Karate Kid Bewertungen: Ein zeitloser Klassiker und seine modernen Interpretationen

Hollywoods unermüdliche Recycling-Maschinerie ist längst an einem Punkt angekommen, an dem manches Franchise zum zombieartigen Zerrbild seiner selbst wird. Über 40 Jahre ist der erfolgreiche Ursprungsfilm inzwischen alt, in zehn Jahren zog er drei Fortsetzungen nach sich. 2010 gab es das »Karate Kid«-Remake, das trotz Will Smith im Rücken weit hinter den Erwartungen zurückblieb. Doch die ursprünglich für YouTube produzierte Serie »Cobra Kai«, irgendwo zwischen Spin-off und Sequel, entpuppte sich fast ein weiteres Jahrzehnt später als überraschender Hit, nicht zuletzt auf Netflix. Nun besteht dieses Franchise aus vier (beziehungsweise jetzt ja fünf) Filmen und einer Serie namens Cobra Kai mit sechs Staffeln, denen Karate Kid: Legends folgt.

Der Originalfilm: Ein zeitloser Klassiker

Karate Kid // Deutschland-Start: 9. November 1984 (Kino) // 15. Da seine Mutter (Randee Heller) einen neuen Job in Kalifornien antritt, muss Daniel LaRusso (Ralph Macchio) notgedrungen mit ihr aus New Jersey wegziehen. Der Anschluss dort fällt ihm schwer, nicht zuletzt weil er mit Johnny Lawrence (William Zabka) aneinandergerät, dessen Karate um Welten besser ist als die paar Kicks, die Daniel draufhat. Als Daniel sich beim Cobra Kai Dōjō anmelden möchte, muss er feststellen, dass Johnny der Meisterschüler von Inhaber John Kreese (Martin Kove) ist. Eine Mitgliedschaft kommt für ihn somit nicht mehr in Frage. Als er weiterhin von Johnny und dessen Freunden und Teamkameraden gemobbt wird, erhält er unerwartete Hilfe vom Hausmeister Mister Miyagi (Pat Morita), der sich als versierter Karateka herausstellt. Um den Zwist zwischen den beiden Jugendlichen zu beenden, wird die Teilnahme an einem großen Karateturnier vereinbart. Nach seinem harten Training schafft Daniel auch tatsächlich den Einzug ins Finale und steht Johnny gegenüber.

Philosophie und Werte

Wenn Karate Kid nicht der erste große Hollywoodfilm war, so war er doch zumindest einer der ersten großen Hollywoodfilme, welche Kampfkunst nicht nur als physische Action darstellten, sondern auch auf die dahinterstehende Philosophie eingingen. Während Kreese in seinem Cobra Kai Dōjō plump Gnadenlosigkeit und Gewalt lehrt, nutzt Mister Miyagi jede Gelegenheit, um Daniel beizubringen, einen Kampf nach Möglichkeit zu vermeiden. Selbst die vermeintlichen Feinde des Jungen nimmt er in Schutz: Es gäbe keine schlechten Schüler, nur schlechte Lehrer.

Magische Momente und Trainingsmontagen

Wer heutzutage mit Smartphone, Reizüberflutung und kurzer Aufmerksamkeitsspanne aufwächst, lieber YouTube konsumiert statt die rare Möglichkeit der Filmrezeption wahrzunehmen, wird wohl genau deshalb für immer eines magischen Erlebnisses beraubt bleiben. Karate Kid gehört, ähnlich wie Rocky III - Das Auge des Tigers, ältere Streifen mit Jackie Chan oder sonstige Actionkracher dieser Ära, zu jenen Filmen, für welche ein Kind in den 1980er- und 1990er-Jahren nachts heimlich ins Wohnzimmer schlich, den Fernseher gerade noch laut genug aufdrehte, um etwas zu hören, aber leise genug, um die Eltern nicht zu wecken, und dann bei den Trainingsmontagen und Kampfsequenzen eifrig mitzuhampeln, mit dem Gefühl, schon bald der absolute Karatechampion, Boxweltmeister oder Elite-Kung-Fu-Kämpfer zu werden.

Die Kranich-Technik und die Philosophie des Kampfes

Über den sagenumwobenen Kranich, die finale Technik von Daniel, lässt Mister Miyagi verlauten, dass nicht gegen ihn verteidigt werden könnte, sollte er richtig angewendet werden. Zweifellos funktioniert er auch im echten Leben, Beweise hierfür lassen sich beispielsweise bei zwei Kämpfen von Lyoto Machida in der UFC finden, welcher Karate seinerzeit im MMA wieder populär machte (dass der Kranich in einem echten Karateturnier illegal wäre, spielt für die filminterne Realität übrigens keine Rolle). Miyagis Aussage jedoch trifft auf jede Technik zu. Korrekt angewandt und im richtigen Moment eingesetzt wird jede Attacke unabwehrbar. Anders als auf den ersten Blick nun zu vermuten wäre, ist Miyagis Äußerung keineswegs Nonsens, es ist eher Teil seiner Philosophie und etwas, das ein Kampfkünstler lernen muss, wenn er zu den Großen gehören will: Schnell irgendeine Technik zu lernen ist weniger als die halbe Miete, es geht darum, zu wissen wann und wie genau sie eingesetzt werden muss.

Filmische Qualität und Einfluss

Trotz solcher Weisheiten ist Karate Kid anders als andere genannte Beispiele rein unter dem filmischen Martial-Arts-Aspekt betrachtet von etwas minderer Qualität. Das liegt jedoch keineswegs an den Choreographien. Die Kamera ist manchmal zu nahe dran, auch ist es bei manchen Karatekicks nicht förderlich, nicht in Cinemascope gedreht zu haben.

Das Remake von 2010: Eine neue Interpretation

Die Flut der Hollywood-Remakes ist einfach nicht zu stoppen und sie macht auch vor dem 80er-Jahre-Erfolg „The Karate Kid" nicht Halt. Angesichts der Besetzung mit Will Smiths Dreikäsehoch-Sprössling Jaden und der Verpflichtung von Harald Zwart („Der rosarote Panther 2", „Eine Nacht bei McCool´s") als Regisseur wurde die neue Version nicht gerade mit Optimismus erwartet und der uninspirierte Trailer schürte ebenfalls keineswegs Enthusiasmus: Auch ohne das Original zu verklären, schien das Remake mehr als überflüssig. Immerhin gelingt es dem jungen Smith durch eine ordentliche Leistung die schlimmsten Befürchtungen zu widerlegen, gemeinsam mit dem gut aufgelegten Jackie Chan bildet er ein harmonisches Hauptdarsteller-Duo, das das Martial-Arts-Drama aus dem Sumpf der Belanglosigkeit zieht.

Handlung und Schauplatz

Der zwölfjährige Dre Parker (Jaden Smith) zieht mit seiner alleinerziehenden Mutter Sherry (Taraji P. Henson), der im Reich der Mitte ein Job angeboten wurde, von Detroit nach China. Dre hat einige Schwierigkeiten, sich an das neue Umfeld zu gewöhnen und gerät gleich am ersten Tag mit den örtlichen Schulrüpeln aneinander, weil er sich in das hübsche Mädchen Mei Ying (Wenwen Han) verguckt hat. Die Konfrontationen mit den von Cheng (Zhenwei Wang) angeführten Schlägern häufen sich und eines Tages steht Dre ganz allein gleich fünf Widersachern gegenüber, als ihm unverhofft der Hausmeister Mr. Han (Jackie Chan) zur Hilfe kommt. Der erweist sich als wahrer Kung-Fu-Meister und der verblüfte Dre bittet ihn, sein Lehrer zu werden. Mr. Han willigt ein und meldet seinen Schützling bald bei einem Kampfsport-Turnier an - das soll für Dre die Gelegenheit werden, sich Respekt zu verschaffen.

Die Formel bleibt erhalten

Das Handlungsgerüst des ursprünglichen „Karate Kid" wurde nach seinem erfolgreichen Kinostart schnell zur Blaupause für zahlreiche Kopien und auch diese explizite Neuauflage weicht davon nicht ab. Bis auf das Setting hat sich gegenüber der Geschichte von 1984 nicht viel verändert, einige Dialoge und Einstellungen wurden sogar eins zu eins aus dem Original übernommen. Die Verlegung der Handlung von Kalifornien nach China erweist sich jedoch recht als geschickter Schachzug, auch wenn Karate Kid nun eigentlich Kung-Fu-Kid heißen müsste, weil die landestypische Kampfsport-Variante praktiziert wird. Mit schönen Bildern und viel Liebe zum Detail wird ein Stück chinesische Kultur zum Leben erweckt und gleichzeitig die Reibungsfläche erzeugt, die das aufkeimende Gefühl der Isolation in Protagonist Dre nachvollziehbar werden lässt.

Jaden Smith und Jackie Chan

Wer befürchtet, dass der elfjährige Jaden Smith der dennoch durchaus komplex angelegten Hauptrolle nicht gewachsen ist, dem sei hiermit Entwarnung gegeben. Der Promi-Spross, der an der Seite seines Vaters Will in „Das Streben nach Glück" bereits Erfahrungen mit einer großen Rolle sammelte, zeigt solides Handwerk und setzt in den emotionalen Momenten sogar einige Akzente. Nach stotterndem Start fängt die Geschichte erst mit dem großen Auftritt von Jackie Chan so richtig an. Die Chemie zwischen dem charismatischen Altmeister und dem Jungspund Smith stimmt, den beiden gelingt es im weiteren Verlauf des Öfteren, reichlich halbgare Ideen zu überspielen und drohenden Leerlauf zu verhindern.

Schwächen und Kritik

Dagegen sind die Gegenspieler, der jugendliche Rüpel Cheng und sein skrupelloser Lehrmeister Li (Rongguang Yu), mit Attributen wie „eindimensional" oder „profillos" noch wohlwollend beschrieben. Das ist eine Schwäche, unter der schon das von John G. Avildsen („Rocky") inszenierte Vorbild litt, in diesem Punkt wäre etwas weniger Originaltreue wünschenswert gewesen. Die komischen Einlagen sind uninspiriert und Jackie Chans diesbezügliche Talente, die er etwa in der „Rush Hour"-Reihe oder an der Seite von Jet Li in „The Forbidden Kingdom" ausspielen durfte, werden kaum genutzt. Die Action-Sequenzen wiederum sind zwar ansprechend choreographiert und profitieren besonders von den großartigen Kampfkünsten des jungen Cheng-Darstellers Zhenwei Wang, werden aber durch die Dynamik vorgaukelnde Wackelkamera stark in ihrer Wirkung beeinträchtigt.

Karate Kid: Legends - Eine neue Generation

Im November 2023 wurde ein Casting-Aufruf veröffentlicht, in welchem Ralph Macchio und Jackie Chan nach einem chinesischen Teenager suchten, der die Hauptrolle in Karate Kid: Legends übernehmen sollte. Innerhalb kürzester Zeit trudelten über zehntausend Bewerbungen ein. Was anfangs wirkte, als solle hier ein neues Talent gefunden werden, ein unbeschriebenes Blatt, resultierte in der Besetzung von Ben Wang. Dieser hatte zuvor in Chang Can Dunk bewiesen, dass er schauspielern kann. In American Born Chinese konnte er zeigen, dass er kämpfen kann.

Nostalgie und Kontinuität

Karate Kid: Legends macht vor allem zwei Dinge richtig: Den Anfang und das Ende. Der Film eröffnet mit einer aus Karate Kid II: Entscheidung in Okinawa entnommenen Szene: Mr. Miyagi (Pat Morita) erzählt Daniel von den Ursprüngen des Miyagi-Karate. Der unvorbereitete Zuschauer bekommt also direkt die Nostalgiekeule über den Kopf gezogen und das funktioniert auch ganz wunderbar - sofern entsprechendes Vorwissen vorhanden ist. Ein fachfremdes Publikum, für das Karate Kid: Legends den ersten Berührungspunkt mit dem Franchise darstellt, wird hier natürlich nicht unbedingt eingelullt werden. Mit diesem Einstieg wird Karate Kid aus dem Jahre 2010 sozusagen legitimiert und in die Kontiuität aufgenommen. Was seinerzeit noch ein Remake war, ist nun Teil des Kanon. Eklatante Verstöße gegen bereits etablierte Tatsachen lassen sich dabei nicht feststellen. Im Großen und Ganzen funktioniert es, auch wenn die Sache etwas konstruiert wirkt.

Die Herausforderung der Gratwanderung

Nun besteht dieses Franchise aus vier (beziehungsweise jetzt ja fünf) Filmen und einer Serie namens Cobra Kai mit sechs Staffeln, denen Karate Kid: Legends folgt. Das bringt eine gewisse Gratwanderung mit sich. Während die Macher nicht nur wie eingangs erwähnt gezielt mit der Nostalgie kokettieren, sondern auch sonst zahlreiche Eastereggs für Fans mit eingebaut haben, scheint gleichzeitig versucht worden zu sein, den Film für komplette Neulinge zu konzipieren. Niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen und so besteht die Gefahr, statt beide Gruppen anzusprechen, beiden schlicht zu wenig zu liefern. Karate Kid: Legends ist der Creed II: Rocky’s Legacy des Karate Kid-Franchises, die Fackel wird von der etablierten Ikone an die nächste Generation übergeben - nur dass Daniel hier anders als Rocky dort fast schon lediglich einen Cameo-Auftritt absolviert statt fest in die Geschichte eingebunden zu sein.

Handlung und Charaktere

Für den neuen Helden bedeutet das nicht nur, das der Geist des ewig weisen Mr. Miyagi (Noriyuki »Pat« Morita darf dank einer Szene aus Teil II und wohl ein wenig AI-Nachhilfe auf Dialogebene noch mal aufleben) auch hier über allem schwebt, sondern vor allem dass das aufstrebende Martial-Arts-Ass Li Fong (Ben Wang) gleich zwei Mentoren haben darf: Kung-Fu-Experte Mr. Eigentlich soll Li gar nicht kämpfen, das musste er, aufgrund eines tiefsitzenden familiären Traumas, seiner Mutter (Ming-Na Wen) beim Umzug von China nach New York versprechen. Doch dann erweist sich der Nebenbuhler (Aramis Knight) um die Gunst der Pizzabäckertochter (Sadie Stanley) als Kampfsportkönner, den es bei einem stadtweiten Turnier zu schlagen gilt. Die Schlichtheit des Plots ist durchaus ein Verweis auf die 80er-Jahre-Wurzeln, doch »Karate Kid: Legends« scheint dem eigenen Braten nicht zu trauen und vertrödelt deswegen ordentlich Zeit mit einer Nebenhandlung, in der Joshua Jackson als besagter Pizzabäcker vom Box-Comeback träumt und kurzerhand Li als Trainer engagiert. Ein unnötiger Exkurs, der vielleicht weniger stören würde, würde anderswo echter Retro-Charme entwickelt.

Macchio und Chan

Macchio und Chan funktionieren immerhin hervorragend miteinander. Die beiden dürfen im Rahmen von Lis Training sogar einen kleinen Showkampf gegeneinander veranstalten. Leider ist dieser zerschnitten und überwiegend klar von Stuntmännern absolviert, was der Untrainiertheit des erstgenannten und dem Alter des zweitgenannten Akteurs geschuldet sein dürfte.

Kritikpunkte

Karate Kid: Legends ist der kürzeste Film der Reihe und trotzdem zu lang. Der ganze Subplot mit Mias Vater (Joshua Jackson) ist absolutes Füllmaterial, das uns zugegebenermaßen einige interessante Kampfszenen beschert, als solches aber deplatziert wirkt und dessen innere Logik einer genaueren Überprüfung vermutlich nicht standhalten würde. Der Handlungsstrang mit Li und Mia selbst erfährt viel zu viel Zuwendung, zeitweise scheint Mia Li als Protagonisten sogar abzulösen, ob das nun Absicht war oder nicht. Da der Protagonist meist als Identifikationsfigur des Publikums dient, muss es oft auch das wissen, was er weiß. Aramis Knight bleibt als Antagonist Conor ziemlich blass, allerdings lange nicht so farblos wie der eigentliche Bösewicht des Films, der so gut wie keine Screentime bekommt, um abgesehen von ein paar Bemerkungen als solcher etabliert zu werden oder irgendeinen größeren Einfluss auf irgendetwas zu nehmen. Durch die überflüssigen Längen ist der Film letzten Endes also doch wieder zu kurz geraten. Gerade im letzten Drittel wirkt es vermehrt so, als wären mehrere Szenenhälften einfach rausgeschnitten worden, so schnell wie die einzelnen Sequenzen abgefrühstückt werden. Hier wollten die Macher vielleicht tatsächlich eher die junge Generation ansprechen; das Schnitttempo, das Pacing und Einblendungen wie videospielartige Effekte scheinen schon alle eher auf Leute abzuzielen, die keine große Aufmerksamkeitsspanne aufweisen und eine Reizüberflutung benötigen, um sich wenigstens minimal unterhalten zu fühlen. Zeitweise fühlt sich Karate Kid: Legends leider wie ein seelenloser Cashgrab an. Es scheint schon immer wieder durch, dass ein gewisser Respekt vor und auch Liebe für das Original vorhanden ist, aber zu vieles wirkt einfach wie zu schnell übers Knie gebrochen. Der Soundtrack wirkt auch eher so, als hätte sich da niemand allzu viel Mühe geben wollen.

Kampfszenen und Choreografie

Kampfszenen bekamen erst mit Cobra Kai richtig Gewicht im Franchise. In Karate Kid: Legends sind sie überwiegend gelungen und selbst die relativ betrachtet schlechteren davon sind immer noch absolut anschaubar und machen überwiegend Spaß. Manches rutscht hier und da etwas zu sehr ins Cartoonartige ab, insgesamt sind die gekonnt choreographierten Auseinandersetzungen aber doch eine der Stärken des Films, auch wenn sie leider häufiger zerschnitten sind. Wie schon in der ersten Staffel von Cobra Kai wird auch hier der Kranich aus Karate Kid gespiegelt; der Protagonist hat also einen speziellen Move in petto, der ihm den Sieg sichern soll. Ebenfalls wird ein Weg gefunden, der Sache einen neuen Twist hinzuzufügen.

Cobra Kai: Die Serie, die das Franchise wiederbelebte

Als im Herbst 2022 ein neuer „Karate Kid“-Kinofilm angekündigt wurde, reagierten viele Fans erstmals skeptisch. Schließlich galt die gefeierte Netflix-Serie „Cobra Kai“ bereits als perfekte Weiterführung des legendären Franchise. Was soll ein weiterer Kinofilm da noch draufsetzen? Zumal die Serienverantwortlichen nicht direkt am Leinwandprojekt beteiligt wurden. Und dann sollte neben Original-Star Ralph Macchio auch noch Jackie Chan seine Rolle aus dem zwar finanziell erfolgreichen, aber viel gescholtenen Remake „Karate Kid“ von 2010 wieder aufnehmen. Kein Wunder, dass da erst mal die Alarmglocken schrillten. Und selbst wenn die Serien-Fans bestimmt schimpfen werden: Das weitgehende Ignorieren von „Cobra Kai“ ist ebenfalls ein schlauer Schachzug! So wird deutlich, dass „Karate Kid“ im Kino einfach viel größer als eine Netflix-Serie ist (und man sich nicht MCU-mäßig zunächst durch sechs Staffeln kämpfen muss, um alle Anspielungen zu verstehen).

Fazit

Das Karate Kid-Franchise hat im Laufe der Jahre viele Wandlungen durchgemacht, aber der Kern der Geschichte - die Bedeutung von harter Arbeit, Respekt und innerer Stärke - bleibt bestehen. Ob es sich um den Originalfilm, das Remake von 2010 oder die neueren Serien und Filme handelt, Karate Kid inspiriert weiterhin Menschen jeden Alters.
Film/Serie Jahr Hauptdarsteller Bemerkungen
Karate Kid 1984 Ralph Macchio, Pat Morita Der Originalfilm, ein Klassiker
Karate Kid 2010 Jaden Smith, Jackie Chan Remake des Originals, spielt in China
Cobra Kai 2018-heute Ralph Macchio, William Zabka Fortsetzung des Originals als Serie
Karate Kid: Legends 2024 Ben Wang, Jackie Chan, Ralph Macchio Neuer Kinofilm, verbindet verschiedene Universen

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