Die Ultimate Fighting Championship (UFC) ist die Elite-Liga des Mixed Martial Arts. Wer es bis hierhin geschafft hat, hat schon einiges erreicht. Angesichts der Popularität der Mixed Martial Arts, insbesondere der UFC, wollen viele in diesen Sport einsteigen und ihn professionell betreiben.
Gehaltsstruktur in der UFC
Die UFC Gagen und Gehälter der Akteure setzen sich aus den persönlichen Verträgen zusammen. Umso bekannter und erfolgreicher ein Fighter ist, umso höher ist sein „UFC-Grundgehalt“. Grundsätzlich bestehen die UFC Gehälter aus einem Basis-Fixum. Wie hoch das ist, hängt vom Bekanntheitsgrad des Kämpfers und von seinen bisherigen Erfolgen ab. Die Bandbreite der UFC Gage für einen Kampf kann sich von ein paar tausend Dollar bis auf beispielsweise 750.000 Dollar strecken - dieses Fixum kassierte beispielsweise Schwergewichtler Stipe Miocic für seinen Titelkampf bei UFC 252. Noch namhaftere MMA-Superstars wie Khabib Nurmagomedov kassieren Beträge im Millionenbereich als UFC-Gage.
Ein Sieg bei einem UFC-Kampf bringt eine entsprechende Prämie ein, die vorab vertraglich vereinbart wurde. Zusätzlich gibt es noch das Prämiensystem von UFC-Ausrüster Reebok. Für bekanntesten Octagon-Gladiatoren sind diese Prämien aber nur ein kleines Taschengeld.
Zusätzliche Einnahmequellen
Neben den festen Gagen und Siegesprämien gibt es weitere Einnahmequellen für UFC-Kämpfer:
- Pay-per-Views (PPV): Bekannte Kämpfer wie Conor McGregor profitieren von den Einnahmen aus Pay-per-View-Verkäufen.
- Sponsorengelder: Sponsorenverträge mit Marken wie Reebok und Monster Energy tragen erheblich zum Einkommen bei.
- Ticketverkäufe: Manchmal werden Kämpfer an den Ticketverkäufen für die Kämpfe beteiligt.
Beispiele für UFC-Gagen
Um einen besseren Überblick über die Verdienstmöglichkeiten zu geben, hier einige Beispiele:
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- Conor McGregor: Seine Fix-Gage von der UFC beträgt 3 Millionen Dollar. Seine extreme UFC Gage von McGregor ergibt sich daraus, dass der Ire an den Abschlüssen in Australien, Kanada, Irland und England beteiligt ist. Rund 90 Prozent der Einnahmen aus diesen Ländern fließen direkt in die Tasche von McGregor. Der Kampf zwischen McGregor und Khabib im Herbst 2018 hatte fast 2,5 Millionen PPV-Verkäufe erzielt und damit einen UFC-Rekord aufgestellt. McGregor hat damit fast 50 (!) Millionen Dollar verdient.
- Alex Pereira: Der Topverdiener bei UFC 300 war Alex Pereira, der im Hauptkampf der Jubiläumsveranstaltung seinen Titel gegen Hill verteidigen konnte. 2,8 Millionen US-Dollar beträgt die UFC Gage für Pereira, der für diesen Verdienst nur 3:14 Minuten brauchte, da er in Runde 1 durch TKO gewonnen hat.
- Justin Gaethje: Die Nummer 2 auf der Liste der UFC Gehälter bei der UFC 300-Party war Justin Gaethje, der trotz seiner Niederlage gegen Max Holloway beeindruckende 2.369.000 Dollar kassiert hat.
- Zhang Weili: Auf dem dritten Platz der Gagen bei UFC 300 landet mit Zhang Weili eine Frau. Die Chinesin streifte $ 2.250.000 ein.
Aleksandar Rakic: Ein aufstrebender Star
Rakic ist derzeit überhaupt der beste MMA-Fighter im deutschsprachigen Raum. Aleksandar Rakic wurde am 6. Februar 1992 als Sohn serbischer Eltern in Wien geboren. Seinen ersten MMA-Fight bestritt Rakic am 15. Oktober 2011 bei der Veranstaltung „Rock the Cage 2“ in Greifswald. Der Kampf ging allerdings verloren. Ein Rückschlag, von dem er sich nicht irritieren hat lassen.
Kurze Zeit später stand Aleksandar Rakic dann auch das erste Mal im Octagon: Im September 2017 besiegte er Francimar Barroso bei seinem UFC-Debüt. Nachdem Rakic seine ersten vier UFC-Fights allesamt gewinnen konnte, verlor er bei der UFC Fight Night 165 gegen Volkan Oezdemir nach Split-Decision. In den folgenden Fights kämpfte er sich allerdings durch zwei weitere Siege bis auf den 2. Platz des UFC-Rankings vom Halbschwergewicht.
Wie hoch die UFC-Gage von Aleksandar Rakic Gage ist, lässt sich daher nur schätzen - offizielle Zahlen sind nicht bekannt. Da der in Österreich geborene Serbe noch keinen Titel gewonnen hat und auch noch keinen Titelkampf bestritten hat, hat er auch noch keine großen Prämien kassiert. Da Rakic seit 2017 in der UFC ist, soll seine gesamte UC-Gage auf etwa 400.000 Dollar betragen. Sein bislang größter Zahltag in der MMA-Eliteliga war für Rakic der Sieg gegen Thiago Santos bei UFC 259.
Conor McGregor: Ein финансовый гигант в MMA
Conor McGregor ist nicht nur einer der erfolgreichsten und bestbezahlten MMA-Kämpfer der Welt, sondern auch ein geschickter Geschäftsmann. Er hat es geschafft, sein Vermögen durch eine Kombination aus sportlichen Erfolgen, klugen Investitionen und lukrativen Werbeverträgen enorm zu steigern.
Das Vermögen von Conor McGregor wird auf 185 bis 300 Millionen Euro geschätzt. Dieses beeindruckende Vermögen stammt aus seinen Erfolgen als MMA-Kämpfer, insbesondere in der UFC, sowie aus dem Verkauf seiner Anteile an der Whiskey-Marke „Proper No. 12“. Zusätzlich hat McGregor in Immobilien, Pubs und Start-ups investiert, was seine finanzielle Basis weiter stärkt.
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Im Jahr 2021 verdiente McGregor allein 180 Millionen US-Dollar (ca. 165 Millionen Euro), wobei ein Großteil dieser Summe aus dem Verkauf seiner Anteile an der Whiskey-Marke „Proper No. 12“ stammt. Diese Transaktion brachte ihm rund 600 Millionen US-Dollar (ca. 550 Millionen Euro) ein, was ihn zu einem der reichsten Athleten der Welt machte.
Übersicht über Conor McGregors Vermögenswerte
| Vermögenswert | Geschätzter Wert in Euro |
|---|---|
| Geschätztes Vermögen | 185 bis 300 Millionen |
| Einnahmen aus Whiskey-Marke „Proper No. 12“ | 600 Millionen US-Dollar (ca. 550 Millionen Euro) |
| UFC-Gagen (2021) | 22 Millionen US-Dollar (ca. 20 Millionen Euro) |
Der Weg zum Profi-Kämpfer
Viele junge Menschen träumen davon, ein professioneller MMA-Kämpfer zu werden. Hier sind einige wichtige Schritte auf diesem Weg:
- Früh beginnen: Das beste Alter, um mit MMA anzufangen, ist ein Alter von 14 bis 16 Jahren, wenn man schon mit 18 Jahren antreten möchte.
- Regelmäßiges Training: Man muss mindestens 2 Jahre lang regelmäßig trainieren, und zwar am besten an fünf Tagen pro Woche. Danach kannst Du an Amateurkämpfen teilnehmen.
- Die richtige Kampfsportart wählen: Du solltest eine Kampfkunst wählen, die sich auf das Schlagen konzentriert, und eine andere, die sich auf die Bodenarbeit konzentriert. Muay Thai oder Boxen werden weithin als die effektivste Kampfsportart für MMA angesehen. Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) ist die effektivste Kunst für den Bodenkampf.
- Gesunde Lebensweise: Wichtig ist eine gesunde, ausgeglichene Ernährung, um immer Gewicht zu machen. Auch die richtige Fitness ist wichtig.
- Die richtigen Trainer und Gyms: Achten auch auf erreichte Erfolge und Zertifizierungen. Richtige Trainer MÜSSEN zum Beispiel einen schwarzen Gürtel ersten Grades oder höher in ihrer spezifischen Kampfkunst haben. Der mit Abstand beste Weg, ein professioneller Kämpfer zu werden, ist die Anmeldung in einem der renommierten MMA Gyms, wenn es eines in Deiner Nähe gibt.
- Klein anfangen: Du musst einige MMA Kämpfe als irgendwo vor Ort bestreiten müssen. Wenn Du das tust, werden sie Dich wahrscheinlich nach deinen Fähigkeiten fragen und Dir vielleicht sogar einen Kampf auf ihrer nächsten Fight Card anbieten.
Fazit
Die Verdienstmöglichkeiten im MMA sind vielfältig und hängen von verschiedenen Faktoren ab. Während nur die wenigsten Kämpfer zu den absoluten Top-Verdienern gehören, bietet der Sport dennoch die Chance, ein gutes Einkommen zu erzielen. Wichtig sind Talent, harte Arbeit, Disziplin und die Fähigkeit, sich als Marke zu etablieren.
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