Oft fällt es schwer, im Überraschungsmoment einem Angreifer selbstsicher entgegenzutreten. Kampfkünste sind grundsätzlich für alle sportlich interessierten Menschen geeignet. Sie vermitteln ein positives Körpergefühl, schulen die Koordination, Ausdauer und Beweglichkeit. Damit sind sie gerade im Rehabilitationssport auch in integrativen/inklusiven Gruppen ausgezeichnet einsetzbar.
Erfahrene und ausgebildete Trainer passen die verschiedenen Technikausführungen individuell an die Fähigkeiten und Möglichkeiten der Teilnehmer an. Auch Menschen mit schwersten Beeinträchtigungen können Kampfkunst betreiben, beispielsweise durch das Blasrohrschießen (siehe Beitrag Blasrohrschießen: Ein Sport auch für Menschen mit Querschnittlähmung). Hier werden mit sehr geringer körperlicher Anstrengung Präzision, Ausdauer und Körpergefühl geschult.
Selbstbeherrschung und der vollständig inklusive Wettkampf fördern das Selbstwertgefühl. Diverse Verbände bieten inzwischen Wettkämpfe für behinderte Menschen an. Der DRS bietet auf seinen Seiten eine Vereinslandkarte an, mit deren Hilfe Interessierte Sportaten gefiltert den passenden Verein in ihrer Nähe zum Ausprobieren finden können.
Formen und Wettkämpfe im Karate
Im Karate gibt es zum Beispiel „Katas“, die speziell für Rollstuhlfahrer entwickelt wurden. Eine wichtige Disziplin sind:
- Formen (Kata): Der Wettkämpfer führt einen „Schattenkampf“ gegen mehrere imaginäre Gegner vor.
- Die Abwehr- oder Kontertechniken werde durch die angenommenen gegnerischen Angriffe bestimmt.
Je nach Kampfsportart der Trainingsgruppe variieren die Inhalte und Trainingsformen erheblich.
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SKEMA und mögliche Herausforderungen
Es gibt Berichte über Personen, die in der SKEMA "untergegangen" sind, indem sie ihre Zeit ausschließlich dem Training widmeten und kaum Kontakte außerhalb der Schule pflegten. Einige Trainer machten einen recht engstirnigen Eindruck, indem sie SKEMA Kung Fu als das einzig Wahre darstellten.
Es ist wichtig zu beachten, dass in seriösen Schulen unter anderem NIEMALS die Schüler anderer Stile kritisiert werden sollten und auch nicht die Stile selber. Die meisten Regeln sind im Grunde genommen die normalen Kung-Fu Regeln, die man in fast jedem Kung Fu Buch findet.
Interesse an Kampfkünsten
Mich faszinieren die Kampfkünste allgemein, wobei die chinesischen Stile mich etwas weniger interessieren als die japanischen. Ich frage nach der SKEMA, weil es hier in der Schweiz eine eher grössere Schule ist und ich dann doch einige kenne, die da hin gehen. Und ich glaube, es ist eben auch eine der ältesten Schulen in der Schweiz (was die Chin. Künste angeht).
Sie setzen sich ein die Chin. Künste betreffend (was dir wahrscheinlich nicht so gefällt, da du mehr die Japan. Stile favorisierst hehe,.. man müsste halt auch mal ein Festival für die Japan. Künste veranstalten, so wie die SKEMA jetzt ein Festival für Chin. Künste veranstaltet... aber vielleicht könnte man da auch Japan. Allerdings muss man sehen, dass wenn ein Verein od.ä. dann ist auch die Anzahl der "schwarzen Schäfchen" gross...
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