Kyokushin Karate Weltmeister und Erfolge Deutscher Karateka

Dieser Artikel beleuchtet die Welt der Kyokushin Karate Weltmeister und die bemerkenswerten Erfolge deutscher Karateka in dieser Disziplin. Zudem werden historische Einblicke in die Entwicklung des Kyokushin Karate gegeben.

Deutsche Erfolge im Kyokushin Karate

Deutschland hat im Laufe der Jahre einige bemerkenswerte Kyokushin Karateka hervorgebracht. Hier eine Liste von Erfolgen deutscher Kämpfer:

  • 2015 Deutsche Meisterschaft WKU in Neuwied: 1. Platz Jörg Ehrhardt (+45 Jahre bis 80kg)
  • 2015 IDM Simmern: 2. Platz Jörg Ehrhardt (+45 Jahre bis 80 kg)
  • 2015 Northern Cup Hannover: 2. Platz Jörg Ehrhardt (+45 Jahre bis 80 kg)
  • 2015 Kwon-Cup: 1. Platz Jörg Ehrhardt LK (+45 Jahre bis 80 kg)
  • 2015 Baden-Würtenbergische Meisterschaft: 2. Platz Jörg Ehrhardt LK (+45 Jahre bis 80 kg)
  • 2015 European Open der WKU: 1. Platz Jörg Ehrhardt LK (+45 Jahre bis 80 kg) und 3. Pl. + 80 kg
  • 2014 Dt. Meisterschaft der WKU im Kickboxen: 3. Platz Jörg Ehrhardt LK (+45 Jahre offene Klasse)
  • 2010 WKA-Doppel-Weltmeister im Thai-und Kickboxen in Schottland: Mike Jahr
  • 2007 3. Platz Europa-Meisterschaft im Knockdown-Karate in Den Haag: Christian Seiler
  • 2006 WKA-Weltmeister im Thaiboxen in Spanien: Mike Jahr
  • 2006 WKA-Vizeweltmeisterin im Kickboxen in Spanien: Jessica Lory
  • 2006 Dt.Meisterschaft Kickboxen: 1.Platz Jessica Lory
  • 2005 WKA-Doppel-Weltmeister im Thai-und Kickboxen in USA/Kanada: Mike Jahr
  • 2005 WKA-Vizeweltmeister im LK Kickboxen +40 Jahre in USA/Kanada: Jörg Ehrhardt
  • 2005 3. Platz im Kickboxen der WKA bei WM in Kanada: Annett Sonntag
  • 2005 WKA-Europameister im Kickboxen mit Low-Kicks in Bratislava: Mike Jahr
  • 2005 WKA-Europameister im LK Kickboxen +40 Jahre Open Class in Bratislava: Jörg Ehrhardt
  • 2005 Deutscher Meister Kyokushin Budokai: Christian Seiler
  • 2004 Dt. Meisterschaft Kickboxen: 1. Platz J.Ehrhardt, 2. Platz J.Lory, W. Uxa
  • 2004 Baden Würtenb. Meistersch.: 1. Platz M.Jahr, M.Albrecht
  • 2004 Bavaria Cup Kickboxen: 1. Platz M.Jahr, J.Lory
  • 2004 Golden Trophy Kickboxen: jeweils 1. Platz Mike Jahr, Jörg Ehrhardt, Annett Sonntag
  • 2004 Hessenmeister Kickboxen: Annett Sonntag
  • 2004 Nationen Cup Kickboxen: 1. Platz Mike Jahr, 2. Platz Annett Sonntag
  • 2004 Thüringer Meisterschaft Kickboxen: jeweils 1. Platz Mike Jahr u. Anna Plakhina, 2. Platz Sylvia Schmidt u. Peter Degelmann
  • 2004 World Cup Kickboxen: 2. Platz Jörg Ehrhardt, 3. Platz Peter Degelmann
  • 2004 Intern. Dt. Meisterschaft: 1. Platz Jörg Ehrhardt
  • 2004 Weltmeisterschaft Kickboxen: jeweils 3. Platz Mike Jahr u. A. Sonntag
  • 2004 Deutsche Meisterschaft Kyokushin Budokai: 1. Platz Christian Seiler, 3. Platz A. Sonntag
  • 2003 Dt. Meisterschaft Ashihara Karate: 1. Platz Mike Jahr
  • 2003 Italien Open Seido Cup: 1. Platz M.Jahr
  • 2003 Dt. Meisterschaft Kyokushin Budokai: 1. Platz Ronny Räßler
  • 2003 jeweils den 3. Platz im LK Kickboxen der WKA bei der WM in Irland für Robert Kerbs und Sylvia Schmidt
  • 2003 Dt. Meisterschaft Kyokushinkai DKO: 1. Platz Mike Jahr
  • 2003 Süddt. Meisterschaft Kickboxen: 1. Platz Robert Kerbs Sylvia Schmidt
  • 2003 Dt. Meisterschaft Kickboxen: 1. Pl. M. Jahr, 2. Plätze S.Schmidt, P. Degelmann, Alexander Strenge
  • 2003 Thüringer Meisterschaft Kickboxen: 1. Plätze R.Kerbs, M.Jahr, M.Albrecht, S.Schmidt, S.Iffland, 2.Pl.A.Strenge, 3.Pl. A.Sonntag
  • 2002 WKA-Weltmeister Junioren LK Kickboxen in Italien: Robert Kerbs
  • 2002 Nationen Cup Kickboxen: 1. Pl. R. Kerbs
  • 2002 Deutschland Cup Seidokaikan Karate: 1. Plätze R.Kerbs, M.Jahr, R.Räßler, 2. Plätze A. Strenge, M.Albrecht
  • 2001 Deutscher Meister im Kyokushinkai-Karate DKO bis 70 kg: Mike Jahr
  • 2001 3. Platz bei der WM der WKA im LK Junioren in Wien: Robert Kerbs
  • 2001 Europa Cup Kickboxen: 1. Platz M. Jahr, 2. Platz M. Schmieder
  • 2001 Dt. Meisterschaft Kickboxen: 1. Platz R. Kerbs
  • 2001 Deutschland Cup German Seido: 1. Platz M. Jahr, 2. Plätze R. Räßler, M.Voigt, R.Kerbs, Julia Diezel
  • 2001 Dreiländer Cup Kickboxen: 1. Platz M.Jahr, 3. Platz R. Kerbs
  • 2001 Deutschland Cup Kickboxen: 1. Platz R. Kerbs
  • 2001 Deutschland Cup German Budo: 1. Pl. R. Kerbs, 3. Pl. R.Kerbs
  • 2001 Dt. Meisterschaft Kickboxen: 1. Platz Mike Jahr, R. Kerbs
  • 2001 Thür. Meisterschaft Kyokushin IFK: 1. Pl. R. Räßler, Julia Dietzel, R. Kerbs
  • 2000 3. Platz Weltmeisterschaft im Kickboxen in Prag: R. Kerbs
  • 2000 Thür. Meisterschaft IFK Karate: 1. Platz M.Jahr, 2. Pl. M.Voigt, R.Kasch
  • 2000 Intern. Dt. Meisterschaft Kickboxen: 1. Pl. R.Kerbs, 2.Pl. M.Jahr, M.Langner
  • 2000 Dt. Meisterschaft Kickboxen: 1.Platz M.Jahr, R.Kerbs
  • 2000 Intern. Dt. Meisterschaft IFK Kyokushin Karate: 1. Platz R.Kerbs
  • 2000 Thür. Meisterschaft Kickboxen: 1. Plätze M.Jahr, M.Schmieder
  • 1999 DM Kyokushin Budokai: 1.Plätze M.Jahr, C.Seiler 3. Pl. A.Gerhard
  • 1999 DM WIASKA Kickboxen: 1.Platz M.Jahr, M.Schmieder, Sylvia Rucker
  • 1998 DM Kyokushin Budokai: 1.Pl. M.Riedel, M.Jahr, 2.Pl. Michael Voigt, 3.Pl. Susann Hammer
  • 1998 Swiss Seido Grand Prix: 1.Platz Mike Jahr
  • 1997 DM Kyokushin Budokai: 1.Plätze Manuela Riedel, Manja Hermsdorf, Marko Richter,2.Pl.M.Schmidt,3.Pl.M.Jahr
  • 1997 DM Open IFK Karate: 1.Platz M.Richter, 2.Plätze M.Riedel, Christian Seiler
  • 1996 Dt. Meisterschaft Kyokushin Budokai: 1. Plätze M.Jahr, F.Silbersack, M.Hermsdorf, M.Riedel, 2. Pl. D.Kowal,3. Platz T.Knabe
  • 1995 Intern.Logica Cup Heidenheim: 1. Platz M.Jahr
  • 1995 Dt. Meisterschaft Seidokaikan Karate: 1. Platz M.Jahr, D. Kowal
  • 1994 1. Toyota Cup Kyokushin Karate in Schmölln Bester Techniker Mike Jahr
  • 1993 Intern. Schweizer Kyokushin Meisterschaft: 3. Platz Doreen Kowal

Historische Einblicke in das Kyokushin Karate

Kyokushin Karate ist mehr als nur eine Kampfkunst; es ist eine Lebensphilosophie. Die Ursprünge und die Entwicklung dieser Disziplin sind eng mit dem Leben ihres Gründers, Masutatsu Oyama, verbunden.

Die frühen Jahre von Masutatsu Oyama

Masutatsu Oyama, geboren als Yong I Choi am 27. Juli 1923 in Kimje, Korea, zeigte schon früh Interesse an Kampfkünsten. Er begann mit dem Training des Chabee, einer koreanischen Kombination von Ju Jitsu und Kempo.

Nachdem Oyama nach Japan geschickt wurde, um die Militärakademie in der Yamanashi Präfektur zu besuchen, erlernte er schnell die japanische Sprache und nahm einen japanischen Namen an. In Yamanashi begann er mit dem Training des Shotokan Karate.

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Das Leben von Oyama

Das Kihokai vereinigte alle Kampfkünste. Die Schwerpunkte lagen bei Technik und Durchsetzungswillen.

1945 erhält Oyama von Gichin Funakoshi den 4. Diesmal trainierte er in einem Dojo im Koenji-Viertel von Tokyo.

Nach seiner Rückkehr in die Hauptstadt wurde Oyama mit Tenshichiro Ozawa - einem bekannten Politiker und Staatsmann - bekannt gemacht.

So reiste Mas Oyama zum Mt. Kiyosumi nahe der Chiba Präfektur, wo Jahrhunderte zuvor St. Nichiren die Lehrsätze erhielt, die die Grundlage für die neue militante Sekte der Buddhisten bildeten.

Oyamas Kampf gegen Bullen

Die japanischen Kuhhirten müssen sehr erstaunt gewesen sein, als dieser magere, wild schauende, langhaarige Typ in ihrem Stall auftauchte und darum bat, mit bloßen Händen gegen einen ihrer Bullen kämpfen zu dürfen.

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Oyama stand vor dem mit verbundenen Augen stehenden Bullen. Er nahm Maß und stieß die Faust - jedes Gramm, alle Kraft hineinlegend - zu.

Nachdem einige Versuche von vorn mißlangen, versuchte es Oyama von hinten, was dann endlich gelang.

Durch die spektakulären Auftritte mit Bullen wurde Oyama weltweit so bekannt, dass er sich - was Ansehen und Respekt betraf - an die Spitze der Karateszene katapultiert sah.

Oyamas erste Dojos

Die Welle der Popularität ausnutzend, eröffnete er ein kleines Dojo in Tateyama. Nachdem dort mit Karate kaum der Lebensunterhalt zu sichern war, kehrte er nach etwa einem Jahr nach Tokyo zurück.

1953 eröffnete Oyama sein erstes Dojo. In seinem Dojo wurde die härteste Form des Zweikampfes, das Jis-sen Kumite, geübt: Jede Form von Technik war erlaubt, ungeachtet des Kampfsystems, dem sie entstammte.

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Kyokushin Karate heute

Im November 2023 wird Tokio der Austragungsort für die Weltmeisterschaft im Kyokushin-Karate sein.

Inmitten der aufregenden Vorbereitungen für die WM in Tokio stehen zwei vielversprechende junge Talente aus dem Fusion Dojo bereit, ihr Können und ihre Hingabe auf der Weltbühne zu zeigen.

Kyrill Marchenko

Kyrill Marchenko, ein aufstrebender Kyokushin-Karatekämpfer im Alter von 14 Jahren, hat bereits eine beeindruckende Liste von Erfolgen in seiner jungen Karriere vorzuweisen.

Obwohl er in jungen Jahren bereits viele Erfolge feiern konnte, ist die diesjährige Weltmeisterschaft in Tokio ein ganz besonderes Ereignis für Kyrill. Es markiert seine erste Teilnahme an einer WM, und er ist bereit, sich mit den besten Kyokushin Karatekämpfern aus der ganzen Welt zu messen.

Livia Bieniek

Livia Bieniek ist ein weiteres Juwel aus dem Fusion Dojo und hat bereits eine beeindruckende Karriere im Kyokushin-Karate hinter sich.

Im Alter von 13 Jahren wird Livia in der Kategorie Mädchen 12-13 Jahre bei ihrer ersten WM antreten. Obwohl es ihre Premiere auf der Weltbühne ist, ist sie alles andere als unerfahren.

Livia hat an zahlreichen nationalen und internationalen Turnieren teilgenommen, wobei sie sich regelmäßig auf das Podium gekämpft hat.

Livia trainiert schon seit über 5 Jahren im Fusion Dojo, wo sie Ausdauer, Selbstbeherrschung und mentaler Stärke gelernt hat.

Die Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft sind in vollem Gange, und die Fusion-Dojo-Gemeinschaft steht fest hinter Kyrill Marchenko und Livia Bieniek.

Das Fusion Dojo ist eine Heimat für aufstrebende Kyokushin-Karate-Talente, und die Teilnahme von Kyrill und Livia an der WM in Tokio ist eine Quelle des Stolzes für die gesamte Gemeinschaft.

Die Weltmeisterschaft im Kyokushin-Karate in Tokio im November 2023 verspricht eine aufregende und anspruchsvolle Reise für Kyrill Marchenko und Livia Bieniek zu werden.

Wir werden gespannt verfolgen, wie sich diese beiden jungen Talente schlagen werden, wenn sie gegen die besten Karatekämpfer der Welt antreten.

Sie sind nicht nur Botschafter des Fusion Dojo, sondern auch der stolzen Hoffnungsträger einer ganzen Generation von Kyokushin-Karate-Enthusiasten.

Shihan Horst Santo

Shihan Santo begann im Oktober 1974 mit dem Kyokushin Karate im berüchtigten Karate Club Oyama unter der Leitung von Shihan Ingo Freier in Berlin.

Ingo Freier ist international anerkannt als der erste deutsche Kyokushin Karateka Deutschlands.

1980 legte Shihan Horst Santo seinen 1.DAN unter Ingo Freier ab.

Nationale und internationale Teilnahmen an Turnieren sowie Auftritte im TV waren fortan Bestandteil seiner Kyokushin Karate Laufbahn.

1978 trat Shihan Santo bei der Europameisterschaft im Kyokushin in London an.

1979 kämpfte er auf dem 2nd World Open Karate Tournament Championship vom 23-25 November in Tokyo.

1982 lernten sich Shihan Santo und Andy Hug auf einer Kyokushin Meisterschaft kennen.

Von da an wurden sie Freunde. Von 1992-1997 trainierte ,förderte und unterstütze Shihan Santo Andy Hug.

1993 wurde Shihan Santo als enger Freund zur Hochzeit Geladen.

1997 ging Andy Hug nach Japan was die Freundschaft aber nicht beeinflusste.

Heute noch zieren Fotos und Plakate mit persönlichen Widmungen Shihan Santos Dojo in Berlin.

1996 wurde Shihan Santo auf den damals 25jährigen Francisco Filho aufmerksam und lud ihn zu sich nach Berlin ein.6 Monate lang trainierte und förderte Shihan Santo ihn in Berlin .Im Anschluss des Aufenthalts in Berlin ging er nach Japan zu Matsui.

Shihan Horst Santo und Shokei Matsui kannten sich bereits im Vorfeld. Zu den von Shihan Horst Santo trainierten Talente gehörte zeitweise auch Muzaffer Bacak der 1999 die Vizeweltmeisterschaft auf dem 7 th World Open Karate Tournament in Tokio holte.

2013 gründete Shihan Horst Santo sein erstes Dojo für professionelles Karate unter dem Namen “ Daboia Russellii Kampfsport e.V. - Professional Karate bei Meister Santo“.

Das Dojo ist speziell auf den Wettkampf ausgerichtet. Bis heute unterrichtet Shihan Horst Santo Talente im Kyokushin Karate.Das Dojo “ist für hartes Training “ in Berlin bekannt.

Shihan Horst Santo ist einer von wenigen noch verbliebenen Urgesteinen der Deutschen Kyokushin Geschichte welche noch aktiv ihr Wissen und können aus über 46 Jahren Kyokushin Karate vermitteln und ausbilden.

Shihan Horst Santo zählt zweifellos zu den ganz Großen in Deutschland.

Deutsche Meisterschaft in Ludwigsburg 2023

Am 25. Februar 2023 fand in Ludwigsburg die Deutsche Meisterschaft in der Leistungsklasse statt. Hier sind die Ergebnisse:

Kategorie 1. Platz 2. Platz
Kata-Team Damen Landesverband Hessen (Tasha Pothmann, Rebecca Ohnesorge, Christina Dannenberg) KG Mainz / Kaiserslautern / Frankenthal (Franziska Duft, Lea Gomolka, Ally Mack)
Kata-Team Herren Landesverband Hessen (Jan Clemens, Lion-Cem Edin, Noel Seitz) Landesverband Berlin (Jerome Obersteller, Boris Mahn, Marc-René Wiediger)
Kumite Damen +68 kg Johanna Kneer (KJC Ravensburg) Selina Stamer (SEI WA KAI Meißen)
Kumite Herren -84 kg Janne Haubold (Sport- und Karateschule Stassfurt) David Jobst (1. CKKS Traunreut)
Kumite Damen -68 kg Hannah Riedel (KD Chikara-Club Erfurt) Madeleine Schröter (Kampf- und Karateschule Hohenleuben)
Kumite Herren -75 kg Philipp Walger (Team Fightclub Westerwald) Renzo Pintos (MTV Ludwigsburg)
Kumite Damen -61 kg Reem Khamis (Harburger TB) Douaa Rabhi (Budokan Bochum)
Kumite Herren -67 kg Tim Steiner (MTV Ludwigsburg) Tim Graefe (Sport- und Karateschule Stassfurt)
Kumite Damen -55 kg Gizem Bugur (SC Banzai Berlin) Mia Bitsch (Sportcenter Bushido Waltershausen)
Kumite Herren -60 kg Muhammed Özdemir (TSG Wiesloch) Edgard Merkine (Nippon Bremerhaven)
Kumite Herren +84 kg Konstantinos Papastergios Svjatoslav Prokop
Kata Einzel Herren Lukas Grimm (SV Unsu Mömlingen) Ilja Smorguner (SC Idstein)
Kata Einzel Damen Jasmin Jüttner (SC Judokan Frankfurt) Rita Siebert (TuS Alztal Garching)