Kampfsportarten der Welt: Eine umfassende Liste

Die Welt der Kampfkünste ist vielfältig und faszinierend. Von traditionellen Stilen mit langer Geschichte bis hin zu modernen Disziplinen, die auf Selbstverteidigung oder Fitness ausgerichtet sind, gibt es für jeden Interessierten die passende Kampfkunst. Diese umfassende Kampfsportarten Liste bietet einen Überblick über nahezu alle bekannten Kampfkünste weltweit, sortiert nach dem ABC, um die Navigation zu erleichtern.

Einführung in die Welt der Kampfkünste

Kampfsport ist ein weit gefasster Begriff, der viele verschiedene Kampfstile und Disziplinen verbindet. Kampfkünste sind die Kunst des Kampfes und existieren schon seit Jahrhunderten. Sie können auf viele verschiedene Arten ausgeübt werden, von traditionell bis modern.

Einige Kampfstile wurden erst innerhalb der letzten 70 Jahre gegründet und zählen zu den modernen Kampfsportarten. Andere Kampfkünste bestehen schon seit mehreren Jahrhunderten und erleben ein Revival in der aktuellen Zeit. Auch Kampfsportarten mit Waffen erfreuen sich immer mehr an Beliebtheit.

Die Wahl der richtigen Kampfsportart

Die Wahl der besten Kampfsportart hängt von deinen persönlichen Vorlieben und Zielen ab. Es gibt so viele großartige Kampfkünste da draußen, die alle ihre eigenen einzigartigen Vorteile bieten. Wenn du Selbstverteidigung erlernen möchtest, könntest du dich für Krav Maga oder Wing Tsun entscheiden. Wenn du nach einer körperlichen Herausforderung suchst, könnten Muay Thai oder Boxen spannend sein.

Grundsätzlich kann jeder Mensch, unabhängig von Alter oder Geschlecht, eine faszinierende Kampfkunst wählen. Heutzutage gibt es ein breitgefächertes Angebot an Kampfkünsten oder Kampfsportarten, sodass für jeden etwas dabei ist.

Lesen Sie auch: Ultimative Kampfsportarten Liste

Kampfsportarten mit oder ohne Tradition

Die traditionellen Kampfkünste haben eine lange Historie und sind geprägt durch Kultur, Tradition und Philosophie. Dies ist besonders spannend, wenn man die damalige Zeit in Betracht zieht. Meist wird bei traditionellen Kampfkünsten auch mit Waffen gekämpft.

Aus den älteren Kampfkünsten heraus, haben sich im Laufe der Zeit immer mehr Kampfsportarten oder Selbstverteidigungskonzepte gebildet. Hierbei steht entweder der Wettkampf oder die Selbstverteidigung im Vordergrund. Teilweise werden vereinzelt diverse Zeremonien (Begrüßung, Verabschiedung, Verbeugung o.Ä.) durchgeführt, um den anderen Kämpfern Respekt zu zollen oder an frühere Traditionen anzuknüpfen.

Bei den Kampfstilen, welche auf reine Selbstverteidigung ausgelegt sind, wird der Fokus hauptsächlich auf Training und das Kämpfen bzw. sich verteidigen gelegt. Dementsprechend entfällt größtenteils der historische Teil.

Eigene Ziele setzen

Kampfsportarten sind seit her eine unglaubliche Möglichkeit, aus dir einen vielseitigen Menschen zu erschaffen. Du erlernst beispielsweise Fähigkeiten wie Selbstverteidigung, Disziplin. Überdies gewinnst du an Selbstvertrauen und verbesserst deine geistige Gesundheit! Es ist wichtig, dass du dir selbst Ziele setzt. Dadurch weißt du, welche Schritte du unternehmen musst, um in deinem Sport erfolgreich zu sein.

Kampfsport, Kampfkunst oder Selbstverteidigung

Kampfsport ist ein Weg, den Körper zu trainieren, Kraft und Fitness aufzubauen. Dabei werden auch indirekt die eigenen Selbstverteidigungsfähigkeiten aufgebaut. Der sportliche Aspekt liegt aber klar im Vordergrund. Manche Menschen nutzen sie auch als Wettkampfsportart. Hierbei gibt es je nach Sportart faire Regeln. Dadurch wird sichergestellt, dass die Teilnehmer die gleichen Voraussetzungen haben und sich gleichberechtigt messen können.

Lesen Sie auch: Gefährliche Kampfsportarten im Überblick

Kampfkunst ist die Kunst des Kampfes und existiert schon seit Jahrhunderten. Sie kann auf viele verschiedene Arten ausgeübt werden, von traditionell bis modern. Insofern versteht man unter Kampfkunst eine Reihe von Kampfstilen, die auf der ganzen Welt praktiziert werden. Kampfkunst lautet auf englisch: “Martial Art”. In diesem Sinne stammt das Wort “martialisch” von Mars, dem römischen Gott des Krieges.

Kampfsport und Selbstverteidigung sind zwei Bereiche, die sich mit der körperlichen Verteidigung befassen. Kampfsport wird oft als Sportart ausgeübt. Sie kann Techniken der Verteidigung und des Angriffs beinhalten, findet aber im kontrollierten Umfeld statt. Selbstverteidigung eine Form der Verteidigung, die darauf abzielt, sich in kritischen Situationen zu schützen. In beiden Fällen geht es darum, Techniken zu erlernen, um sich selbst zu verteidigen und in gefährlichen Situationen handlungsfähig zu bleiben.

Kampfsportarten mit Waffen

Kampfsportarten mit Waffen sind eine faszinierende Art des Trainings und der Selbstverteidigung. Durch den Einsatz verschiedener Waffen wie Schwerter, Stöcke oder Messer erlernen die Teilnehmer traditionelle Techniken und Kampfstrategien. Diese Kampfkünste haben oft eine lange Geschichte und sind eng mit der Kultur und Tradition bestimmter Regionen verbunden.

Umfassende Kampfsportarten Liste

Im Folgenden finden Sie eine alphabetisch sortierte Liste von Kampfsportarten und Kampfkünsten, die einen umfassenden Überblick über die Vielfalt dieser Disziplinen bietet:

  • Adlerkrallen Kung Fu: Die Krallen des Adlers werden in diesem chinesischen Kampfsport von den Händen gebildet. Angegriffen werden die Vitalpunkte des Körpers.
  • Affen Kung Fu: In diesem chinesischen Kampfsport werden die Bewegungen eines Affen imitiert. Der Kämpfer klettert zwar nicht auf Bäumen herum, wird aber fast so beweglich.
  • Aikido: Die einst blutigen japanischen Kampfsportarten wurden im Aikido zu einer pazifistischen Körperkunst umgewandelt. Das Ziel ist nicht mehr der Sieg.
  • Amarok: Amarok ist ein sehr junger Kampfsport aus der Türkei, dessen Übungen zusammengestellt wurden aus den Kampftechniken der Turkvölker.
  • Anti Terror Combat: Ist ein sehr moderner Kampfsport. Er enthält Kampftechniken aus der ganzen Welt, die wissenschaftlich erprobt und ausgesucht wurden.
  • Arnis/Eskrima/Kali: Ein besonderer Kampfsport von den Philippinen. Zuerst wird der Kampf mit Waffen gelernt, dann erst mit der Hand.
  • Baguazhang: Der Kämpfer im Baguazhang steht nie still. Er kann es mit mehreren Gegnern gleichzeitig aufnehmen. Die Kraft holt er der gespeicherten Bewegungsenergie. Jeder Angriff ist eine Drehung, die gleichzeitig ein Ausweichen und den Angriff enthält.
  • Baji Quan: Ist die chinesische Kampfkunst „Faust der acht Extreme“. Ziel des Trainings ist es, einen Gegner mit einem einzigen Schlag besiegen zu können.
  • Bak Mei: Blitzschnelle Arme und Hände sind das Markenzeichen für diesen chinesischen Kampfsport. Die flinke Fußtechnik ist angelehnt an den dem Affenstil.
  • Boxen: Bei diesem Kampfsport sind den meisten Menschen die Regeln wohl vertraut. Viele Hobbyboxer holen sich ihre Kondition beim Boxen auf einem Boxsack.
  • BJJ (Brazilian Jiu-Jitsu): Wurde aus dem Kampfsport Judo entwickelt. Konzentriert sich vor allem auf den Bodenkampf.
  • Bujinkan Budo Taijutsu: Ist die Kampfkunst der japanischen Ninja. Die Tradition der Schattenkrieger steht außerhalb der Tradition der Ninja.
  • Canarische Ringer: Kampfstil aus Spanien. Dabei werden Reflexe antrainiert.
  • Capoeira: Regelrecht akrobatische Übungen. Ein Kampfsport voll Rhythmus und Lebensfreude.
  • Choy Gar: Kampfstil aus Südostasien, der seine Wurzeln in Südchina hat. Hier verschmelzen die Kampftraditionen mehrerer Kulturen miteinander.
  • Combat Arnis: Ist entstanden aus dem Kyokushinkai. Besonders wichtig ist das Ausweichen in diesem Stil. Sich erst in eine vorteilhafte Position bringen und dann zuschlagen.
  • Ditang Quan (Bodenfauststil): Ist ein alter chinesische Kampfstil in der Shaolin Tradition. Das heutige Ditang Quan enthält Techniken aus dem Affen Kung Fu und dem Betrunkenen Boxen.
  • Drachenstil Kung Fu: Der Drache ist in China ein Symbol für geistige Stärke. Der Kämpfer ist gewandt und flexibel.
  • Dynamic Fighting System: Kampfsport mit den besten Techniken aus allen Kampfsportarten. Für eine realistische Selbstverteidigung. Wurde in den 1980er Jahren in Deutschland entwickelt.
  • Escrima Concept System: Ist ein Selbstverteidigungssystem, dass immer mit einem Partner geübt wird. Ein Schwerpunkt ist dabei die Abwehr von Waffenangriffen.
  • Europäisches Felchten: Ist ein europäischer Kampfsport. Die Wurzel gehen zurück auf das Duell, mit dem die Ehre wiederhergestellt werden sollte.
  • Fu Lung Pai: Fu Lung Pai ist ein chinesischer Kung Fu Stil in der Shaolin Tradition. Die Wurzeln dieses Kampfsportes liegen im Tigerstil und Drachenstil.
  • Gatka: Ist der Kampfsport der indischen Sikhs.
  • Hapkido: Koreanischer Kampfsport. Ist weniger der Name für einen Stil als mehr der Name für koreanische Kampfkunstverbände.
  • Hayastan MMA Academy: Ist ein Kampfsportsystem aus 16 Kampfsportarten. Ursprünglich ein Nahkampfsystem für Armee und Polizei in England.
  • Haidong Gumdo: Koreanischer Kampfsport mit dem Schwert.
  • Hwarang-Do: Dieser Kampfsport hat seine Wurzeln im japanischen Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu. Er hat sich dann aber in Korea selbständig und stilübergreifend weiterentwickelt.
  • Iaido: Moderner japanischer Schwertkampf. Ist mehr ein Zen Weg des Schwertes.
  • Iaijutsu: Oberbegriff für die alten Kampfsportarten mit dem japanischen Schwert. Dieses Schwert soll durch sein Eigengewicht schneiden, der Kämpfer hält es lediglich in der Bahn.
  • Jeet Kune Do: Ist der Kung Fu Stil, der von Bruce Lee entwickelt wurde. Es ist eigentlich eine individuelle Zusammenstellung von Techniken.
  • Jingwu Kung Fu: Ist ein alter chinesischer Kung Fu Stil in der Shaolin Tradition. Enthält die Techniken von vielen anderen Kung Fu Stilen.
  • Jo-Do: Jo-Do ist ein alter japanischer Kampfsport mit dem Kurzstock, dem „Jo“. Der Kurzstock wird dabei nur zur Verteidigung gegen das Samurai Schwert (Katana) eingesetzt.
  • Judo: Der Weg des Judo beginnt mit einer Fallschule. Der Übende muss fallen können, ohne sich zu verletzen, bevor er richtig mit diesem japanischen Kampfsport beginnen kann.
  • Ju-Jutsu: Ein Grundprinzip im japanischen Kampfsport Jiu Jitsu ist: Nachgeben, um zu siegen. Wie verteidige ich mich, wenn ich keine Waffe trage? Nicht mit brachialer Gewalt, sondern mit Technik und Prinzipien.
  • Justitsu: Ist ein in Deutschland entwickelter Kampfstil. Die Techniken dafür wurden genommen aus den Kampfsportarten Aikido, Judo und Karate. Es ist eine Kombination aus einem modernen Selbstverteidigungssystem mit klassischer Kampfkunst.
  • Kalaripayattu: Ist ein südindischer Kampfsport aus Kerala. Die Übungen sind verbunden mit Praktiken aus Yoga und Ayuerveda.
  • Kempo: Kempo (Faustlehre) ist ein japanischer Kampfsport, der seine Wurzeln hat im chinesischen Karate. Die Techniken sind sich sehr ähnlich, nur die Namen sind auf Japanisch.
  • Kendo: Moderner japanischer Schwertkampf. Ist mehr ein Zen Weg des Schwertes.
  • Kickboxen: Dieser Kampfsport verbindet das westliche Boxen mit asiatischen Stilen wie Karate oder Taekwondo. Geschlagen wird mit Händen und Füßen.
  • Kinomichi: Eine mit dem japanischen Jiu Jitsu verwandte Kampfkunst. Die Bewegungen eines Angreifers werden blockiert und dann wird die Kontrolle über ihn übernommen.
  • Kokusai Budo Renmei: Ist ein Kampfsportsystem aus 16 Kampfsportarten. Ursprünglich ein Nahkampfsystem für Armee und Polizei in England.
  • Krav Maga: Ist ein Kampfsystem aus Israel. Wurde entwicktelt von einem Spezialisten für Personenschutz. Dient der Selbstverteidigung. Läßt sich in 2-Tages-Seminaren lernen.
  • Kuk Sool Won: Ist weniger der Name für einen Stil als mehr der Name für koreanische Kampfkunstverbände.
  • Kung Fu: Oberbegriff für die nördlichen chinesischen Kampfkünste.
  • Kyokushinkai: Ein Karatestil im Vollkontakt. Diese Kampfsportart ist wegen des harten Trainings eine der härtesten Karatearten.
  • Limalama: Dieser Stil wurde in Hawaii entwickelt. Grundlage dafür waren Kampftechniken, die Einwanderer aus China und Japan mitbrachten.
  • Luta Livre: Brasilianischer Ringkampfsystem zwischen dem Ringen und Judo. Der Gegner wird zu Boden gebracht und zur Aufgabe gezwungen.
  • Mano Mano: Ein Boxstil von den Philippinen. Der andere Name „Suntukan“ bedeutet übersetzt „Schlägerei“ und so erscheinen viele Techniken dann auch. Erlaubt sind Stöße mit dem Ellbogen oder dem Kopf, ebenso Tritte und Kniestöße.
  • MCM: Ein israelisches Nahkampfkonzept. Enthält Techniken aus Boxen, Savate, Ringen und dem europäischen Messerkampf.
  • MMA (Mixed Martial Arts): Die „Gemischten Kampfkünste“ sind ein moderner Vollkontaktsport. Es werden die Techniken verschiedener Kampfsportarten angewendet wie Boxen, Kickboxen, Ringen, Judo oder Brazilian Jiu-Jitsu. Der Sieg ist errungen, wenn der Gegner durch Abklopfen aufgibt.
  • Mudo: Mudo kommt aus dem Koreanischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Kampfkunstweg“. Freier und damit auch richtiger übersetzt bedeutet es „Weg der Achtsamkeit“. Die Bewegungen stammen alle aus der Kampfkunst Taekwondo.
  • Muay Lao: Ein Kampfsport aus Laos. Ist ein rauher Vollkontaktsport mit Schlägen und Tritten. Entspricht dem Muay Thai in Thailand, ist aber (noch) nicht so populär.
  • Muay Thai: Eine Kampfsportart aus Thailand. Es umfasst waffenlose Techniken aber mit Schwert, Stock, Schild, Lanze oder Degen.
  • Ninjutsu: Ist die Kampfkunst der japanischen Ninja. Die Tradition der Schattenkrieger steht außerhalb der Tradition der Ninja.
  • Okinawa Te: Die Menschen auf der japanischen Insel Okinawa benutzten diese Techniken, um sich gegen die Samurai zu wehren.
  • Pankration: Antiker Kampfsport aus Griechenland. Pankration (Allkampf, Gesamtkampf) bestand aus einer Mischung zwischen Ringen und Boxen. Der Sieg erfolgte über ein K.O.
  • Pencak Silat: Ist ein Kampfsport aus Südostasien (Indonesien, Malaysia, Singapur, Brunei). Es ist eigentlich die Zusammenfassung oder Vereinigung verschiedenster lokaler Stile.
  • Piloxing: Ein Fitnesssport, in dem auch Boxtechniken enthalten sind. Gilt als eine der Trendsportarten aus Hollywood und hat zum Ziel, einen Traumkörper zu bekommen.
  • Qwan Ki Do: Dieser Kampfsport stammt aus Vietnam und wird auch genannt: Qwan Khi Dao. Er ist eine Kombination aus alten chinesischen und vietnamesischen Kung Fu Techniken.
  • Ringen: Der Kampfsport Ringen gehörte schon zu den Olympischen Spielen der Antike. Ziel ist es, den Gegner zu Fall zu bringen.
  • Sambo: Sambo ist eine russische (sowjetische) Kampfsportart. Es wurde entwickelt aus Jiu-Jitsu, Judo und Ringen.
  • Savate: Ein französischer Kampfsport, der ursprünglich von Matrosen für ihre Raufereien entwickelt wurde. Ähnlich wie in vielen asiatischen Kampfstilen wird mit Schlägen und Tritten gekämpft.
  • Schwingen: Ist eine Form des Ringens aus der Schweiz. Ist dort Nationalsport.
  • Shaolin Kung Fu: Das Shaolin Kloster ist eines der großen, legendären Zentren der chinesischen Kampfsportarten. Es gilt als Geburtstätte vieler Kung Fu Stile.
  • Shorinji Kempo: Ein Kampfsport mit chinesischen Wurzeln. Beeinflusst durch japanische Karate Stile. Dieser Stil entstand in den 1980er Jahren in Japan. Das Ziel war, eine weltweite Kampfsportart zu entwickeln, die aus den effizientesten Techniken anderer Stile zusammengesetzt ist.
  • Shotokan Karate: Ist der verbreitetste Stil. Zeichnet sich besonders durch seine tiefen Stände aus.
  • Shuai Jiao: Es ist das moderne chinesische Wort für Ringen.
  • Silat Suffian Bela Diri: Eine innere Kampfkunst, die in Malaysia entwickelt wurde und auf chinesischen inneren Kampfkünsten aufbaut.
  • Systema: Ist ein traditioneller russischer Kampfsport. Wird vor allem innerhalb der Familie und mit Freunden geübt. Es geht um ein Training von Körper und Geist bis in die Tiefen hinein.
  • Taekwondo: Beim weltbekannten und modernen Wettkampfsport Taekwondo wird vorzugsweise mit Fußtechniken gekämpft.
  • Tai Chi Chuan: Die chinesische Bewegungskunst Tai Chi Chuan ist auch unter dem Namen “Taijiquan” bekannt und bedeutet Schattenboxen.
  • Vale Tudo: Ist eine moderne Kampfsportart. Ist konzipiert als eine Mischung aus Kampfkunst und Fitness.
  • Wing Chun: Wing Chun ist ein spezieller Kung-Fu-Stil. Kung-Fu ist der Oberbegriff für unterschiedliche chinesische Kampfkünste. Ähnlich wie bei Aikido kommt es auch beim Wing Chun darauf an, die Kraft des gegnerischen Angriffs durch Schritttechniken und geschickte Wendungen abzuleiten.

Kampfsportarten und Gesundheit

Menschen verfolgen mit Kampfsport in der Regel zwei Ziele: Sie möchten ihre Fähigkeit zur Selbstverteidigung steigern und ihre körperliche Fitness verbessern. Tatsächlich trainieren die meisten Kampfsportarten körperliche Fähigkeiten wie Beweglichkeit, Gleichgewicht, Koordination und Kondition. Studien haben positive Effekte von regelmäßigem Kampfsporttraining auf die körperliche Fitness nachgewiesen.

Lesen Sie auch: Einblick in die gefährlichsten Kampfsportarten

Kampfsport kann sich zudem günstig auf die psychische Gesundheit auswirken. Die Rituale für Achtsamkeit, die Teil traditioneller asiatischer Kampfkünste sind, fördern die Selbstachtung und die Wertschätzung des Gegenübers. Außerdem lassen sich mit Kampfsportarten Aggressionen zielgerichtet abbauen. Und schließlich verleiht Kampfsport Sicherheit. Das Wissen, sich bei Gefahr angemessen verteidigen zu können fördert die Selbstsicherheit und das Selbstbewusstsein.

Die beliebtesten Kampfsportarten und warum Kampfsport so gesund ist

Wer heute Kampfsport ausübt, möchte oft außerdem die körperliche Fitness und das Selbstbewusstsein stärken. Es gibt eine breite Auswahl an Kampfsportarten, zu den bekanntesten zählen Karate, Judo, Kickboxen, Boxen, MMA oder Krav Maga. Aber es gibt weitaus mehr Kampfsportarten, nicht nur aus dem asiatischen Raum.

Neben dem sportlichen Aspekt hat der Kampfsport weitaus mehr Vorteile. Das Ganzkörpertraining wirkt nämlich nicht nur auf die physische Gesundheit, sondern auch auf die psychische. So werden Stresszustände reduziert, Aggressionen abgebaut und Endorphine ausgeschüttet.

Tabelle: Beliebte Kampfsportarten und ihre Schwerpunkte

Kampfsportart Schwerpunkte
Boxen Schlagtechniken mit den Fäusten
Judo Wurf- und Bodentechniken
Karate Stoß-, Schlag- und Tritttechniken
Kickboxen Schlagtechniken des Boxens kombiniert mit Tritttechniken
Krav Maga Selbstverteidigung, intuitive Reaktionsmuster
Taekwondo Tritttechniken, Drehungen und Sprünge