In Horizon Forbidden West gibt es neben den Maschinen auch eine weitere, menschliche Herausforderung: die Nahkampfplätze. Um die Trophäen freizuschalten, kommt ihr um die Nahkampfplätze nicht herum.
Vorbereitungen für die Nahkampfplätze
Neben den Jagdgebieten gibt es im verbotenen Westen auch die Nahkampfplätze, insgesamt gibt es 4 Stück von ihnen. Die Kampfplätze sind Teil von der Nebenmission „Das Fortdauern“.
Um die Quest abzuschließen, müsst ihr zuerst alle Nahkampfplätze meistern, ansonsten könnt ihr die Mission nicht fortführen. Bei jedem Platz findet ihr einen Lehrmeister.
Bei ihm könnt ihr entweder im freien Kampf üben, Tutorials abschließen oder Herausforderungen bewältigen. Um die Quest forzuführen, müsst ihr in allen Nahkampfplätzen alle gestellten Herausforderungen erfolgreich absolvieren.
Die Tutorials müsst ihr übrigens nicht abschließen, sie zählen nicht zur Mission „Das Fortdauern“. Es dreht sich einzig und allein um die Herausforderungen beim jeweiligen Lehrmeister.
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Wichtig: Manche Herausforderungen benötigen eine spezielle Fähigkeit beziehungsweise Nahkampfkombination. Sie müsst ihr in eurem Talentbaum erst freischalten, um eine Herausforderung des Lehrmeisters anzunehmen.
Macht euch aber keine Sorgen. Wenn euch ein Skill fehlt, wird die Fertigkeit ganz genau im Menü genannt, ihr müsst also nicht groß herumsuchen.
Die Nahkampfplätze im Detail
Nahkampfplatz „Kettenkratz“
Der erste Nahkampfplatz befindet sich im Ort „Kettenkratz“.
Nahkampfplatz „Brennspeer“
Den zweiten Nahkampfplatz findet ihr im Ort „Brennspeer“.
Nahkampfplatz „Das Bollwerk“
Der dritte Nahkampfplatz befindet sich in den eisigen Bergen, genauer gesagt in der Ortschaft „Das Bollwerk“.
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Nahkampfplatz „Dornmarsch“
„Dornmarsch“ ist der vierte und letzte Nahkampfplatz, er ist sicherlich der schwerste, spart ihn euch also bis zum Schluss auf.
Wichtig: Die Kombinationen können manchmal etwas verwirrend sein. Wenn eure erste Kombination beispielsweise mit R1 endet und der darauffolgende Angriff mit R1 startet, müsst ihr nicht erneut R1 drücken, um die zweite Kombination zu starten. Die Kombinationen müssen also fließend ineinander übergehen.
Das Fortdauern
Beim Fortdauern handelt es sich um eine sehr fähige Kämpferin. Um die Nebenmission abzuschließen müsst erst einmal eure Gegnerin finden und daraufhin besiegen.
Macht auf jeden Fall von den herumstehenden Fässern Gebrauch. Beschießt sie mit Pfeil und Bogen, wenn das Fortdauern in der Nähe eines Fasses ist.
Wenn sie explodieren, erschaffen sie eine Rauchwolke und halten das Fortdauern an Ort und Stelle auf, woraufhin ihr sie leichter angreifen könnt.
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Als Belohnung nach Abschluss der Nebenmission erhaltet ihr die legendäre Waffe „Bastlers Stolz“.
Weitere Herausforderungen und Aktivitäten in Horizon Forbidden West
Wenn Aloy nicht gerade dabei ist, die Welt zu retten, gibt es eine Fülle an anderen Aktivitäten, denen der Spieler nachgehen kann. Neben Haupt- und ebenso langen Nebenquests gibt es noch Aufträge zur Ressourcenbeschaffung und Beuteverträge, bei denen gezielt bestimmte Maschinen erlegt werden wollen.
Brutstätten der Subroutine HEPHAESTOS sind auch wie im Vorgänger mit von der Partie - dort werden die tödlichen Maschinen ja überhaupt erst hergestellt! Wer es bis zum Ende einer schafft und dann den Bossgegner besiegt, erhält die Chance darauf, eine bestimmte Maschine aus dem Hinterhalt zu überbrücken und für sich kämpfen zu lassen.
Neu hingegen sind Rebellenaußenposten & Rebellenlager mit den widerständischen Tenakth. Der große Unterschied zwischen den beiden Befestigungen ist, dass man, nachdem man den Anführer des Rebellenlagers eliminiert hat, dort noch zusätzlich eine weitere Aufgabe zu erledigen hat - meist das Zerstören von Waffen oder anderen Materialien. In Außenposten reicht es den Anführer unschädlich zu machen.
Spieler, die gern ihre grauen Zellen anstrengen, können sich an Reliktruinen probieren, die in sich geschlossene, komplexe Puzzle-Räume darstellen und Aloy all ihre Fähigkeiten abfordern.
Maschinenrennen
In Horizon Forbidden West warten vier Maschinenrennen darauf, dass ihr an ihnen teilnehmt und sie gewinnt, damit ihr euch als unbeirrbarer Maschinenreiter beweist. Im Grunde ist das hier Mario Kart auf Roboter-Pferden, mit ungleich schlechterer Steuerung.
Diese Rennen sind zunächst versteckt und schalten dann das jeweils nächste frei, sobald ihr eines gewonnen habt. In jedem der Rennen geht es auf Stürmern eine nicht zu kurze Runde lang gegen sechs anderen Reiter, wer als erstes durchs Ziel kommt, gewinnt.
Dabei kommt es nicht nur auf reiterisches Können an, ihr könnt auch einen Kriegerbogen einsetzen. Allerdings nur mit der Munition, die an Leinen über der Rennstrecke hängt.
Die müsst ihr per Dreieckstaste einsammeln, wenn ihr daran vorbeikommt. Im Programm sind normale Pfeile, Schock-Pfeile und Abriss-Pfeile (von letzteren bekommt man pro Paket nur einen).
Ihr startet immer als Letzte ins Rennen und müsst dann sechs Plätze gutmachen. Beachtet, dass der Stürmer, den ihr reitet, gerne an der Streckenbebauung festhängt, weshalb ihr die Kurven nicht wie in einem klassischen Rennspiel so eng wie möglich nehmen solltet.
Denn dann lauft ihr Gefahr, am Rand hängenzubleiben. Konzentriert euch auf der Strecke auf die Lohestärkung (also den "Turbo") und die normalen Pfeile - zwei Treffer hauen einen Gegner vom Pferd und stellen für euch einen gewaltigen Zeitgewinn dar.
Auch die einzelnen Abrisspfeile sind eine gute Idee. Vor allem zu Beginn, wenn noch viele Reiter nah beieinander sind. Denn dann wirft die Explosion potenziell gleich mehrere Konkurrenten von ihren Mecha-Rossen.
Besonders gut sind diese Dinger, wenn ihr Verfolger zurückwerfen wollt: Schaut nach hinten, indem ihr den Bogen zieht und L3 reinklickt, und schießt dann auf eure Gegner hinter euch.
Achtung: Bei diesen Pfeilen solltet ihr ein Stück weit entfernt sein. Die Schock-Pfeile fand ich dagegen weniger wirksam und habe sie eher gemieden, ein normaler Pfeiltreffer lässt einen Feind schon seitlich vom Sattel baumeln.
Danach braucht es nur noch einen Hieb mit dem Speer oder einen zweiten Pfeil und er ist für ein paar Sekunden aus dem Rennen. Auch auf euch wird natürlich geschossen.
Seht ihr das blinkende Ausrufezeichen am Bildrand, legt gerade jemand auf euch an. Dann haltet ihr die Quadrattaste, um nicht getroffen zu werden.
Werdet ihr es doch, drückt ihr schnell R2, um euch zu berappeln. Achtet besonders auf diese Anzeige, weicht aus und versucht, nicht an Gegnern oder Streckenteilen hängenzubleiben und ihr habt schon gute Karten, euch weiter vorne zu platzieren.
- Das erste Rennen findet an einer Kreuzung östlich von Brennspeer statt. Haltet euch eher mittig auf der Strecke und malträtiert eure Gegner mit normalen Pfeilen, und alles wird gut.
- An den malerischen weinenden Klippen geht zur nächsten Runde und das Rennen führt unter anderem an einem Flutschlitzer-Areal vorbei. Widersteht dem Drang, einen Schneemann zu bauen.
- In der Nähe eines der spektakulärsten Flugschreiber-Fundorte geht es weiter.
- Im letzten Rennen nahe Las Vegas (Glimmerwinkel) kommt es zur finalen Konfrontation mit Rotzahn.
Vorsicht: Nach einer Niederlage gegen ihn kam es bei mir zu einem Bug, nachdem ich das Rennen nicht noch einmal versuchen konnte. Auf diesem Rundkurs geht es besonders heiß her. Hier gilt umso mehr das genaue Abpassen gegnerischer Schüsse. Also nicht vergessen, den Kopf einzuziehen, wenn die Ausrufezeichen blinken!
Nach dem Rennen gibt sich Rotzahn als Nil aus dem ersten Teil zu erkennen. Nachdem ihr das letzte Rennen gewonnen habt und mit "Rotzahn" jetzt aka Nil gesprochen habt, erscheint eine Truhe im Sand vor euch, die ihr alsbald öffnet.
Drinnen findet ihr den besten Kriegerbogen im ganzen Spiel: Carjas Verderben. Der macht nicht nur recht viel Abrissschaden für einen Boden dieser Art, er verschießt auch beneidenswert gute leichte Feuerpfeile.
Dazu kommen wie bei legendären Waffen üblich fünf Plätze für Spulen. Bei den Vorteilen gibt es plus 10 Prozent Agilitätsschaden, plus 10 Prozent Korrodiert-Gegnerschaden, plus 10 Prozent Niederschlagskraft und 15 Prozent mehr Schaden auf Nahkampf-Folgeangriffe nach Bogentreffern.
Maschinen-Streit
Viele Open-World-Spiele implementieren entweder bekannte Karten- oder Brettspiele oder aber es werden gänzlich neue für sie erfunden. Forbidden West zählt zu zweiteren: Ein Brettspiel mit dem Namen „Maschinenstreit“ ist in jeder größeren Siedlung spielbar: die Gegner reichen dabei von einfach bis Fachmann.
Wer alle Partien gegen einen Kontrahenten gewinnt, darf seiner Sammlung eine neue Spielfigur hinzufügen. Diese sind übrigens den Maschinen, gegen die Aloy ständig kämpfen muss, nachempfunden und besitzen entsprechend verschiedene Effekte sowie unterschiedliche Reichweiten und Angriffe.
Auf einem Spielfeld werden Maschinenfiguren platziert. Jedes Feld hat dabei ein spezielles Terrain, das sich positiv oder negativ auf eure Angriffspunkte auswirkt. Zudem haben Figuren auch Schwachstellen - je nachdem von welcher Seite ihr attackiert.
Gewinner des Spiels ist, wer alle Maschinen des Gegners zerstört oder zuerst sieben Siegerpunkte erreicht. Als Belohnung erhaltet ihr neue Maschinenfiguren, die ihr für euer nächstes Duell verwenden könnt.
