Kickboxen (auch Kickboxen) ist eine Kampfsportart, bei der das Schlagen mit Füßen und Händen wie bei den Kampfsportarten Karate und Taekwondo mit konventionellem Boxen verbunden wird. Es ist eine Sportart, die den gesamten Körper trainiert. Von der Gymnastik bis zur Atmung und Konzentration.
Was ist Kickboxen?
Kickboxen ist eine sehr dynamische, wettkampforientierte Kampfsportart, bei der Fitness, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Reaktionsvermögen gleichermaßen wichtig sind. Durch die große Vielfalt der körperlichen Anforderungen (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit) ist Kickboxen im Vergleich mit vielen anderen Sportarten eine hervorragende Möglichkeit seinen Körper fit und gesund zu halten. Es ist eine Sportart, die den gesamten Körper beansprucht und trainiert.
Neben den körperlichen Fähigkeiten werden auch charakterliche Eigenschaften, wie z. B. Mut, Willenskraft, Selbstvertrauen, Disziplin und Fairness trainiert. Beim Training werden viele Kalorien verbraucht und Stress effektiv abgebaut.
Verschiedene Disziplinen im Kickboxen
Unter dem modernen Kickboxen fasst man mehrere Disziplinen zusammen. Das Semikontakt Kickboxen auch Pointfighting genannt, Leichtkontakt Kickboxen und das Vollkontakt Kickboxen. Kickboxen ist nicht nur ein reiner Wettkampfsport, es kann auch als Fitnesstraining betrieben werden.
Die Ursprünge des Kickboxens
Die ursprünglich in Amerika entstandene Fitness- und Kampfsportart “Kick-Boxen” ist im Laufe der Zeit zum Trendsport in Deutschland geworden. Kickboxen entstand während der siebziger Jahre in den Vereinigten Staaten von Amerika. Es ist wohl auch kein Zufall, dass Kickboxen nach dem Vietnamkrieg entstand.
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Die Amerikanischen GI's waren schließlich in Thailand stationiert, wo der Nationalsport Thai-Boxen ist. Kickboxen gleicht - bis vielleicht auf dem französischem Boxen (Savate) - keiner anderen Kampfsportart mehr, als dem Thai-Boxen. Thai-Boxen gilt als eine ursprüngliche Form des chinesischen Boxens (Kung Fu), wobei wir wieder „back to the roots“ wären.
Kickboxen gibt es als Wettkampfdisziplin seit 1974 in Europa bzw. Deutschland: Damals einigten sich die Gründer des Weltverbandes WAKO (World All-Style Kick-Boxing Organisation) Mike Anderson, Georg F. Brückner und andere, auf ein Wettkampfsystem mit entsprechenden Regeln. Vorläufer von Kickboxen war Sportkarate. Sportkarate entwickelte sich aus Techniken des Karate (Tritttechniken) und Boxen (Schlagtechniken).
Die Entwicklung des Kickboxens im Überblick
- 1974: Die erste Weltmeisterschaft im Kickboxen findet in Los Angeles, Kalifornien, statt.
- 1978: Ein entscheidender Schritt in der Professionalisierung des Sports wird mit der Gründung der WKA (World Kickboxing Association) gemacht.
- 1980: In diesem Jahr beginnen sich die Regeln und verschiedenen Formen des Kickboxens auch in Deutschland durchzusetzen.
Die Entwicklung des Kickboxens zeigt, wie sich eine Kampfsportart innerhalb weniger Jahrzehnte von einer neuen Disziplin zu einem global anerkannten Sport entwickeln kann. Die Frage "Wer hat Kickboxen erfunden?" lässt sich nicht eindeutig beantworten, da der Sport aus der Verschmelzung verschiedener Kampfkünste entstanden ist.
Wettkampfregeln und Techniken
Im Wettkampf spielen Taktik, Kondition, saubere Technik, Übersicht, gutes Distanzgefühl, Timing, Härte, Lockerheit, Reflexe, Koordination und gute Psyche die entscheidende Rolle, was natürlich im Training gefördert wird. In den einzelnen Schulen und Sportverbänden ist unterschiedlich geregelt, ob der Gegner gehalten werden darf oder welche Trefferflächen beim Gegenüber erlaubt sind.
Tiefschläge sind immer tabu, jedoch sind in manchen Verbänden Tritte (Kicks) auf die Oberschenkel (Lowkicks) erlaubt. Verbandsabhängig unterschiedlich geregelt ist auch die Verwendung von Handdrehschlägen und Fußfegern (Techniken, mit denen der Gegners aus dem Gleichgewicht gebracht wird). Allen Verbänden gemeinsam ist das Verbot des Schlagens auf den Rücken und auf Gegner, die am Boden liegen, sowie das Werfen des Konkurrenten.
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Diese Regeln machen Kickboxen zu einer dynamischen und technisch anspruchsvollen Sportart, die sowohl Kraft als auch Präzision erfordert.
Bekannte Kickboxtechniken
- Low Kick: Hier steht man z.B. auf dem linken Bein, dreht die Hüfte etwas und kickt in die Rippenzone.
- Push Kick: Man zieht den Fuß hoch, so dass er angewinkelt ist, und tritt nach vorne, zieht ihn zurück und steht dann wieder mit beiden Füßen am Boden.
- Hammer Kick: Man macht mit dem Fuß bis über den Kopf ein C und zieht dann schnell und kräftig runter.
- Hook Kick: (Beschreibung fehlt im Originaltext).
Ethische Aspekte und Ruf des Kickboxens
Immer wieder gerät Kickboxen in Verruf und Kickboxer werden oft als Straßenschläger dargestellt. Etwas dazu beigetragen hat sicherlich die fehlende Tradition. Die westliche Welt hat aus den verschiedenen Kampfsportarten die Techniken extrahiert ohne die Philosophie, Ethik o.ä. zu übernehmen.
Es bleibt also jedem selbst überlassen, wie er seine erlernten Fähigkeiten einsetzt. Hinzu kommt, dass sich auch kriminelle Menschen sich gerne einer effektiven Kampfsport bedienen. Das bedeutet aber nicht, dass Kickboxer automatisch keine Ethik haben müssen oder sogar kriminell wären. Es kommt nur darauf an, was wir aus einer Sache machen. Ein Messer kann z. B. zum schneiden von Apfelsinen benutzt werden oder aber auf ein Bajonett aufgepflanzt werden.
Kampfsport ist ein der ältesten Sportarten auf der Welt und das Kämpfen war bzw. ist ein wichtiger Teil unserer Natur. In Ägypten gab es bereits vor 5000 Jahren Boxveranstaltungen. Die Kampfsportarten wie Boxen, Ringen usw. waren die ersten Disziplinen bei den olympischen Spielen im alten Griechenland.
Dem Menschen steckt der Kampf und auch die Aggression in den Genen. Man kann Aggressionen für schlecht empfinden, aber unser Stammhirn und die Hormone funktionieren immer noch wie bei den Dinosauriern und können nicht verleugnet werden. Warum also nicht den Kampf als Sport betreiben und die Aggressionen im Sport beherrschen lernen bzw. abbauen?
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Große Kämpfer sind Idole für viele Menschen, wie z. B. Bruce Lee, Chuck Norris, Jackie Chan, usw. Die Budo-Künste sehen nicht nur die Aufgabe den Gegner zu besiegen, sondern sich selbst. Es geht um Körperbeherrschung und Disziplin gegen sich selbst. Kickboxer sind daher in der Regel charakterstarke Menschen mit viel Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen.
„Schlägertypen“ haben nicht das Durchhaltevermögen für das harte Training. Auch wenn beim Kickboxen hart gekämpft wird, steht die Fairness an oberster Stelle und nach einem Kampf gibt es keine Rivalitäten. Ausnahmen bestätigen wie überall nur die Regel. Jeder Kickboxer hat vor einem Kampf eine gewisse Angst und lernt mit ihr umzugehen sowie mit Niederlagen fertig zu werden.
Bedeutende Athleten im Kickboxen
In der Welt des Kickboxens gibt es zahlreiche herausragende Athleten, die durch ihre Leistungen und Erfolge den Sport geprägt haben. Tyrone Spong ist ein niederländisch-surinamischer Kickboxer, der für seine beeindruckenden Leistungen im Ring bekannt ist. Marie Lang ist eine herausragende Vertreterin des Kickboxen Frauen Deutschland.
Diese Athleten zeigen, dass Kickboxen eine Sportart ist, die sowohl Männern als auch Frauen die Möglichkeit bietet, auf höchstem Niveau zu konkurrieren. Für diejenigen, die sich für Kickboxen Frauen in der Nähe oder Fitness Kickboxen Frauen interessieren, können diese erfolgreichen Athletinnen als Vorbilder dienen und zeigen, welche Möglichkeiten der Sport bietet.
Kickboxen als Fitnesstraining
Kickboxen ist eine äußerst vielseitige Sportart, die nahezu den gesamten Körper beansprucht und trainiert. Diese umfassende Beanspruchung des Körpers erklärt, warum Kickboxen oft zu deutlichen körperlichen Veränderungen führt. Für diejenigen, die nach einer ganzheitlichen Trainingsmethode suchen, bietet Kickboxen eine exzellente Option.
Ob als Fitness Kickboxen Frauen oder für Männer, die Sportart bietet für jeden Fitnesslevel passende Herausforderungen.
Kickboxen Kurse
Das Kickboxen ist eine Kampfsportart, bei der kontrollierte Schläge und Tritte trainiert werden. Innerhalb dieses Kurses wird die Basis, des Kickboxen vermittelt. Dazu gehören, technisch saubere Schläge und Tritte, sowie eine koordinierte Beinarbeit und Meidbewegungen. Des Weiteren wird durch das Kickboxen das Selbstbewusstsein, die Kondition und Konzentration gefördert. Jede Person kann, egal in welcher sportlichen Verfassung, mit dem Kickboxtraining beginnen. Es wird lediglich die Freude am Training vorausgesetzt.
Hier ist eine Tabelle mit einigen Kickboxkursen:
| Kursnummer | Details | Tag | Zeit | Ort | Zeitraum | Leitung | Preis | Buchung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1323 | Anfänger:innen | Mi | 19:00-20:15 | Grundstr. 10 | 15.10.-26.11. | Jasper Windeler | 35/ 52 € | ab 29.09., 07:00 |
| 1324 | Anfänger:innen | Mi | 19:00-20:15 | Grundstr. 10 | 03.12.-28.01. | Jasper Windeler | 35/ 52 € | ab 29.09., 07:00 |
| 1325 | - | Di | 17:30-19:00 | Halle 4 | 14.10.-27.01. | Siamak Hamidi | 26/ 63 € | ab 29.09., 07:00 |
| 1326 | - | Fr | 19:00-20:30 | Halle 1 | 17.10.-30.01. | Siamak Hamidi | 26/ 63 € | ab 29.09., 07:00 |
| 1328 | Anfänger:innen | Fr | 12:00-13:00 | Grundstr. | - | - | - | - |
