Randy Orton hat das Geschehen in der WWE über viele Jahre geprägt. Mal war er ein gnadenloser Gegner, mal ein verbündeter Psychospieler, aber immer war er unberechenbar.
Ortons Weg zum WWE Champion
Im Jahr 2009 erlebte Randy Orton einen bemerkenswerten Aufstieg, der in seinem Gewinn des WWE Championship gipfelte. Dieser Abschnitt beleuchtet einige der Schlüsselmomente und Rivalitäten, die zu diesem Erfolg führten.
Royal Rumble Sieg
Das Meisterstück der Legacy war der Sieg der „Viper“ im Royal Rumble Match am 25. Januar 2009. Die letzten vier verbliebenen Männer hießen ausgerechnet DiBiase, Rhodes, Orton und Triple H. Zwar hatte „The Game“ keine Probleme, die beiden unerfahrenen Legacy-Mitglieder aus dem Weg zu räumen.
Doch die „Viper“ nutzte die Gunst der Stunde und warf ihren einstigen Ziehvater hinterrücks über das oberste Seil. Echte Teamarbeit also.
No Way Out 2009
Beim No Way Out 2009 gab es zwei Elimination Chamber Matches, die laut Promo beide um die Haupttitel gingen.
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WrestleMania XXV
Backstage bereitete sich Randy Orton in Anwesenheit von Cody Rhodes und Ted DiBiase Jr. auf das WWE Title Match gegen Triple H vor.
Bedeutende Rivalitäten und Matches
Randy Orton war im Laufe seiner Karriere in einige denkwürdige Rivalitäten und Matches verwickelt. Hier sind einige Höhepunkte aus dem Jahr 2009:
- Edge vs. Randy Orton: Dieses Match war ein klassischer Showdown zwischen zwei aufstrebenden Superstars. Was dieses Match jedoch besonders macht, ist der Hintergrund: Es war ihr erster Einzelkampf bei WWE Raw seit ihrer Trennung als Tag Team „Rated-RKO“.
- Randy Orton vs. Triple H: Dieses Match war der Höhepunkt einer total brutalen Fehde. Randy Orton verhielt sich in dieser Rivalität abartig und böse, spielte seine Heel-Rolle phänomenal, griff sogar Triple Hs Frau Stephanie an. Die Intensität und der persönliche Charakter des Matches waren von Anfang bis Ende spürbar.
Diese Matches zeigten Ortons Fähigkeit, intensive und persönliche Geschichten im Ring zu erzählen.
Randy Orton als Teil der Legacy
Als Teil der Evolution war er einst selbst zum Topstar gereift, nun hatte Orton seine eigene Gruppe. Zur Legacy gehörten Cody Rhodes und Ted DiBiase jr. Die Kandidaten Sim Snuka und Manu hatten sich als ungeeignet erwiesen. Aber auch ein Trio reichte aus, um für Furore zu sorgen.
Ein langes Leben war der Legacy allerdings nicht vergönnt, nach nicht einmal eineinhalb Jahren folgte schon wieder die Trennung.
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Der RKO
Der RKO - ein Wortspiel mit den Initialen von Randal Keith Orton - ist zweifellos einer der beliebtesten Finisher aller Zeiten. Der Move kann zu jeder Zeit, aus fast jeder Position und gegen jeden erdenklichen Gegner ausgeführt werden. Das macht ihn besonders effektiv.
In den letzten 20 Jahren haben wir Hunderte von RKOs gesehen, von denen viele unvergesslich geblieben sind.
Undisputed WWE-Champion
Was niemand mehr zu glauben wagte, geschah im Sommer 2013: Randy Orton kehrte zu Triple H zurück. Beim SummerSlam am 18. August 2013 löste er seinen Money-in-the-Bank-Koffer ein und entthronte WWE-Champion Daniel Bryan.
Dieser Titelgewinn führte zu einem Tables, Ladder and Chairs Match gegen John Cena bei der gleichnamigen Großveranstaltung am 14. Dezember 2013.
Das Besondere: Nicht nur die WWE Championship von Randy Orton stand auf dem Spiel, sondern auch der World Heavyweight Title des „Chain Gang Commander“.
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Die Rivalen lieferten sich einen großen Kampf, der erst nach 25 Minuten entschieden war.
„Das war sicherlich eines der größten Matches meiner Karriere“, verriet der Sieger. „Ich habe mir alle Zeit der Welt genommen, um diesen Moment zu genießen.“
Randy Orton hatte es geschafft: Im Alter von 33 Jahren war er nun einstimmiger und unangefochtener WWE World Heavyweight Champion.
Randy Orton in der Wyatt Family
Die Vendetta mit Bray Wyatt gehört wohl zu den ungewöhnlichsten Geschichten in der langen WWE-Karriere von Randy Orton. Schließlich musste er sich zeitweise selbst der Wyatt-Familie anschließen.
Offiziell wurde der Beitritt durch die Hilfe von Luke Harper und Bray Wyatt bei einem Match Ortons gegen Kane bei SmackDown am 1. November 2016.
Bei TLC vier Wochen später gewannen die „Viper“ und der „Cult Leader“ sogar die SmackDown Tag Team Titles von Heath Slater und Rhyno.
Trotzdem kaufte ihm kaum jemand seine Hingabe zur Wyatt Family ab. Dazu hätte er zumindest sein Ring-Outfit anpassen müssen. Vielmehr schien er nur mit Bray Wyatt zu spielen und auf den richtigen Moment zu warten.
Insofern spannend, als sich Wyatt selbst bis dahin als Meister der Kopfspiele erwiesen hatte. Zum Bruch sollte es dann wenige Monate später kommen, nachdem Orton zum zweiten Mal den Royal Rumble gewonnen hatte.
Das alles führte dann zu zwei recht kuriosen Matches.
