Michal Konrad MMA Kämpfe

Konrad Dyrschka, ein Leipziger Kämpfer, gab am Samstag sein KSW-Debüt. Er ist nach Christian Eckerlin und Max Coga der dritte Deutsche, der innerhalb von nur vier Monaten einen Vertrag bei der MMA-Organisation unterschreibt.

Der Kampf-Abend mit Dyrschka und weiteren Fights konnte live aus Deutschland verfolgt werden. BILD ist die Heimat von KSW, der MMA-Serie Europas.

Dyrschka hatte nur zwei Wochen Vorbereitungszeit für seine internationale Premiere. Er sagte: „Ich habe den Kampf gegen Rajewski kurzfristig angenommen. Ich will jetzt unbedingt kämpfen.“

Mit einem Auftritt bei KSW ging für Dyrschka ein Traum in Erfüllung. Seine Mutter stammt aus Polen, und er freute sich auf die Fans dort.

Die Kampfsport-Begeisterung begann bei Dyrschka im Grundschulalter als Ringer. Mit 14 gehörte er in Leipzig zum erweiterten Bundesliga-Kader. Später wechselte er zu Mixed Martial Arts.

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2013 absolvierte er seinen ersten Käfig-Auftritt und gewann. Seitdem hat er bei insgesamt zwölf Fights nur einen einzigen verloren.

Dyrschka trainierte im UFD Gym in Düsseldorf und wurde von Ivan Dijakovic unter Vertrag genommen. Um sich im Stand weiterzuentwickeln, trainierte Dyrschka mit Ex-Box-Weltmeister Dominic Bösel.

Bei KSW 59 kam es zu einem Duell der Giganten, wobei Konrad Dyrschka sein KSW-Debüt gab. Im Hauptkampf kehrte Mariusz Pudzianowski zurück in den Käfig.

Am 20. März war es ein wahrer Kampf der Titanen. Mariusz Pudzianowski konnte Erko Jun via TKO in der zweiten Runde besiegen. Die polnische Sportlegende trug dazu bei, dass MMA in Polen immer beliebter wurde.

Serigne Ousmane Dia alias „Bombardier“ ist einer der Namen im senegalesischen Ringens und zweifacher King of the Arenas-Champion. Der Senegalese gehört aufgrund seiner Ringer-Vergangenheit zu den größten Stars im Senegal. Dort gewann er zweimal bei „King of the Ring“.

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Antun Racic verteidigte seinen Titel im Bantamgewicht, und Konrad Dyrschka gab im Leichtgewicht sein Debüt bei Europas MMA-Organisation.

In Polen ist MMA in den vergangenen Jahren zum Volkssport geworden. Bei unseren Nachbarn sind Käfigkämpfe längst Kult. Neben Fuß- und Volleyball steht MMA dort ganz oben in der Gunst der Sport-Fans.

Die Zuschauer lieben die schnellen, knallharten Knock-outs und die große Show, mit der die KSW ihre Kampfabend begleitet. Feuerwerk, Opernsänger, Rock-Bands. Die KSW fährt regelmäßig das ganz große Besteck auf.

Konfrontacja Sztuk Walki (KSW) ist die größte MMA-Organisation in Europa und gilt als die polnische UFC-Version. Neben zahlreichen einheimischen Kämpfern lassen auch Stars aus der ganzen Welt ihre Fäuste im Oktagon fliegen.

Lewandowski sagte: „Deutschland ist ein riesiger Markt mit leidenschaftlichen Fans und tollen MMA-Athleten.“

Main Event, Super-Schwergewicht: Mariusz Pudzianowski (13 Siege - 7 Niederlagen) vs. Bombardier (2-0)

Co-Main Event, Bantamgewicht Titelkampf: Champion Antun Racic (25-8-1) vs. Sebastian Przybysz (7-2)

Mittelgewicht: Damian Janikowski (5-3) vs. Jason Radcliffe (16-7)

Schwergewicht: Michal Wlodarek (8-2) vs. Darko Stosic (13-4)

Weltergewicht: Krystian Kaszubowski (9-1) vs. Michal Pietrzak (9-4)

Leichtgewicht: Lukasz Rajewski (10-6) vs. Konrad Dyrschka (11-1)

Weltergewicht: Adrian Bartosinski (9-0) vs. Lionel Padilla (8-1)

Leichtgewicht: Sebastian Rajewski (9-6) vs. Savo Lazic (10-5)

Oktagon MMA

Am 23. Juli kehrte Oktagon MMA nach Tschechien zurück. In der Outdoor Tennis Arena auf der Flussinsel Stvanice im Stadtgebiet von Prag wurde die 34. Ausgabe der Eventreihe abgehalten.

Mit Hatef Moeil und Simeon Kapuya gingen auch zwei Athleten aus Deutschland an den Start. Die Veranstaltung wurde ab 19:00 Uhr im Live-Stream bei Oktagon MMA übertragen.

Der Lokalmatador Karlos Vemola wollte sich den Titel im Halbschwergewicht sichern. Sein Gegner war Aleksander Ilic.

Im Co-Mainevent trafen Matous Kohout und Mateusz Legierski aufeinander.

Hatef Moeil wollte beweisen, dass er nicht nur Deutschlands Top-Schwergewicht ist, sondern sich auch bei Oktagon MMA für einen Titelkampf empfehlen will. Nach seinem erfolgreichen Oktagon-Debüt in Frankfurt gegen Kerisson Leal de Rezende stand der Düsseldorfer in seinem zweiten Auftritt für die Organisation Jeremy Kimball gegenüber.

Simeon Kapuya bestritt den ersten Kampf des Abends. Der Deutsche stand dem Tschechen Martin Pipek gegenüber.

Oktagon 34 fand am 23. Juli 2022 in Stvanice, Prag, Tschechien statt:

  • Titelkampf im Halbschwergewicht: Karlos Vemola vs. Aleksander Ilic
  • Matous Kohout vs. Mateusz Legierski
  • Hatef Moeil vs. Jeremy Kimball
  • Simeon Kapuya vs. Martin Pipek

Am 09. Dezember kehrte Oktagon MMA nach 9 Monaten zurück nach Ostrava. Mit Niko Samsonidse stand auch ein Deutscher im Hauptkampf.

Losene Keita ist der aktuelle Champion im Leichtgewicht und konnte diesen Titel bereits mehrfach verteidigen. Sein Gegner war der Berliner Niko Samsonidse, welcher dieses Jahr ebenfalls nach einer schweren Beinverletzung sein Comeback feierte.

Im Mai 2021 brach er sich bei einem Kick das Bein. Im April feierte der Berliner direkt sein Comeback bei Oktagon 42 mit einem dominanten Punktsieg über Roman Paulus.

Am 9. Dezember wurden folgende Kämpfe beobachtet:

  • Konrad setzt zum Takedown an, Novak hat unten Probleme. Er fängt sich harte Treffer, danach klebt Konrad am Rücken von Novak.
  • Novak drückt Konrad an das Gitter und landet dort gute Knie. Konrad bekommt eines davon ins Gesicht und muss runter. Novak setzt nach mit dem Ground and Pound, der Abbruch ist nahe. Konrad bleibt zäh, Novak schlägt und schlägt, wird langsamer.

Weitere Beobachtungen vom 9. Dezember:

  • Diedrick mit guten Lowkicks, doch dann bringt Kertesz den Kampf auf den Boden.
  • sehr enge Runde, kann man auch Diedrick geben. Diedrick schlägt enorm viele Lowkicks. Er wechselt auch die Auslage und trifft mit dem linken Fuß zum Körper bzw. in Richtung Leber. Aber er kickt fast nur am Ende. Ketesz ist da variabler, trifft mit allem.
  • Keresz bekommt früh den Takedown hin und verbleibt dort in Kontrolle. Diedrick war nicht schlecht, wenn er aber auf dem Rücken lag, war es vorbei.
  • Kuznik landet schnell einen Takedown, Hosseinpour verteidigt das dort unten aber soweit ganz gut und kann sogar das Spielchen umdrehen.
  • es wechselt ständig die Position im Grappling, dort ist viel geboten.
  • Kuznik setzt zum Armlock an, der nicht durchkommt.
  • Xavier landet saftige Lowkicks, Vinni ändert den Stand, weil die nicht schmecken. Xavier kommt dann mit einem Schlag durch. Vinni geht angeschlagen runter.
  • Catacoli bringt Siroky zu Boden und klebt an dessen Rücken. Er setzt zum Choke an, Siroky hat große Probleme, kann diesen aber noch abwehren.
  • Catacoli landet Takedowns, kann dort unten aber nicht viel ausrichten. Siroky mit einigen kurzen Händen dort, immerhin arbeitet er, auch wenn es nicht viel ist. Catacoli war überwiegend control.