Warum UFC nicht mehr auf DAZN: Ein Überblick

Viele MMA-Fans in Deutschland haben bemerkt, dass UFC-Events nicht mehr auf DAZN gelistet sind. Dies wirft Fragen auf, besonders angesichts bevorstehender Ereignisse wie Kattar vs. Chikadze am 15.01.2022 und weiterer bereits fest terminierter Kämpfe.

Das Ende einer Ära: Auslauf der Exklusivrechte

Ende 2018 sicherte sich DAZN die Exklusiv-Übertragungsrechte für UFC-Events für drei Jahre. Der Deal begann mit einem Paukenschlag, der Übertragung von McGregor vs. Nurmagomedov. Diese drei Jahre sind nun abgelaufen. Es stellt sich die Frage, ob dies das endgültige Ende der UFC-Übertragungen auf DAZN bedeutet.

Der Vertrag zwischen DAZN und der UFC (Ultimate Fighting Championship) ist mit Jahresende 2024 ausgelaufen. Auf der DAZN-Plattform ist UFC komplett verschwunden. Der Grund ist: DAZN hat für Deutschland, Österreich und Schweiz keine Übertragungsrechte mehr.

Das bedeutet: In Deutschland werden keine UFC-Kämpfe live übertragen - zumindest so lange, bis es zu einer Einigung kommt. Das bleibt solange bestehen, bis sich die UFC mit DAZN über die Übertragungsrechte einigt. Allerdings kann sich die ganze Situation auch schnell ändern.

Verhandlungen und mögliche Alternativen

Es ist nicht ausgeschlossen, dass DAZN sich mit der UFC auf eine weitere Zusammenarbeit einigt. Allerdings wird derzeit noch gefeilscht. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass es kein UFC mehr auf DAZN gibt.

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Gerüchten zufolge sollen andere Sender wie RTL oder auch der Springer Verlag (BILD) in die Verhandlungen über die UFC-Übertragungsrechte für Deutschland eingestiegen sein. So könnte beispielsweise RTL+ ein Anbieter für zukünftige UFC Übertragungen in Deutschland sein. BILD wäre ein zweiter Anwärter, der die DAZN UFC Übertragung in Deutschland verhindern könnte.

Der UFC Fight Pass als Alternative

Für viele Fans ist der UFC Fight Pass eine attraktive Alternative. Jedoch gibt es Unterschiede zu DAZN. Die Fight Nights können live geschaut werden, nummerierte Events wie UFC 269 erst nach 48 Stunden.

Der Fight Pass beinhaltet kein Bellator, aber ein bisschen Glory (nicht nummeriert in Deutschland derzeit), Grappling, außerdem Strikeforce und Pride und alles was die UFC übernommen hat. Der Fight Pass ist vor allem für Archiv-Gucker interessant.

Vor- und Nachteile des UFC Fight Pass

Viele Nutzer schätzen die Flexibilität des Fight Pass, da man Events entspannt nachgucken kann. Bei DAZN waren viele Sachen nervig, für mich aber besonders die 7 Tage.

Vorteile des UFC Fight Pass Nachteile des UFC Fight Pass
Flexible Nachverfolgung von Events Nummerierte Events erst 48 Stunden später verfügbar
Zugriff auf ein umfangreiches Archiv (Strikeforce, Pride etc.) Kein Bellator im Angebot
Live-Übertragung der Fight Nights

Die Bedeutung der UFC für MMA-Fans

Ohne die UFC hätten wir solch Bomben-Kämpfe wie bspw. Gaethje vs. Chandler, Holloway vs. Rodriguez oder Jon Jones vs. Machida nie gesehen (um mal nur einige wenige Highlights zu nennen). Die UFC ist nun mal unbestritten die absolute Champions League im MMA, und das ist nicht meine subjektive Meinung, sondern Fakt.

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UFC Inhalte online finden

Viele Nutzer sehen auf Instagram immer die UFC Clips und würden sich gerne ganze Kämpfe anschauen. Scheinbar kommen die nur im PayTV Streamingdienst "DAZN". Die UFC Kämpfe konnte man immer nur bis wenige Stunden nach dem Kampf nochmal schauen. Also frühere Kämpfe kann man nicht schauen. Wie es heute ist weiss ich nicht, aber es ist bestimmt noch immer so.

Es gibt aber noch den UFC Fight Pass mit einer Galerie mit über 1000 Std. auf dazn sind eigetnlich immer nur die Live events.

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