Max Coga: Zwischen Kampfsport und Frankfurter Nachtleben

Das ZDF widmet dem bekannten Frankfurter Mixed-Martial-Arts (MMA)-Kämpfer Max Coga eine mehrteilige Dokumentation. Die Reihe beleuchtet das außergewöhnliche Leben des Frankfurters, der seine Tage mit hartem Training und seine Nächte im legendären Nachtclub „Pik Dame“ verbringt. Sie beleuchtet Frankfurter Kampfsportler, die extreme Welt einer für manche aggressiven, für andere faszinierenden Kampfsportarten, erzählt persönliche Geschichten und fängt die Atmosphäre des Frankfurter Bahnhofsviertels ein.

Ein Leben zwischen Kämpfen und Club

Max Coga verbindet die Welten von Sport und Nachtleben in Frankfurt. Der 36-jährige Frankfurter debütierte im Oktober 2024 auf eindrucksvolle Weise bei Oktagon - und sorgte für einen Moment, der europaweit Schlagzeilen machte: Trotz offenem Bruch der rechten Hand besiegte er den zähen Kroaten Antun Račić durch Knockout. Die Sportart, die Elemente aus Boxen, Kickboxen, Taekwondo, Ringen und anderer Kampfsportarten kombiniert, gilt als eine der härtesten der Welt. Obwohl der 35-Jährige in diesem Kampf einen offenen Bruch an der Hand erlitt, gewann er den Kampf. Nur einen Tag später musste er sich jedoch einer Not-Operation unterziehen.

Der Frankfurter Bub Max Coga ist Double-Champion von NFC - Deutschlands größter und bekanntester MMA-Organisation. Vor heimischem Publikum im Frankfurter Waldstadion kämpfte er um den Titel „König von Deutschland“ zum ersten Mal für die führende MMA-Organisation Oktagon.

Fast ein Jahr ist es her, dass der Frankfurter MMA-Kämpfer Max Coga (35) im Käfig stand. Bei Oktagon 62 im Frankfurter Stadion gewann er sein Heimspiel gegen Antun Racic. Doch den Sieg bezahlte er teuer - brach sich bereits in der ersten Runde die Mittelhand. In der Folge erlebt er Monate voller Höhen und Tiefen.

Herausforderungen und Comeback-Pläne

Im Dezember 2024 erklärte Coga im Münchner SAP Garden mit Schiene: „Ich brauche viel Geduld. Es war ein sehr komplizierter Bruch und sehr komplizierte Operationen, es wird ein längerer Prozess. Aber ich bin Optimist und hoffe, dass ich so schnell wie möglich wieder auf der Matte stehen kann.”

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Am vergangenen Wochenende bei Oktagon 73 strahlt der Besitzer des Frankfurter Clubs „Pik Dame” ebenfalls Optimismus aus - dabei ist sein rechter Arm immer noch - oder besser: wieder - geschient. Grund: Coga hat sich vor wenigen Monaten im Training erneut die Hand gebrochen. Dennoch betont er im Gespräch mit RTL: „Mir geht es sehr gut.” Und scherzt: „Der Hand ging es schon mal besser und ich werde wahrscheinlich kein Handmodel mehr.” Trotzdem hat er das Ziel, in diesem Jahr noch mal in den Käfig zu steigen, noch nicht aufgegeben.

„Ich erziehe mich gerade zum Linkshänder um. Ich hoffe sehr, dass ich bald wieder kämpfen kann, aber das ist natürlich abhängig von der Hand. Vielleicht sogar noch dieses Jahr. Natürlich liebäugele ich mit Oktagon 76 im September in Frankfurt.”

Mögliches Duell mit Christian Jungwirth

Die Auswahl an Gegnern wäre bereits recht groß. Und seit Dienstagabend ist mit Christian Jungwirth ein weiterer Fighter hinzugekommen. Auf seinem Instagram-Kanal fordert Coga den Stuttgarter zum Duell heraus. Ob sich die beiden jedoch wirklich im Käfig treffen, ist mehr als fraglich.

Ein YouTube-Video, einige Sätze in einem Podcast - und plötzlich ist die deutschsprachige MMA-Community elektrisiert: Steht etwa ein Kampf zwischen Christian Jungwirth, dem „Unsterblichen Kelten“ und Phantom-Athlet, und Max Coga, dem Frankfurter KO-Spezialisten, bevor? Dabei werfen die Fans vor allem eine Frage auf: Wie realistisch ist ein solches Duell - sportlich, körperlich, organisatorisch?

Bisher gibt es keine offizielle Bestätigung eines Kampfes zwischen Jungwirth und Coga. Das YouTube-Video, das die Diskussion entfacht hat, bleibt vage. Es ist von einem „möglichen Match-up“ die Rede, von internen Gesprächen, von spekulativen Gedankenspielen. In Rücksprache mit Phantom Athletics wurde Christian Jungwirth um eine Stellungnahme gebeten.

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„Ein Kampf gegen Max Coga wäre auf mehreren Ebenen interessant. Er ist brandgefährlich, keine Frage. Aber ich glaube fest an mein System, an meine Ruhe und meine Erfahrung. Gewichtsklassen sind ein Thema - aber keine Ausrede. Noch ist nichts offiziell. Doch die Welle der Aufmerksamkeit, die dieses mögliche Duell ausgelöst hat, zeigt deutlich: Die MMA-Szene ist hungrig nach großen Geschichten. Ob es zu einem Kampf gegen Max Coga kommt, bleibt abzuwarten. Doch selbst das Gerücht reicht aus, um zu zeigen, wie stark das deutsche MMA inzwischen geworden ist.

Die "Pik Dame": Eine Frankfurter Institution

Die „Pik Dame“ ist nicht nur irgendein Nachtclub, sondern ein Teil von Max Cogas Familiengeschichte. Gegründet wurde sie 1959 von seinem Großvater Hermann Gauß, der sie als Kabarett-Theater ins Leben rief. Heute ist sie eine Institution im Frankfurter Nachtleben. Coga selbst ist quasi zwischen den Clubwänden aufgewachsen und lebt bis heute in einer Wohnung darüber.

Geboren in eine Frankfurter Institution: Die „Pik Dame“

Seit Juni 2021 führt der Enkel die Geschäfte, zusammen mit Vater Oliver und Onkel Thorsten. Während das Publikum hipper und schicker geworden ist, sind sich die Betreiber auch in dritter Generation zu 100 Prozent treu geblieben. Einblicke in eine Fami­lie, die nach dem Prinzip „Alte Schule“ seit Jahrzehnten Frankfurter Erfolgsgeschichte schreibt.

Drei Jahre lang, seit 2018, war die Pik Dame wegen Renovierung, Umbau und Lockdown geschlossen. Der runtergekommene Flachbau mit den bunten Neonröhren ist in dieser Zeit um sieben Etagen aufgestockt worden, nennt sich jetzt stolz Pik Haus und ist eine Symbiose aus Bar und Wohnraum. Die Fassade beeindruckt in edlem Grau mit bodentiefen Fenstern. Unterm Dachgiebel leuchtet das rote Pik-Logo weithin sichtbar in die Nacht. Die Mieterinnen und Mieter der dreizehn 60-Quadratmeter-Wohnungen wurden von Max Coga streng gecastet: Wer hier einzieht, für den sind Lärm, Lust und Laster ein guter Grund, um sich jeden Tag auf sein Zuhause zu freuen - „auf diesen belebten, lauten Ort“.

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Im Club ist es frischer und moderner geworden, der plüschige Kiez-Mief ist weg, ohne sein angeborenes Flair komplett zu verleugnen - das war der Familie wichtig. Hip Hop-, Elektro- und House-DJs heizen auf zwei Dancefloors oben im Club und im Keller ein. Was den Gast an einem Abend in der Pik Dame erwartet, ist nie so ganz klar. Max Coga liebt Überraschungen und hält nichts von Ankündigungen auf Social Media. Mit seinen frischen Ideen hat der Gründer-Enkel das altgediente Nachtlokal erfolgreich in die neue Zeit geführt, und das, ohne die traditionellen Werte seines Großvaters zu verraten.

Familientradition und Werte

In konservativen Familien würde dieses einfache, aber effektive Erfolgsrezept wohl kaum funktionieren. So lautet ein ungeschriebenes Gesetz: Die Älteren haben grundsätzlich das letzte Wort - und zwar immer. „Wenn einer schon ein paar Kapitel durchgemacht hat, dann hat man Respekt vor ihm. Man fällt einem Älteren nicht ins Wort. Seine Meinung anzuzweifeln oder gar zu widerlegen, ist absolut respektlos“, erklärt Max Coga eine der Grundregeln, die die Familie Gauß seit mehr als 60 Jahren zusammenschweißt: „Mein Vater hat bei Entscheidungen immer das letzte Wort. Da gibt es nichts zu diskutieren. Das ist dann so, und das muss man so hinnehmen. Die Frage, wie Unstimmigkeiten geregelt werden, erübrigt sich. „Es gibt keine“, erwidert Max trocken. Ein Gauß-Junge würde dem Vater oder großen Bruder nicht widersprechen.

Die Älteren verlassen sich umgekehrt auf die Verbindlichkeit und Geradlinigkeit der Jungen. „Mein Vater und mein Onkel vertrauen mir. Sie wissen, dass ich es ernst meine und zu meinem Wort stehe. Ich trage die neue Zeit ins Family-Business und versuche dabei, das Alte mit dem Neuen zu verknüpfen.

In den Anfängen bot das gehobene Etablissement den meist männlichen Kunden klassisches Cabaret: Pferde und Schlangenmenschen traten auf. Und Tänzerinnen verschiedenster Nationen, die von einem Sprecher angekündigt wurden, sich auf der Bühne räkelten und gekonnt aus frivolen Kostümen schälten: Was man heute Burlesque nennt, war in der Elbestraße 31 im Bahnhofsviertel Standard. Die Stripperinnen, die hier in den 90er-Jahren auftraten, sind in ansprechenden Schwarz-Weiß-Fotos an der Sichtbetonwand im Club verewigt.

Max Coga, der in der Pik Dame den Ton angibt, ist Realist und Hedonist zugleich: „Ich sehe jede Minute als Quality Time - ob ich arbeite, trainiere oder Freizeit habe. Der Laden gehört der Familie, das gibt uns finanzielle Unabhängigkeit. Ich umgebe mich nur mit Leuten, mit denen ich gerne zu tun habe. Ich möchte einfach Spaß.“ Ein gutes Stichwort. Spaß kann und soll in der Pik Dame jeder haben - wenn er keinen Ärger macht und die Harmonie nicht stört.

Im Separee im hinteren Teil des Clubs sind die Worte „Heiliger Boden“ in verschnörkelten Lettern in den schwarzen Stahlboden gestanzt. Oliver Gauß hat den Begriff vor vielen Jahren geprägt, als Mahnung und Versprechen zugleich: „Auch wenn ihr aneinandergeratet: Benehmt euch. Beruhigt euch. Das hier ist heiliger Boden.“ Fäuste dürfen nicht fliegen, Tische unter der Last der Feiernden zusammenbrechen schon: „Ist ja nur ein Tisch. Da bin ich nicht sauer. Die Pik Dame war schon immer etwas wilder, und ich habe das immer geliebt“, erklärt Max Coga: „Wichtig ist, dass die Leute feiern und die Vibes dabei stimmen.

Thorsten Junior ist zwölf und verbringt viel Zeit in der Pik Dame, packt nachmittags und in den Schulferien mit an und wächst ganz selbstverständlich ins Family-Business rein: „Das muss doch sein!“, sagt der hochgewachsene, stille Junge und gibt in seinem ganzen Auftreten zu verstehen, dass er die Verantwortung gegenüber der Familie verstanden hat und ernst nimmt. Dass der Zwölfjährige in der Pik Dame auf dumme Gedanken kommen könnte, ist äußerst unwahrscheinlich: „Das Entscheidende ist eine gewisse Aufklärung, damit Kinder das Geschehen im Rotlichtviertel einordnen können. Auch meine Mutter hat viel mit mir gesprochen und mir Dinge erklärt, mit denen ein Kind normalerweise nicht in Berührung kommt“, sagt Max und erinnert sich dabei sehr gerne an seine eigene Kindheit unter Erwachsenen: „Wenn wir gemeinsam Essen waren, wurde es immer lustig. Ich durfte bis zum Ende des Abends am Tisch bleiben. und machte ihn stolz. Nie wäre es ihm in den Sinn gekommen, seine Leute zu enttäuschen, ein Penner zu werden: Max Coga hat Abitur, ausgesprochen angenehme Umgangsformen, ist wortgewandt und konversiert obendrein hervorragend auf Englisch: ein zugewandter, reflektierter Gesprächspartner, ziemlich smart und immer ein wenig nachdenklich.

Auch Thorsten Junior macht Kampfsport. Vater, Onkel und Cousin behandeln den Jungen in der Pik Dame gleichberechtigt. „Wir sind alle hart zu ihm. Er hat noch zwei kleine Schwestern, deshalb achte ich sehr auf ihn. Er soll lernen, Verantwortung zu übernehmen, damit er seine Rolle als ältester Bruder gut ausfüllen kann“, erklärt Max Coga ein weiteres Gesetz der alten Schule: Ein großer Bruder hat ein wachsames Auge auf die jüngeren Geschwister, vor allem die Mädchen. „Junge Menschen rennen schnell in die Falle, weil sie es nicht besser wissen“, erklärt Coga, und man ahnt, dass sich dieses Szenario schon hunderttausendmal vor seinen Augen abgespielt hat. „Da lasse ich kein Risiko zu. Auf die Mädchen muss aufgepasst werden. Sie müssen vorbereitet sein, auf Drogen, auf Typen. Sie dürfen Spaß haben, aber mit Augenmaß und Verstand.“ Sogar Kampfsport dürften sie machen, wenn sie wollten, das würde Onkel Max richtig gut finden.

Als ehemalige Tänzerin in der Pik Dame weiß Li, Mutter der vier Kinder von Thorsten Gauß, wie das Geschäft funktioniert und Männer der alten Schule ticken. Eine elementare Voraussetzung, findet Max: „Als Frau muss man verstehen, wie man sich hier einfügen kann. Und als Mutter kann sie selbstverständlich erwarten, dass der Kleine nicht verdorben wird, wenn er bei uns in der Pik Dame ist.“

Max Coga wählt seine Worte sorgfältig, mit Bedacht. Er weiß, dass Außenstehende dieses Frauenbild für fragwürdig oder gar verachtend halten könnten. Was er dem entgegenzusetzen hat? „Die Frau hat denselben Stellenwert wie der Mann. Sie muss einfach nur wissen, wo sie hingehört. Tatsache ist, dass man in den Anfängen mit Frauen in der Pik Dame Geld verdient hat - ein sehr sensibles Thema.“ Und ergänzt angesichts des zweifelnden Blicks seines Gegenübers: „Wir haben immer auf die Frauen aufgepasst, sie respektiert und gut behandelt. Unsere Frauen sind keine Sklavinnen.

Auch Li hat Ansprüche an die Partnerschaft: „Männer müssen Frauen beschützen und stark sein, in jeder Hinsicht,“ lächelt die temperamentvolle, selbstbewusste Chilenin und fügt seufzend hinzu: „Mit den Männern hier, das ist manchmal wirklich nicht so leicht.“ Als Li vor 15 Jahren in der Pik Dame als Tänzerin anfing, funkte es zwischen ihr und Thorsten, dem Chef. „Ich war eine gute Tänzerin. Heute bin ich eine gute Mama. Dass ihr Mann sich nach wie vor die Nächte in der Pik Dame um die Ohren schlägt, findet Li völlig normal: „Ich habe Thorsten immer freie Hand gegeben. Er muss seine Zeit nicht ständig mit mir und den Kindern verbringen. Er soll seinen Spaß haben, ich will davon nur nichts mitbekommen.“

Genießt sie selbst Freiheiten in der Familie? „Ich bin Mama. Mamas haben keine Freiheiten“, lacht Li völlig tiefenentspannt, was nicht nur am Yoga liegen kann, welches sie täglich praktiziert. Sonntagmittags, wenn es in der Pik Dame Kaffee für Familie und Freunde gibt, bringt Li selbstgebackenen Käse- und Apfelkuchen mit. Die Töchter Lucy und Nelly, fünf und sechs, sausen zwischen dem plüschigen Mobiliar, dem blitzenden Tresen und dem DJ-Pult herum.

Zum engsten Kreis gehört noch Max‘ Best Buddy Fritz, mit dem er als Nachbarsjunge aufwuchs: „Ein Bruder, auf den ich mich immer verlassen kann.“ Und Micky, sein Halbbruder. Als Max Coga mit 17 von zu Hause auszog, nahm er den Elfjährigen mit. „Unsere Mutter hatte ja eine Bar und nachts gearbeitet. Sie hat uns vertraut und uns die Freiheit gelassen, zusammen zu wohnen. Ich war dann bei Max. Wenn am Wochenende Partytime ist, entscheidet Micky an der Tür, wer reinkommt. Mit seinen Mitte 20 ist er äußerst happy mit der neuen, jungen Generation, die seit Sommer den heiligen Boden bevölkert: „Jede Generation zieht so ihre Gruppierungen an, dadurch haben wir sehr gemischte Gäste. Wenn Alt und Jung zusammen feiern, ist das doch super. Letzten Samstag habe ich einen Vater mit seiner Tochter reingelassen, die hatten Mega-Spaß.

Cogas persönlicher Kampf: Unterstützung für seine Mutter

Doch nicht nur sportlich erlebt Coga gerade keine leichte Zeit. Mama Maria kämpft gegen Speiseröhrenkrebs, wegen dem auch Max sie ständig begleitet und versucht, seiner Mutter mit Liebe Kraft zu schenken. Coga erzählt: „Momentan geht es meiner Mutter sehr gut, was mich auch sehr glücklich macht. Solange die Phase geht, hat sie die zu genießen. Wir genießen die beide zusammen.”

Und weiter: „Ich bin einfach ein stabiler Sohn, der für sie da ist - zu jeder Zeit. Und ich schaue, dass wir eine Lösung finden, für die Probleme, die schon da waren oder noch kommen.

Daten zu Max Coga

Hier sind einige Details zu Max Cogas Karriere und Erfolgen:

Kategorie Details
Geburtsdatum Juni 1989
Gewichtsklasse -65,77kg | -70,3kg (Feder-/Leichtgewicht)
Größe 172cm
Nationalität italienisch
Kämpfername Mad Max
Team / Trainingscamp MMA Spirit / MMA Spirit
Sherdog Profi MMA Rekord 26-8-1 (10 KO | 12 Submissions)
Erfolge
  • 2x Respect FC Federgewichts Champion (2013)
  • 1x Fair FC Federgewichts Champion (2014)
  • 4x Superior FC Federgewichts Champion (2016 + 2017)
  • 1x No. 1 FC Federgewichts Champion (2016)
  • 2x NFC Federgewichts Champion (2021, 2023)
  • 1x NFC Leichtgewichts Champion (2024)
  • BJJ Schwarzgurt unter Daniel Weichel