Zagorny zeigte auch in der Einzelkategorie weiblich 18-30 Jahre (2. Taekwondo-Cheftrainer Sebastian Zagorny absolvierte erfolgreich die Prüfung zur nächsten Landeskampfrichterlizenzstufe (Stufe B). Die Betreuung der TBV-Sportler übernahmen die erfahrenen Trainer Chiara Zagorny und Max Riediger.
In der Vereinswertung erreichte der TBV Lemgo den 35. Platz von 45 teilnehmenden Vereinen. Ein besonderes Highlight des Turniers war der Wettbewerb „Last Man/Woman Standing“, bei dem die Sieger der acht höchsten Leistungsklassen in einem direkten Ausscheidungsverfahren den besten Sportler des Turniers ermittelten.
Der SV Bayer Cup 2025 war ein voller Erfolg und bot den Taekwondo-Sportlern eine hervorragende Plattform, ihr Können unter Beweis zu stellen.
| Name | Kategorie | Platz |
|---|---|---|
| Stine Niggl | Einzel weiblich 12-14 Jahre (6.-3. Kup) | 3 |
| Sophie Penno | Einzel weiblich 12-14 Jahre (6.-3. Kup) | 8 |
| Marla Lotta Grote | Einzel weiblich 12-14 Jahre (6.-3. Kup) | 12 |
| Vincent Niggl | Einzel männlich 8-11 Jahre (9.-7. Kup) | 11 |
| Jan Riediger | Einzel männlich 12-14 Jahre (2. Kup) | 5 |
| Martin Altevogt | Einzel männlich 18-30 Jahre (6.-3. Kup) | 3 |
| Georg Niagkoules | Einzel männlich 18-30 Jahre (6.-3. Kup) | 4 |
| Chiara Zagorny & Max Riediger | Paarlauf 18-30 Jahre (2. Kup) | 12 |
Taekwondo - Mehr als nur ein Sport
Taekwondo ist eine koreanische Kampfsportart, die von Hand. - und Fußtechniken geprägt ist. In der auf mehrere Jahre ausgelegten „Ausbildung“, die von Gürtelprüfungen begleitet wird, entwickelt sich der Taekwondoin nicht nur körperlich sondern auch psychisch.
Taekwondo - Sportler lernen während ihrer jahrelangen Ausbildung in der Hauptsache sich körperlich und geistig zu disziplinieren. Beim Taekwondo geht es nicht um die schnelle Aneignung von Tricks, sondern um eine Schulung des Körpers und des Geistes. Die Techniken sind nicht einfach und müssen diszipliniert eingeübt werden.
Parallel zum Training wird eine regelmäßige Teilnahme an Lehrgängen und Turnieren des Landes.- und Bundesverband angeboten. Jeder kann Taekwondo lernen. Nicht umsonst sind gerade bei uns viele Eltern aktiv, deren Kinder zuerst mit diesem Sport begonnen haben.
Nicht jeder wird es sicherlich zu körperlichen hohen sportlichen Ehren bringen, aber alle Sportler entwickeln sich bei regelmäßigem Training körperlich und geistig weiter. Wir sind Mitglied in der „Deutschen Taekwondo Union“ (www.dtu.de ), also dem Verband, der auch bei den Olympischen Spielen vertreten ist.
Gegründet 1978, entstanden als Unterabteilung der Judokas, fristeten die 20 TKD- Sportler seinerzeit ein großes Schattendasein. Das anfängliche Schattendasein schwand, als im Jahr 1990 ein stetiger Mitgliederzuwachs in der Trainingstätte zu beobachten war und auch die Mitgliedschaft von Frauen zunehmend größer wurde.
