Die Frage, ob ein Mann gegen eine Frau im MMA (Mixed Martial Arts) antreten sollte, ist ein viel diskutiertes Thema. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, darunter der Trainingsstand, die Erfahrung im Kampfsport und die körperlichen Voraussetzungen der Kontrahenten.
Körperliche Unterschiede und Trainingsstand
Grundsätzlich sind Männer Frauen kräftemäßig überlegen. Bei vergleichbarem Trainingsstand und Gewicht ist es unwahrscheinlich, dass eine Frau eine Chance hat. Gerade bei Sportlern ist der Unterschied im Muskelanteil und der Knochendichte erheblich, sodass insbesondere der Strikingaspekt extrem gefährlich für die Frau wird. Wenn der Mann überhaupt nichts vom Kämpfen versteht, wird er aber verlieren. Wenn er sich schon etwas behaupten kann, stehen seine Chancen besser.
Der Fall Fallon Fox
Ein Beispiel, das diese Problematik verdeutlicht, ist der Fall von Fallon Fox. Fallon Fox ist ein Mann, dem kurz vor dem 30. Geburtstag auffiel, dass er sich ja eigentlich eher als Frau identifiziert und es tatsächlich geschafft hat, dass ihn eine Organisation im professionellen MMA Bereich gegen Frauen kämpfen ließ. Kurz gesagt, ein biologischer Mann, der gegen Frauen kämpfte. Fallon Fox gewann 5 von 6 Kämpfen und fügte mindestens einer seiner Gegnerinnen eine Schädelfraktur zu, was eine Verletzung ist, die es meines Wissens nach, im weiblichen MMA vorher nicht gab.
Ausnahmen und besondere Umstände
Es gibt jedoch auch Szenarien, in denen eine trainierte Frau gegen einen untrainierten Mann gewinnen könnte. Also z.B. wenn sie Kickboxen, Muay Thai etc. kann und er nicht? Er hat ja immerhin „die Eier“/mehr Muskeln. Da kommt es natürlich irgendwo darauf an, wie der Mann so ist. Gegen eine trainierte, erfahrene Kampfsportlerin hat ein durchschnittlicher Mann in einem fairen Kampf keine Chance. Die Sache ist aber die, Kämpfe sind selten fair.
Wenn er 2,30m und 150kg schwer ist, wird auch eine 150m, 40kg Profi Kickboxerin keine Chance haben. Aber sie wird sich immerhin deutlich besser zur Wehr setzen können, als eine untrainierte Frau mit gleichen Proportionen. Und beim Kickboxen lernt man nicht nur selbst Boxen und Treten sondern auch Schläge einzustecken. Schmerzen verursachen kann auch eine sehr kleine gut trainierte Frau gegen einen sehr großen Mann.
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Kontroverse Kämpfe und mediale Aufmerksamkeit
In der Vergangenheit gab es immer wieder MMA-Kämpfe zwischen Männern und Frauen, die für Aufsehen gesorgt haben. Ein Kuss-Eklat sorgte in der Kampfsport-Szene für Aufsehen! Beim obligatorischen Face-off vor dem MMA-Fight zwischen den Ji-Jitsu-Stars Gabi Garcia (38) aus Brasilien und Craig Jones (33/Australien) drückte Jones seiner Gegnerin gegen ihren Willen einen Kuss auf die Lippen.
Garcia reagierte zu Recht schockiert und wütend, beschimpfte Jones mit den Worten: „F*** dich, du hast eine Grenze überschritten!“ Der Übeltäter postete danach bei Instagram, dass der Kampf abgesagt wurde und schrieb: „Ich schätze Brasilianer verstehen keinen Spaß.“ Ob alles nur zur Show gehörte, weiß man natürlich nicht. Der Fight soll inzwischen wieder grünes Licht bekommen haben. Der außergewöhnliche Kampf Mann gegen Frau soll im Rahmen des „Craig Jones Invitational Tournament (CJI)“ stattfinden.
Der australische Ringer und Schwarzgurtträger des „Brazilian Jiu-Jitsu“ hatte das Wohltätigkeits-Event ins Leben gerufen, um Kampfsportlern eine bessere Bezahlung zu ermöglichen. In einem Podcast mit Mixed-Martial-Arts-Kommentator Joe Rogan (57) hatte Jones erklärt, dass er eine Million Dollar in bar in einer Tasche dabeihabe, um diese den Sportlern zu überreichen. Craig Jones, der in Austin/Texas Jiu-Jitsu trainiert, und Garcia kennen sich gut. Beide haben in der Vergangenheit häufiger zusammen trainiert. Interessant: Die Brasilianerin hat keinen der gemeinsamen Übungs-Fights verloren.
Den „Kampf der Geschlechter“ hält Garcia für eine gute Sache. Im Vorfeld des Duells sagte sie: „Er (Craig Jones) revolutioniert alles mit dieser Idee. Und für mich ist es gutes Marketing. Es ist viel mehr als nur gegen einen Mann zu kämpfen. Wissen Sie, die amerikanischen Zuschauer haben mich nie wirklich gemocht. Ich habe immer mit Hass zu tun gehabt.
Bei MMA-Kämpfen kann es brutal zugehen. Das muss auch Aleksandra Stepakova gewusst haben, als sie sich auf einen solchen Kampf eingelassen hat - gegen einen 240-Kilo-Mann. Die russischen MMA-Veranstaltungen wissen zu überraschen. Die Veranstalter von Epic Fighting Championship organisierten nun einen unfairen Kampf der Extraklasse. Und hielt Chistyakov stand, auch wenn er die 29-Jährige zum wiederholten Male gegen den Käfig presste. Stepakova tritt und schlug so fest, wie sie konnte, und landete einige gute Treffer. Doch sobald sie sich befreite, wurde sie im nächsten Moment wieder mit voller Wucht gegen den Käfig gedrückt.
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In der zweiten Runde bekam Stepakova unerwartet Unterstützung. Ein Zuschauer rannte in den Käfig und schlug Chistyakov in den Rücken. Doch auch er konnte gegen den 240-Kilo-Mann nichts ausrichten. Nach der ersten Verwirrung ging der Kampf umgehend weiter - und Stepakova musste weiter einstecken. Irgendwie schaffte es die taffe Russin sich Runde für Runde auf den Beinen zu halten. Nichtsdestotrotz: Die Punktrichter krönten wenig überraschend Chistyakov zum Sieger. In Russland sorgen ungleiche MMA-Kämpfe wie dieser immer wieder für Aufsehen. Erst vor Kurzem mussten sich ein 75-Jähriger und sein Enkelsohn gegen die 28-jährige Yulia Mishko geschlagen geben.
Der Kampf zwischen Craig Jones und Gabi Garcia
Las Vegas (USA) - Am Wochenende wagte sich der australische MMA-Kämpfer Craig Jones (33) mit seinem Sport auf neues Terrain vor, denn erstmals trat er auf großer Bühne als Mann gegen eine Frau an. Schon im Vorfeld sorgte der kontroverse Kampf dabei für Diskussionen. Seit Jahren liebäugelte Ringerin und Brazilian-Jiu-Jitsu-Schwarzgurt Gabi Garcia (38) mit einem Kräftemessen gegen einen männlichen Kontrahenten, ehe Jones schließlich einwilligte und ihr diesen Wunsch bei seinem "Invitational Tournament" in Las Vegas nun erfüllte. Doch zuvor mussten sich die beiden BJJ-Experten am vergangenen Freitag natürlich noch im obligatorischen Face-off giftig und wild entschlossen in die Augen starren.
Den Moment nutzte der Australier, schnappte sich den Kopf der mit 1,88 Meter deutlich größeren Gegnerin und drückte ihr gegen ihren Willen einen Kuss auf die Lippen. "F*** Dich, damit hast Du eine Grenze überschritten", platzte es in dem Clip vom Vorfall aus der Brasilianerin heraus. Wenig später meldete sich Jones in den sozialen Netzwerken zu Wort und erklärte, dass der Kampf abgesagt worden sei. Ob der Streit und die Aufregung tatsächlich echt oder doch nur Show waren, lässt sich allerdings nur vermuten. Immerhin trainieren die beiden vermeintlichen Zankhähne schon lange zusammen und pflegen eigentlich ein freundschaftliches Verhältnis. Auf der Matte ging es dann wenigstens auch fair zu, die sechsfache IBJJF-Weltmeisterin konnte allerdings nicht für die große Überraschung sorgen.
Alina Dalaslan: Eine aufstrebende MMA-Kämpferin
Noch nie war eine UFC-Kämpferin so jung! Alina Dalaslan (r.) kämpft gegen Frauen, aber mit Männern: "Ich brauche ehrliches Sparring." Am 14. Juni steigt Alina Dalaslan zu ihrem zweiten Profikampf in den Käfig - vor 27.000 Zuschauer:innen in Prag. Sie gilt als eine der spannendsten MMA-Kämpferinnen Deutschlands. Und als jemand, der nicht gekommen ist, um sich langsam heranzutasten. "Ladies and Gentlemen", sagt ein Mann mit tiefer Stimme, adrett gekleidet in einem Anzug. Er steht in einem Käfig, umgeben von Maschendraht. 12.000 Zuschauer:innen hören ihm zu und warten nur darauf, dass er ihren Namen sagt. Den von Alina Dalaslan. Die Frau mit dem Kampfnamen "Iron Fist".
Alina Dalaslan ist MMA-Kämpferin. Im März gab sie ihr Profidebüt. Und zeigte, was sie in den vergangenen zwei Jahren gelernt hat: schlagen, treten, ringen und den Körper ihrer Gegnerin werfen. Möglichst hart, möglichst präzise. Was Dalaslan tut, steht unter der Prämisse FSK 18. Wenn man sie kämpfen sehen möchte, muss man volljährig sein. Kein Wunder, es erinnert an Gladiatorenkämpfe aus dem alten Rom. Oder an blutige Prügelfilme aus Hollywood. Was aber oft in Vergessenheit gerät: MMA ist Hochleistungssport. "Und kein sinnloses Draufhauen", sagt Dalaslan im watson-Gespräch. "Wer MMA nur als Gewalt sieht, hat sich noch nie wirklich mit dem Sport beschäftigt."
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Wenn man Dalaslan mustert, ihre stählernen Schultern, ihr Sixpack, ihre ausgeprägten Venen, durch die mit jedem Schlag mehr und mehr Blut gepumpt wird, dann versteht man ihre Kritik. Und auch, was genau sie an der Sportart fasziniert. "Es fordert dich körperlich, aber vor allem mental." "Man muss im Chaos ruhig bleiben", erklärt sie. Jeder Kampf, jedes Training sei anders. Sie habe gelernt, mit Druck umzugehen, aber auch, sich auf sich selbst zu verlassen. Der Sport hat ihr in den vergangenen zwei Jahren "extrem viel" über sich selbst gezeigt. Und zwar wie viel "Disziplin, Fokus und Durchhaltevermögen" in ihr steckt.
Sie trainiert mit Männern, schwerer, stärker, aber nicht vorsichtiger. "Ich brauche ehrliches Sparring", sagt sie. Dass sie auf dem Trainingsplan nicht in rosa Sonderfarbe steht, ist für sie selbstverständlich. Dass sie so stark sei wie ein Mann, nimmt sie als Kompliment. Ihre Diäten hält sie durch. Drei Tage ohne Kohlenhydrate? "Gehört halt dazu." Alina Dalaslan antwortet, als dürfe sie keine Schwäche zeigen. Als wolle sie sich bloß nicht angreifbar machen. Ob sie jemals Mitleid für eine Gegnerin empfunden habe? "Nicht wirklich. Im Fight bin ich da, um zu liefern." Emotionen hätten dort nichts zu suchen.
Auch wenn sie im Käfig niemanden verschont, abseits davon ist sie Alina - Schwester, Buchhalterin und eine Frau, die gerne Kleider trägt - nicht die mit der "Iron Fist". Zu Hause befreit sie ihre schwarzen Haare aus den "Boxer Braids", die Handschuhe legt sie beiseite. Ihre Härte hingegen nicht. Das liegt auch daran, dass sie "ziemlich streng erzogen" wurde, ohne je auf "Liebe und Rückhalt" verzichten zu müssen. "Langfristig will ich mich mit den Besten der Welt messen."
Dalaslan ist im idyllischen Illertissen in Bayern groß geworden. Sie ist die Älteste von vier Geschwistern. Einen ihrer Brüder hat sie mal zum Kickboxen begleitet. Eigentlich nur, weil ihre Mutter nicht wollte, dass er allein im Training ist. Dann erkannte der damalige Trainer ihr Talent und überzeugte sie weiterzumachen. Quasi der Anfang von ihrer Karriere im Kampfsport. Doch den Grundstein für ihre physischen Fähigkeiten legte sie weit vorher. Dalaslan war Kunstturnerin. "Ich hab's viele Jahre gemacht und bin im Nachhinein mega froh darüber."
"Körpergefühl, Koordination, Disziplin" - das alles seien Dinge, die sie in Kindheitstagen gelernt habe. Mit dem Turnen musste sie irgendwann aber aufhören. "Wegen gesundheitlicher Probleme", sagt sie. Was das bedeutet? Darüber wolle Dalaslan lieber schweigen. Alina Dalaslan kämpft im Prager Fußballstadion. Die Karriere von ihr ist noch jung. September 2023: erster Amateurkampf. Dezember 2024: Weltmeisterin der Amateure (IMMAF). März 2025: Profidebüt. Das alles sieht aus wie ein Raketenstart, aber Dalaslan sagt: "Das wirkt von außen vielleicht so, aber da steckt viel Arbeit drin." Sie habe nie mit dem Ziel angefangen, Weltmeisterin oder Profi zu werden. "Ich hatte einfach Bock auf den Sport, hab Vollgas gegeben und will immer das Maximum rausholen."
Nun ist sie auf dem Weg, die MMA-Welt zu erobern. Allmählich wird man auf Dalaslan aufmerksam. Auf Instagram, wo sie mit dem Weltmeistergürtel posiert. Oder auf Youtube, wo der Südwestdeutsche Rundfunk (SWR) sie für eine Doku begleitet hat. Zusammen im Käfig: Regina Halmich (l.) und Alina Dalaslan. Das Rampenlicht schmeichelt ihr. "Ich genieße es total", sagt Dalaslan, die kürzlich Regina Halmich kennenlernen durfte. "Eine unglaubliche Ehre und Bereicherung für mich." Halmich, Pionierin des Frauenboxens, war Vorbild einer ganzen Generation. Dalaslan ist noch keine Ikone. Aber sie hat das Zeug dazu.
Am 14. Juni folgt ihr bisher größter Kampf - live übertragen auf RTL+. Vor 27.000 Zuschauer:innen in der Prager Eden Arena. Dort, wo normalerweise der Fußballverein Slavia Prag spielt, trifft sie auf Roza Gumienna. Neun Profikämpfe, erfahren und unbequem. Gegen die Polin will Dalaslan natürlich gewinnen. Das sei aber nur ein kurzfristiges Ziel. "Langfristig will ich mich mit den Besten der Welt messen." Die besten Frauen kämpfen in den riesigen Hallen der Ultimate Fighting Championship (UFC). Sie heißen Kayla Harrison, Julianna Peña und Raquel Pennington. Und stammen aus den USA. Mandy Böhm, genannt "Monster", war bisher die einzige deutsche Kämpferin der UFC.
Brutale MMA-Fights und ethische Bedenken
Männer verdreschen Frauen bei Käfigkampf - Fans sind fassungslos Geschmackloser geht es nicht! Bei einem MMA-Event in Polen traten männliche Kämpfer gegen Kontrahentinnen im Oktagon an. Es folgten verstörende Szenen: Die Männer droschen wild auf die unterlegenen Frauen ein. Czestochowa. Es sind Bilder, die fassungslos machen. Bei der dritten Auflage des Mixed-Martial-Art-Events (MMA) MMA-VIP stiegen am Freitag (29. Oktober 2021) mehrere Promis und Influencer in das berüchtigte Oktagon, um gegeneinander anzutreten.
Wer nun aber denkt, dass die Veranstalter der Kampfnacht bei der Duell-Auswahl die Gewichtsklasse der jeweiligen Kontrahenten berücksichtigten, der irrt teilweise gewaltig. Denn erstmals sollten sich auch Frauen mit Männern messen. Es folgten verstörende Szenen: In den insgesamt zwei ungleichen Kämpfen droschen die Männer wild auf die Kämpferinnen ein, die haushoch unterlegen waren. Im Netz sorgte das geschmacklose Event für Kopfschütteln. MMA: Unfaires Duell sorgt für Shitstorm Besonders deutlich war der Unterschied im Kampf zwischen Michal Przybyłowicz (genannt Polski Ken) und Wiktoria Domzalska. Sie hielt gerade einmal 40 Sekunden durch, ehe der Kampf abgebrochen wurde. „Was zum Teufel“, kommentierte ein User geschockt: „Was geschieht hier?“ Ein anderer User brachte seine Ablehnung kurz und bündig auf den Punkt: „Ekelhaft.“
Selbst bei Duellen von Männern und Frauen untereinander sind die oft blutigen Kämpfe mit Kopftreffern und Schlägen gegen am Boden liegende Gegner nicht unumstritten. Die Fights zwischen den Geschlechtern in Polen waren da sogar noch eine ganze Stufe befremdlicher.
Auch der zweite Kampf des Abends zwischen Mann und Frau bestätigte den negativen Eindruck. Zwar wusste sich Armdrückerin Ula Siekacz tapfer gegen Piotrek Muaboy zu wehren, allerdings konnte sie zur Mitte der zweiten Runde mehrere Schläge ins Gesicht nicht mehr verhindern. Erneut brach der Ringrichter den Kampf ab.
Lucia Rjiker war die damals beste Muay-Thai-Boxerin der Welt. Als sie gegen einen trainierten Durchschnittsmann antrat wurde sie k.o. Eine gleichgroße, gleichschwere Frau hat nur ca. Sehr schwierige Frage, da das ganze sehr abstrakt ist und absolute Extreme sind.
Fazit
Die Frage, ob Männer und Frauen im MMA gegeneinander antreten sollten, bleibt ein kontroverses Thema. Während es Ausnahmen und besondere Umstände geben kann, in denen eine Frau gegen einen Mann gewinnen könnte, sind die körperlichen Unterschiede und die potenziellen Risiken nicht zu unterschätzen. Die ethischen Bedenken, die mit solchen Kämpfen einhergehen, sollten ebenfalls berücksichtigt werden.
