Karate-Dojo Gelsenkirchen-Buer e.V.: Traditionelles Shotokan Karate seit 1967

Herzlich willkommen beim Karate-Dojo Gelsenkirchen-Buer e.V.! Wenn Sie alles Wissenswerte über unseren Verein erfahren wollen, sind Sie hier an der richtigen Adresse. Oder kommen Sie einfach während der Trainingszeiten vorbei und schauen sich das Training an - am besten gleich mitmachen!

Der Verein Karate-Dojo Gelsenkirchen e.V. wurde am 01.11.1967 gegründet. Seit 1967 trainieren wir in Gelsenkirchen traditionelles Shotokan Karate.

Was ist Shotokan Karate?

Die Stilrichtung, die in unserem Verein gelehrt und trainiert wird, ist traditionelles Shotokan Karate. Begründer war Meister Gichin Funakoshi (1869-1957). Shotokan bedeutet übersetzt soviel wie „Halle des Shoto“. Shoto war der Künstlername von Gichin Funakoshi. Es war also seine Trainingshalle, sein Dojo gemeint.

Warum Karate im Karate-Dojo Gelsenkirchen trainieren?

Bei uns stärkst du nicht nur deinen Körper, sondern auch deinen Geist. Das ganzheitliche Training hilft dir, Kraft, Ausdauer, Koordination und Flexibilität zu verbessern. Karate trainieren heißt miteinander und voneinander lernen. Shotokan Karate fordert und fördert Körper, Geist und Seele.

Unsere Trainer und Trainerinnen arbeiten alle ehrenamtlich, weil sie Freude am Karate und am gemeinsamen Training haben. Dabei setzt jeder eigene Schwerpunkte, sodass dich ein abwechslungsreiches Training erwartet:

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  • „Der Traditionalist“
  • „Der Techniker“
  • „Der Vielseitige“

Wir freuen uns über neue Mitglieder! Du kannst in jedem Alter bei uns anfangen und unabhängig davon, ob du neu einsteigst oder bereits Vorerfahrungen mitbringst. Ab 12 Jahren kannst du aber jederzeit vorbeikommen. Leider haben wir aktuell keine Kindergruppe.

Die drei Säulen des Karate

Das Kihon, die Grundschule, ist die Basis des Karate. Die Kata ist der Kampf gegen einen unsichtbaren Gegner und damit die Vorstufe zum Kumite. Im Kumite triffst du auf einen echten Gegner.

Jede Bewegung im Karate kann zur Selbstverteidigung genutzt werden. Beweglichkeit ist nicht nur der Schlüssel zum Karate, sondern auch zu einem gesunden Körper.

Dan-Prüfung im Karate-Dojo Buer

Sie ist als fixer Termin im Kalender des Deutschen Karate Verbandes gelistet: Die Dan-Prüfung im Karate-Dojo Buer bei Cheftrainer Rainer Katteluhn. Karateka aus dem gesamten Bundesgebiet finden sich regelmäßig einmal im Jahr ein, wenn er die Türen seines Dojos dafür öffnet. Als Präsident des Karate-Dachverbandes Nordrhein-Westfalen KDNW und Träger des 8. Dan Shotokan bildet er gemeinsam mit seinem Co-Prüfer Stefan Krause (aus Lemgo, Vizepräsident des KDNW, 7. Dan) eine Prüfungskommission, die „es in sich hat“.

Die Prüflinge absolvieren eine (mindestens) einjährige Vorbereitungszeit intensiven Trainings. Unter anderem kommen sie - auch aus Bayern - im Laufe dieser Zeit immer wieder zum Training nach Gelsenkirchen, um an den regulären Einheiten teilzunehmen. Auch aus seinen eigenen Reihen stellen sich jedes Jahr Karateka der hochrangigen Prüfungskommission. Rainer Katteluhn ist ein erfahrener Trainer, der es seinen Schüler:inne, völlig unabhängig vom Alter, ermöglicht, ein Schwarzgurt zu werden. Die Liste der Dan-Träger:innen seines Vereins ist lang.

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Am 17. Februar 2024 traten 13 Prüflinge an, um im KD Buer bei den Prüfern Rainer Katteluhn (8. Dan Shotokan) und Frank Debecker (5. Dan Shotokan) ihren ersten bzw. nächsten Meistergrad zu erlangen. Mit durchweg guten Leistungen konnten die Teilnehmer:innen beide Prüfer überzeugen und sich über ihre neue neuen Graduierung freuen.

Ergebnisse der Dan-Prüfung vom 17. Februar 2024:

  • 1. Dan: Nicole Artista (1.JJJC Dortmund 1952 e. V.), Meryem Bejaoui (1.JJJC Dortmund 1952 e.
  • 2. Dan: Claudia Knoll (1.JJJC Dortmund 1952 e.
  • 5. Dan: Michael Reker (1.JJJC Dortmund 1952 e.

Die diesjährige Prüfung schlug eine Spanne zwischen den Generationen. Aus seinen Reihen traten Mia Luisa Dams und Manfred Schmidtmann an. Prüflinge und Trainingskameraden, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten.

Mia Luisa Dams: Junior-Dan

Mia Dams absolvierte die Prüfung zu einer Graduierung, und damit verbunden zu einem Gürtel, dennur sehr wenige Karateka tragen: dem Junior-Dan. Der dazu gehörige Gürtel zeigt diese Besonderheit für jeden sichtbar: er ist schwarz mit einem roten Längsstreifen. Umdies erreichen zu können, müssen einige Faktoren zusammentreffen. Ein frühzeitiges Beginnen mit Karate, den Wechsel von der Kindergruppe in die Unterstufe zu schaffen, und dann vor allem: Dranbleiben und Durchhalten. Bei Mia Dams hat das geschafft.

Die 15-Jährige begann mit sechs Jahren in der Kindergruppe des KD Buer, wechselte dann früh in die Unterstufe und begann dort auch zusätzlich mit dem Wettkampftraining. Dazu wurde ihr Training, wie das vieler anderer, von der Corona-Pandemieüberschattet - aber nicht gestoppt. Wo ein Wille ist, findet sich immer ein Weg. Zwei Vize-Landesmeistertitel und auch die Teilnahme an der Deutsche Meisterschaft bezeugen das. Ihren Kampfgeist stellte sie bei der anstrengenden Vorbereitung auf die Prüfung unter Beweis. Ihr Lohn, und ebenso der ihres Trainers Rainer Katteluhn: er konnte ihr den Junior-Dan überreichen.

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Es ist der dritte in der Vereinsgeschichte. Beim Überreichen des Gürtels betonte er: „Du hast eine harte Zeit durchlaufen während der Vorbereitung, hast Trainingsaufgaben absolvieren müssen, die in mehrfacher Hinsicht wirklich hart waren. Aber nur so funktioniert das! Dafür erhälst du nun diesen Gürtel und darfst - musst - ihn mit Stolz tragen!“ Die Schülerin ist damit auch ein Vorbild für ihre jüngeren Trainings- wie Vereinskamerad:innen. So wäre Viktoria Wüst, ihre Kampfpartnerin für die Prüfung, mit 14 Jahren und der Graduierung des braunen Gürtels, die nächste Anwärterin auf den Junior-Dan bei der kommenden Dan-Prüfung 2024.

Manfred Schmidtmann: Der erfahrene Karateka

Ihr „Gegenpart“ Manfred Schmidtmann zählt zu den „Jukuren“. Der Begriff bedeutet übersetzt „die Erfahrenen“ und bezeichnet Karateka mit langjähriger Trainingspraxis und höheren Graduierungen. Der 67-Jährige betreibt Karate seit 1980, wobei ihn die Motivation, zu trainieren und sich beständig zu verbessern, nie verlassen hat. Naturgemäß bringt ein solcher Lebenszeitraum viele verschieden geartete Umstände mit sich, die beständiges Training erschweren, nicht zuletzt auch das Alter.

Die Vorbereitungszeit erfordert u. a. viel Kondition, daher kann die körperliche Belastung durchaus zur (inoffiziellen) Prüfungsanforderung dazu gerechnet werden. Es erfordert viel, sich derPrüfung zu stellen. Mit viel Fachkenntnis, Motivation und Zeitaufwand, unterstützt von Rainer Katteluhn, arbeitete Manfred Schmidtmann daran, vom 3. zum 4. Dan aufzusteigen. Mit diesem Durchhaltevermögen und dem starken Willen, sich weiter zu verbessern, ist auch er ein Vorbild für seine Vereins- und Trainingskamerad:innen. Auch diesen Aspekt sprach Rainer Katteluhn bei der Überreichung der Urkunde an: „Das Training war hart für dich, aber du bist schon so lange dabei, dass su weißt: Verbesserung passiert nicht in der Komfortzone. Jeder, der etwas erreichen will, muss aus ihr heraus.

Rainer Katteluhn und Stefan Krause zeigten sich von der persönlichen Leistung der beiden so verschiedenen Prüflinge sehr angetan und äußerst zufrieden. Mia Luisa Dams und Manfred Schmidtmann stellen auf eindrucksvolle Weise sowohl den starken Nachwuchs sowie den Blick darauf, wohin ein Karateka sich persönlich entwickeln, dar. Gefördert und unterstützt von ihrem Trainer Rainer Katteluhn, der seinerseits als 8.

Wichtige Karate-Regeln

  1. Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt.
  2. Im Karate gibt es keinen ersten Angriff.
  3. Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit.
  4. Erkenne zuerst dich selbst, dann den anderen.
  5. Die Kunst des Geistes kommt vor der Kunst der Technik.
  6. Es geht einzig darum, den Geist zu befreien.
  7. Unglück geschieht immer durch Unachtsamkeit.
  8. Denke nicht, dass Karate nur im Dojo stattfindet.
  9. Karate üben heißt, ein Leben lang arbeiten. Darin gibt es kein Grenzen.
  10. Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, dann wirst du geistige Reife erlangen.
  11. Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du esnicht ständig warm hältst.
  12. Denke nicht an das Gewinnen, doch denke darüber nach, wie man nicht verliert.
  13. Wandle dich abhängig vom Gegner.
  14. Der Kampf hängt von der Handhabung des Treffens und des Nicht-Treffens ab.
  15. Stelle dir deine Hand und deinen Fuß als Schwert vor.
  16. Sobald man vor die Tür tritt, findet man eine Vielzahl von Feinden vor.
  17. Feste Stellungen gibt es für Anfänger, später bewegeman sich natürlich.
  18. Hart und weich, Spannung und Entspannung, langsam und schnell, alles in Verbindung mit der richtigen Atmung.