Marie Müller Judo Biografie

In diesem Artikel wird die Judo-Karriere von Marie Müller beleuchtet. Es werden ihre Erfolge und wichtigen Stationen ihres sportlichen Werdegangs dargestellt.

Friedrich Störmer erinnert sich: "Es klang irgendwie nicht geil, es hatte keine Power." Er wollte sich verbessern und begann, sich intensiv mit Tontechnik zu beschäftigen. Störmer ist heute Tonmeister für Jazz und Pop an der Hochschule.

Christofer Hameister begrüsst Friedrich Störmer zum Podcast der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar: "Wir sprechen ja jeden Monat mit Angehörigen der Musikhochschule und freuen uns heute auf einen jungen Mann. Der hat wahrscheinlich in seinem Körper gar keine Adern, sondern XLR-Kabel. Denn wir freuen uns auf den Tonmeister Friedrich Störmer. Schönen guten Tag!"

Friedrich Störmer wählte den Begriff "Modal Interchange" zur Selbstbeschreibung, da er verschiedene Akkorde aus verschiedenen Tonarten verwendet, was seiner Arbeitsweise entspricht: "Ich vermische verschiedene Welten miteinander und das schafft eben auch Modal Interchange. So wie Salz und Zucker zusammen sehr spannend schmecken können."

Auf die Frage, was er beruflich mache, antwortet Störmer im Urlaub: "Ich sage, dass ich Musikproduzent bin. Und dann fragen mich die meistens: „Und was machst du da?“ Und dann sage ich „Ja, ich helfe den Künstlern zusammen, ihre klangliche und musikalische Vision in einem Audioaufnahme-Medium zu verewigen."

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Störmer betont, dass ein Produzent mehr ist als nur jemand, der im Jacuzzi liegt und Millionen scheffelt: "Sondern der Produzent ist wirklich ein Begleiter auf dem Weg zum Endprodukt. Und der hilft in diesen ganzen Stadien, die Anfangsidee, dass die es schafft, bis zum Ende durch."

Störmer entwickelte seine Liebe zum Jazz durch eine Platte mit Keith Jarrett und Miles Davis: "Wow, das ist irgendwie ein Sound, der geht viel weiter als meine Vorstellungskraft." Er begann Klavierunterricht zu nehmen und studierte ab 1999 Kontrabass in Köln bei Dieter Manderscheid.

Nach dem Studium arbeitete Störmer als Freelancer und spielte alles, was er spielen konnte. Er bekam ein Angebot von Tim Neuhaus, dem Drummer von Clueso, bei der Blue Man Group vorzuspielen. Störmer war beeindruckt von der Professionalität der Show und wollte unbedingt dabei sein. Seit 17 Jahren spielt er dort jede Woche drei bis vier Shows.

Bei der Blue Man Group spielt Störmer spezielle Instrumente wie elektrische Zither, Chapman Stick, E-Gitarre und Bass. "Blue Man hat seine ganz eigene Instrumenten- und Soundwelt."

Störmer erinnert sich an eine verpasste Chance bei der Blue Man Group, weil seine Telefonnummer falsch war. "Das war der einzige Job, wo ich original geheult habe, weil es nicht geklappt hat." Zwei Jahre später klappte es dann in Amsterdam.

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Störmer betont, wie wichtig es ist, sich zu trauen und Chancen zu ergreifen: "Je mehr man ausstrahlt, dass man das, was man macht, genau das ist … genau das Richtige ist für das, wo man sich bewirbt. Ich glaube, das ist total wichtig. Das ist sogar noch wichtiger, als dass du es perfekt machst."

Neben seiner Karriere als Musiker machte Störmer erste Aufnahmen in seinem Studentenzimmer: "Es klang irgendwie nicht geil, es hatte keine Power." Er lernte von Eberhard Sengpiel, einer Koryphäe im Bereich Recording, und produzierte seine erste Audioplattenproduktion.

Im Palais gibt es ein Tonstudio, das jedoch oft stiefmütterlich behandelt wird: "Viele haben da auch keinen Bock drauf. Viele wollen sich nicht … vielleicht nicht mit Technik auseinandersetzen, weil das so ein bisschen so keine Ahnung … das macht mir ein unangenehmes Gefühl. Aber dafür sind wir ja da und jeder Antrag, der reinkommt, wird gemacht."

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