Der Ozean, mit seiner unendlichen Tiefe und schimmernden Oberfläche, inspiriert seit jeher Künstler und Handwerker. Mal tiefblau wie die unendliche Tiefe des Ozeans, mal schimmernd wie der Horizont bei Sonnenaufgang - der Ring OZEAN Duett vereint die vielen Facetten des Meeres in einem einzigartigen Schmuckstück. Sie reflektieren das einfallende Licht und lassen die Farben von innen heraus leuchten.
Die Symbolik des Saphirs
Der Name Saphir leitet sich vom altgriechischen sappheiros, dem lateinischen sapphirus oder dem aramäischen saphira = die Schöne (in der semitischen Sprache) ab. Seit Jahrhunderten ist der blaue Saphir der bevorzugte Stein weltlicher Regenten und Kirchenfürsten.
Fundorte und Besonderheiten
Eines der bekanntesten und bedeutendsten Fundländer von blauen Saphiren ist die sagenhafte Insel Ceylon, heute Sri Lanka. Das Land verfügt seit alters her über die schönsten und besten Edelsteinminerale, die seit mehr als 2000 Jahren auf primitivste Weise auf der Insel im Indischen Ozean gewonnen werden. Schon bei den Arabern und Chinesen des Altertums war Ceylon für seine Schätze bekannt und Sindbads Tal der Edelsteine in der arabischen Märchensammlung Tausendundeine Nacht bezieht sich auf diese Insel. Die Chinesen tauften sie Pa-Outchow, was Edelsteininsel bedeutet. In Europa wurde man durch den Venezianer Marco Polo auf den Edelsteinreichtum Ceylons aufmerksam, der im 13.
Außergewöhnliche blaue Saphire aus den Minen Sri Lankas sind der Blue Giant of the Orient der ein Gewicht von 466 Karat besitzt und aus einem 1907 gefundenen Kristall von über 600 Karat geschliffen wurde. Die schönsten Saphire überhaupt stammen aus Kashmir, wo sie um 1880 in der Zanskar-Gebirgskette des nordwestlichen Himalayas nahe der ewigen Schneegrenze entdeckt wurden. Das ursprüngliche Vorkommen, die „alte Mine“, wurde zufällig durch einen Hangrutsch freigelegt, und lieferte bis 1888 die begehrten kornblumenblauen Saphire, die zum Inbegriff höchster Farbqualität wurde, darunter ein Stein von 930 Karat Gewicht.
Der australische Kontinent besitzt auch eine ganze Reihe interessanter Saphirvorkommen. Erste Funde wurden bereits 1850 in Queensland gemacht. Von dort stammt auch einer der weltgrößten Sternsaphire mit einem Gewicht von 1156 Karat. Die Zufälle der Entdeckung außergewöhnlicher Edelsteine schreiben viele interessante Geschichten, so auch in Australien: Ein kleiner Junge namens Roy Spencer spazierte im Jahre 1934 über die Saphirfelder von Queensland, als er einen großen Stein sah, der ihm geeignet schien, um als Türstopper Verwendung zu finden. Einige Jahre diente er auch im elterlichen Haus als solcher, bis ein Händler aus Sydney auf ihn aufmerksam wurde und sofort erkannte, was es wirklich war. Er offerierte Roy Spencer ein paar Pfund, dieser lehnte aber den Verkauf ab.
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Neben dem begehrten Kornblumenblau, einem lebhaften, leuchtenden, leicht seidigen Blau sind intensive, lebhafte Blautöne begehrt und werden im internationalen Handel als „Royal Blue“ bezeichnet. Über Jahre waren die oben beschriebenen Saphirkristalle aus Australien die größten der Welt. 1972 erfolgte dann ein Rekordfund in Myanmar (Burma) und zwar im berühmte Minengebiet von Mogok, als ein Saphirkristall von 6000 Karat entdeckt wurde. Den Rekord des größten geschliffenen Saphirs hält der „Star of Adam“, ein 1404 Karat schwerer Sternsaphir aus der Region Ratnapura, in Sri Lanka (Ceylon). Sein Wert wird auf 100 bis 300 Mio.
Bedeutende Saphire in der Geschichte
Historische Bedeutung besitzen u.a. Bekanntheit erlangte auch der Verlobungsring von Kate Middleton, Ehefrau des britischen Prinzen William und Duchess of Cambridge. Zudem finden sich besondere Saphire auch regelmäßig in den Top-Auktionen, beispielsweise der „Jewel of Kashmir“, ein unbehandelter Kaschmir-Saphir von 27,68 ct, der 2015 bei Sotheby‘s in Hong Kong für 6,75 Mio. US$ versteigert wurde. Mit 243700 US$ per ct hält dieser Stein den Rekord für den höchsten Karatpreis der bisher für einen Saphir gezahlt wurde.
Der viertgrößte facettierte Saphir ist der „Blue Belle of Asia“, ein unbehandelter Saphir aus Sri Lanka von 392,52 ct. Dieser Stein wurde 2014 bei Christie‘s in Genf für 17,2 Mio. US$ bzw. Europäische Vorkommen besitzen keine kommerzielle Bedeutung, obwohl schon im 13.
Der Ozean als Inspiration für Wellendorff
28. „Der Ozean ist alles, was ich sein will. Wunderschön, geheimnisvoll, wild und frei.“ Diese Botschaft sendet der drehbare Ring OZEAN zart. Mit intensiv leuchtenden Blautönen und aus kühlem 18-karätigem Weißgold gefertigt steht er für Freiheit und grenzenlose Möglichkeiten. Ein Ring, der mit Liebe für Menschen geschaffen wird, die in den Farben des Meeres träumen.
Technische Details und Design
Die sanfte Drehbarkeit des Rings OZEAN Duett ist das Ergebnis höchster Präzision im Hundertstelmillimeterbereich. Fünf perfekt aufeinander abgestimmte Ringe werden von Wellendorff Meistergoldschmieden gefertigt und zusammengefügt.
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Zwei kleine tiefblaue Herzen bewegen sich auf den einzeln drehbaren Innenringen - mal in entgegengesetzte Richtungen, mal aufeinander zu, bis sie sich schließlich finden.
Dank seiner Breite von nur 3,5 Millimetern ist der Ring OZEAN zart nicht nur solo ein eleganter Begleiter. Als Beisteckring eignet er sich wunderbar für spannende Ringkombinationen.
Die Farbgebung und Tiefe der Farben
Wellendorff hat eigens für die OZEAN-Kollektion fünf faszinierende Blauschattierungen kreiert. Jede Nuance wird auf das Tausendstelgramm abgewogen und einem speziellen Testverfahren unterzogen. So wird sichergestellt, dass die Farben ein Leben lang leuchten und die Trägerin jeden Tag von ihrem persönlichen Lieblingsort am Meer träumen kann.
Das Geheimnis der leuchtenden Farben liegt im hochglanzpolierten Untergrund eines jeden Farbmosaiks. Hier wird das einfallende Licht reflektiert, und ähnlich wie bei einem Kristall leuchten die Farben von innen heraus.
Ein an der Innenseite des Rings eingravierter Schutzengel soll die Trägerin auf ihrem Weg begleiten und beschützen - jeden Tag, ein Leben lang.
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Karat: Die Rockband mit Tiefgang
Karat? Bekannte deutsche Rockband, die aus dem Osten kam und uns bestätigt, dass wir über sieben Brücken gehen und sieben dunkle Jahre überstehn, „siebenmal wirst du die Asche sein, aber einmal auch der helle Schein“. Gestern wurde das Geheimnis gelüftet, von jeder Litfasssäule springt es uns an: Karat wird 40 Jahre alt, das Jubiläumskonzert steigt am 20. Juni in der Waldbühne, außerdem in 22 anderen deutschen Städten.
Das neue Album "Seelenschiffe"
Dafür haben die fünf hochkarätigen Musikanten achtzehn Monate lang an einem neuen Album gefeilt. Das wurde am Montag im Haus von Universal Music am Spreeufer vorgestellt und liegt ab 27. März in den Geschäften.
Das Cover-Foto zeigt ganz in Schwarz gewandte Herren, die wie die glorreichen Fünf ziemlich lässig, aber kampfeslustig in einer leeren Fabrikhalle unter einem Glasdach verharren, ohne Instrumente und anderen Schnickschnack. Nur sie, auf die es ankommt, wenn die „Seelenschiffe“ auf große oder kleine Fahrt gehen - von den zwölf Titeln bekommen die Journalisten und eine Armada von Fotografen einen kleinen Ausschnitt vorgespielt: Da ist er wieder, der typische, leicht getragene, balladeske Karat-Sound mit exzellenten Musikern und philosophisch angehauchten Texten.
In einer „Albumbio“ erklärt uns die Plattenfirma das Album: „Ein Sammelsurium großartiger Songideen, es strotzt vor Energie und ist ein klares Statement, dass Karat alles andere als eine Altherrentruppe ist, die ihre Daseinsberechtigung auf ihre frühen Hits beschränkt“. Nein: „Dichte, vielschichtige Kompositionen, bis ins Detail durchdachte Arrangements, Songs, die eher sanft, aber nie kraftlos daherkommen“. Dabei würden „mit ganz großen Themen enorme Bedeutungstiefen erreicht“. Seelenschiffe im Ozean der Gefühle.
Erinnerungen an die DDR-Zeit
Dies ist das 20. musikalische Karat-Buch, zwölf Millionen Tonträger wurden bislang verkauft, in dunkler Erinnerung ist die Präsentation der ersten Scheibe, 1976 muss das in einem kleinen Weinlokal im Nikolai-Viertel gewesen sein, die fünf jungen Musiker waren ganz aufgeregt, ganz im Gegensatz zu heute: Abgeklärt und für jeden Spaß zu haben sitzen sie auf dem Podium, müssten jetzt um die Sechzig sein, bis auf Claudius Dreilich, den Sänger, haben Bernd Römer, Michael Schwandt (der vom ersten Tage an auf die Trommel haut) , Christian Liebig und Martin Becker schulterlange Haare, auch von Anfang an.
Damit gab es manchmal zu DDR-Zeiten Ärger: Bei Fernsehauftritten sollten sie als „Vorbilder unserer jungen Generation“ mit gutem Beispiel und kurzen Haaren beim Sieg des Sozialismus voranschreiten, „da haben wir uns die Haare hochgebunden und eine Mütze aufgesetzt“, sagt Micha, der Drummer. Überhaupt, die Mode: Jeans waren im DDR-TV so verpönt wie lange Haare, ein Film zeigt Ausschnitte von Auftritten auf dem Alex: Karat mit blauen Sakkos und gelben Hosen.
„Und jetzt kommt der Diamant unter den Rockgruppen der DDR“ kündigte 1982 Frank Elstner das Debüt bei „Wetten dass...“ an, wie die Puhdys durften Karat in den Westen reisen. Gitarrist Bernd Römer erinnert sich an die Waldbühne: „Wenn dann plötzlich all die Feuerzeuge aufleuchten - einfach Wahnsinn!“
Wie damals werden sie im Juni ihre „Stehaufmännchen-Message Über sieben Brücken“ zum Vortrag bringen, und alle singen mit, wie beim „Blauen Planet“ „Albatros“ oder den Schwanenkönig. Peter Maffay, Matthias Reim, Helene Fischer und Jan Josef Liefers haben karatige Songs in ihrem Repertoire.
Der Verlust von Herbert Dreilich und der Neuanfang
Dabei hatte die Gruppe manchen Rückschlag zu verkraften, den schlimmsten mit dem Tod des Komponisten und Sängers Herbert Dreilich im Jahr 2004. Die Truppe besann sich des schon fast zur Familie gehörenden Dreilich-Sohns Claudius, der Vaters Stimme und Aussehen geerbt hat. „Ich hab das nicht als Last empfunden, sondern als Herausforderung“, sagt der Frontmann. Wie singt er in einem Lied auf dem neuen Album? „Wir sind der Wind, in der Asche die Glut“...
