Karate Kid II, die Fortsetzung des beliebten Klassikers von 1984, führt die Geschichte von Daniel LaRusso (Ralph Macchio) und seinem Mentor Mr. Miyagi (Pat Morita) in eine neue Richtung. Nachdem Daniel das Turnier gegen Cobra Kai gewonnen hat, begleitet er Mr. Miyagi nach Okinawa.
Handlung und Hintergrund
Nach über 40 Jahren kehrt Meister Miyagi nach Japan zurück. An seiner Seite: Sein Schüler und Freund Daniel. Der Grund für die Reise nach Okinawa: Miyagis alter Vater liegt im Sterben und möchte seinen Sohn noch einmal sehen.
Außer von seinem Vater wird Miyagi von zwei anderen Menschen erwartet: von Yukie, der Jugendliebe, die ihm über all die Jahre hinweg die Treue gehalten hat und von Sato, dem ehemals besten Freund und jetzigen Erzfeind, der noch eine alte Rechnung mit Miyagi offen hat und ihn zum Zweikampf fordert. Auch für Daniel wird es kein friedlicher Urlaub.
In Okinawa treffen sie auf Miyagis ehemaligen besten Freund Sato, der nach 45 Jahren immer noch Hass auf Miyagi verspürt: beide warben um das Mädchen Yuki, das dem reicheren Sato versprochen wurde, ihn aber nach Miyagis Abreise nicht heiraten wollte. Sato fordert Miyagi zum Kampf auf Leben und Tod, während es Daniel mit Satos nicht minder boshaftem Neffen Chozen zu tun bekommt.
Daniel findet heraus, dass der Sato-Clan die Bauern mit falschen Gewichten betrügt und muss gegen eine ganze Gang von durchtrainierten Karate-Kämpfern antreten.
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Die Reise nach Okinawa
Okinawa ist für viele das Mutterland des Karate. Mr. Miyagi (Pat Morita) und sein Schüler Daniel (Ralph Macchio) reisen dorthin, damit der Meister seinen Vater noch ein letztes Mal vor dessen Tod sehen kann. Am Ziel wartet der rachsüchtige Sato (Danny Kamekona) darauf, eine alte Rechnung mit Miyagi zu begleichen, bei der es um eine Frau geht.
Miyagi reist in Daniels Begleitung nach 45 Jahren erstmals wieder in seine Heimat Okinawa, wo er Yukie (Nobu McCarthy) wieder begegnet, deretwegen er nach Amerika ausgewandert war. Dass Daniel sich in ihre junge Nichte Kumiko (Tamlyn Tomita) verliebt, ruft zwei Feinde auf den Plan, die das Glück der beiden Paare zerstören wollen: Sato (Danny Kamekona), der Mann, den Yukie einst heiraten sollte, und Chozen (Yuji Okumoto), sein boshafter Neffe, der von Anfang an Daniel gegenüber Abneigung zeigt.
Um ihre Familienehre zu retten, fordern sie sowohl Miyagi als auch Daniel zu einem Duell heraus: Karate in brutalster Form, bei der nur der Sieger überleben wird.
Die Besetzung von Karate Kid II
- Ralph Macchio als Daniel LaRusso
- Pat Morita als Mr. Miyagi
- Danny Kamekona als Sato
- Nobu McCarthy als Yukie
- Yuji Okumoto als Chozen
- Tamlyn Tomita als Kumiko
Kritikerrezensionen
Ich denke, The Karate Kid Part II ist kein schlimmes Sequel des ersten Teils. Keine Fortsetzung nur des Geldes wegen und auch nicht haarsträubend wie andere Nachfolger. Der Fokus im ersten Teil lag auf dem Underdog Daniel, wie er Lernt, Karate als Kampf und Philosophie anzunehmen, wie er sich verliebt und letztlich auch verteidigt.
Ralph Macchio spielt Daniel und man sieht, wie er für den Karate Sport brennt, wie er leidenschaftlich versucht, sich zu steigern. Der zweite Karate Kid erzählt die Geschichte von Mr. Miyagi, Pat Moritas ikonischen Charakter.
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Seine Mutter liegt im Sterben, deshalb muss er zurück in sein Dorf in dieses seltsame Land, das nicht Japan heisst, aber genauso wirkt. Daniel kommt mit ihm. In "Japan" werden sie von einer Gruppe, aggressiver Typen empfangen (vergleichbar denen aus dem ersten Teil). Miyagi hat noch eine alte Rechnung offen mit seinem ehemals besten Freund (der nun der reichste Mann vor Ort ist). Die Schläger sind sein Sohn und dessen Gang. Während Miyagi den Konflikt aus der Vergangenheit löst, darf sich Daniel mit den Schlägern auseinandersetzen und wieder verlieben (diesmal in eine charmante "Japanerin").
Vieles wurde nicht forterzählt, sondern noch einmal erzählt. Das aber so aufrichtig wie im ersten Teil. Stellen wir uns nun einmal vor, wir wären amerikanische Kids aus den 80ern: Wäre nicht The Karate Kid unsere erste Erfahrung mit der Kultur des fernen Ostens? Erinnern wir uns doch an die feindselige Stereotypen, die zu der Zeit im Kino kursierten! Wie freundlich naiv führt uns dagegen The Karate Kid in die fremde Welt ein?
Weitere Informationen
Der Film hat eine Länge von 113 Minuten und ist in verschiedenen Sprachen verfügbar, darunter Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch.
| Sprache | Audio | Untertitel |
|---|---|---|
| Deutsch | Ja | Ja |
| Englisch | Ja | Ja |
| Französisch | Ja | Ja |
| Spanisch | Ja | Ja |
| Italienisch | Ja | Ja |
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