Die Geschichte des Oranienburger Judo Clubs

Der Oranienburger Judo Club, auch bekannt als Judo-Club „Samura“, gehört zu den profiliertesten Judo-Vereinen in Brandenburg. Der Verein lehrt die japanische Kampfkunst seit 34 Jahren und hat inzwischen beinahe 400 Mitglieder.

Auszeichnungen und Ehrungen

Der Judo-Club „Samura“ wurde in der Kategorie Verein mit dem Ehrenpreis der Stadt Oranienburg ausgezeichnet. Die Stadt Oranienburg würdigt jährlich besonderes Engagement im Stadtgebiet mit Ehrenpreisen in verschiedenen Kategorien.

Der Ehrenpreis wurde dem Judo-Club »Samura« im Jahr 2024 verliehen. In der Mitte die einstige, erste Vorsitzende Gertrud Sasse und der aktuelle Vorsitzende Christian Lambeck.

Mit dem Ehrenpreis des Bürgermeisters werden Menschen, Vereine und Initiativen ausgezeichnet, die mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit einen wertvollen Beitrag für das Leben in Oranienburg leisten.

Aktivitäten und Veranstaltungen

Der Oranienburger Judo Club führt regelmäßig das Format „Judo trifft…“ durch.

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Der Oranienburger Judo Club & Michihenomon e.V. laden zu einem gemeinsamen Trainingstag in den Sommerferien ein. Jeder im Alter von 5-99 Jahren ist herzlich willkommen - auch Nicht-Vereinsmitglieder.

Am 06.05. fand das 26. Internationale Pharmaturnier des Judo-Club „Samura“ Oranienburg e.V. statt. Insgesamt nahmen 14 Judokas aus den Altersklassen U13 und U16 an dem Turnier teil.

Michihenomon e.V.

Der Michihenomon e.V. ist ein lebhafter und dynamischer Verein, bei dem alle Mitglieder immer mit vollem Elan dabei sind. Seit dem Gründungsjahr 1997 hat sich der Verein kontinuierlich weiterentwickelt. Die Liebe zur Kampfkunst, das Gemeinschaftsgefühl und das Gefühl nicht irgendjemand in einem riesigen Verein zu sein, verbindet alle Mitglieder. Familiäre Stimmung, individuelles Training und die Ziele jedes Einzelnen stehen dabei immer im Vordergrund.

Vorstand:

  • Sören Langhans (Erster Vorsitzender, 1. Dan Karate)
  • Dr. Olaf Teubner (Zweiter Vorsitzender, Karate Trainer B-Lizenz, 3. Dan Karate, 1. Kyu Judo)
  • Eric Thomas (Jugendwart, Karate Trainer B-Lizenz, 4. Dan Karate)
  • Dr. Falk Schiffner (Karate Trainer, 2. Dan Karate)

Engagement und Leistungen

Schon seit 34 Jahren lehrt der Judo-Club die Oranienburgerinnen und Oranienburger, wie Gegner scheinbar mühelos außer Gefecht gesetzt werden.

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Insgesamt war das Niveau recht hoch. Dementsprechend hatten es unsere Kämpfer*innen recht schwer, haben sich aber super geschlagen und einige tolle Kämpfe gezeigt. Vor allem Marita Eichhorn (2. Platz) und Victor Otto (3.

Besonders Stolz können unsere drei Judoka Marita Eichhorn, Felicitas Schroth und Stefan Constantinov sein.

Wichtige Persönlichkeiten

Ein Urgestein tritt ab: Trainer Burkhard Dressel hört beim JC „Samura“ Oranienburg auf. Wurde nach 20 Jahren hauptamtlicher Tätigkeit mit der Ehrenmedaille des brandenburgischen Judo-Verbandes in Gold verabschiedet: "Samura"-Judotrainer Burkhard Dressel aus dem Oranienburger Ortsteil Friedrichsthal.

Seit 1964 im Verein aktiv, ist der heute 65-Jährige längst eine Institution im Club. Zahlreiche Nachwuchssportler wurden durch den gebürtigen Hohen Neuendorfer, der es selbst bis in die 2. Bundesliga schaffte, geformt und an die Sportschulen delegiert. Zum Jahresende ist nun Schluss.

Der Oranienburger Judo Club hat im Laufe seiner Geschichte viele bemerkenswerte Persönlichkeiten hervorgebracht, die sich für den Verein und den Judo-Sport engagiert haben.

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Zusammenarbeit und Unterstützung

Robert Zastrau aus Oranienburg als IT-Spezialist unterstützte die EJU.

Veranstaltungen und Wettkämpfe

Der Oranienburger Judo Club nimmt regelmäßig an verschiedenen Judo-Veranstaltungen und Wettkämpfen teil.

Kata-Lehrgang: Auch in diesem Jahr gibt es wieder in Strausberg einen Kata-Lehrgang für die Katame no Kata und Nage no Kata. Termin 14.12.

Die Kata-Freunde des Judo blickten am 9. und 10. November 2024 nach Las Vegas, wo die diesjährigen Kata-Weltmeisterschaften ausgetragen wurden.

Bei den European Open gewinnt Jana Ziegler Gold und Tim Schmidt Silber.

IT-Unterstützung und Technik

Ohne IT geht heute nichts mehr. Beginnend mit der Wettkampfdarstellung mit den Listen, Ergebnissen und mittlerweile als Standard das Live-Streaming bis zu den Bildschirmen am Mattenrand und der Großanzeige in der Halle.

Matthias Fischer aus Hessen, der vor über 20 Jahren bei den Weltmeisterschaften 2001 in München das System Ippon.org aus der Taufe gehoben hat, ist mittlerweile Head of IT bei der EJU und der IJF.

Im Bereich IT-Support arbeitet Marc Hampel. Er ist bei der EM für den Referee Replay verantwortlich.

Einer, der seit Jahren im EJU-IT-Team mitarbeitet, ist Stefan Fischer von der Judoschule Falkensee bei Berlin.

Ehrenamtliches Engagement

„Solch eine Veranstaltung lebt von den Ehrenamtlern. Ohne sie geht es nicht. Und gerade Knut Radowsky gebührt ein besonderer Dank“, sagt Mike Schubert.

Es ist sehr lobenswert, dass auch die Vizepräsidenten Thomas Jüttner, Malte Geppert oder der Brandenburgische Präsident Gregor Weiß an der Basis arbeiten und sich nicht zu schade sind, für so ein Event als Fahrer eingesetzt zu sein“, sagt DJB-Vorstandsvorsitzender Frank Doetsch mit großer Anerkennung für die Arbeit aller Fahrer.