Die Welt der Giganten und des Sports: Einblicke in ungewöhnliche Geschichten

Die Welt ist voller Überraschungen, und manchmal sind es die ungewöhnlichen Geschichten, die uns am meisten fesseln. Dieser Artikel wirft einen Blick auf zwei faszinierende Themen: die Geschichte von Jeff Dabe, einem Mann mit außergewöhnlich großen Händen, und die Verflechtung von Sport und Politik am Beispiel von Donald Trump und der FIFA.

Jeff Dabe: Der "Real-Life Popeye" mit gigantischen Händen

Jeff Dabe aus Minnesota ist ein Mann, dessen Hände so groß sind wie Radkappen. Seine gigantischen Arme und Hände, fast so groß wie ein A4-Blatt, haben ihm den Spitznamen "The Real-Life Popeye" eingebracht. Mit seinen außergewöhnlichen Gliedmaßen hofft er, bald im "Guinness-Buch der Rekorde" verewigt zu werden.

Die Anatomie eines Giganten

Dem 55-jährigen Jeff Dabe gehören diese riesigen Hände. Mit einer Körpergröße von 1,75 m ist er ein durchschnittlich großer Mann, aber seine Arme und Hände sind seit seiner Geburt weit überdurchschnittlich groß. Ärzte konnten bisher keine Ursache für die Größe seiner Arme finden. Er leidet nicht an Gigantismus, und medizinische Tests ergaben keine genetischen Anomalien. Schon als Baby waren seine Arme und Hände ungewöhnlich groß.

Leben mit außergewöhnlichen Händen

Jeff Dabe sagt, er komme gut mit seinen großen Händen zurecht. Die einzige Einschränkung, die er habe, sei beim Bedienen eines Smartphones. "Das geht nicht. Ich habe kein iPhone, sondern ein Klapp-Handy."

Schon bald wird sich zeigen, ob es sich um die größten Hände der Welt handelt. Dabe reiste im November nach Italien zu einer Guinness-Buch-Show, wo er auf den Eintrag als "größte Faust der Welt" hoffte.

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Der Alltag eines Armdrückers

Dabe wuchs auf einer Farm in Minnesota auf, wo helfende Hände natürlich willkommen waren. Heute bedient er schwere Maschinen auf Baustellen und in der Landwirtschaft. Außerdem nimmt er an Wettkämpfen im Armdrücken teil. Dabe zählt zu den besten der USA, obwohl er kaum spezifisch trainiert. Sein Work-out sei die tägliche Arbeit, sagt der Gartenfreund und Besitzer von Koi-Fischen.

Dabe drückt einfach, seiner Aussage nach hat er keine besondere Technik. Seinem Porträt bei der "World Armwrestling League" ist zu entnehmen, dass er "eigentlich keine besondere Technik hat. Er drückt mit roher Kraft und Leidenschaft." Seine Frau Gina sagt, sie spiele ebenfalls eine wichtige Rolle: "So lange ich ihn anfeuere, so lange drückt er."

Dabe befindet sich in seiner zweiten Karriere als Armdrücker. Die erste beendete er 1986 nach einer Verletzung seines rechten Ellbogens. 2012 begann er wieder mit dem Sport - aber seither drückt er ausschließlich mit links. Das Preisgeld reicht, um die Reisen und einige Rechnungen zuhause zu bezahlen.

Sport und Politik: Donald Trump und die FIFA

Nach der Klub-WM will sich US-Präsident Trump auch die Fussball-WM 2026 zunutze machen. Helfen soll ihm dabei eine mächtige Männerfreundschaft, die ihresgleichen sucht.

Die FIFA- und Menschenrechtsexpertin Sylvia Schenk beobachtete es kritisch, dass solche Bilder aus dem Weissen Haus um die Welt gingen, bei denen der FIFA-Pokal stets allgegenwärtig war. Das unterscheide sich «schon von dem, was viele andere Herrscher oder sonst wer je gemacht haben aus solchen grossen Events», sagte Schenk im Interview mit t-online.

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Trumps Agenda: "Krieg und Spiele"

Tatsächlich stand die Klub-WM-Trophäe in den vergangenen Wochen und Monaten auf seinem Schreibtisch im Oval Office - perfekt in Szene gesetzt, auch während er Beschlüsse unterzeichnete, die die Weltpolitik mitbestimmten. Dazu gehörten mit Sicherheit auch welche, die den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine betrafen. Oder den US-Angriff auf die Atomanlagen im Iran. «Krieg und Spiele», könnte entsprechend die Überschrift der Agenda lauten, die der mächtigste Mann der Welt zuletzt verfolgte.

Trump weiss vor allem auch, «wie man sich den Sport populistisch zunutze macht.» In bestimmten Wähler- und Bevölkerungskreisen helfe ihm das, so Schenk weiter: «Da seine Umfragewerte gerade abstürzen, braucht er das vielleicht noch mal dringlicher.»

Neben dem Sport hat Trump noch eine weitere grosse Leidenschaft: das Entertainment. Er liebt es, beides miteinander zu verbinden - und als Meister der Inszenierung, als der er auch in der Politik bekannt ist, beherrscht er dies wie kaum ein anderer. Seine Gastauftritte in der amerikanischen Show-Sportart Wrestling, bei denen er bisweilen sogar selbst im Ring auftauchte, um dort etwa den «Battle of Billionaires» (auf Deutsch: «Kampf der Milliardäre») auszurufen, und dort seine Haare als Wettensatz ins Spiel einbrachte, sind legendär.

Trump und Infantino: Eine mächtige Männerfreundschaft

Schenk kritisierte schon nach Trumps bisheriger Inszenierung rund um die Klub-WM und deren Siegerpokal, dass der US-Präsident damit die FIFA überhöht und Infantinos Ego streichelt. Das tat er unter anderem auch damit, indem er ihn zur Inauguration ins Weisse Haus einlud. «Da haben sich zwei gesucht und gefunden», sagte Schenk. Trump und Infantino verbindet eine derart mächtige Männerfreundschaft, wie es sie zuvor, wenn überhaupt, auf dieser Welt in nur selten gegeben hat.

Es seien zwei Männer, «die sich immer sehr stark in den Vordergrund schieben», erklärte Schenk. Die beiden als extrovertiert zu bezeichnen, sei noch untertrieben. Beide würden «ohne Hemmungen, ohne Skrupel», handeln und das «Grosssprechertum» perfekt beherrschen. Wer mag ihr da widersprechen? Trump und Infantino bilden nun jedenfalls ein bemerkenswertes Gespann und mehr als nur eine Zweckgemeinschaft.

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FIFA eröffnet New-York-Büro im Trump-Tower

Pünktlich zum Auftakt der Finalwoche der Klub-WM in New York eröffneten Infantino und die FIFA in Manhattan übrigens am Montag ein neues Büro. Wo genau? Natürlich im Trump-Tower. Für diese aussergewöhnliche Möglichkeit bedankte sich Infantino bei der Eröffnung ausdrücklich bei Trump, «der ein grosser Fussballfan ist». Trumps Sohn Eric stand dabei direkt neben dem FIFA-Boss.

Trump gründete für die Klub-WM und die WM 2026 im Weissen Haus nun eine Taskforce, der er persönlich vorsteht. Dabei sprach er bereits vom «grössten Sportereignis der Geschichte», das auch noch im «250. Jahrestag unseres Landes» stattfinden werde. Infantino kündigte mit Blick auf die XXL-WM, an der erstmals 48 Nationen teilnehmen werden, vollmundig einen neuen Superlativ an: «Wir haben zehn Millionen Tickets zum Verkauf. Das ist wie drei Superbowls jeden Tag, einen Monat lang.»

Probleme auf dem Weg zur WM 2026

Die Sicherheitsfrage ist aber längst nicht die einzige, die die USA auf dem Weg zur WM 2026 begleiten wird. Im Gegenteil. Dabei gilt es zahlreiche weitere Problemfelder zu bearbeiten, die Trump zum Beispiel in Zoll- und Einwanderungsfragen zum Teil selbst geschaffen hat.

Passt eine derart aggressive Politik überhaupt zu einem solch globalen Turnier wie die WM? «Überhaupt nicht», sagte der Sportjournalist und Nordamerika-Experte Dr. Manuel Veth im t-online-Interview. Aber auch schon in Katar und Russland, wo die vergangenen beiden Weltmeisterschaften stattfanden, wäre das nicht der Fall gewesen, so Veth weiter. «Wenn man die gleichen Standards nimmt, müsste man eigentlich darüber reden, den USA das Turnier wegzunehmen.»

Veth, der als Area-Manager für den US-Ableger des Portals «Transfermarkt» in Nordamerika sowie als Autor für das Magazin «Forbes» arbeitet, sieht aber auch über die Staatsgrenzen hinaus grosses Konfliktpotenzial. «Bei der WM wird es ein Riesenthema, dass die drei Gastgeberländer überhaupt nicht miteinander können», sagt er. «Im Moment ist es schwer vorstellbar, wie das funktionieren soll.»

Sylvia Schenk sieht das skeptisch. Sie verweist darauf, dass mit Human Rights Watch eine amerikanische Menschenrechtsorganisation mit Sitz in New York «jetzt praktisch von Infantino fordert, Druck auf Trump zu machen, um bestimmte Dinge in den USA zu ändern». Man könne aber «nicht von der FIFA verlangen, dass sie jetzt auch noch den amerikanischen Präsidenten ändert», so Schenk, «das schafft auch sonst niemand.»

NFL Quiz Kalender - 2025

Die besten Fragen und skurrilsten Fakten über American Football und die NFL in einem Tageskalender. Welche Position ist Teil der Defense? Welchem Spieler gelangen nach einer durchgemachten Partynacht unvergessliche 138 Yards und zwei Touchdowns im Super Bowl? Und zu welchem Schleuderpreis wurde Quarterback-Legende Johnny Unitas von den Baltimore Colts einst verpflichtet? Dieser Tageskalender paart American-Football-Wissen mit spektakulären Hintergrundinfos und verblüffenden Fakten rund um den härtesten Sport der Welt.

Kampfrichterkurs

Am diesjährigen Kurs durfte eine im Ringsport international bekannte Persönlichkeit begrüsst werden: Antonio Silvestri, Kampfrichterchef der UWW. Auch Melchior von Rotz, Mitglied des Zentralvorstandes, Florian Betschard, Präsident RR Brunnen und Patricia Zgraggen wurden vom Kampfrichterchef begrüsst. Um einen reibungslosen Ablauf des Kurses garantieren zu können, wurden alle anwesenden über den Kursablauf informiert.

Dabei wurden die Kampfrichter in drei Gruppen aufgeteilt. Die Kampfrichterkandidaten und die Kampfrichter der Kategorie «Regional» lernten die Grundlagen eines Kampfrichters bei Robin Mamié. Bei den fortgeschrittenen Kampfrichtern durfte eine Gruppe bei der ORV JMM auf der Matte stehen und ihr Können unter Beweis stellen. Die zweite Gruppe lauschte gespannt dem Theorieteil von Antonio Silvestri zu.

Freudig begrüsste unser Kampfrichterchef unseren Ligachef Gabriel Christen, der gespannt und interessiert den Ausführungen über die Ringkampfregeln verfolgte. Am zweiten Tag standen nebst den Reglementschulungen die schriftliche und die Videoprüfungen an. Es wurden mit grossem Eifer Kreuze gesetzt und Punkte verteilt. Es war wieder ein lehrreicher und gelungener Kampfrichterkurs.