MMA Kämpferinnen: Die Top-Stars im Octagon

In der Ultimate Fighting Championship (UFC) geht es bei den Frauen mächtig zur Sache. Aber, wie sieht es in der Welt der UFC Frauen aus? Wer sind die besten MMA-Fighterinnen und wer macht auch außerhalb des Käfigs eine hervorragende Figur? Abseits des Octagons können die MMA-Kämpferinnen und UFC Frauen aber auch ganz anders. Sie zeigen gerne ihre Vorzüge - sowohl über ihre Instagram-Kanäle als auch am Red Carpet gerne auch mal ohne Mundschutz.

In der Männer-Abteilung gibt es eine Reihe an Superstars. Wer sind die größten Stars bei den UFC Frauen? Von 2012 bis 2017 kamen die Frauen in die UFC. Beginnend mit dem Bantamgewicht folgten in den nächsten Jahren auch noch Strohgewicht, Federgewicht und zuletzt das Frauen-Fliegengewicht. Wer in welcher Division antritt, hängt vom Gewicht der Kämpferinnen ab. In diesen vier Gewichtsklassen werden auch die Ranglisten für die UFC-Fighterinnen geführt. Eine UFC Frauen Schwergewicht Rangliste gibt es nicht. In jeder Gewichtsklasse gibt es eine aktuelle Titelträgerin, dahinter führt die UFC in jeder Division ein Ranking mit den Top-10.

Valentina Shevchenko

Das Fliegengewicht der UFC Frauen wurde lange Zeit beherrscht von Valentina Shevchenko. Seit 2015 kämpft die am 7. Die aus Kirgistan stammende Russin holte sich im Dezember 2018 den Goldgürtel im Fliegengewicht und hat diesen danach 7 Mal verteidigt. Ursprünglich kommt Shevchenko aus dem Kickboxen, wo sie 57 ihrer 59 Profi-Kämpfe gewonnen hat.

Die gebürtige Kirgisin hat eine beeindrucke Kampfhistorie vorzuweisen: von 19 Kämpfen konnte sie 16 Begegnungen gewinnen. Sie legt einen beeindruckend flexiblen Kampfstil an den Tag und feierte ihre größten Erfolge im Leichtgewicht, als sie 2018 Joanna Jedrzejczyk bezwang und den entsprechenden UFC-Titel gewann. Da sie ihre aktive UFC-Karriere erst 2015 begann, wird man wohl auch in Zukunft noch eine Menge von Valentina Shevchenko erwarten können.

Amanda Nunes

Amanda Nunes gilt somit für viele als die beste MMA-Fighterin aller Zeiten. Die Brasilianerin ist die erste Frau, die UFC-Champion in zwei Divisionen (Bantam- und Federgewicht) wurde. Nunes ist auch die erste und einzige Kämpferin in der UFC-Geschichte, die zwei Titel verteidigt hat und sie gleichzeitig aktiv hält (Stand: 15.10.2021). Auch privat dreht sich bei der am 30. Mai 1988 geborenen Brasilo-Fighterin alles um die UFC - sie ist nämlich mit Nina Nunes verheiratet, die ebenfalls in der UFC - und zwar in der Strohgewicht-Klasse - antritt. Am 24.

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Nunes stammt aus Brasilien und konnte in 20 Kämpfen 16 Siege einfahren - eine Spitzenquote. Schon 2013 stand sie im UFC-Ring und begann dort, sich einen Namen im Mixed Martial Arts zu machen. Im Bantamgewicht konnte sie bereits einen Titel gewinnen und im Finale ihre Konkurrentin auf die Plätze weisen.

Alexa Grasso

Karen Alexa Grasso Montes (9. Im März 2023 besiegte sie Valentina Shevchenko und kürte sich damit zum Champion im Fliegengewicht!

Holly Holm

2015 sorgte die am 17. Oktober 1981 geborene US-Amerikanerin für eine der größten Überraschungen in der UFC-Geschichte. Holm zählt zu den besten Boxerinnen aller Zeiten. Insgesamt verteidigte „The Preacher’s Daughter“ (so ihr Kampfname) ihre Titel in drei Gewichtsklassen insgesamt 18 Mal und war zudem zweifache Ringmagazin-Kämpferin des Jahres (2005, 2006).

Rose Namajunas

Rose Gertrude Namajunas wurde am 29. Sie wurde Rose (litauisch: Rožė) zu Ehren ihrer Urgroßmutter Rožė Gotšalkaitė Namajūnienė genannt, deren Ehemann Juozas ein unabhängiger litauischer Militäroffizier war. Ihr Mutter war Pianistin, Rose selbst startete als 5-Jährige mit Kickboxen. Seit 2015 ist die MMA-Kämpferin in der UFC und mischt das Strohgewicht auf. 2017 knockte sie überraschend Joanna Jędrzejczyk aus und kürte sich erstmals zur UFC-Meisterin im Strohgewicht.

Die Amerikanerin gehört zu den aggressiveren Kämpferinnen, die ihre Konkurrentinnen enorm unter Druck setzt, bevor sie zum letzten Angriff ansetzt. Ihre Karriere startete richtig durch, als sie beim UFC 2017 die amtierende Meisterin schlug und Zuschauer und Gegnerinnen im Madison Square Garden überraschte.

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Joanna Jędrzejczyk

Joanna stammt aus Polen und hat sich beim MMA einen echten Namen gemacht. Vor sieben Jahren debütierte sie beim Mixed Martial Arts und hat sich seitdem nicht nur eine große Fangemeinde erarbeitet, sondern auch zahlreiche Erfolge erzielt, wie zum Beispiel den UFC-Titel im Papiergewicht. Insgesamt fünfmal konnte sie ihren Titel erfolgreich verteidigen, doch 2018 verlor sie das Finale im Madison Square Garden gegen Rose Namajunas. Seitdem kämpft sie in der Leichtgewichtsklasse und musste sich dort nur Valentina Shevchenko geschlagen geben.

Ronda Rousey

Ronda Rousey gehört schon lange zum Personal beim Mixed Martial Arts. Ihre Wurzeln liegen jedoch in einem anderen Kampfsport, also sie 2008 in Peking die Bronzemedaille im Judo gewann. Nachdem sie Judo an den Nagel hängte, startete sie beim MMA durch und wurde die erste Titelträgerin im Bantamgewicht. Rousey hat ihre Kämpfe häufig früh entscheiden und mehrere Championate verteidigen können.

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Gesundheitliche Probleme und Gewichtmachen

Die größte MMA-Organisation der Welt musste den Hauptkampf während der UFC Vegas 107 absagen. Die Kämpferin Maycee Barber wurde kurz vor ihrem Einmarsch zum Ring wegen "gesundheitlichen Problemen" von den Ärzten nicht zugelassen. Der Kampf wurde abgesagt. Ihre Gegnerin Erin Blanchfield erklärte im Anschluss, man habe ihr von UFC-Seite mitgeteilt, dass Barber einen "Anfall" erlitten hatte. Um welche Form von Anfall es sich handelt, ist noch unklar. Der Übersetzung nach könnte es sich sowohl um einen Krampf- als auch einen Schlaganfall handeln. Wie die UFC bestätigte, wurde Barber unmittelbar nach der Kampfabsage ins Krankenhaus gebracht. Die 27-jährige US-Amerikanerin kam aus einer 14-monatigen Verletzungspause und hatte ihr Gewicht am Vortag verpasst. Barber sah auf der Waage ausgemergelt aus, lag dennoch rund 230 Gramm über der erlaubten Gewichtsgrenze von 57 Kilogramm. Um den Kampf noch stattfinden zu lassen, verzichtete sie auf 20 Prozent ihrer Gage.

Gesundheitliche Probleme während und nach dem Gewichtmachen, einem drastischen Abnehmprozess, den fast alle MMA-Kämpfer durchmachen, sind keine Seltenheit. Durch die extreme Dehydrierung werden Organe wie die Niere besonders in Mitleidenschaft gezogen. Nierenversagen, Hirnschäden und Kreislaufzusammenbrüche können auftreten.

MMA in Deutschland

MMA-Kämpferin Mandy Böhm ist die einzige deutsche Frau in der besten Mixed-Martial-Arts-Liga der Welt, der UFC. Rücksicht auf ihre Gegnerin nehmen? Das kann sich Dilara Kocak im Ring nicht erlauben. „Dann würde ich verlieren“, erzählt die Mixed-Martial-Arts-Kämpferin (MMA) aus Hannover. Also schlägt Kocak mit geballten Fäusten auf den Körper ihrer Gegnerin ein, ringt mit ihr, würgt sie, tritt kräftig nach - auch wenn sie schon am Boden liegt. So sind die Regeln der Vollkontakt-Kampfsportart: im Oktagon, dem eingezäunten Ring bei MMA-Kämpfen, ist alles erlaubt.

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