Der Karate-Club Hannover e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und gehört u.a. zu den Gründervereinen im Shotokan-Stil.
Karate in Hannover mit Tradition
Der Karate-Club Hannover e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und gehört u.a. zu den Gründervereinen im Shotokan-Stil.
Der KCH bietet neben speziellen Trainingsangeboten für Kinder- und Jugendliche auch Selbstverteidigungseinheiten an.
Mit derzeit 10 aktiven Trainern und über 18 DAN-Trägern im Verein bietet sich nicht nur in den regulären Trainingseinheiten, sondern auch in den freien Trainingseinheiten eine gute Grundlage für die Entwicklung der persönlichen Fertigkeiten.
Wenn auch Sie oder Ihr Kind den Karate-Club Hannover e.V. kennenlernen möchten, können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen oder unverbindlich bei einer Trainingseinheit vorbeischauen.
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Wir freuen uns auf Sie.
Was heißt Karate und woher kommt der Shotokan-Stil
Karate bedeutet "der Weg der leeren Hand" und beschreibt den waffenlosen Nahkampfstil damit treffend.
Es ist heute schwer nachzuvollziehen, woher genau die ursprünglichen Bewegungen und Formen des Karate stammen, da die Überlieferungen die unterschiedlichsten Geschichten erzählen.
Die Ursprünge des Karate gehen teilweise zurück ins 6. Jahrhundert n. Chr., als der buddhistischen Mönch Bodhidharma, auch bekannt als Ta Mo, eine gefährliche Reise von Indien zu den Shaolin-Tempel im südlichen Zentralchina unternahm.
Karate in seiner heutigen Form entwickelte sich vor allem auf der Insel Okinawa.
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Shotokan-Karate ist die am weitesten verbreitete Stilrichtung im Karate-Do.
Charakteristisch für diese Stilrichtung ist ein tiefer und damit fester Stand: Der Begründer des modernen Karate war Professor Gichin Funakoshi.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand sie ihren Weg nach Japan und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von dort über die ganze Welt verbreitet.
In der heutigen Zeit wird Karate weltweit anerkannt und ausgeübt.
Sportliche Wettkämpfe sowohl in den Formen (Kata) als auch im Zweikampf (Kumite) finden auf regionaler und nationaler Ebene statt; es gibt auch Weltmeisterschaften.
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Darüber hinaus stellt Karate ein wichtiges Konditionstraining für Nicht-Wettkämpfer beider Geschlechter und aller Altersklassen dar.
Kindgerechtes Karatetraining in Hannover
Der Karate-Club Hannover e.V. gehört zu den Gründervereinen des Shotokan-Karatestils.
Unsere Kinder und Jugendgruppen werden in speziellen Trainingseinheiten trainiert.
Die Trainer des Karate-Club Hannover, bilden sich permanent weiter und besuchen zahlreiche Lehrgänge und Seminare zum Thema Kinder- und Jugendtraining.
Wir bieten bis zu 4x wöchentlich Kinder- und Jugendtrainingseinheiten an sowie gesonderte Trainingseinheiten in den Sommerferien.
Ihr Kind kann mehrfach am kostenlosen Probetraining teilnehmen um den Karatesport und die Gruppen kennenzulernen.
Der KCH bietet moderate und überschaubare Monatsbeiträge ohne langfristige Vertragsbindungen.
Das Training und Prüfungen werden nach speziell für Kinder entwickelten Programmen des Deutschen Karate Verbandes durchgeführt.
Durch unsere lizensierten Selbstverteidigungstrainer werden unsere Kids auch hier geschult und trainiert.
Dem Deutschen Karateverband sind über 250 niedersächsische Vereine angeschlossen, im Fall eines Umzuges findet man immer einen Verein in seiner Nähe.
Im Deutschen- und Niedersächsischem Karate Verband sowie seinen anschlossen Vereine finden wöchentlich Lehrgänge statt, welche man als Mitglied des DKV besuchen kann.
Karatetraining bringt einen großen Nutzen
Die beiden wichtigsten Faktoren sind die Verbesserung der physikalischen Kondition und die Entwicklung von Selbstverteidigungsfertigkeiten: Angriffe abwehren, und mit Gegenangriff kontern.
Weitere Ziele des Karate sind , die Selbstdisziplin zu stärken und damit auch die Selbstkontrolle, Verletzungen vorzubeugen, sowie Ausdauer, Kondition, Kraft und Beweglichkeit zu verbessern.
Oberstes Ziel in der Kunst des Karate ist weder Sieg noch Niederlage, sondern die Entwicklung des Charakters der Kämpfer.
Der Kämpfer trägt ein Karate-Gi, das aus einer Baumwollhose (Zubon) und Jacke (Uwagi) besteht.
Gehalten wird die Jacke durch einen gefärbten Gürtel (Obi), der die Graduierug des Kämpfers verdeutlicht.
Um einen höheren Schüler- oder Meistergrad zu erlernen, müssen die Kämpfer jeweils Prüfungen ablegen.
Prüfungen bis zum 1.Kyu können beim Karate-Club Hannover innerhalb des Vereins durchgeführt werden.
Der am weitesten verbreitete Karate-Stil
Der Begründer des modernen Karate war Professor Gichin Funakoshi (1869 - 1957).
Er war ein Einwohner Okinawas und unternahm sehr oft Reisen ins ferne Japan, wo die alten Kriegskünste eine große Rainaissance erlebten.
Um 1900 wurde zum ersten Mal der Name Karate anstelle von Okinawa - Te gewählt.
Meister Funakoshi systematisierte und entwickelte das Karate in Japan unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten und ermöglichte, das Karate - Wettkämpfe abgehalten werden konnten.
Der geschaffene Karatestil unter Gichin Funakoshi wird Shotokan (Gründungsjahr 1936) genannt und ist der am weitesten verbreitetste und erfolgreichste Stil inner -und außerhalb Japans.
Der Name entstand; nach dem Namen des Gebäudes, in dem er in Tokio unterrichtete.
Charakteristisch für diese Stilrichtung ist ein tiefer und damit fester Stand.
Er ermöglicht eine hohe Stabilität und kraftvolle Bewegungen.
Das Wappen des Shotokan Karate bildet ein goldener Tiger.
Der Tiger soll die Kraft und Stabilität der Karate Techniken des Shotokan-Stils symbolisieren.
Für ihn war Karate nicht nur eine Kampfkunst, bei der die Gliedmaßen des Körpers als Angriffs- und Abwehrwaffen eingesetzt werden, sondern auch ein Weg den Charakter zu Formen.
So wie die blanke Oberfläche eines Spiegels alles wiedergibt, was vor ihm steht, und wie ein stilles Tal selbst den schwächsten Laut weiterträgt, soll der Karateschüler sein inneres leermachen von Selbstsucht und Boshaftigkeit, um in allem, was ihm begegnen könnte, angemessen zu handeln.
Professor Gichin Funakoshi verstarb am 26.04.1957 im Alter von 88 Jahren, doch sein Lebenswerk Karate ist heute lebendiger denn je.
Die Gürtelränge im Shotokan Karate
Die Gürtelränge im Shotokan Karate werden aufgeteilt in zwei Bereiche.
Das Kyu - System, das ursprünglich aus sechs verschiedenen Gürtelfarben bestand, wurde mittlerweile in neun Farbstufen eingeteilt, und das Dan - System, das aus den Schwarzgurten besteht.
Früher gab es noch kein Kyu - System.
Auf Okinawa/ Japan gab's nur Meister und Schüler; also Weiß und Schwarz.
Kyu-Grade (Schülergrade)
- 9. Kyu Unterstufe: weißer Gürtel (Anfänger, Schnee liegt auf der Landschaft)
- 8. Kyu Unterstufe: gelber Gürtel (Schnee schmilzt, die gefrorene Erde leuchtet gelb)
- 7. Kyu Unterstufe: oranger Gürtel (Die Sonne erwärmt die Erde, sie ist fruchtbar)
- 6. Kyu Mittelstufe: grüner Gürtel (Der Samen keimt, ein Pflänzchen kommt)
- 5. Kyu Mittelstufe: violetter/blauer Gürtel (Die Pflanze wächst zum Himmel, sie wird langsam stark)
- 4. Kyu Mittelstufe: blauer Gürtel (Die Pflanze wächst zum Himmel, sie wird langsam stark)
- 3. Kyu Oberstufe: brauner Gürtel (Der Baum hat eine starke Borke, er ist jetzt ausgewachsen)
- 2. Kyu Oberstufe: brauner Gürtel (Der Baum hat eine starke Borke, er ist jetzt ausgewachsen)
Die fünfzehn Karate Regeln des Karate-Do
Für uns karateka ist unser Dojo eine Stätte der inneren Sammlung und der Ruhe, ein Ort der Konzentration und der Höflichkeit.
