Tipps zur Ausdauer des Kämpfers
Die Ausdauer eures Kämpfers bestimmt dessen Energie bei Angriffen und Blocks. Ist sie zu niedrig, könnt ihr keine starken und schnellen Angriffe mehr ausführen und werdet anfälliger für Schaden. Ausdauer ist eine der wichtigsten Mechaniken im Spiel und sollte keineswegs vernachlässigt werden.
Wie ihr eure Ausdauer einteilen solltet:
- Kicks und Schläge: Teilt nicht zu sehr aus auf Kosten eurer Ausdauer. Desto mehr ihr euch in der ersten Runde „auspowert“, desto weniger Ausdauer habt ihr in der folgenden Runde übrig.
- Submissions: Umso mehr Ausdauer ihr bei einem Submission-Versuch übrig habt, desto eher werdet ihr diesen durchsetzen. Selbiges gilt beim Verhindern einer Submission.
- Gesundheit: Eure Ausdauer bestimmt auch eure Anfälligkeit für Angriffe. Mit niedriger Ausdauer geratet ihr leichter ins Taumeln und könntet so schnell K.O gehen.
- Bodenkampf und Clinch: Ein Positionswechsel gelingt nicht nur mit ausreichenden Attributen, sondern vor allem mit hoher Ausdauer.
Tipps zum Blocken von Angriffen
In UFC 2 gibt es nicht mehr nur eine Taste, um einen Angriff abzuwehren, sondern zwei - für hohe und tiefe Angriffe. Welche Vor- und Nachteile das Blocken bietet, wollen wir nun mit ein paar Tipps erläutern.
- Schaden: Umso länger ihr blockt, desto eher werden die Gliedmaßen eures Kämpfers schmerzen und desto durchdringlicher werden die Attacken eures Kontrahenten.
- Konter: Blockt ihr Schläge und Kicks ab und drückt zusätzlich die Taste für die jeweilige Gliedmaße, könnt ihr Konter setzen. Zudem habt ihr nun auch die Gelegenheit, den Angriffen geschickter auszuweichen und demnach kritische Konter zu setzen.
- Muster: Nutzt das Blocken, um ein Muster in den Angriffen eures Gegners zu erkennen. Wisst ihr genau, welche Kombos euer Kontrahent oft einsetzt, habt ihr den Kampf schon so gut wie in der Tasche.
Erfolgreiche Angriffe durchsetzen
Die Ausdauer eures Kämpfers ist bedeutend, weshalb ihr euch niemals zu sicher fühlen solltet und dabei einen Angriff nach dem anderen ausführt. So könnte sich der Spieß nur allzu schnell umdrehen.
- Angriffe unterbrechen: Mit „Jabs“ und „Legkicks“ ist es möglich, die Angriffsflut eueres Gegners zu unterbrechen und dabei auch noch für Schaden zu sorgen.
- Starke Angriffe: Setzt kraftvolle Angriffe nur nicht zu oft ein. Sie zehren stark an der Ausdauerleiste und können schnell in die Hose gehen, wenn euer Gegner diese erfolgreich kontert.
- Experimentell: Bleibt ihr unvorhersehbar, seid ihr unberechenbar. Setzt nicht immer dieselben Angriffe ein und versucht hin und wieder zu überraschen - einer der wichtigsten Tipps für den MMA-Fight.
Tipps zum Bodenkampf
Es geschieht allzu schnell, dass man in Panik ausbricht, sobald der eigene Kämpfer auf dem Rücken liegt und euer Kontrahent sich zur „Full Mount“ vorarbeitet. Wichtig ist es, überlegt zu handeln!
- Positionswechsel: Liegt ihr auf dem Rücken, fokussiert euch nicht zu sehr darauf, schnellstmöglich wieder auf die Beine zu kommen. Stattdessen versucht, das weitere Vorgehen eures Gegners zu verhindern. Dies kostet ihm viel Ausdauer und ihr könnt schneller wieder entkommen.
- Angriffe: Selbst wenn man sich in einer guten Bodenposition befindet, sollte man es mit Angriffen nicht übertreiben. Die Ausdauer fällt und eurem Gegner gelingt es allzu leicht, die Position wieder zu wechseln.
- Niederschlag/Takedown: Schickt ihr euren Gegner auf die Bretter, ist es besser, sich vorerst in der Bodenpostion weiterzuarbeiten, da ein Entkommen seinerseits ansonsten sehr einfach wäre.
- Submission: Selbst wenn ihr auf dem Rücken liegt, seid ihr nicht wehrlos. Gerade in der „Full Guard“ habt ihr so manche Möglichkeit, eine Submission einzuleiten. Vor allem, wenn die Ausdauer eures Gegenübers schwindend gering ist, habt ihr damit eine Siegeschance.
- Zurück auf den Beinen: Wenn ihr wieder auf die Beine gelangt, geht sicher, dass sich dies nicht sofort wieder ändert. Nehmt Abstand zu eurem Gegner ein, verhindert Angriffe mit „Jabs“ und „Legkicks“ und regeneriert eure Ausdauer.
Weitere Tipps für eine längere Karriere
- Kennt euren Kämpfer: Egal, für welchen Kämpfer ihr euch entscheidet, es ist wichtig, seine Attribute, Angriffe, Stärken und Schwächen zu kennnen.
- Trainingsintensität: Vermeidet "Schwere" Trainingsintensitäten! Die bringen euch zwar in der Kämpferentwicklung weiter, aber das Risiko, dass ihr mit Verletzungen in den Kampf steigt, ist sehr sehr hoch!
- Trainingskategorien: Startet anfangs in irgendeiner Kategorie (je nachdem was ihr trainieren wollt) mit mittlerer / leichter Intensität. Dann wechselt die Trainingskategorie!
- Submission-Offensive: Konzentriert euch am Anfang vor allem auf Submissionoffensive sowie auf die Takedownoffensive!
- Trainingskategorie wechseln: Wechselt die Kategorie nach jeder Session! Achtet dort unbedingt am Anfang eurer Laufbahn vor allem auf die Ausdauerboosts!
- Verschleißerscheinungen: Achtet auf Verschleißerscheinungen: Die können auftreten, wenn man 2 oder 3 Trainingssessions in der selben Kategorie hinter sich gebracht hat oder wenn ein bestimmter Athletikbereich schon länger keinen Boost erhalten hat.
- Skills: Ich selbst bevorzuge den Skill Stil "MMA Kämpfer"!
- Submissions zur Verteidigung: Rüstet euch auf jeden Fall Submissions zu eurer Verteidigung aus!
- Clinch: Rüstet euch unter Clinch die schnelle Variante von "Thai Clinch" und "Over Under" aus!
Peter Sobotta ist aktiver UFC Kämpfer, aktuell die deutsche Nr.1 im Weltergewicht im MMA und Trainer des aktuell erfolgreichsten deutschen MMA Teams „Planet Eater“.
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Als MMA-Kämpfer musst Du viele verschiedene Disziplinen und Fertigkeiten trainieren und Du kannst aufgrund des hohen Trainingspensums leicht ins Übertraining kommen.
Schnell zurückkommen von Verletzungen - als Kämpfer bleiben Verletzungen nicht aus. Such Dir für die Reha einen guten Physiotherapeuten und für das Aufbautraining anschließend einen guten Krafttrainer. Zu lange zu pausieren ist nicht gut für einen Kämpfer. Belaste Dich schnell wieder - aber auch nicht zu schnell. Gezielte, intelligente Belastung ist die Lösung. Außerdem wirst Du meistens immer irgendeinen Körperteil trainieren können, der nicht verletzt ist.
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