Karl Nehammer: Mehr als nur ein Politiker – Ein Blick auf seinen Kampfsport-Hintergrund

Karl Nehammer ist eine bekannte Persönlichkeit in der österreichischen Politik. Doch abseits seiner politischen Karriere gibt es einen weniger bekannten Aspekt seines Lebens: seinen Hintergrund im Kampfsport.

Um die Hintergründe und Details dazu zu erfahren, muss man sich mit seiner Biografie auseinandersetzen.

Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich bei ihrem Gipfel in Brüssel am Donnerstagabend darauf verständigt, den Kurs gegenüber Israel und Hamas zu verschärfen.

Die Wende war in der zehnten Stunde des jüngsten EU-Gipfels in Brüssel perfekt: Eine neue gemeinsame Nahostpolitik, die zunehmend die Geduld mit Israel auf der einen, der Hamas auf der anderen Seite verliert.

Bereits kurz nach dem Massaker von Hamas-Terroristen an israelischen Zivilisten am 7. Oktober und den ersten Gegenschlägen der israelischen Streitkräfte war in der EU ein Streit um die angemessene Reaktion in diesem Konflikt entbrannt.

Lesen Sie auch: Die Bedeutung von Sportvereinen

Aber weder im Dezember noch im Februar konnte sich die Union auf eine gemeinsame Linie verständigen.

Das gelang nach erneutem Ringen an diesem Donnerstagabend.

Dabei bemühten sich die Staats- und Regierungschefs, der besonderen Herausforderung Israels gerecht zu werden, indem sie erneut die Terrorattacke der Hamas in der schärfstmöglichen Form verurteilten und das Recht Israels auf Selbstverteidigung im Rahmen des internationalen und humanitären Völkerrechts unterstrichen.

Allerdings drückte der EU-Gipfel zugleich seine tiefe Sorge über die „katastrophale humanitäre Situation“ im Gazastreifen und die „unverhältnismäßigen Auswirkungen“ auf Zivilisten, insbesondere Kinder aus, die zudem von Hunger bedroht seien aus.

Bundeskanzler Olaf Scholz hatte in Brüssel von seiner Nahostreise am vergangenen Wochenende berichtet und seiner dort bereits vorgetragenen Forderung Nachdruck verliehen, täglich Hilfslieferungen im Umfang von 500 Lkw-Ladungen die Grenzen überqueren zu lassen, auf dem Land-, Luft- oder Seeweg.

Lesen Sie auch: Eine MMA-Karriere: Karl Nickel

Gleichfalls griff der Gipfel zu einem Stoppschild für die israelische Regierung.

In der Vergangenheit waren Verständigungen vor allem an Ländern wie Ungarn und Deutschland gescheitert, die sich wiederholt vor Israel stellten und verhindern wollten, dass die EU dem Land eine angemessene Reaktion auf den beispiellosen Hamas-Terror zu verwehren versucht.

Deshalb hatten deutsche Diplomaten wiederholt den Begriff „Waffenruhe“ aus gemeinsamen Erklärungen herauszuhalten versucht.

Nun kam die Bundesregierung den Partnerstaaten weit entgegen, um zu einem Ende des unbeschreiblichen Leidens beizutragen und die Chancen für eine Freilassung der Geiseln zu erhöhen.

Kurz zuvor hatte sich der Gipfel bereits darauf verständigt, den Beitritt von Bosnien-Herzegowina auf die nächste Stufe zu heben.

Lesen Sie auch: Ein Leben dem Karate gewidmet: Karl-Hans König

14 Monate nach Zuerkennung des Status eines Beitrittskandidaten beschlossen die Staats- und Regierungschefs, mit dem Westbalkanstaat Beitrittsgespräche zu beginnen.

Der Platz des Landes sei „in der europäischen Familien“, erläuterte Michel.

Allerdings ist das konkrete Datum für den tatsächlichen Start der Verhandlungen von weiteren Fortschritten im Reformbemühen des Landes abhängig.

Die Unterstützung des von Russland seit zwei Jahren von einem Angriffskrieg überzogenen Landes hatte zu Beginn des Gipfels immer wieder im Mittelpunkt gestanden.

Scholz wollte in dem Zusammenhang vor allem ein „sehr klares Signal an Putin senden“.

Der habe sich verrechnet mit der Annahme, dass die EU nicht in der Lage sein werde, die Ukraine so lange zu unterstützen, wie das nötig ist.

Ein neuer und wichtiger Baustein dieser Botschaft soll die Verwendung von Zufallserträgen aus den in der EU eingefrorenen russischen Vermögenswerten sein.

Die haben einen Wert von mehr als 200 Milliarden Euro, und rund vier Milliarden sind an Erträgen dazugekommen, die nicht dem russischen Eigentum zugerechnet werden.

Mit steigenden Zinsen dürften es bald zweistellige Beträge im Jahr sein.

Und denen will Scholz „eine klare Richtung geben“.

Richtung Waffen, Richtung Munition.

Auch der zugeschaltete ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verlangte, das abschöpfbare Geld für Munitionskäufe zu nutzen.

„Beschämend“ sei, was die EU hier bislang geleistet habe.

Genau ein Jahr zuvor hatte die Gemeinschaft die Lieferung von einer Million Artilleriegeschossen zugesagt.

Nicht einmal ein Drittel ist es ein Jahr später geworden.

Bedenken des neutralen Landes Österreich schienen zwar durch eine „konstruktive Enthaltung“ überwindbar zu sein.

Die endgültige Entscheidung reichte der Gipfel am späten Abend an den Ministerrat weiter, indem er in einer gemeinsamen Erklärung lediglich festhielt, Fortschritte bei der Weiterleitung von Sondererträgen zugunsten der Ukraine überprüft zu haben, „einschließlich der Möglichkeit einer Finanzierung militärischer Unterstützung“.

Die Fachminister sollten sich ermutigt fühlen, im Sinne der Kommissionsvorschläge das Vorhaben weiter voranzutreiben.