Kampfsportarten: Eine Einführung in die Welt des Kämpfens

Kampfsport ist mehr als nur körperliches Training - es erfordert Disziplin, Technik und mentale Stärke.

Vielfalt der Kampfsportarten

Die Welt der Kampfsportarten ist vielfältig und bietet für jeden Geschmack und jedes Interesse etwas. Von traditionellen Disziplinen wie Karate und Judo bis hin zu modernen Mischformen wie Mixed Martial Arts (MMA) gibt es eine breite Palette an Möglichkeiten, sich körperlich und geistig herauszufordern.

Traditionelle Kampfkünste

  • Karate: Hollywoodreif, wenn Karatekämpfer zum Sprung ansetzen.
  • Judo: «Dank meines Vaters, der als Judoka und Judo-Trainer aktiv war, bin ich mit dem Kampfsport in Kontakt gekommen», sinniert Vincent Foschiani.
  • Sumoringen: Entdecke die faszinierende Welt des Sumoringens - ein traditionsreicher Kampfsport aus Japan.

Moderne Kampfsportarten

  • Kickboxen: Die Kampfsportart Kickboxen ist eine Mischung aus konventionellem Boxen und Karate/Taekwondo. Dabei werden mit Händen und Füssen Schläge ausgeteilt, um damit den Gegner zu treffen und kampfunfähig zu machen.
  • MMA (Mixed Martial Arts): Willkommen in der Welt von MMA - Mixed Martial Arts. Hier geht es nicht nur ums Kämpfen, sondern um Kontrolle, Disziplin und explosive Power. In Mixed Martial Arts Wettkämpfen sollte ursprünglich die beste Kampfsportart ermittelt werden.
  • Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ): Brazilian Jiu-Jitsu ist eine Kampfkunst, welche ihren Fokus auf Bodenkampf legt. BJJ überwindet Vorteile aufgrund körperlicher Stärke oder Grösse des Gegners mittels Technik und Submission.
  • Muay Thai: Muay Thai ist eine stand-up Kampfkunst, welche Boxen und Kicken kombiniert, sowie Ellbogen- und Knietechniken verwendet.
  • Krav Maga: Krav Maga ist eine Kampfkunst die Selbstverteidigung und Kampf miteinander verbindet. Das Ziel ist schnell, effektiv und intuitiv zu agieren und für jedes Alter, jede Grösse und jede Stärke anwendbar zu sein.

Kampfsport als Training für Körper und Geist

Kampfsport ist nicht nur eine körperliche Aktivität, sondern auch ein mentales Training. Die Ausübung von Kampfsportarten fördert die Konzentration, Koordination, das Selbstbewusstsein und die Selbstverteidigung.

Die vier Säulen der Kampfkunst

  1. Fitness, Konzentration und Koordination.
  2. Stärkung des Selbstbewusstseins und wirksame Selbstverteidigung.
  3. Erlernen der Kampftechniken in verschiedenen Schritten.
  4. Kata: Gedächtnistraining, bei dem ein Kampf gegen imaginäre Gegner geführt wird.

Kickboxen im Detail

Kickboxen ist ein Kampfsport in welchem vorwiegend getreten und geschlagen wird. Kickboxen ist mit Boxen verwandt und hat viele Ähnlichkeiten mit Taekwondo und Karate. Seinen Ursprung hat Kickboxen in den westlichen Ländern.

Wettkampfarten im Kickboxen

Das Kickboxen ist durch unterschiedliche Verbände und Wettkampfarten, bei denen sich die Kampftechniken und Regeln unterscheiden, aufgeteilt. Das Kickboxen ist in vier Wettkampfarten gegliedert:

Lesen Sie auch: Kampfsport Techniken Bodenkampf

  • Semikontakt
  • Leichtkontakt
  • Vollkontakt
  • K-1

Semikontakt

Bei dieser Disziplin wird im Wettkampf nach einem erfolgreichen Treffer der Kampf unterbrochen, damit sich die Kämpfer wieder in die Ausgangsstellung begeben können. Bei dieser Unterbrechung wird der Treffer von drei Kampfrichtern gewertet. Sollte kein einstimmiges Urteil fallen, wird der Treffer nicht gewertet.

Leichtkontakt

Die Wettkampfart Leichtkontakt wird ebenfalls fast immer auf Matten ausgeübt. Dabei wird jeder Treffer gewertet und das Ziel ist es dabei, mehr Treffer als der Gegner zu erzielen. Dabei wird im Gegensatz zum Semikontakt bei einem Treffer, der Kampf nicht unterbrochen.

Vollkontakt

Die Variante Vollkontakt im Kickboxen wird prinzipiell in einem Boxring ausgetragen. Hier gelten die typischen Regeln eines Boxkampfes und der Kampf wird durch ein KO entschieden.

K-1

K-1 wurde von der gleichnamigen japanischen Kampfsportorganisation entwickelt und hat viele Ähnlichkeiten mit dem Thaiboxen. Es ist die populärste Art des Kickboxens und wurde von traditionellen Kickboxverbänden in das Programm aufgenommen.

Inklusiver Kampfsport: Ikkaido

Ikkaido steht für inklusiven Kampfsport, also dafür, dass auch Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen sich daran beteiligen können. «Wir greifen nie als Erste an - verteidigen ist jedoch jederzeit erlaubt», wie es Hildesheim umschreibt. Kampfkunst lehre Fairness.

Lesen Sie auch: Bad Soden: Kampf und Schach

Die Welt des Fechtens

Fechten ist Fun. Ja, es ist ein Kampfsport. Ausserdem ist Fechten olympisch, wie Segeln, Rad, Tennis, Pistolenschiessen und Reiten. Es wird rund um die Welt mit viel Spirit betrieben und mutet deshalb etwas britisch an.

Die Waffen im Fechten

Es gibt drei Arten von Säbeln: Den Degen, das Florett - eine Übungswaffe - und den Säbel. Das dritte Ding, der Säbel, ist eine Hieb- und Stichwaffe, die von der Kavallerie herkommt. Sie ist aber nur fortgeschrittenen Rittern vorbehalten. Oder Piratinnen mit Erfahrung, weil auch die Regeln etwas komplizierter sind.

Ablauf eines Fechtkampfes

Vor jedem Kampf grüssen sich die Gegner, die sich auf der 14 m langen Planche gegenüberstehen. Unmaskiert richten sie ihren Säbel zum Gruss auf. Excusez, den Degen natürlich, nicht den Säbel. Und jetzt geht’s endlich los: «Êtes-vous prêts?» «Oui! » «Allez!»

Alles andere ist Haltung, hieben und stechen, aber mit Gefühl. Den geraden Stoss, eine einfache Parade und eine Täuschung. Parieren geht über Studieren. Der Rest ist eben dann für jeden individuell zu verkraften.

Lesen Sie auch: Alleine Kampfsport lernen – So geht's!