Karate Dojo Erlangen: Informationen zu Training, Philosophie und Gemeinschaft

Karate-Do ist mehr als nur eine Kampfkunst; es ist ein Weg der Selbstfindung, der Disziplin und des Respekts. Im Karate Dojo Erlangen wird traditionelles Fudokan Karate gelehrt, ein Stil, der die körperliche Biomechanik berücksichtigt und somit für alle Altersgruppen geeignet ist. Hier erfahren Sie mehr über die Prinzipien, das Training und die Gemeinschaft, die das Karate Dojo Erlangen ausmachen.

Was ist Karate-Do?

Kara-te, die leere Hand, bezeichnet die Kunst des Kampfes mit der leeren Hand. Übersetzt bedeutet «Karate-Do» so viel wie «der Weg der leeren Hand». Mit «Kara» (leer) ist aber auch ein ethischer Anspruch verbunden.

Karate-Do hat nichts mit Gewalt zu tun, ganz im Gegenteil. Karate-Do ist respektvoll, erfordert Disziplin und schult die Konzentration und Körperbeherrschung. Ein Karateka bleibt ruhig und besonnen auch wenn es brenzlig wird und solange er nicht angegriffen wird.

Im Vordergrund steht: Der Weg ist das Ziel.

Fudokan Karate: Ein traditioneller Stil für jedes Alter

Fudokan ist ein traditioneller Karate-Stil unter Einhaltung der körperlichen Biomechanik und ist daher für jede Altersgruppe geeignet. Kinder sind bereits ab 6 Jahren herzlich willkommen.

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Jugendliche und Erwachsene erfahren bei uns eine sinngerechte und personenbezogene Vermittlung der alten Kampfkunst. Körper, Geist und Seele werden in Einklang gebracht. Bei unseren Kursangeboten finden Sie Ruhe & Konzentration, erlangen Motivation & Stärke und können sich gleichzeitig auspowern.

Die Vorteile von Karate-Do

  • Respekt und Disziplin
  • Schulung der Konzentration und Körperbeherrschung
  • Einklang von Körper, Geist und Seele
  • Ruhe und Konzentration
  • Motivation und Stärke
  • Stressabbau
  • Verbesserung der Fitness und Körperbeherrschung
  • Schulung der koordinativen Fähigkeiten

Das Dojo: Ein Ort der Sammlung und des Respekts

Asiatische Kampfkünste werden nicht einfach in einer Turnhalle oder Trainingsraum gelehrt, sondern in einem Dojo. Ursprünglich kommt der Begriff Dojo aus dem Buddhismus und bezeichnet einen Ort der Selbstfindung und der Meditation. Später veränderte er seine Bedeutung und man verstand darunter den Ort, an dem die Kampfkünste geübt werden. Der Sinn jedoch blieb derselbe.

Für jeden ernsthaft Übenden ist das Dojo auch heute eine Stätte der Meditation und Konzentration, ein geehrter Ort des Lernens, der Brüderlichkeit, der Freundschaft und des gegenseitigen Respekts.

Unser Dojo ist die Turnhalle oder ein Trainingsraum. Die Atmosphäre dieses Raumes wird durch das Verhalten der Karatekas bestimmt. Für uns Karateka ist das Dojo eine Stätte der inneren Sammlung und Ruhe, ein Ort des Lernen, der Konzentration und der Höflichkeit.

Dojo-Regeln

In den Dojo-Regeln wird das Verhalten bzw. das Benehmen im Training geregelt. Diese Regeln basieren auf traditionellen Umgangsformen in japanischen Dojos.

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  • Die Weisungen des Übungsleiters/Trainiers sind in jedem Fall sofort und widerspruchslos zu befolgen.
  • Beim Betreten und Verlassen des Dojos ist der Gruss „Osu“ Richtung Dojo zu erbringen.
  • Das Dojo wird barfuss betreten.
  • Fuss- und Fingernägel müssen kurz sein.
  • Sprich den Trainingsleiter und die Rangälteren im Dojo immer mit deren korrekten Titeln an (Shihan, Sensei, Sempai).
  • Im Umgang mit dem Partner ist Fairness und Rücksichtnahme das oberste Gebot.
  • Zuschauer (auch Angehörige von trainierenden Kindern), welche nicht am Training teilnehmen verhalten sich so, dass der Unterricht auf keinen Fall gestört wird. Interventionen beim Trainingsleiter oder bei Trainierenden während der Lektion sind in jedem Fall zu unterlassen.

Der Weg zum Schwarzgurt

Die Gürtelprüfungen sind Zwischenstationen auf dem Weg zum legendären „Schwarzgurt“, dem Meistergurt. Neun Schülerprüfungen sind bis dahin abzulegen, die Anforderungen steigen von Mal zu Mal deutlich an, zwischen den einzelnen Prüfungen müssen festgelegte Zeiträume liegen und die regelmässige Teilnahme am Training und an Lehrgängen ist natürlich unerlässlich.

Es ist einfach eine tolle Gemeinschaft.

Karate: Mehr als nur Selbstverteidigung

Viele Karateka üben ihren Sport auch aus, um sich im Notfall selbst verteidigen zu können. Tatsächlich ist Karate eine wirksame und effektive Verteidigungsform. Wichtiger sind Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Selbstvertrauen und Ruhe. Nur wer bei einem Angriff nicht in Panik verfällt, kann sich sinnvoll verteidigen. Deshalb werden im Karate neben den technischen Fertigkeiten auch die psychologischen Komponenten der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung vermittelt.

Karate wird leider oft mit «Bretter zerschlagen» gleichgesetzt. Dieses Vorurteil rührt von öffentlichen Vorführungen her, die auf publikumswirksame Effekte abzielen. Dabei wird Karate als zirkusreife Artistikdargestellt.

Karate für jeden

Jeder kann Karate lernen, egal ob jung oder alt, stark oder schwach, männlich oder weiblich. Diese Aussage findet man schon bei Gichin Funakoshi (1868-1957), der das Karate von Okinawa nach Japan brachte.

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Karate kann von allen Menschen, in jedem Alter, ausgeübt werden. Besonders Kinder werden in ihrer Entwicklung ganzheitlich positiv beeinflusst.

Karate-Training ist ein ganzheitliches Konzept für körperliche Fitness und mentale Stärke - idealer Ausgleich und Ergänzung zu den Anforderungen in Schule, Ausbildung und Beruf und für Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden.

Karate kann helfen, die vorhandenen Bewegungsfähigkeiten in jedem Alter zu bewahren, zu verbessern sowie Neues zu erlernen.