Kampfsport ist der Oberbegriff für zahlreiche unterschiedliche Kampfsportarten, bei denen meist zwei Sportler in einem Ring gegeneinander antreten.
Dabei werden je nach Kampfsportart unterschiedliche Techniken angewendet, um den Gegner zu besiegen. Kampfsport und Kampfkunst stellen hohe Anforderungen an die körperliche Fitness. Nicht nur Training, auch die Ernährung nimmt Einfluss auf den Erfolg im Zweikampf. Eine optimale Nährstoffzufuhr ist mitentscheidend für Sieg oder Niederlage im Ring.
Kampfsport ist im deutschsprachigen Raum der in der Öffentlichkeit (außerhalb der Fachkreise) benutzte Sammelbegriff für die vielen verschiedenen Kampfstile, vor allem solche, bei denen keine Schusswaffen verwendet werden. Besonders häufig wird der Begriff mit der asiatischen Tradition des japanischen Budō, des chinesischen Kung Fu (eigentlich Wushu) oder des koreanischen Taekwondo verknüpft.
Kampfkunst ist eine Technik, um Feinde zu besiegen und sich vor feindlichen Angriffen zu schützen. Auf Englisch heißt es „martial art“ - und „martial“ bedeutet „kriegerisch“.
Die verschiedenen Kampfsportarten entwickelten sich auf unterschiedliche Art und Weise und im Laufe der Zeit kamen immer mehr Techniken hinzu.
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Bereits vor Christi Geburt trugen die Menschen organisierte Kämpfe sportlicher Motivation gegeneinander aus. Beispielsweise kämpften die alten Griechen mittels einer Kampftechnik namens Pankrátion bei den Olympischen Spielen 648 v. Chr. gegeneinander.
Heute bekannte Kampfsportarten wie Fechten und Ringen entwickelten sich erst später. Die ersten Aufzeichnungen dazu stammen aus dem Jahre 1512 n. Chr. Der Boxsport entstand erst im 17. Jahrhundert.
Im Kampfsport steht der Wettbewerb im Vordergrund und Ziel ist es, den Gegner zu besiegen. Waffen kommen nur bei einigen wenigen Kampfsportarten zum Einsatz wie z.B. beim Fechten.
Bei der Kampfkunst geht es hauptsächlich um die Selbstverteidigung und sie wird erlernt, um sich in Gefahren- und Konfliktsituationen zu schützen. Hier wird je nach Sportart auch der Einsatz von Waffen gelehrt, um einen möglichen Gegner in die Flucht zu schlagen.
Olympisch sind längst nicht alle Kampfsportarten. Teil des olympischen Programms sind lediglich Boxen, Fechten, Judo, Ringen und Taekwondo.
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Obwohl Karate eine der bekanntesten Kampfsportarten ist, wurde es bis heute nicht zur olympischen Disziplin. Es heißt, dass die Sportart Karate durch seine unterschiedlichen Wettkampfsysteme und Stilrichtungen nicht für die Aufnahme in das olympische Programm geeignet ist.
Seit Karate nicht mehr olympisch ist, gibt es nur noch fünf Kampfsportarten bei Olympia: Boxen, Fechten, Judo, Ringen und Taekwondo.
Die Olympischen Kampfsportarten im Detail
Boxen
Zwei Boxer treten in einem Boxring gegeneinander an. Unter dem Einsatz der Fäuste, die durch Boxhandschuhe geschützt sind, kämpfen sie bis zu 12 Runden gegeneinander. Der Sieger wird entweder durch K.O. oder durch ein Urteil der Punktrichter ermittelt.
Boxen gilt neben Ringen als die älteste Kampfsportart der Welt: Schon auf über 5000 Jahre alten Höhlenzeichnungen sind Boxer und Ringer abgebildet. Beim modernen Boxen versuchen die Sportler und Sportlerinnen Schläge auf den gegnerischen Kopf oder den Oberkörper zu landen, um Punkte zu erzielen oder einen Kampf durch K. O. zu gewinnen.
Schläge auf den Kopf oder andere empfindliche Körperteile sind auch mit angemessener Schutzbekleidung gefährlich. Aus diesem Grund gibt es in Deutschland das Leichtkontaktboxen. Hier sind harte Schläge verboten, um Verletzungen zu vermeiden. Es gibt keinen K. O.: Über Sieg und Niederlage wird ausschließlich nach Punkten entschieden.
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Fechten
Die Kampfsportart Fechten wird mit einem Degen, Florett oder Säbel auf einer Fechtbahn ausgetragen. Die Sportler tragen spezielle Schutzkleidungen, um Verletzungen zu vermeiden. Gewinnen tut der Fechter, der als erstes 15 Treffer erzielt hat oder nach Ablauf der Kampfzeit mehr Treffer verbuchen kann.
Judo
Judo gehört eher zu den Kampfkünsten und dient der Selbstverteidigung, jedoch werden auch Wettkämpfe ausgetragen. Innerhalb einer Kampfzone soll der Gegner mittels unterschiedlicher Griff- und Wurftechniken auf den Rücken gelegt werden. Kampfrichter entscheiden über die Punkteanzahl der einzelnen Würfe.
Der Weg des Judo beginnt mit einer Fallschule. Der Übende muss fallen können, ohne sich zu verletzen, bevor er richtig mit diesem japanischen Kampfsport beginnen kann.
Der Jiu-Jitsu-Lehrer Jigoro Kano entwickelte Judo (deutsch: der „sanfte Weg“) Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Jiu Jitsu. Kano setzte den Schwerpunkt beim Judo auf Griffe, Hebel und Würfe - gefährliche Kampftechniken wie Schläge und Tritte strich er zugunsten von Fallübungen aus dem Training. Bei einem Judo-Wettkampf ist das Ziel, den Gegner oder die Gegnerin zu Boden zu bringen und dort für eine bestimmte Zeit festzuhalten. Außerdem gibt es Punkte für eingesetzte Wurf- und Grifftechniken.
Ringen
Beim Ringen handelt es sich um einen waffenlosen Zweikampf, bei dem der Gegner durch unterschiedliche Techniken mit beiden Schultern gleichzeitig auf den Boden gezwungen werden soll.
Seit 708 vor Christus ist Ringen eine Disziplin der antiken olympischen Spiele und ist bis heute olympisch. Schon in der Antike waren beim Ringen Schläge und Tritte verboten. Heute geht es bei der Kampfsportart darum, den Gegner oder die Gegnerin mit beiden Schultern auf die Matte zu bringen oder Punkte zu sammeln. Es gibt zwei Ringstile: griechisch-römisch und Freistil. Beim griechisch-römischen Ringen dürfen nur die Arme und der Oberkörper eingesetzt und festgehalten werden. Beim Freistil setzen die Sportler und Sportlerinnen auch ihre Beine ein und dürfen ihr Gegenüber auch unterhalb der Taille festhalten. Punkte gibt es für Techniken wie Würfe, Schleuder- und Hebelgriffe.
Taekwondo
Teakwondo stammt aus Korea und ist extrem von Schnelligkeit und Dynamik der Kämpfer geprägt.
Taekwondo ist eine koreanische Kampfsportart und bedeutet auf Deutsch „Fuß, Faust, Disziplin“. Taekwondo stammt aus der Zeit um 50 vor Christus und ist seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts der populärste Kampfsport in Korea. Es ähnelt vordergründig chinesischen oder japanischen Selbstverteidigungsstilen, ist aber eine selbständige Kampfsportart, die seit dem Jahr 2000 olympische Disziplin ist. Besondere Merkmale von Taekwondo sind die ausgeprägten Fußtechniken, Tritte, Drehungen und Sprünge. Der Gebrauch der Hände ist erlaubt, sie werden aber nicht so oft eingesetzt wie etwa beim Karate.
Weitere Kampfsportarten und Kampfkünste
Neben den olympischen Disziplinen gibt es eine Vielzahl weiterer Kampfsportarten und Kampfkünste, die weltweit praktiziert werden.
- Aikido: Eine japanische Kampfkunst, die sich auf die Prinzipien der Harmonie und des Ausweichens konzentriert, anstatt direkte Angriffe zu bekämpfen.
- Capoeira: Eine brasilianische Kampfkunst, die Elemente von Tanz, Akrobatik und Musik miteinander verbindet.
- Jiu Jitsu: Die Kampfsportart Jiu Jitsu geht auf die japanischen Samurai zurück. Die Grundidee ist „Siegen durch Nachgeben“.
- Karate: Im Karate erlernt man Stoß-, Schlag- und Tritttechniken. Schläge und Tritte müssen aber im Training und im Wettkampf abgestoppt werden, bevor sie den Gegner oder die Gegnerin berühren.
- Kickboxen: Die Kampfsportart verbindet Schlagtechniken des klassischen Boxens mit Tritttechniken aus Karate und Taekwondo.
- Krav Maga: Ein israelisches Selbstverteidigungssystem, das speziell für die militärische und zivile Anwendung entwickelt wurde.
- Kung Fu: Eine der ältesten und vielseitigsten Kampfkünste der Welt, die eine Vielzahl von Stilen und Techniken umfasst.
Ernährung im Kampfsport
Eine optimale Nährstoffzufuhr ist mitentscheidend für Sieg oder Niederlage im Ring. Besonders nach einer Belastung ist die Aufnahme einer proteinreichen Mahlzeit sinnvoll. Die Versorgung mit Kohlenhydraten ist ebenso wichtig, denn der Körper benötigt sie als bevorzugte Energiequelle für sportliche Leistung. Fett ist ebenfalls ein essentieller Bestandteil unserer Ernährung und sollte den Rest der täglichen Energiezufuhr ausmachen.
Nährstoffverteilung im Kampfsport:
- Eiweiß: 20-25%
- Kohlenhydrate: Ausreichend für gefüllte Speicher
- Fett: Rest der täglichen Energiezufuhr
Die Kampfsportarten Liste
Die Kampfsportarten Liste ist sortiert nach dem ABC, soweit dies sinnvoll möglich ist. Die Kampfsportarten mit Links verweisen alle auf einen Text auf dieser Homepage.
- Adlerklaue Kung Fu: Die Krallen des Adlers werden in diesem chinesischen Kampfsport von den Händen gebildet. Angegriffen werden die Vitalpunkte des Körpers.
- Affen Kung Fu: In diesem chinesischen Kampfsport werden die Bewegungen eines Affen imitiert. Der Kämpfer klettert zwar nicht auf Bäumen herum, wird aber fast so beweglich.
- Aikido: Die einst blutigen japanischen Kampfsportarten wurden im Aikido zu einer pazifistischen Körperkunst umgewandelt. Das Ziel ist nicht mehr der Sieg.
- Aikijitsu: Eine mit dem japanischen Jiu Jitsu verwandte Kampfkunst. Die Bewegungen eines Angreifers werden blockiert und dann wird die Kontrolle über ihn übernommen.
- Aikido: Die einst blutigen japanischen Kampfsportarten wurden im Aikido zu einer pazifistischen Körperkunst umgewandelt. Das Ziel ist nicht mehr der Sieg.
- Aikido: Die einst blutigen japanischen Kampfsportarten wurden im Aikido zu einer pazifistischen Körperkunst umgewandelt. Das Ziel ist nicht mehr der Sieg.
- Amarok: Amarok ist ein sehr junger Kampfsport aus der Türkei, dessen Übungen zusammengestellt wurden aus den Kampftechniken der Turkvölker.
- Anti Terror Combat: Dieses Kampfsystem wurde in den 1980er Jahren für Anti-Terror-Einheiten entwickelt. Die wenigen Techniken wurden zielorientiert ausgewählt und sind schnell erlernbar.
- Anti Terror Combat (ATC): Ist ein sehr moderner Kampfsport. Er enthält Kampftechniken aus der ganzen Welt, die wissenschaftlich erprobt und ausgesucht wurden.
- Anti Terror Combat System: Die Organisation „Anti Terror Combat“ wurde 2012 in England gegründet. Zweck ist die Verbreitung und Entwicklung von Kampfmethoden, die zur Selbstverteidigung gedacht sind.
- Arnis / Escrima / Kali: Ein besonderer Kampfsport von den Philippinen. Zuerst wird der Kampf mit Waffen gelernt, dann erst mit der Hand.
- ATC System: Ist ein reines System zur Selbstverteidigung. Die Techniken wurden zusammengestellt aus Kampfsportarten wie Jiu Jitsu, Judo, Kung Fu und Karate.
- ATC-SV: Ist ein Selbstverteidigungssystem, dass immer mit einem Partner geübt wird. Ein Schwerpunkt ist dabei die Abwehr von Waffenangriffen.
- Baguazhang: Ist entstanden aus dem Kyokushinkai. Besonders wichtig ist das Ausweichen in diesem Stil. Sich erst in eine vorteilhafte Position bringen und dann zuschlagen.
- Baguazhang: Der Kämpfer im Baguazhang steht nie still. Er kann es mit mehreren Gegnern gleichzeitig aufnehmen. Die Kraft holt er der gespeicherten Bewegungsenergie.
- Baji Quan: Ist die chinesische Kampfkunst „Faust der acht Extreme“. Ziel des Trainings ist es, einen Gegner mit einem einzigen Schlag besiegen zu können.
- Bartitsu: Ein Selbstverteidigungssystem aus Großbritannien.
- Baxingquan: Oberbegriff für die nördlichen chinesischen Kampfkünste. Auch bekannt unter der Bezeichnung „Bein des Nordens“.
- Betrunkenes Boxen: Ein ganz spezieller chinesischer Kampfsport. Der Kämpfer bewegt sich, als wäre er betrunken.
- Bo-Jitsu: Ist ein junger Kampfsport aus Deutschland mit Techniken aus ostasiatischen Kampfsportarten wie Taekwondo, Jiu-Jitsu, Judo, Bo-Jitsu, Karate und Aikido.
- Boxen: Bei diesem Kampfsport sind den meisten Menschen die Regeln wohl vertraut. Viele Hobbyboxer holen sich ihre Kondition beim Boxen auf einem Boxsack.
- Combat Arnis: Ist ein Selbstverteidigungssystem, dass immer mit einem Partner geübt wird. Ein Schwerpunkt ist dabei die Abwehr von Waffenangriffen.
- Contao Do: Ist ein asiatischer Kampfsport der in Schwaben entwickelt wurde. Es ist eine Verschmelzung von Ju Jitsu, Judo, Karate, Arnis und Aikido.
- Capoeira: Regelrecht akrobatische Übungen. Ein Kampfsport voll Rhythmus und Lebensfreude.
- Chak Silat: Dieser Stil wurde in Hawaii entwickelt. Grundlage dafür waren Kampftechniken, die Einwanderer aus China und Japan mitbrachten.
- Chang Quan: Ist ein alter chinesischer Kung Fu Stil in der Shaolin Tradition. Enthält die Techniken von vielen anderen Kung Fu Stilen.
- Close Quarter Combat: Ein Kampfsportsystem aus 16 Kampfsportarten. Ursprünglich ein Nahkampfsystem für Armee und Polizei in England.
- Canarian Wrestling: Kampfstil aus Spanien.
- Dim Mak: Schläge auf die Vitalpunkte bringen in diesem chinesischen Kampfsport den Sieg. Es eine Art negative Akupunktur.
- Ditang Quan (Bodenfauststil): Ditang Quan (Bodenfauststil) ist ein alter chinesische Kampfstil in der Shaolin Tradition. Das heutige Ditang Quan enthält Techniken aus dem Affen Kung Fu und dem Betrunkenen Boxen.
- Drachenstil Kung Fu: Der Drache ist in China ein Symbol für geistige Stärke. Der Kämpfer ist gewandt und flexibel.
- Dynamic Fighting Arts (DFA): Kampfsport mit den besten Techniken aus allen Kampfsportarten. Für eine realistische Selbstverteidigung.
- Eskrima: Ein besonderer Kampfsport von den Philippinen. Zuerst wird der Kampf mit Waffen gelernt, dann erst mit der Hand.
- Escrima Concept Berlin: Wurde in den 1980er Jahren in Deutschland entwickelt. Ist ein europäischer Kampfsport. Die Wurzel gehen zurück auf das Duell, mit dem die Ehre wiederhergestellt werden sollte.
- Fu Lung Pai: Fu Lung Pai ist ein chinesischer Kung Fu Stil in der Shaolin Tradition. Die Wurzeln dieses Kampfsportes liegen im Tigerstil und Drachenstil.
- Gatka: Ist der Kampfsport der indischen Sikhs. Wurde entwickelt aus dem Kundalini Yoga.
- Guerilla-Tactics-System: Ist weniger der Name für einen Stil als mehr der Name für koreanische Kampfkunstverbände. Dieser Kampfsport hat seine Wurzeln im japanischen Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu.
- Hapkido: Ist weniger der Name für einen Stil als mehr der Name für koreanische Kampfkunstverbände. Dieser Kampfsport hat seine Wurzeln im japanischen Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu.
- Haidong Gumdo: Koreanischer Kampfsport mit dem Schwert.
- Hsing-I: Blitzschnelle Arme und Hände sind das Markenzeichen für diesen chinesischen Kampfsport. Die flinke Fußtechnik ist angelehnt an den dem Affenstil.
- Israeli Ju-Jutsu: Ein Nahkampfsystem aus Israel. Geschaffen wurde es vom Chefausbilder der Personenschützer der israelischen Regierung. Es wurde zusammengestellt aus den Techniken verschiedener Kampfsportarten.
- Jeet Kune Do: Ist der Kung Fu Stil, der von Bruce Lee entwickelt wurde. Es ist eigentlich eine individuelle Zusammenstellung von Techniken.
- Jiao Li: Ist das alte chinesische Ringen. Bedeutet in etwa „Horn-Stoßen“. Damals trugen die Kämpfer noch Helme mit Hörnern. Damit versuchte man den Gegner zu treffen.
- Jiu Jitsu: Ein Grundprinzip im japanischen Kampfsport Jiu Jitsu ist: Nachgeben, um zu siegen. Wie verteidige ich mich, wenn ich keine Waffe trage? Nicht mit brachialer Gewalt, sondern mit Technik und Prinzipien.
- Jo-Do: Ist ursprünglich eine Kampfkunst der Samurai. Jo-Do ist ein alter japanischer Kampfsport mit dem Kurzstock, dem „Jo“. Der Kurzstock wird dabei nur zur Verteidigung gegen das Samurai Schwert (Katana) eingesetzt.
- Judo: Der Weg des Judo beginnt mit einer Fallschule. Der Übende muss fallen können, ohne sich zu verletzen, bevor er richtig mit diesem japanischen Kampfsport beginnen kann.
- Ju Jutsu: Ist ein in Deutschland entwickelter Kampfstil. Die Techniken dafür wurden genommen aus den Kampfsportarten Aikido, Judo und Karate. Es ist eine Kombination aus einem modernen Selbstverteidigungssystem mit klassischer Kampfkunst.
- Ju-Jutsu American: - American Ju Jutsu: Ein Ju Jutsu Unterstil auf der Kampfsportarten Liste.
- Kalarippayat: Ist ein südindischer Kampfsport aus Kerala. Die Übungen sind verbunden mit Praktiken aus Yoga und Ayuerveda.
- Kempo: (Faustlehre) ist ein japanischer Kampfsport, der seine Wurzeln hat im chinesischen Karate. Die Techniken sind sich sehr ähnlich, nur die Namen sind auf Japanisch.
- Kendo: Moderner japanischer Schwertkampf. Ist mehr ein Zen Weg des Schwertes.
- Ketsugo: Ist ein moderner Kampfsport, der zusammengestellt wurde aus anderen Kampfsportarten (Judo, Karate, Taekwondo, Fallschule, Selbstverteidigung). Gelehrt werden Techniken der waffenlosen Selbstverteidigung.
- Krav Maga: Ist ein Kampfsystem aus Israel. Wurde entwicktelt von einem Spezialisten für Personenschutz. Dient der Selbstverteidigung. Läßt sich in 2-Tages-Seminaren lernen.
- Kuk Sool Won: Ist weniger der Name für einen Stil als mehr der Name für koreanische Kampfkunstverbände. Dieser Kampfsport hat seine Wurzeln im japanischen Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu. Er hat sich dann aber in Korea selbständig und stilübergreifend weiterentwickelt.
- Kumdo: Oberbegriff für die alten Kampfsportarten mit dem japanischen Schwert. Dieses Schwert soll durch sein Eigengewicht schneiden, der Kämpfer hält es lediglich in der Bahn.
- Lucha Libre: Ein Selbstverteidigungsprogramm, dass in den 1950er Jahren auf den Straßen Spaniens entwickelt wurde. Trainiert wird für alle Kampfdistanzen.
- Luta Livre: Brasilianischer Ringkampfsystem zwischen dem Ringen und Judo. Der Gegner wird zu Boden gebracht und zur Aufgabe gezwungen.
- MCM Map Contact Combat: Ein israelisches Nahkampfkonzept. Enthält Techniken aus Boxen, Savate, Ringen und dem europäischen Messerkampf.
- Muay Boran: Eine Kampfsportart aus Thailand. Es umfasst waffenlose Techniken aber mit Schwert, Stock, Schild, Lanze oder Degen.
- Muay Thai: Eine Kampfsportart aus Thailand. Es umfasst waffenlose Techniken aber mit Schwert, Stock, Schild, Lanze oder Degen.
- Mudo: Mudo kommt aus dem Koreanischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Kampfkunstweg“. Freier und damit auch richtiger übersetzt bedeutet es „Weg der Achtsamkeit“. Die Bewegungen stammen alle aus der Kampfkunst Taekwondo.
- Naginatajutsu: Das Lanzenfechten geht zurück auf die Zeit der Samurai. Mit der Lanze holten die Fußsoldaten die Reiter von ihrem Pferd. Wird heute immer noch als Kampfsport praktiziert.
- Ninjutsu: Ist die Kampfkunst der japanischen Ninja. Die Tradition der Schattenkrieger steht außerhalb der Tradition der Ninja.
- Nong-In: Nicht nur die Samurai hatten ihre Kampfkünste. Auch die Bauern wussten sich zu wehren.
- Okinawan Karate: Die Menschen auf der japanischen Insel Okinawa benutzten diese Techniken, um sich gegen die Samurai zu wehren.
- Pencak Silat: Ist ein Kampfsport aus Südostasien (Indonesien, Malaysia, Singapur, Brunei). Es ist eigentlich die Zusammenfassung oder Vereinigung verschiedenster lokaler Stile.
- Pilates Boxing: Ein Fitnesssport, in dem auch Boxtechniken enthalten sind. Gilt als eine der Trendsportarten aus Hollywood und hat zum Ziel, einen Traumkörper zu bekommen. Die Übungen sind ein Mix aus Pilates, Tanzen und eben Boxen.
- Progressive Fighting System: Ist ein eigenständiger moderner Kampfsport. Das Ziel ist eine effektive Selbstverteidigung auf der Straße.
- Qwan Ki Do: Dieser Kampfsport stammt aus Vietnam und wird auch genannt: Qwan Khi Dao. Er ist eine Kombination aus alten chinesischen und vietnamesischen Kung Fu Techniken.
- Realistische Selbstverteidigung: Ist gedacht für eine realistische Selbstverteidigung auf der Straße. Erlernt werden einfache psychologische und körperliche Techniken.
- Ringen: Der Kampfsport Ringen gehörte schon zu den Olympischen Spielen der Antike. Ziel ist es, den Gegner zu Fall zu bringen.
- Sambo: Sambo ist eine russische (sowjetische) Kampfsportart. Es wurde entwickelt aus Jiu-Jitsu, Judo und Ringen.
- Savate: Ein französischer Kampfsport, der ursprünglich von Matrosen für ihre Raufereien entwickelt wurde. Ähnlich wie in vielen asiatischen Kampfstilen wird mit Schlägen und Tritten gekämpft.
- Schlangenstil Kung Fu: Das Schlangen Stil Kung Fu trainiert Konzentration, Beweglichkeit und Timing. Dem Gegner ausweichen bis zu meinem giftigen Schlag.
- Schwingen: Ist eine Form des Ringens aus der Schweiz. Ist dort Nationalsport.
- Silambam: Kampfstil aus Indien. Ein Waffenstil, der aus Handtechniken entwickelt wurde.
- Systema: Ein traditioneller russischer Kampfsport. Wird vor allem innerhalb der Familie und mit Freunden geübt. Es geht um ein Training von Körper und Geist bis in die Tiefen hinein.
- Taekwondo: Koreanischer Kampfsport mit dem Schwert.
- Tai Chi Chuan: Wird entwickelt aus dem Kundalini Yoga.
- Vajra Mushti: Kampfstil aus Indien. Ist eine Selbstverteidigung gegen einen bewaffneten Gegner.
- Wing Chun: Ähnlich wie bei Aikido kommt es auch beim Wing Chun darauf an, die Kraft des gegnerischen Angriffs durch Schritttechniken und geschickte Wendungen abzuleiten.
- Karate: Eine der bekanntesten Kampfsportarten weltweit und in Deutschland besonders populär. Es zeichnet sich durch präzise Schlag-, Tritt- und Blocktechniken aus. Karate fördert nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch Disziplin und mentale Stärke.
- Taekwon-Do: Diese koreanische Kampfkunst ist für ihre spektakulären Tritttechniken und ihre schnelle Fußarbeit bekannt. Taekwon-Do ist sowohl ein Wettkampfsport als auch eine effektive Form der Selbstverteidigung.
- Judo: Judo bedeutet übersetzt „der sanfte Weg“ und ist ein Wettkampfsport, der in Deutschland seit Jahrzehnten etabliert ist. Hier stehen Würfe, Hebel- und Bodentechniken im Mittelpunkt. Judo ist olympisch und begeistert viele Sportler.
- Brazilian Jiu-Jitsu: Hat seinen Ursprung in Japan, wurde aber in Brasilien weiterentwickelt. Es konzentriert sich auf den Bodenkampf, Grifftechniken und das Ringen, um den Gegner zu kontrollieren und zur Aufgabe zu zwingen.
- Kickboxen: Kombiniert Elemente aus Karate und klassischem Boxen. Es ist ein intensiver Wettkampfsport, der viel Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit erfordert. Viele Fitnessstudios bieten Kickboxen als effektives Training an.
- Muay Thai: Auch thailändisches Boxen genannt, ist eine der härtesten Kampfsportarten. Sie ist bekannt für den Einsatz von Fäusten, Ellbogen, Knien und Schienbeinen. Muay Thai ist besonders im professionellen Kampfsport und MMA beliebt.
- Aikido: Konzentriert sich auf defensive Techniken und nutzt die Energie des Angreifers, um ihn zu kontrollieren. Es ist ideal für Menschen, die Selbstverteidigung ohne Aggression erlernen möchten.
- Krav Maga: Ein israelisches Selbstverteidigungssystem, das speziell für die militärische und zivile Anwendung entwickelt wurde. Es fokussiert sich auf schnelle, effektive Reaktionen in realen Bedrohungssituationen.
- Kung Fu: Eine der ältesten und vielseitigsten Kampfkünste der Welt. Sie umfasst eine Vielzahl von Stilen und Techniken, die sich über Jahrtausende entwickelt haben. Kung Fu betont sowohl körperliche als auch geistige Disziplin und umfasst sowohl Waffenkampf als auch unbewaffnete Techniken.
Die beliebtesten Kampfsportarten in Deutschland
Deutschland bietet eine große Vielfalt an Kampfsportarten, die sowohl Fitness, Selbstverteidigung als auch persönliche Entwicklung fördern.
