Mixed Martial Arts (MMA) hat in Deutschland in den letzten Jahren stetig an Popularität gewonnen. Besonders die Ultimate Fighting Championship (UFC) - als größte und prestigeträchtigste MMA-Organisation der Welt - bietet Athleten aus allen Ländern die Möglichkeit, sich auf höchstem Niveau zu messen.
Die Weltrangliste der Mixed Martial Arts lässt die letzten beiden Faktoren außen vor, bezieht dafür viele andere mit ein - Fight Matrix legt anhand Berechnungen fest, wer derzeit wirklich der beste Kämpfer auf dem Planeten ist.
Das UFC-Ranking spiegelt die Leistungen der besten Kämpfer in diesem Kampfsport wider. Die UFC bietet zwölf Gewichtsklassen, acht für Männer und vier für Frauen. Von Schwergewicht bis Fliegengewicht bei den Männern und von Federgewicht bis Strohgewicht bei den Frauen zeigt sich die Vielfalt des Sports.
Die acht UFC Gewichtsklassen der Männer von oben nach unten gereiht: Schwergewicht, Halbschwergewicht, Mittelgewicht, Weltergewicht, Leichtgewicht, Federgewicht, Bantamgewicht und Fliegengewicht.
Das Ranking-System der UFC basiert auf einem komplexen Verfahren, bei dem ein Gremium aus Medienvertretern die Leistungen der Kämpfer bewertet. Faktoren wie Siege, Niederlagen und die Art des Kampfausgangs fließen in die Bewertung ein.
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Ein ausgewähltes Medien-Panel ist für die Erstellung des UFC-Rankings verantwortlich. Journalisten bewerten die Kämpfer basierend auf ihren jüngsten Leistungen. Aktuelle Leistungen haben dabei mehr Gewicht als ältere Ergebnisse. Titelverteidigungen sind ein entscheidender Faktor im UFC-Ranking. Sie zeigen die Konstanz und Dominanz eines Champions.
Das UFC-Ranking dient als Orientierung für Kampfpaarungen, hat aber keinen bindenden Charakter. Die endgültige Entscheidung über Kämpfe liegt bei der UFC selbst.
Das UFC-Ranking wird von einem Gremium aus Medienvertretern erstellt. Diese bewerten die Kämpfer basierend auf verschiedenen Faktoren wie Bilanz, Gegnerqualität, Aktivität und Siegesart. Die Position im UFC-Ranking wird durch Faktoren wie Bilanz, Gegnerqualität, Aktivität, Siegesart und die Organisation, in der gekämpft wurde, beeinflusst.
Im Gründungsjahr 1993 der Ultimate Fighting Championship (UFC) gab es keine Gewichtsklassen. Zunächst gab es aber nur zwei UFC Gewichtsklassen - das Schwergewicht mit allen Kämpfern ab 91 kg (200 Pfund) und das Leichtgewicht mit allen Akteuren bis 90 kg (199 Pfund). Im Jahr 2001 stieg die Gesamtzahl der UFC Ranglisten auf fünf Gewichtsklassen an: Leichtgewicht, Weltergewicht, Mittelgewicht, Halbschwergewicht und Schwergewicht.
Bei den Frauen (→ Die besten Frauen in der UFC) wurden nach und nach auch eigene Ranglisten erstellt. Begonnen hat es mit der Bantamgewicht-Division. Es folgten danach das Strohgewicht, Federgewicht und zuletzt das Fliegengewicht.
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Zehn Mal kam es in der UFC-Geschichte bislang vor, dass eine Person zwei Titel in unterschiedlichen Gewichtsklassen gewonnen hat. Randy Couture war der erste Titelträger in zwei verschiedenen Gewichtsklassen. In der jüngeren Vergangenheit kürten sich Alex Pereira und Ilia Topuria zu UFC Champions in zwei Gewichtsklassen.
Hier ist eine Tabelle der Kämpfer, die Titel in verschiedenen Gewichtsklassen gewonnen haben:
| Kämpfer | Gewichtsklassen |
|---|---|
| Randy Couture | Schwergewicht, Halbschwergewicht |
| B.J. Penn | Weltergewicht, Leichtgewicht |
| Conor McGregor | Federgewicht, Leichtgewicht |
| Georges St-Pierre | Weltergewicht, Mittelgewicht |
| Daniel Cormier | Halbschwergewicht, Schwergewicht |
| Amanda Nunes | Bantamgewicht, Federgewicht |
| Henry Cejudo | Fliegengewicht, Bantamgewicht |
| Jon Jones | Halbschwergewicht, Schwergewicht |
| Alex Pereira | Mittelgewicht, Halbschwergewicht |
Die längste Regentschaft in einem UFC Ranking hat Anderson Silva. Der Brasilianer regierte insgesamt 2.457 Tage im Mittelgewicht. Das schaffte er mit zehn Titelverteidigungen.
Jon Jones ist wiederum in der UFC Rangliste der meisten Titelfights die Nummer 1 der MMA-Königsklasse. Insgesamt 17 Mal trat er im Halbschwer- bzw.
Stand Februar 2025 sind die aktuellen UFC-Champions: Jon Jones (Schwergewicht), Alex Pereira (Halbschwergewicht), Dricus du Plessis (Mittelgewicht), Leon Edwards (Weltergewicht), Islam Makhachev (Leichtgewicht), Ilia Topuria (Federgewicht), Sean O’Malley (Bantamgewicht) und Alexandre Pantoja (Fliegengewicht). Jon Jones ist seit dem 4.
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Die UFC bietet eine faszinierende Welt der MMA-Meister. Jede Gewichtsklasse hat ihre eigenen Grenzen. Die UFC-Champions beeindrucken mit ihren Leistungen. Islam Makhachev verteidigte seinen Titel im Leichtgewicht bereits dreimal. Die Zukunft verspricht spannende Kämpfe.
Die UFC-Geschichte ist geprägt von beeindruckenden Titelverteidigungen und legendären Siegesserien. Anderson Silva dominierte die Middleweight-Division mit einer unglaublichen Titelserie von 2.457 Tagen. Seine 16 aufeinanderfolgenden Siege sind bis heute unerreicht.
Zu den erfolgreichsten UFC-Kämpfern aller Zeiten gehören Anderson Silva, Demetrious Johnson, Georges St-Pierre, Jon Jones und Jose Aldo. Die längste Siegesserie in der UFC-Geschichte hält Anderson Silva mit 16 aufeinanderfolgenden Siegen.
Allerdings sind die UFC-Rankings nicht die einzigen relevanten. Beim Fighting MMA Ranking handelt es sich um eine maschinell erstellte Rangliste, die durch einen Algorithmus automatisch berechnet wird. Der Berechnung liegt eine Vielzahl von Variablen zugrunde, die unterschiedlich Gewichtet werden. Das Ranking soll keine Abbildung der Lebensleistung sein, sondern eine möglichst präzise Momentaufnahme. Aktuelle Leistungen zählen daher mehr als alte. Aktivität wird belohnt.
Sieg ist nicht gleich Sieg. Der Algorithmus berücksichtigt nicht nur die Bilanzen der gerankten Kämpfer, sondern auch die Bilanzen von deren Gegnern, die Art und Weise der Siege und Niederlagen sowie die Organisationen, in denen die Kämpfe bestritten wurden. Siege zählen mehr als Niederlagen. Klingt logisch, spielt aber vor allem dann eine Rolle, wenn ein Kämpfer zwar in großen Organisationen gekämpft, dort aber häufig verloren hat. Drei Siege in einer kleineren Organisation sind z. B.
Sonderregel Wildcard: Internationale Kämpfer, die dauerhaft im D-A-CH-Raum antreten, können eine Wildcard für das Ranking erhalten (z. B. Chequina Noso Pedro). Dafür müssen sie in einem Jahr mindestens zwei Kämpfe im D-A-CH-Raum bestreiten. Beim „Verlassen“ des D-A-CH-Raums (z. B. durch Unterzeichnen eines UFC-Vertrags) erlischt die Wildcard (z. B. Wer ohne erkennbare Kontinuität in mehreren Gewichtsklassen antritt, wird in der Klasse gerankt, in der in den vergangenen zwei Jahren die meisten Kämpfe bestritten wurden. Wer einmalig außerhalb der eigenen Gewichtsklasse antritt, etwa weil das Kampfgewicht nicht erbracht oder ein Catchweight-Duell bestritten wurde, wird weiter in der regulären Klasse gerankt. Wer in Gewichtsklassen antritt, die in den Unified Rules of MMA nicht anerkannt sind (z. B. Wer zwei Jahre lang nicht gekämpft hat oder absehbar längere Zeit nicht kämpfen wird (z. B.
Hier sind die Top 3 Kämpfer in verschiedenen Gewichtsklassen (basierend auf den bereitgestellten Daten):
Top 3 im Flyweight 56.7 kg / 125 lbs
- Ala Al Ali (German Top Team Herrenberg) - 20 Punkte
- Salar Mirzaie (Hammers Team Nürnberg) - 20 Punkte
- Idris Ghafori (Nicks Fight & Fitness Academy) - 10 Punkte
- Tim Strysak (Pantarei Luta Livre) - 10 Punkte
Top 3 im Bantamweight 61.2 kg / 135 lbs
- Milad Fuladi (Roots MMA) - 253 Punkte
- Martin Horsch (Fight Fusion) - 80 Punkte
- Lars Hummel (Fuchsbau MMA Potsdam) - 47 Punkte
Top 3 im Featherweight 65.8 kg / 145 lbs
- Martin Horsch (Fight Fusion) - 337 Punkte
- Mert Basbudak (Pound for Pound Isarvorstadt) - 128 Punkte
- Min-Soo Song (Gorilla Gym Hamburg) - 104 Punkte
Top 3 im Lightweight 70.3 kg / 155 lbs
- Lewis Ndzana (Hammers Team Nürnberg) - 593 Punkte
- Yannick Riebe (Carabao Bremen) - 104 Punkte
- Alexander Dudko (La Onda Sportakademie) - 44,5 Punkte
- Edvard Kiseljov (UFD Gym Düsseldorf) - 44,5 Punkte
Top 3 im Super Lightweight 74.8 kg / 165 lbs
- Alexander Dudko (La Onda Sportakademie) - 100 Punkte
- Thommy Tran (Spitfire Gym) - 84 Punkte
- Ibrahim Jusupov (Elevate Gym) - 44 Punkte
Top 3 im Super Welterweight 79.4 kg / 175 lbs
- Sedat Demir (Roots MMA) - 515 Punkte
- Kharim El Wehiby (Planet Eater) - 174 Punkte
- Oskar Sennewald (Kampfsportschule Leipzig) - 116,5 Punkte
Top 3 im Middleweight 83.9 kg / 185 lbs
- Iwan Tagner (UFD Gym Düsseldorf) - 990 Punkte
- Oskar Sennewald (Kampfsportschule Leipzig) - 340 Punkte
- Devid Bondarenko (Hammers Team Nürnberg) - 73 Punkte
Top 3 im Super Middleweight 88.5 kg / 195 lbs
- Edonit Tahiraj (ExitAsia) - 24 Punkte
- Luis Wienand (Roots MMA) - 20 Punkte
- Manuel Knappstein (Roots MMA) - 20 Punkte
- Islam Yakhyaev - 20 Punkte
Top 3 im Light Heavyweight 93.0 kg / 205 lbs
- Kadir Bayaral (UFD Gym Düsseldorf) - 80 Punkte
- Vincent Brasch (Pound for Pound Isarvorstadt) - 37 Punkte
- Lukas Bögeholz (Rudelsport MMA Team Wolfsburg) - 28,5 Punkte
Top 3 im Super Heavyweight +97.5 kg / +215 lbs
- Josyp El Sawy (Hammers Team Nürnberg) - 1.280 Punkte
- Joshua Karlo Homberg (UFD Gym Düsseldorf) - 78 Punkte
- Beriz Tucic (Spitfire Gym) - 60 Punkte
In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die fünf erfolgreichsten deutschen Kämpfer, die in der UFC gekämpft haben.
- Dennis Siver ist zweifellos der bekannteste Name unter den deutschen UFC-Kämpfern. Geboren in Russland, wuchs er in Deutschland auf und trat ab 2007 in der UFC an. Siver fiel durch sein vielseitiges Striking und seine spektakulären Spinning-Kicks auf. Er erzielte mehrere Siege, die ihn zeitweise in die Top-10 der Federgewichtsdivision katapultierten. Trotz eines hochkarätigen Kampfes gegen Conor McGregor blieb ihm ein Titelkampf verwehrt.
- Der in Köln aufgewachsene Ottman Azaitar machte zunächst in regionalen Ligen auf sich aufmerksam, bevor er 2019 in der UFC debütierte. Sein explosiver Kampfstil und seine Knockout-Power verschafften ihm rasch einen Ruf als gefährlicher Finisher. Gleich in seinem ersten UFC-Kampf gegen Teemu Packalén gewann Azaitar mit einem krachenden K.o. und wiederholte das Kunststück im zweiten Kampf gegen Khama Worthy.
- Nasrat Haqparast, in Afghanistan geboren und in Hamburg aufgewachsen, ist ein weiterer aufstrebender Name im Leichtgewicht. Mit seinem aggressiven Boxstil und soliden Bodenkampf hat er sich in der UFC schnell einen Ruf als harter Gegner erarbeitet. Nachdem er anfangs einige spektakuläre Siege - darunter gegen Marc Diakiese - feiern konnte, wurde er auch als potenzieller Kandidat für einen Platz in den oberen Regionen des Rankings gehandelt.
- Gewichtsklasse: Mittelgewicht Zeitraum in der UFC: 2022 - heute Highlight: Blitzschneller Erstrunden-K.o. Abusupiyan “Abus” Magomedov wurde in Dagestan geboren, besitzt aber die deutsche Staatsbürgerschaft und kämpfte lange Zeit in Deutschland. Nach Erfolgen in verschiedenen europäischen Promotionen gab er 2022 sein UFC-Debüt und sorgte direkt für Aufsehen: Mit einem spektakulären K.o. in der ersten Runde machte er auf seine Ambitionen in der Mittelgewichtsklasse aufmerksam.
- Nick Hein, ein ehemaliger Polizeibeamter aus Köln, ging 2014 in der UFC an den Start und machte sich einen Namen als zäher und disziplinierter Kämpfer. Mit einem starken Judo-Hintergrund und guten Boxfähigkeiten konnte Hein mehrere Siege einfahren und begeisterte mit seinem Entertainer-Charakter sowohl die deutschen als auch die internationalen Fans.
Obwohl Deutschland bislang keinen UFC-Champion hervorgebracht hat, haben diese fünf Kämpfer bewiesen, dass deutsches MMA-Potenzial auf der größten Bühne des Sports existiert. Dennis Siver ebnete als Pionier den Weg für viele andere, während aufstrebende Talente wie Ottman Azaitar, Nasrat Haqparast und Abus Magomedov zeigen, dass der Traum vom UFC-Gold für deutsche Athleten längst nicht unerreichbar ist.
Die besten MMA-Kämpfer findet man in der UFC. Deren Rankings definieren generell die Weltspitze, basieren aber auf der Einschätzung von Experten. Für UFC-Boss Dana White ist Jon Jones der beste MMA-Kämpfer aller Zeiten. Unangefochtenen GOAT-Status habe der US-Amerikaner.
Wer der "Greatest of all Time" ist, das ist eine sehr subjektive Frage, oft getrieben von einem Mix aus Expertise, Emotionen und Sympathien.
Das Grundmodell funktioniert wie im Tennis. Wer gewinnt, sammelt Punkte und klettert die Rangliste nach oben. Was beim Tennis die großen Turniere wie Grand Slams oder die Masters-Serie sind, sind in Mixed Martial Arts die großen Organisationen wie UFC, PFL oder KSW. In diesen "Big Leagues" gibt es mehr Punkte zu holen als auf regionalen Veranstaltungen.
Dazu werden auf Fight Matrix relevante Faktoren einbezogen, wie die Gewichtsklassen und die sportliche Vita. Es spielt eine gewisse Rolle, ob Kämpfer aus einer Siegesserie kommen oder gegen welche Gegner sie vorher gekämpft haben.
"Die Berechnungen sind nicht sehr komplex, aber es gibt eine große Anzahl von Berechnungen", erklärt Jason, einer der Gründer von Fight Matrix gegenüber ntv/RTL. "Außerdem ist das System nicht auf Mathematik beschränkt. Es besteht zum Teil aus Mathematik und zum Teil aus bedingter Logik (wenn, dann, sonst)." Für ihn sei es daher mehr eine Software statt einer Ansammlung von Formeln.
Die Frage, wer der Beste aller Zeiten in diesem Vollkontaktsport ist, wird heiß diskutiert. UFC-Boss White hat seine Ansicht und viele teilen sie. Jones ist Champion im Schwergewicht, war vorher Champion im Halbschwergewicht, und seine einzige Niederlage ist eine umstrittene Disqualifikation wegen einst illegaler Schlagtechniken, die mittlerweile erlaubt sind.
In den Diskussionen werden von Fans und Experten auch andere Namen genannt: Anderson Silva, Jose Aldo oder Fedor Emilianenko.
Aus der Fight-Matrix-Software kann abgeleitet werden: Jones ist nicht der "Beste aller Zeiten", sondern der Kanadier Georges St-Pierre. Auch er ist eine MMA-Ikone, hat aber im Gegensatz zu Jones viel öfter gegen aktive Fighter mit ebenfalls hohem Ranking gekämpft und besiegt.
"Um in der Rangliste aufzusteigen, müssen die Kämpfer aktiv bleiben und entscheidende Siege gegen andere Kämpfer erringen, die dasselbe getan haben", erklärt Jason. Auch Inaktivität führe dazu, dass man im Ranking absteigt. Jones stand zuletzt im November 2024 im Käfig - zuvor war er 18 Monate ohne Kampf. Sein letzter Gegner war Stipe Miocic, ein hochdekorierter Kämpfer, Ex-Champion in der UFC. Miocic war aber zum Zeitpunkt des Kampfes bereits 40 Jahre alt und hatte eine dreijährige Pause hinter sich.
Jones kann aber auch statistisch noch der "Beste aller Zeiten" werden, denn er ist im Gegensatz zu St-Pierre noch aktiver Kämpfer.
In der UFC entscheidet ein Gremium aus Journalisten und Medienvertretern, die von der UFC ausgewählt wurden, darüber, wer wo in den Rankings landet.
Die Fight-Matrix-Weltrangliste ist, was die Top-5 angeht, fast deckungsgleich mit den Rankings der UFC. Aber dahinter wird es spannend. In vielen Gewichtsklassen schaffen es auch die Champions anderer Organisationen in die Top-10. Vor allem Champions anderer "Big Leagues" sind darunter.
Dazu lässt sich erkennen, dass vor allem in den Gewichtsklassen am oberen und unteren Ende, also die Schwer- und Fliegengewichte, Kämpfer anderer Organisationen eine größere Rolle spielen, als es die breite Masse in MMA wahrnimmt. Der Japaner Kyoji Horiguchi wird als viertbestes Fliegengewicht der Welt geführt, von seiner Heimatorganisation Rizin bekommt man in den USA und in Europa wenig mit. Die Leistungen des 34-Jährigen waren für die UFC im März 2025 aber Grund genug, den Japaner nach fast zehnjähriger Abstinenz wieder unter Vertrag zu nehmen.
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Rizin zählt zu den "Big Leagues". Und das muss man sein, will man Fighter in den Rankings nach oben und in der Branche ins Rampenlicht bringen. Oktagon MMA ist das bislang nicht. "Es könnte die beste Organisation sein, die nicht dabei ist", sagt Jason. Um zu den "Großen" dazuzugehören, müsse man viele Kämpfer in den Fight-Matrix-Ranglisten haben. Hier hat der tschechische Veranstalter in den letzten Wochen einen entscheidenden Schritt gemacht. Mittlerweile hat Oktagon mehr Kämpfer in den Rankings platziert als der größte europäische Mitbewerber KSW.
"Oktagon wird in naher Zukunft zu den Big Leagues hinzugefügt werden", kündigt Jason an. Vor allem in der Branche wäre das ein großer Schritt für mehr Anerkennung. Auch die Fighter könnten davon profitieren, den die Fight-Matrix-Datenbank dient auch dem Scouting vieler noch größerer Organisationen.
