Judo Techniken und Regeln

Wer die Abseits-Regel im Fußball versteht, muss vor Judo-Regeln keine Angst haben. Denn so fremd auf den ersten Blick alles aussieht, so vertraut sind einem nach kurzer Zeit des Zuschauens die Abläufe auf der Judo-Matte. Wir erklären die wichtigsten Regeln dieses Kampfsports.

Was ist eigentlich Judo? Judo entstammt ursprünglich von den Samurai. Diese japanische Ritterkaste betrieb Jiu-Jitsu als waffenlose Selbstverteidigung. Im ausgehenden 19. Jahrhundert endeckte der japanische Student Kano Jigoro die in Vergessenheit geratene Kampfkunst und lernte bei verschiedenen Meistern. Bis zu seinem Tod war Kano Jigoro „in Sachen Judo“ unterwegs und erreichte, daß Judo 1964 olympische Disziplin wurde. Heute gibt es sportliche Vergleiche von den Kreis- bis hin zu Weltmeisterschaften.

Kano sah in Judo nicht nur eine sportliche Disziplin sondern vor allem auch ein Erziehungssystem zur Ausbildung der Persönlicheit. Judo bietet schließlich für jeden Anspruch etwas, es verschafft den Judoka Gelegenheit ihren Spieltrieb auszuleben und durch sportliche Betätigung etwas gesünder zu leben. Durch ein ausgeklügeltes Gürtelsystem erarbeitet man sich Wissen und Fertigkeiten, die man in sich trägt und durch die Farbe des Gürtels sichtbar werden. Neben dem Training und den Prüfungen hat man die Möglichkeit bei Turnieren den Vergleich zu suchen.

Angezogen von der Neugier einzutauchen in die Geheimnisse der Stärke der großen Budomeister kommen Kinder und Erwachsene zu den Budosportarten. Judo mit einer Bewegungsvelfalt und seiner sanften Lehre begeistert geradezu viele für ihre Umwelt empfindsame Menschen, um für sich selbst oder für die Kinder Hilfe auf dem Weg in einer immer aggresiveren Gesellschaft zu finden.

Die Leitsätze des Judo

Wie wir die Leitsätze des Judo verstehen:

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  1. Die Übenden sind Partner und unterstützen sich wechselseitig beim Erlernen der Judotechniken. Der Partner ist immer aktiv am Lernen beteiligt, indem er sich vereinbarungsgemäß verhält.
  2. Man soll stets darum bemüht sein das Prinzip einer Technik zu erkennen, um diese bewußt zu üben. Gelingt eine Technik nicht und hat man sie ausgiebig geübt, so stellt man sie zurück. Keinesfalls soll man mit Gewalt an eine Technik herangehen. Man soll sich immer an den Gegebenheiten und dem momentanen Leistungsstand, auch des Partners, orientieren.

Bevor zwei Judoka miteinander Üben oder Kämpfen verbeugen sie sich voreinander. So bekunden Sie, daß Sie sich gegenseitig achten und sich an die Regeln des Judo halten. Sie versprechen sich also sich nicht absichtlich gegenseitig zu verletzen und die Bewertungen des Trainers oder Kampfrichters zu respektieren. Der Überlegene gestaltet seine Handlungen immer so, daß keine unnötige Gefahr für den Gegner oder Partner besteht. Im Wettkampf ist jedoch der Kampfrichter ausgleichende Instanz.

Behandle deine Trainingspartner und Wettkampfgegner wie Freunde. Hilf deinem Partner, die Techniken korrekt zu erlernen. Sei ein guter Uke. Unterstütze als Höher-Graduierter/Trainingsälterer die Anfänger. Sei bei allen Übungen und im Wettkampf konzentriert und voll bei der Sache. Begegne deinem Lehrer/deiner Lehrerin und den Trainingsälteren zuvorkommend. Spiele dich selbst nicht in den Vordergrund. Sprich über deinen Erfolg nicht mit Übertreibung. Nimm im Randori und Wettkampf dein Herz in die Hand. Achte auf Pünktlichkeit und Disziplin bei Training und Wettkampf. Achte all diese Werte und alle Menschen.

Das erste Prinzip beschreibt, wie man die Judotechniken ausführen soll und wie man sich im Kampf zu verhalten hat. Es kann mit "Bester Einsatz von Geist und Körper " oder "Bester Einsatz der vorhandenen Kräfte" umschrieben werden und beinhaltet eine deutliche Absage an das 'Kraftmeiertum', die bloße Anwendung schierer physischer Kraft. Mit diesem Prinzip will Kano den Begriff Ju ("sanft, nachgeben, geschmeidig") des Wortes Judo näher charakterisieren.

Aggression und Judo

Aggression: lat. „Angriff“; triebhaftes Angriffsverhalten Aggressionsrituale (Zweikampfspiele, Randori, Shiai) Aggressionsrituale sind bei vielen Naturvölkern die Praxis. Rituale wie sie bei Spielen und im Judo zum Tragen kommen, bergen allerdings auch eine Gefahr, nämlich die, befreiend zu wirken, ohne es tatsächlich zu sein. Auch deshalb ist die „Kommunikation danach“ in jedem Fall wichtig. (Warum? Wie ging es mir? ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...

Was bedeutet Bushido (Budo)? „DER WEG DES KRIEGERS“ umfasst alle Kampfkünste Japans. Ethik, Religion und Philosophie werden durch BUSHIDO zusammengefasst und auf direkte Weise vertieft. DO bedeutet im Japanischen WEG, die Methode oder die Lehre, durch die man das Wesen seines Geistes und seines ICHS vollkommen verstehen kann. Das Schriftzeichen BU bedeutet eigentlich den Kampf anhalten und beenden.

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Der Judo-Kampf

Gekämpft wird in der Regel im weißen Judo-gi (Judoanzug). Bei Wettkämpfen auf höherem Niveau trägt der eine Kämpfer statt des Zusatzgürtels einen weißen, der andere Kämpfer einen blauen Judo-gi. Der in der Wettkampfliste Erstgenannte bzw. zuerst Aufgerufene (weißer Zusatzgurt; weißer Judo-gi) stellt sich aus der Perspektive des Kampfrichters rechts auf der Matte auf. Der zuerst aufgerufene Kämp­fer bindet sich den weißen, der Zweitgenannte den roten Gürtel um.

Je nach Alterskategorie dauern Judo-Kämpfe von zwei Minuten für die Kleinen bis zu vier Minuten plus sog. Der Kampf beginnt mit dem Kampfrichterkommando „Ha-jime“ und endet mit „Sore-made“. Mit dem Kommando „Mate“ wird der Kampf kurzzeitig unterbrochen.

  • ha-jime kämpft!
  • mate stopp!

Die Kampfzeit beträgt für Frauen und Männer fünf Minuten (bis U20 4 Minuten, bis U17 3 Minuten). Die Kämpfe werden auf einer quadratischen Matte ausgetragen (in der U11 und U14 auf 5x5 und bei der U17 und U20 auf 6x6). Der Wettkampf wird durch einen Mattenkampfrichter und zwei zusätzliche Kampfrichter (=Außenrichter) bewertet, die an den gegenüberliegenden Ecken der Kampffläche sitzen.

Auch wenn es im Fernsehen manchmal so aussieht, als würden sich die Judokas bei einem Wettkampf nur gegenseitig an ihren Jacken ziehen - das ist nur taktisches Geplänkel, das der Vorbereitung eines erfolgreichen Wurfes oder einer Bodentechnik dient. Ob durch einen Wurf oder eine Technik im Bodenkampf - Ziel ist immer ein Ippon (ganzer Punkt), denn mit ihm ist der Kampf vorzeitig beendet. Erreicht werden kann er durch einen Wurf, bei dem der Gegner mit Kraft und Schwung auf den größten Teil des Rückens geworfen wird. Werden diese drei Kriterien bei einem Wurf nicht vollständig erfüllt, gibt die Bewertung Waza-ari (halber Punkt). Erfolgt der Wurf überwiegend auf den Bauch, gibt es keine Wertung.

Wertungen im Judo

Für die ausgeführten Techniken und Aktionen der beiden Wettkämpfer kann der Kampfrichter vier verschiedene Bewertungen oder Bestrafungen vergeben. Nach der neuen Wettkampfordnung gibt es nur noch die Strafwertung Shido und Hansokumake.

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  • Die höchste Wertung einer Technik wird durch den Kampfrich­ter-Ausruf „Ippon“ signalisiert. Dies beendet den Kampf vorzei­tig.
  • Bei einer nicht ganz perfekten, aber dennoch erfolgreichen Technik gibt es ein „Waza-ari“.

Im Boden kann der Kampf ebenfalls entschieden werden. Den vollen Punkt, das Ippon, erhält der Sieger, wenn der Gegner z.B. aufgrund einer erfolgreichen Hebel- oder Würgetechnik (zuläs­sig bei älteren Kindern und Erwachsenen) aufgibt. Die Aufgabe zeigt der Unterle­gene dem Gegner und dem Kampfrichter durch festes zwei­ma­liges Abklopfen mit den Händen oder Bei­nen an.

Ein Ippon (voller Punkt) wird vergeben, wenn einer der Kämpfer schnell und in guter Technik auf den Rücken geworfen wird, er bei einem Hebel oder einem Würger aufgibt oder 25 Sekunden auf dem Rücken liegend ohne Befreiungsmöglichkeit festgehalten wird. Die anderen Wertungen werden entsprechend vergeben, wenn die Ausführung des Wurfes nur teilweise erfolgreich war (weniger Schwung, nur teilweise auf den Rücken bzw. auf das Gesäß geworfen usw.).

Diese Bewertungen gibt es auch für Haltegriffe (Osae-Komi), bei denen der auf dem Rücken liegende Gegner kontrolliert gehalten werden muss. Wird er 20 Sekunden gehalten, erhält der Haltende einen Ippon.

Eine Waza-ari-Wertung gibt es für einen Haltegriff (Osae-komi), der mindestens zehn aber weniger als 20 Sekun­den gehalten wird. In der 20. Sekunde des ungelösten Halte­griffs ertönt das Kom­mando Ippon, welches den Kampf wiede­rum beendet.

Haltezeit Wertung
10 bis 14 Sek. Waza-ari
15 bis 19 Sek. Waza-ari
20 bis 24 Sek. Ippon
Ab 25 Sek. Ippon

Eine höhere Wertung übertrifft immer niedrigere Wertungen. So übertrifft ein Waza-ari immer eine beliebige Zahl an Yuko oder Koka. Ein Yuko übertrifft immer eine beliebige Zahl an Koka. Allein ein zweiter Waza-ari führt immer zu einem Ippon (waza-ari awasete ippon) und damit zu einem vorzeitigen technischen Sieg. Alle anderen Wertungen können nicht zusammen gezählt werden - d.h. ein Koka bleibt auch nach dem 10. Koka ein Koka und kann nie zu einem Yuko werden.

Strafen im Judo

Die Bewertung der gezeigten Aktionen obliegt den auf der Matte befindlichen Kampfrichtern, dem auf der Matte stehenden Mattenleiter und zwei am Rand sitzenden Außenrichtern. Alle drei haben gleiches Stimmrecht, wodurch ein Höchstmaß an Objektivität gewährleistet werden soll. Die Außenrichter treten vor allem bei Situationen am Mattenrand oder bei der Korrektur von gegebenen Wertungen durch entsprechende Handzeichen in Aktion. Kampfrichter sind in der Regel erfahrene Judokas, die sich einer speziellen Kampfrichter-Ausbildung unterziehen und je nach gezeigten Leistungen bei Wettkämpfen und Prüfungen unterschiedliche Lizenzen besitzen. Sie sollen Kämpfe unparteiisch bewerten und die geltenden Regeln sicher anwenden können. Zur Unterstützung ihrer Wirkung rufen sie nicht nur laut ihre Wertungen und Kommandos, sondern unterstützen dies durch eindeutige Handzeichen.

Diese werden bei kleinen Regelverstößen, wie zum Beispiel passiver Kampfweise, mit einem Shido geahndet. Die ersten zwei Shidos werden nicht unmittelbar in Wertungen für den Gegner umgerechnet und können den Kampf nicht entscheiden. Die dritte Bestrafung, die auch bei schweren Regelverstößen (z. B.

Die Kampffläche ist farblich eindeutig gekennzeichnet (bei uns durch rote Matten). Der darum gelegte Mattenbereich (bei uns in grüner Farbe) darf - mit wenigen Ausnahmen - nicht betre­ten werden. Ein Hinaustreten wird mit der Strafe „Shido“ ge­ahndet. Strafen werden auch für andere Unregelmäßigkeiten (z.B. wegen Inaktivität, unzulässiger Grifftechnik oder Beingreifen im Standkampf) erteilt. Die Disqualifikation heißt im Judo „Hansoku-make“.

Beim vierten Aussprechen der Strafe Shido erfolgt die Disqualifikation durch Hansokumake, das heißt vier Shidos entsprechen einem Hansokumake. Bei der Vergabe der höchsten Wertung (Ippon) oder der höchsten Bestrafung (Hansokumake) wird der Kampf (ähnlich wie bei einem KO beim Boxen) vorzeitig abgebrochen. Erhält ein Kämpfer ein direktes Hansokumake (d.h.

Drei Shidos führen zu einem Hansoku-make, also wiederum zur vorzeitigen Beendigung des Kampfes. Eine Ausnahme von dieser Regel begründen Shidos für das Greifen ans Bein während des Standkampfes.

Golden Score

Reguläre Kampfzeit: Wird der Kampf nicht vorzeitig durch Ippon oder Hansoku-make entschieden, so gewinnt am Ende der regulären Wettkampfzeit der Kämpfer, der bereits ein Waza-ari erzielt hat. Haben beide Kämpfer am Ende der regulären Kampfzeit eine Waza-ari-Wertung auf der Anzeigetafel stehen (unabhängig von der Zahl der Shidos), geht der Vergleichskampf im Golden Score, also in der Verlängerung, weiter. Im Fall gleicher Wertungen wird der Kampf somit auch dann fortgesetzt, wenn z.B.

Im Fall gleicher Wertungen wird der Kampf somit auch dann fortgesetzt, wenn z.B. Haben nach der regulären Kampfzeit beide Kämpfer/innen einen Gleichstand in den Bewertungen, beginnt die Golden Score-Zeit (ohne zeitliche Begrenzung). Die erste erzielte Wertung oder ein Hansoku-make entscheiden den Kampf. Golden Score kommt selten vor, da Judo eine schnelle Sportart ist und durch eine offensive Kampfweise die Mehrzahl der Kämpfe vorzeitig beendet wird.

Golden Score: In dieser Verlängerung gibt es keine zeitliche Obergrenze.

Weitere Regeln und Techniken

Bei Wurfansätzen oder Bodentechniken, die innerhalb der Kampffläche begonnen haben, geht der Kampfverlauf auch auf der Sicherheitsfläche weiter bis die Kampfaktion abgeschlossen ist.

Befürchtet der Kampfrichter in einer unübersichtlichen Bodenkampfsituation ein Risiko für einen der Kämpfer, so kann er den Kampf mit dem Kommando „Sono-mama“ unterbrechen. Beide Wettkämpfer verharren in der aktuellen Situation bis der Unparteiische die Situation - z.B. durch Kleiderordnen - bereinigt.

Die Wettkampfregeln werden durch den Internationalen Judo-Verband (IJF) festgelegt und vom Deutschen Judo-Bund (DJB) übernommen. Sie werden des Öfteren angepasst. So dürfen die Kämpfer im Stand zurzeit nicht unterhalb des Gürtelbereichs (z.B. an die Beine des Gegners) greifen. Im Internet findet sich leider noch immer eine Vielzahl veralteter Regeln (z.B. mit den früheren Kleinwertungen Koka und Yuko). Diese sind obsolet.

Wurftechniken werden angewandt um den Partner vom Stand in die Bodenlage zu bringen. Es existiert eine Vielzahl von Möglichkeiten dieses Ziel zu erreichen. Um sich bei den Würfen nicht zu verletzen, müssen alle Judoka Falltechniken erlernen. Dabei werden Methoden geübt, so zu fallen, dass man sich dabei nicht verletzt. Fallen wird nach allen Seiten trainiert: Seitwärts, rückwärts und nach vorne. Die Falltechnik vorwärts ist auch als "Judorolle" bekannt.

Mit Haltetechniken wird der geworfene Partner in der Rückenlage am Boden fixiert. Werden sie gut ausgeführt, ist es selbst mit speziellen Befreiungstechniken sehr schwierig, aus diesen zu entkommen.

Hebeltechniken werden im Judo nur auf den Ellenbogen angewandt. Dabei wird kontrolliert Druck auf das Gelenk aufgebracht und zugleich der Partner fixiert. Die Bewegung entgegen der anatomisch vorgesehen Bewegungsrichtung führt zu einem stechenden Schmerz, welcher den Partner zur Aufgabe zwingt. Das signalisiert er durch Abklopfen, also dem Klopfen mit der flachen Hand auf die Matte oder auf den Partner oder durch rufen von: "Maitta", wenn man z.B. keine freie Hand hat. Man unterscheidet zwei Arten von Hebeltechniken: Streckhebel (Gatame-Gruppe) oder Beugehebel (Garami-Gruppe). In anderen Sportarten, z. B. Ju-Jutsu werden Hebel auch gegen die Beine, Handgelenk und Nacken ausgeführt. Aus Sicherheitsgründen ist das beim Judo verboten.

Bei den so genannten "Würgern" wird mit speziellen Techniken mit den Händen oder den Unterarmen Druck auf die seitlich des Kehlkopfes verlaufende Halsschlagader ausgeübt. Durch die daraus resultierende Minderversorgung des Gehirns mit Sauerstoff entsteht beim Gewürgten der Eindruck, zu wenig Luft zu bekommen. Daher werden diese Techniken als Würgetechniken bezeichnet.

Reifere Judoka stetzen sich mit der „Kata“ auseinander und erleben wie wichtig es ist sich mit dem Übungspartner zu verständigen, ihm zu helfen, um eine gemeinsames Ziel zu erreichen. Wer nicht mehr „kämpft“ kann seine Erfahrungen als Übungsleiter oder als Kampfrichter einbringen und so mit dem Judo verbunden bleiben. Man schließt Freundschaften und Bekanntschaften für eine Zeit oder fürs Leben und kann alle Bekannten am eigenen Leib verspüren.

Judo bietet also eine Möglichkeit in der Auseinandersetzung mit sich und dem Gegenüber den eigenen Weg zu finden und auf ihm zu bleiben.