MMA-Kämpfer in Deutschland: Eine Dokumentation über Leistungssport und persönliche Entscheidungen

MMA, Mixed Martial Arts, gilt als Königsdisziplin des Kampfsports und fasziniert auch hierzulande immer mehr Menschen.

Was für manche nach purer Gewalt aussieht, ist in Wahrheit knallharter Leistungssport.

Die dreiteilige Dokumentation "Fight Hard. Fight Fair - MMA-Kämpfer in Deutschland" ist schon jetzt in der ZDFmediathek verfügbar. In ZDFinfo wird sie am Freitag, 19. April 2024, ab 22.30 Uhr gesendet.

Die Protagonisten der Dokumentation

"Die Qual" (22.30 Uhr; 1/3)

Niko Samsonidse ist 28 Jahre alt und seit 13 Jahren MMA-Kämpfer.

Eigentlich hat er soziale Arbeit studiert.

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Seinem Sport ordnet er alles unter, vor allem, wenn er kurz vor dem nächsten Kampf steht.

Dabei geht es nicht nur um Kraft und Schlagtechniken, sondern auch um mentale Stärke und taktische Fähigkeiten.

Auch Katharina Dalisda aus Frankfurt am Main gibt alles für ihren Traum.

Sie ist das weibliche Aushängeschild des MMA in Deutschland.

Die studierte Sportökonomin arbeitet Teilzeit in einer Sportrechteagentur, denn von den Gagen aus den MMA-Kämpfen allein kann sie nicht leben.

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"Der Kampf" (23.10 Uhr; 2/3)

Für David Balevski ist der Sport auch ein Weg in ein besseres Leben.

Er wuchs in einem Münchner Brennpunktviertel auf und sagt: "Der Sport hat mir Halt gegeben und mich Disziplin gelehrt."

Auch Sami Zarabi hat mit seinen 23 Jahren schon viel erlebt.

"Die Entscheidung" (23.55 Uhr; 3/3)

Daniel Weichel ist als mehrfacher Champion und Kämpfer des Jahres 2020 eine Größe in der deutschen MMA-Szene.

Er bricht mit allen gängigen Klischees: Gut bürgerlich im Odenwald aufgewachsen, liebender Familienvater, hat er sich schon früh für eine Karriere als Profi-Kampfsportler entschieden.

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Doch wie lange will und kann er den Sport noch ausüben?

Auch Anna Gaul muss sich entscheiden.

Die 24-Jährige studiert Medizin, hat bereits ihr zweites Staatsexamen bestanden und will irgendwann als Ärztin arbeiten.

Doch sie liebt auch den MMA-Sport, ist bereits als Amateurin Welt- und Europameisterin geworden.

Weitere Einblicke in die Welt des MMA

Der Dokumentarfilm "Striking Truth" von Steven J. Wong mit Georges St-Pierre und David Loiseau dokumentiert die Wahrheit über zwei Ausnahme-Fighter.

Vier Jahre lang haben Mixed Martial Arts Champions Georges St-Pierre und David “The Crow” Loiseau einem Filmteam Einblick in ihr Leben gestattet.

Für St-Pierre ist es die Zeit des Aufstiegs, für Loiseau der Kampf um seinen Platz in der UFC.

Beide Athleten demonstrieren auf sehr persönliche Weise den Umgang mit Sieg und Niederlage und welchen eisernen Willen man braucht, um sich den Biss beim Fighten zu bewahren.

Vor allem die Offenheit und die Ehrlichkeit von St-Pierre und Loiseau machen “Striking Truth” zu mehr als einer Sportdokumentation.

“Ich wollte wahre Gefühle einfangen, die echten Menschen hinter der Maske zeigen”, sagt Regisseur Steven Wong.

Die Reality-Serie "Bully Beatdown" konfrontiert in den USA „Bullies“ mit ihren Opfern und stellt sie dann vor die Entscheidung, gegen einen professionellen Mixed Martial Arts (MMA)-Kämpfer anzutreten und im Falle eines Sieges bis zu 10.000 Dollar abzustauben, bei einem K.O. wären sogar nochmal 5.000 Dollar extra drin.

Verliert der Bully, bekommt dessen ehemaliges Opfer das Geld.

Durch die Sendung führt der Comedian und frühere MMA-Champion Jason „Mayhem“ Miller.

Der Film "Smashing Machine - Ultimate Extreme Fighting" verleiht einen rohen, ungeschminkten und absolut fesselnden Blick auf diese kompromisslose Szene und Ihren Topstar Mark Kerr und zeichnet gleichzeitig ein Bild eines Mannes, der bereit ist seine Beziehung, seine Gesundheit und sein Leben, für den Platz an der Spitze aufs Spiel zu setzen.