Kopfschutz Kickboxen Top Ten Test: Der ultimative Ratgeber

Kommen wir zu dem wichtigsten aller Schützer: dem Kopfschutz. Ob im Training ein Kopfschutz getragen werden sollte oder nicht, ist in vielen Vereinen und Kampfsportstudios seltsamerweise ein häufig diskutiertes Thema. Unsere persönliche Meinung zu diesem Thema ist sehr eindeutig. Jeder Kampfsportler sollte unserer Meinung nach seinen Kopf im Training unbedingt schützen.

In Sportarten wie z.B. Football, Radfahren, Skifahren, Skaten und vielen weiteren Sportarten ist es absolut üblich, einen Schutzhelm zu tragen, um die Sicherheit der Sportler zu erhöhen. Warum nun ein Kopfschutz ausgerechnet in Sportarten, in denen es die Zielsetzung ist, einen harten Kopftreffer mit Faust, Fuß, Knie oder Ellbogen zu landen, teilweise verpönt ist, ist mehr als verwunderlich. Selbst wenn ein Kopfschutz bei Wettkämpfen nicht in jedem Verband erlaubt sein sollte, sollte im Training und in harten Sparringseinheiten keinesfalls auf einen Kopfschutz verzichtet werden.

Warum ein Kopfschutz im Kampfsport unerlässlich ist

Bei einem Schlag oder Tritt auf den Kopf wird durch die Kraftübertragung das Gehirn beschleunigt, wodurch dieses an die Schädelinnenwand stößt. Die direkte Folge auf eine derartige Krafteinwirkung auf unser Gehirn kann eine Gehirnerschütterung zur Folge haben. Die langfristigen Folgen bei wiederholten Erschütterungen aufgrund harter Treffer, können sich durch eine Verminderung der kognitiven Fähigkeiten, Parkinson oder Demenz zeigen. Besonders gefährlich ist der Sturz nach einem K.o.- Schlag, bei dem der Kämpfer ohne jegliche Muskelspannung unkontrolliert und schutzlos auf den Boden aufschlägt.

Kopfschutz im Boxen: Zusätzliche Sicherheit

Auch beim Boxen muss auf die nötige Sicherheit geachtet werden. Natürlich geht es hier um Kampfsport und einige der Kampfsportarten werden auch im Wettbewerb ohne Kopfschutz bestritten. Ein passender Kopfschutz Boxen kann jedoch einiges abfangen und im Notfall Leben retten. Häufig bemerkt man gar nicht, was der Schutz eigentlich alles abfängt und leistet.

Absolut! Der Kopf muss beim Kampfsport einiges aushalten. Denn es werden harte Schläge oder auch Tritte verteilt. Der Kopf ist eine der Angriffsflächen. Im olympischen Boxen wurde der Boxen Kopfschutz sogar abgeschafft, um den Sport aufregender und spektakulärer zu gestalten. Das amateurhafte Image sollte abgeschafft werden. Durch die Abschaffung des Kopfschutzes fürs Boxen wurde dieses zwar erreicht, besser für die Gesundheit ist es jedoch nicht. Außerdem werden Knock-Outs so einfacher. Kopftreffer sind natürlich effektiver als beispielsweise Treffer am Oberkörper. Deswegen wird jedoch auch mehr auf den Kopf gezielt.

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Kriterien für die Auswahl des richtigen Kopfschutzes

Bevor wir uns einen Kopfschutz zulegen, müssen wir uns erst darüber klar werden, welche Kriterien der Kopfschutz für uns erfüllen soll. Kopfschützer stellen immer eine Art Kompromiss aus Schutz und dem Blickfeld dar. Bei Kampfsportarten bei denen auch mit den Beinen gekämpft wird, ist erfahrungsgemäß ein weiteres Blickfeld von Vorteil. Daher sollte eher ein Kopfschutz gewählt werden, der den Kopf von alle Seiten (auch von oben) effektiv schützt, jedoch das Gesicht offen lässt und somit eine bessere Sicht bietet. Handelt es sich eher um den Infightkämpfer, der seine Stärke direkt am Gegner sieht, kann ein Kopfschutz gewählt werden, der ein Großteil des Gesichtes bedeckt und somit ein noch effektiveren Schutz bietet.

Materialauswahl: Leder vs. Kunststoff

Bei der Materialauswahl ist es ähnlich wie bei den Boxhandschuhen. Wenn eine lange Lebensdauer gewährleistet werden soll, sollte auf echtes Leder zurückgegriffen werden. Bei Kopfschützern aus Leder sollte zudem darauf geachtet werden, dass der Innenteil ebenfalls aus glattem Leder besteht, damit auch dieser gut gereinigt werden kann. Für Personen, die tierische Produkte ablehnen, gibt es bei Kopfschützern anders als bei Boxhandschuhen eine gute Nachricht: Einige der besten Kopfschützer auf dem Markt bestehen aus einem speziellen Kunststoff, der einen hervorragenden Schutz bietet und eine lange Lebensdauer besitzt.

Empfehlungen für Kopfschützer

Wir empfehlen nur Schützer und Equipment, welches selbst von uns, unseren Schülern und befreundeten Sportlern verwendet wird und daher guten Gewissens von uns vorgestellt werden kann. Auch wenn hier nur Produktempfehlungen genannt werden, die aus unserer Erfahrung den besten Schutz und die längste Haltbarkeit besitzen, sollte auch bei einem möglichen kleineren Budget nicht auf einen Kopfschutz verzichtet werden.

Top Kopfschutz-Optionen im Überblick

Hier sind einige empfohlene Kopfschützer, die auf dem Markt erhältlich sind:

  • Venum Challenger: Sehr guter Schutz, hohe Qualität und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene.
  • RDX Kopfschutz: Aus hochwertigem Leder, ideal für Box- und Kickboxtraining. Bietet zusätzlichen Schutz für die Ohren.
  • Paffensport FIT Protective Helmet: Solider und qualitativer Kopfschutz, besonders für Anfänger geeignet.
  • Bad Company Kopfschutz mit Visier: Bietet Schutz für Jochbein, Kinn, Ohren und Hinterkopf. Geeignet für verschiedene Kampfsportarten.
  • Benlee Rocky Marciano Headguard: Kopfschutz mit Full Face Protection, schützt Jochbein, Kinn, Kiefer und Nase.

Worauf Du beim Kauf achten solltest!

Ein Kopfschutz Boxen schont durch Polster die Stirn, das Jochbein und das Kinn. Hier ist es Geschmackssache, ob das Material lieber Leder, Kunststoff, Neopren oder Kunstleder ist. Auch die Schädeldecke wird bei manchen Schonern geschützt. Unterschiede machen sich vor allem in Fullface Schonern und normalen Schonern bemerkbar. Der Kopfschutz zum Boxen sollte immer gut anliegen aber nicht zu fest sitzen. Mit justierbaren Schonern, zum Beispiel welche mit Klettverschluss am Hinterkopf, kann der Sitz jedoch optimal angepasst werden.

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Unterschiede zwischen Kopfschützern für verschiedene Kampfsportarten

Neben der Frage, ob ein Kopfschutz fürs Boxen sinvoll ist, sollte auch überlegt werden, wofür Du den Kopfschutz Boxen einsetzten möchtest. Die unterschiedlichen Sportarten aus dem Kampfsportbereich setzten je etwas andere Anforderungen an den Kopfschutz. Bei Kopfschützern fürs Boxen kommt es vorallem auf eine gute Polsterung und guten Schutz an. Die Sicht und Beweglichkeit sind hier nicht ganz so wichtig. Es kommt vorallem darauf an, das Gesicht und den Kopf optimal zu schützen. Mögliche Varianten mit Nasenbügel oder Jochbeinschutz können beim normalen Boxen wunderbar zum Einsatz kommen.

Dadurch, dass nur mit Schlägen gekämpft wird, kommt es weniger auf den Kopfschutz des Schlägers an oder auf eine besondere Sicht. Denn auch wenn die Beinarbeit beim Boxen sehr wichtig ist, ist es kein Vergleich zum Kickboxen oder Ähnlichem. Du siehst den Gegner auch mit guter Polsterung immer sehr gut. Wenn nicht lässt er einen sowieso spüren, wo er sich grade aufhält.

Kopfschutz Boxen & Kopfschutz Kickboxen

Beim Kickboxen wird mit Schlägen sowie Tritten gearbeitet. Daher ist der Kopfschutz fürs Boxen im Gesicht sehr wichtig. Gleichzeitig muss jedoch genug Sicht vorhanden sein, da es hier sehr schnell und hektisch zugehen kann. Es sollten keine Nasenbügel oder andere harte Schoner beim Kopfschutz Kickboxen eingesetzt werden, damit sich der Gegner nicht daran wehtut. Gerade bei Kicken ist die Verletzungsgefahr sehr hoch, wenn harte Teile eingearbeitet worden sind. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, bei besonderen Kopfschützern im Kickboxen, welche speziell dafür entwickelt worden sind. Es ist daher nur empfehlenswert Kickboxen mit Kopfschutz auszuüben.

Kopfschutz Muay Thai oder Thai-Boxen

Beim Muay Thai ist das Besondere, dass sich die Sportler auch festhalten. Das sogenannte Clinchen. Damit man sich gut festhalten kann, sollte der Kopfschutz eine gute Sicht bieten und gleichzeitig nicht zu sehr im Weg sein. Tritte sowie Clinchen sind erlaubt, weshalb zwar ein guter Schutz her muss, gleichzeitig jedoch nicht stören oder im Weg sein darf. Deshalb sind Kopfschützer für Muay Thay meist sehr anspruchsvoll verarbeitet und kosten auch dementsprechend mehr. Der Schutz muss außerdem bequem sein, darf jedoch nicht zu locker sitzen. Ein gut abgestimmter Kopfschutz ist hier das A und O.

Der Einsatz von Kopfschützern - wer sollte einen Kopfschutz tragen?

Grundsätzlich sollte jeder auf den nötigen Schutz achten. Bei Profiboxern sieht man häufiger Sportler mit Kopfschutz. Dies macht auch Sinn, da gerade bei regelmäßigem Sport viele Verletzungsmöglichkeiten entstehen. Außerdem ist es als langfristiger Schutz besser für Gehirn und Gesundheit und beugt zum Beispiel Demenz vor. Wer öfter einen drüber bekommt sollte damit rechnen, dass sich Spätfolgen im Alter bemerkbar machen können.

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Gerade Anfänger und Fortgeschrittene sieht man jedoch häufig ohne Schutz. Warum ist das so? Besonders Anfänger haben oft das Gefühl, dass sie sich mit Schutz schlechter bewegen können und weniger Sichtfreiheit haben. Dies mag zwar stimmen, Du solltest Dich jedoch so früh wie möglich an den Boxer Kopfschutz gewöhnen. Denn gerade am Anfang muss man oft sehr hart Einstecken. Abwehrtechniken sind noch nicht vorhanden oder noch nicht ausgereift und Dein Körper ist die harte Belastung nicht gewöhnt.

Auch wenn Du denkst, Du benötigst keinen Schutz, da Du meist ohne Verletzungen aus dem Ring steigst oder glaubst, Du bist kein Profiboxer und so viele Schläge werden überhaupt nicht eingesteckt, ist diese Denkweise fatal. Denn jeder Schlag kann eine Gehirnerschütterung oder Ähnliches auslösen. Dabei fällt die Verletzung häufig nicht auf und man zieht sich viele Micro Traumata zu. Schnell läufst Du Gefahr, den Körper auf lange Zeit schwer zu verletzen. Ein Kopfschutz ist daher für jeden Kampfsportler ein wichtiger Schutz.

Hilft der Kopfschützer?

Ein Boxer Kopfschutz ist nicht dafür da, dass Du Dir nicht wehtust. Er ist vielmehr dafür gedacht, den Aufschlag und die Kraft über den ganzen Kopf zu verteilen und nicht eine Stelle extrem zu belasten. So werden Erschütterungen vorgebeugt und absorbiert.

Das bedeutet im Rückschluss, dass Du Dich nicht zu sehr auf Deinen Kopfschutz beim Boxen verlassen darfst. Natürlich wird die Gefahr einer Verletzung drastisch reduziert. Das heißt jedoch auch, dass viele Sportler dadurch das Gefühl verlieren, Gefahren richtig einzuschätzen. Wird ein Schutz getragen, ist der Kopf nicht automatisch 100-prozentig geschützt. Es kann immer etwas passieren. Jedoch ist das Risiko stark vermindert. Statt Treffer mit dem Kopf abzufangen, sollte immer probiert werden auszuweichen oder zu blocken. Der beste Schutz besteht natürlich darin, nicht stark getroffen zu werden. Häufig vergessen dies jedoch Sportler, die mit Kopfschutz boxen.

Was muss beachtet werden?

Neben Schutzfläche, Material etc. kommt es natürlich auf den eigenen Geschmack an. Der Schutz sollte passend zur Kampfsportart ausgewählt werden, um durch ihn nicht zu stark beeinträchtigt zu werden oder durch zum Beispiel Nasenbügel am Kopfschutz den Gegner zu verletzen. Der passende Kopfschutz Boxen ist daher immer etwas Individuelles.

Größe

Die Größe des Kopfschutzes fürs Boxen ist enorm wichtig. Denn der Boxen Kopfschutz sollte nicht verrutschen können oder zu eng anliegen. Auch solltest Du bedenken, ob es für den eigenen Sport besser ist, eher eine gute Sicht zu haben oder gegebenenfalls lieber mehr Polsterung im Gesicht zu haben. Manch einer fühlt sich besser, wenn der Kopfschutz beim Boxen eng anliegt. Braucht man die nötige Beweglichkeit und hat eine gewisse Distanz zum Gegner, können bequemere, lockere Schutzvarianten gegebenenfalls besser zum Sport passen.

Fläche

Die Schutzfläche ist natürlich ausgesprochen wichtig, um Dich auch wirklich schützen zu können. Doch mit mehr Schutzfläche ist gleichzeitig weniger Sicht und Bewegungsfreiheit möglich. Es kommt also immer ganz darauf an, was für einen Kampfsport Du betreibt und worauf Du verzichten kannst. Ist die Sicht nicht so wichtig, kann ruhig viel Fläche mit dem Kopfschutz Boxen bedeckt werden. Soll auf die Sicht nicht verzichtet werden, sind Modelle mit weniger Schutzfläche optimal. Es gibt die unterschiedlichsten Formen und Schutzflächen. Mit oder ohne Fullfaceschutz, bedeckte Ohren oder freie Ohren. Kopfschutz der Schädeldecke oder nur die Hutlinie schützend. Hier ist der Sportler selbst gefragt.

Gibt es Vorlieben, sollten diese unbedingt beachtet werden. Der eine kann mit komplettem Kinnschutz vielleicht gar nicht umgehen. Dem anderen fällt es kaum auf. Wer zum Beispiel seine Ohren besonders schützen möchte, kann Varianten wählen, bei denen die Ohren fast vollständig bedeckt sind. Manch einen stört es aber sehr, wenn er beim Sport den Trainer nicht mehr versteht und ständig rumschreien muss.

Material und Qualität

Das Material ist immer Geschmackssache. Es gibt Varianten, die extra rutschfest sind. Wer viel schwitzt hat schnell das Problem, dass der Kopfschutz beim Boxen verrutscht und nicht mehr optimal anliegt. Dies birgt Verletzungsgefahr.

Werden auch Frauen nicht mehr mit Kopfschutz Boxen?

Es steht immer wieder zur Sprache, ob der Kopfschutz Boxen auch bei Frauen abgeschafft wird. Ärzte, Sportler und Gremien sind sich hier jedoch uneinig. Frauen schlagen zwar nicht ganz so hart zu, was sich in weniger Gehirnerschütterungen etc. ausdrückt. Ungefährlich ist das ganze dadurch natürlich nicht. Auch Frauen sollten das Risiko nicht in Kauf nehmen, ihre Gesundheit zu vernachlässigen. Ein passender Boxen Kopfschutz gehört daher dazu.

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Position Modell Preis Wertigkeit Jochbeinschutz Lieferzeit
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