Prüfungsprogramm Judo Gelber Gürtel

Wie auch in vielen anderen Kampfsportarten gibt es im Judo Graduierungen, an denen man das Wissen eines Judoka um seine Kunst erkennt, aber auch seinen Beitrag zum und sein Mitwirken im Judo. Das Voranschreiten innerhalb dieser Rangstruktur ist für viele Judoka Motivation, sich intensiv neuen Techniken und Inhalten des Judo zuzuwenden und sich immer tiefer mit der Sache „Judo“ auf verschiedensten Ebenen auseinander zu setzen.

Voraussetzungen für die Graduierung

Für weitere Graduierungen müsst ihr je nach Grad ein bestimmtes Fertigkeitsniveau erreichen. Aber nicht nur dieses wird bewertet, sondern auch euer soziales Verhalten auf und neben der Matte sowie der Mut und die Bescheidenheit im Wettkampf oder im Randori. Ihr seht, dass einige Dinge Einfluss auf eure Graduierung haben, deshalb seit stets bemüht im und neben dem Training.

Grundvoraussetzung für eine trainingsbegleitende Graduierung ist der regelmäßige Besuch deiner Trainingsstunde. Deine Trainer dokumentieren deinen Trainings- und Entwicklungsverlauf.

Bevor wir euch weiter graduieren dürfen, müssen wir für euch noch einen Judopass beantragen. In solch einem Pass werden eure abgelegten Prüfungen, bestrittenen Wettkämpfe oder Lehrgänge, an denen ihr teilgenommen habt, eingetragen.

Judopass: 17,00 € (zzgl.

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Wenn ihr selbst einen Gürtel habt oder ihr ihn von einem Freund/Bekannten kaufen könnt, müsst ihr den Trainern sofort Bescheid geben, dass ihr keinen benötigt.

Graduierungstraining und -lehrgänge

Wir veranstalten in regelmäßigen Abständen Graduierungstrainings bzw. -lehrgänge. Hier dürfen ausgewählte Judokas daran teilnehmen. An solch einem „Training“ werden die Fertigkeiten vermittelt die ihr zu eurem nächsten Gürtel benötigt.

Anwendungsaufgaben und Techniken

Es ist sinnvoll, die Anwendungsaufgaben im Block mit den Grundformen zu üben und vorzuzeigen. Bei dieser Aufgabe ist wichtig, eine gewisse Nähe zum Wettkampfgeschehen und zum natürlichen Verhalten des Partners zu behalten. Idealerweise stellt Uke kontrollierte Gegenwehr, damit Tori einen realistischen Umgang mit seinem Partner demonstrieren kann, ohne behindert zu werden.

Es ist ausdrücklich erwünscht, dass sich der Prüfling eigene Situationen erstellt und sie demonstriert, damit er über sein eigenes Judo nachdenkt. Auch hier ist wichtig, dass der Haltegriffwechsel nicht zum Tanz wird. Uke versucht sich ernsthaft zu verteidigen und dem Haltegriff zu entkommen, und Tori nutzt diese aus, um seine Position im Idealfall zu stärken. Tori muss aus der Situation heraus in der Lage sein abzuschätzen, wo gerade seine Schwächen sind, die Uke ausnutzen möchte. Es gibt dementsprechend keine definitive Anleitung für diese Aufgabe.

Ermuntern Sie Ihre Judoka im Randori, passende Wechsel auszuprobieren und zu schauen, was funktioniert und was nicht. Nicht selten wird dieser Punkt auch im Randori während der Prüfung abgearbeitet.

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