Elon Musk Kampfsport Training: Vorbereitung auf den möglichen Kampf gegen Zuckerberg

Die Schlacht der Tech-Giganten scheint näher zu rücken! Hintergrund der kuriosen Kampf-Ankündigung ist die Rivalität der beiden Technologie-Milliardäre.

Die Herausforderung und die ersten Reaktionen

Elon Musk lässt sich von den Jiu-Jitsu-Künsten Mark Zuckerbergs nicht abschrecken. Threads heißt der Herausforderer. Und mittlerweile sieht es ganz danach aus, als könnten die Alpha-Männchen ihre seit langem gepflegte Rivalität auch in einem sogenannten Käfigkampf austragen.

Musks potenzieller Kampf mit Zuckerberg kam durch eine geradezu bizarre Abfolge von Ereignissen zustande. Alles begann damit, dass Musk am 20. Juni Zuckerberg herausforderte. Am 21. Juni reagierte Zuckerberg auf Musks Herausforderung und schrieb drei Worte in eine Instagram-Story: „Send Me Location“.

Musks Trainingsbemühungen

Während Zuckerberg Kampfsport-Erfahrung hat, er beherrscht Jiu-Jitsu, beschränken sich die Künste von Musk eher auf Straßenkampf-Niveau. Musk braucht also Training und bekam sofort nach der Kampfankündigung Hilfsangebote.

Wie das von UFC-Legende Georges St-Pierre (42). Der Kanadier postete bei Instagram ein Foto, dass offenbar nach einer Trainingseinheit entstanden ist. Es zeigt St-Pierre mit Musk, Jiu-Jitsu-Coach John Danaher (56) und dem berühmten Informatiker und Podcaster Lex Fridman (39).

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„Tolle Trainingseinheit mit drei Männern, die ich wirklich bewundere“, schrieb St-Pierre. „Der kombinierte IQ auf diesem Foto beträgt 1000. Ich bin nicht eingeschlossen.“

Musk reagierte kurz darauf auf die Veröffentlichung des Fotos. Musk antwortete: „Okay, lass es uns tun.“

Der kanadische Ringer und UFC-Kämpfer Georges St-Pierre teilte am 3. Juli in einem Tweet mit, dass er eine „großartige Trainingseinheit“ mit Musk, dem Podcaster Lex Fridman und dem Kampfsportler John Danaher gehabt habe.

Neben dem Training mit St-Pierre und Danaher habe Musk auch eine separate „spontane Trainingseinheit“ mit Fridman absolviert, wie der Podcaster zuvor schrieb. Er postete Fotos von Musk, wie er auf einer Matte so genannte Takedowns übt.

„Wirklich lustig! Neben dem Training mit St-Pierre und Danaher habe Musk auch eine separate „improvisierte Trainingseinheit“ mit Fridman absolviert, wie der Podcaster in einem Tweet vom 27. Juni schrieb.

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Musk hat seitdem mehrere Witze über seine eigenen Chancen im Ring gemacht. Der 52-jährige Musk schrieb zunächst, dass er einen „großartigen Move“ beherrsche, den er „Das Walross“ nenne, „bei dem ich mich einfach auf meinen Gegner lege und nichts tue“.

Professionelle Unterstützung

  • Georges St-Pierre (UFC-Legende)
  • John Danaher (Jiu-Jitsu-Coach)
  • Lex Fridman (Informatiker und Podcaster)

Zuckerbergs Vorbereitung

Der 39-jährige Zuckerberg setzt derweil auf Jiu Jitsu. Er hatte den Kampfsport während der Corona-Pandemie entdeckt und trainiert bereits seit längerer Zeit Mixed Martial Arts. Anfang Mai war er erstmals bei einem Jiu-Jitsu-Wettkampf angetreten und hat gleich zwei Medaillen mitgenommen.

Zuckerberg gab am Sonntag bekannt, dass er jetzt den blauen Gürtel im Jiu-Jitsu hat und postete einige Fotos zur Feier des Tages auf Instagram. „Du bist ein großartiger Trainer und ich habe durch das Training mit dir so viel über das Kämpfen und das Leben gelernt“, sagte Zuckerberg.

Er erzählte dem Podcaster Lex Fridman, dass er beim Erlernen von Kampfsportarten „viel verprügelt“ wurde. Im September teilte Zuckerberg ein Video von sich, in dem er Schläge mit dem Kämpfer Khai Wu austauscht. Im Mai postete Zuckerberg Bilder von sich selbst, wie er an seinem ersten Jiu-Jitsu-Turnier teilnimmt.

UFC und das Interesse der Öffentlichkeit

UFC-Boss Dana White (53) heizte die Gerüchte in einem Video-Interview bei „TMZ Sports“ dann weiter an und sagte: „Ich habe gestern Abend mit Mark und Elon gesprochen, beide meinen es absolut ernst.“ Mittlerweile verkaufen White und die UFC sogar schon „Musk vs. Zuckerberg“-Merchandise in ihrem Online-Shop.

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Bei diesem Vollkontaktsport in einem käfigartigen Oktagon treffen Gegner aufeinander, die auf unterschiedliche Kampftechniken setzen. Dass Musk und Zuckerberg tatsächlich gnadenlos aufeinander einprügeln, dürfte völlig ausgeschlossen sein. Doch dass die beiden sich in einem Schaukampf duellieren, ist durchaus wahrscheinlich.

Wie die „New York Times“ berichtet, setzte er sich zunächst mit Dana White in Verbindung, dem Chef der Ultimate Fighting Championship, die solche Veranstaltungen organisiert. Zuckerberg fragte White demnach, ob Musk es mit einem Kampf ernst meine. Der rief demnach dann bei Musk an, bekam eine Bestätigung („Ich meine es verdammt ernst“) und gab das an Zuckerberg weiter. Daraufhin postete Zuckerberg auf Instagram einen Screenshot von Musks Tweet mit den Worten: „Nenne mir den Ort“ - eine Anspielung auf einen legendären Käfig-Kämpfer. Seitdem, so White, habe er mehrfach mit den Tech-Milliardären und deren Assistenten gesprochen, um den Showdown zu organisieren. „Sie wollen es beide machen“, zitiert ihn die „NYT“.

Angedacht sei ein Schaukampf, durch den Geld für wohltätige Zwecke gesammelt werden solle. Freunde und Berater Zuckerbergs unterstützen laut Zeitung die Idee. Eine Person, die Musk nahesteht, sagte der „NYT“, dieser hasse zwar Sport und habe nicht unbedingt die Disziplin, regelmäßig zu trainieren. Aber bei Musk „kann niemand etwas ausschließen“.

Sollte das Duell stattfinden, dann wohl in Las Vegas. Musk hatte allerdings auch das Kolosseum in Rom ins Spiel gebracht. Doch das italienische Kulturministerium reagierte zurückhaltend. „Wenn Zuckerberg und Musk im Kolosseum auftreten wollten, müsste sie sich einer gewaltfreien Herausforderung stellen. Vielleicht einer Art Certamen, ein Duell mit lateinischen Versen.“ Außerdem müssten sie einen „angemessenen wirtschaftlichen Beitrag“ zum Schutz des historischen Erbes Italiens leisten.

Hindernisse und Unsicherheiten

Bleibt noch ein gewaltiges Hindernis: Die Mutter von Musk lehnt einen Kampf ab. „Fördern Sie dieses Match nicht!“, zitierte sie einen Tweet von Podcaster Fridman und ergänzte zwei wütende Emojis. „Aber ich werde weiterhin betonen, dass der Kampf abgesagt ist. Nur für alle Fälle.“ Die Reaktion ihres Sohnes: „MUUUUUUTTTER!“

Ein möglicher Käfigkampf der Tech-Milliardäre Mark Zuckerberg und Elon Musk rückt in weite Ferne: Der Meta-Chef Zuckerberg hat sich das Kreuzband gerissen und wird monatelang für Kämpfe dieser Art ausfallen. „Ich habe mir beim Sparring das Kreuzband gerissen und wurde gerade operiert, um es zu ersetzen“, teilte der 39-Jährige am Freitagabend (Ortszeit) bei Instagram mit. Dazu sendete er ein Bild, auf dem er mit geschientem Knie im Krankenbett zu sehen ist.

Er habe für einen Mixed-Martial-Arts-Kampf Anfang 2024 trainieren wollen, erklärte Zuckerberg. „Aber das verzögert sich jetzt etwas. Ich freue mich aber immer noch darauf, den Kampf nach meiner Genesung zu bestreiten.“

Nach einigen Wochen Funkstille schrieb der 52-jährige Musk dann im August, sich einige Monate von einer Schulteroperation erholen zu müssen. Zuckerberg zeigte sich daraufhin skeptisch, dass es noch zu einem Kampf kommt. Wenn Musk sich jemals ernsthaft auf ein offizielles Event einlassen wolle, „weiß er, wie er mich erreicht“, sagte der Meta-Chef. Bis dahin werde er sich mit Leuten messen, „die den Sport ernst nehmen“.

Nun wird Zuckerberg selbst für einige Monate pausieren müssen.

YouGov-Umfrage

Doch einer Yougov-Umfrage unter US-Amerikanern zufolge liegt Musk vorne. Demnach trauen ihm 28 Prozent der Befragten den Sieg zu. Nur 16 Prozent setzen auf Zuckerberg. 17 Prozent sehen die Siegeschancen gleich hoch verteilt, während 39 Prozent sich nicht festlegen wollen.

Kandidat Prozent der Befragten, die den Sieg zutrauen
Elon Musk 28%
Mark Zuckerberg 16%
Gleiche Siegeschancen 17%
Unentschlossen 39%

Das Kampfsporttraining von Musk dürfte sich als nützlich erweisen, da Zuckerberg bereits Medaillen für Jiu-Jitsu-Wettkämpfe gewonnen hat.