Das Jahr 2025 hat bereits einige Verluste in der Welt des Wrestlings und darüber hinaus mit sich gebracht. Wir gedenken dieser bemerkenswerten Persönlichkeiten und ihrer Beiträge.
Verstorbene Wrestler
Die Welt des Wrestlings trauert um den Verlust einiger ihrer schillerndsten Persönlichkeiten. Hier ist eine Liste von Wrestlern, die kürzlich verstorben sind:
Bray Wyatt
Ein Herzinfarkt hat den früheren WWE-Champion überraschend aus dem Leben gerissen. Er war einer der ungewöhnlichsten WWE-Superstars aller Zeiten. Und jetzt ist er viel zu früh von uns gegangen. Bray Wyatt (richtiger Name: Windham Rotunda) ist tot. Er starb in Folge eines Herzinfarkts mit gerade einmal 36 Jahren.
Über Rotundas Tod informierte am frühen Freitagmorgen Paul Levesque (Triple H). Der WWE-CCO schrieb, die tragischen Neuigkeiten von Brays Vater Mike Rotunda (WWE-Fans bekannt als Irwin R. Schyster) erhalten zu haben. Levesques Tweet: „Wir haben gerade einen Anruf von WWE Hall of Famer Mike Rotunda erhalten, der uns über die tragische Nachricht informiert hat, dass unser lebenslanges WWE-Familienmitglied Windham Rotunda - auch bekannt als Bray Wyatt - heute Morgen unerwartet verstorben ist. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und wir bitten darum, dass jeder ihre Privatsphäre in dieser Zeit respektiert.“
Rotunda litt seit einiger Zeit an Herzproblemen, die durch eine COVID-Erkrankung Anfang des Jahres verschlimmert wurden. Wie US-Reporter Sean Ross Sapp schrieb, gab es zuletzt positive Fortschritte in Richtung einer Rückkehr und seiner Genesung. Doch am Donnerstag wurde der beliebte Wrestling-Star durch einen Herzinfarkt aus dem Leben gerissen.
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Erst vor wenigen Wochen hatte Windhams Vater Mike in einem Interview mit Reporter-Legende Bill Apter das baldige Comeback seines Sohnes in Aussicht gestellt. Die Familie muss von diesem Schicksalsschlag völlig überrascht worden sein.
Rotunda hinterlässt seine Verlobte JoJo Offerman (frühere WWE-Ringsprecherin) und die zwei Kinder des Paares (ein vierjähriger Sohn und ein dreijähriges Mädchen). Zudem hatte Rotunda zwei Töchter aus der 2017 geschiedenen Ehe mit seiner Ex-Frau Samantha.
Hulk Hogan
Der legendäre Wrestler Hulk Hogan ist tot. Das berichten mehrere US-Medien übereinstimmend. Demnach seien am Donnerstagmorgen Rettungskräfte in das Haus des 71-Jährigen in Clearwater, Florida, gerufen worden. Er habe einen Herzstillstand erlitten, heißt es.
Zuerst hatte das US-Portal "TMZ" von Hogans Tod berichtet, später bestätigte der renommierte Wrestling-Journalist Dave Meltzer die Meldung.
Hulk Hogan zählte zu den bekanntesten und erfolgreichsten Wrestlern weltweit. Der US-Amerikaner, mit bürgerlichem Namen Terrence "Terry" Gene Bollea, war in den 1980er-Jahren zum Aushängeschild der "World Wrestling Federation" (WWF) geworden, die heute als WWE bekannt ist.
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Im Januar war er bei der Vereidigungsfeier von US-Präsident Donald Trump aufgetreten. Dabei zerriss er vor laufender Kamera seinen Smoking und verkündete: "Amerika ist zurück!".
Weitere bemerkenswerte Todesfälle im Jahr 2025
Neben den Verlusten in der Wrestling-Welt gab es weitere bemerkenswerte Persönlichkeiten, von denen wir uns im Jahr 2025 verabschieden mussten:
- Robert Redford: Der Hollywood-Star starb am 16. September im Alter von 89 Jahren.
- Rick Davies: Der Mitbegründer und Sänger der Rockband Supertramp starb am 6. September im Alter von 81 Jahren nach einem langen Kampf gegen Blutkrebs.
- Horst Krause: Der bekannte deutsche Schauspieler, vor allem bekannt aus "Polizeiruf 110", starb am 5. September im Alter von 83 Jahren.
- Giorgio Armani: Der einflussreiche Modedesigner starb am 4. September im Alter von 91 Jahren.
- Rodion Schtschedrin: Der bekannte russische Komponist starb am 29. August im Alter von 92 Jahren.
- Arthur Brauss: Der deutsche Schauspieler, bekannt aus der Fernsehserie "Großstadtrevier", starb im August im Alter von 89 Jahren.
- Terence Stamp: Der britische Schauspieler, bekannt unter anderem für seine Rolle als Bösewicht in "Superman", starb am 17. August im Alter von 87 Jahren.
- Rainer Holbe: Der deutsche Journalist, Autor und Fernsehmoderator starb am 15. August im Alter von 88 Jahren.
- Frank Mill: Der frühere Fußball-Nationalspieler und Weltmeister von 1990 starb am 5. August im Alter von 67 Jahren.
- Ulli Potofski: Der beliebte deutsche Sportmoderator starb am 2. August im Alter von 73 Jahren.
- Laura Dahlmeier: Die ehemalige Weltklasse-Biathletin verunglückte am 28. Juli im Alter von 31 Jahren tödlich beim Bergsteigen in Pakistan.
- Ozzy Osbourne: Der Sänger von Black Sabbath starb am 22. Juli im Alter von 73 Jahren.
- Claus Peymann: Der einflussreiche Theaterregisseur und Intendant starb am 13. Juli im Alter von 88 Jahren.
- Anita Kupsch: Die Schauspielerin, bekannt aus der ARD-Serie "Praxis Bülowbogen", starb am 3. Juli im Alter von 85 Jahren.
- Michael Madsen: Der US-Schauspieler, bekannt aus Filmen wie "Reservoir Dogs" und "Kill Bill", starb am 3. Juli im Alter von 67 Jahren.
- Michael Sommer: Der deutsche Gewerkschafter starb am 30. Juni im Alter von 73 Jahren.
- Monika Hansen: Die deutsche Schauspielerin starb am 26. Juni im Alter von 83 Jahren.
- Carlo von Tiedemann: Der deutsche Radio- und Fernsehmoderator starb am 8. Juni im Alter von 84 Jahren.
Hommage an Chris Candido
Die UXW veranstaltete eine Memorial-Show für den vor kurzem verstorbenen Chris Candido. Diese fand am 21. Mai 2005 statt.
Die Tragödie um WWE-Queen Chyna
Für die Wrestling-Liga WWE war sie eine "Pionierin", nach ihrer Karriere fiel sie tief: Joanie "Chyna" Laurer starb schließlich mit nur 46 Jahren.
Sie war die Begleiterin des aufstrebenden Superstars Triple H - und hinter den Kulissen auch seine Freundin, ehe er mit seiner heutigen Ehefrau Stephanie McMahon, der Tochter von WWE-Chef Vince McMahon zusammenkam.
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Im Jahr 2001 endete ihre WWF-Karriere, in weiteren Wrestling-Auftritte bei NJPW in Japan und TNA in Amerika konnte sie nicht an ihre vorherigen Erfolge anknüpfen.
