Unsere Wasserwerke liefern Trinkwasser von bester Qualität. Bevor dieses Wasser Ihre Gläser, Tassen und Töpfe füllt, hat es einen langen Weg hinter sich. Es fließt durch kilometerlange Rohrleitungen.
Trinkwasserfilter werden eingebaut, um die Leitungen Ihres Hauses zu schützen, vor eingeschwemmten Fremdpartikeln, Rostbildung und letztlich vor Belastung durch Bakterien. Ein Schutzfilter ist ein unerlässlicher Teil einer hygienischen Trinkwasserinstallation.
Vor einem Blick auf Ihren Filter lohnt sich ein Blick in die Regelwerke. Dort ist klar festgelegt, dass ein mechanischer Schutzfilter eingebaut werden muss. Nur: eine Kontroll-Instanz gibt es nicht. Der Hausbesitzer selbst muss dafür sorgen, dass der Trinkwasser-Schutzfilter in einwandfreiem Zustand ist.
Warum ein Schutzfilter notwendig ist
Zum einen können diese Partikel zu Korrosionen in den Leitungen und Geräten führen. Die Folge sind zerklüftete Oberflächen, die leichter von Keimen besiedelt werden können. Zum anderen können sich an den Schmutzteilchen selbst Mikroorganismen anhaften. Der Filter ist daher eine wichtige Eingangsbarriere. Einspülung von Schmutzpartikeln welche u.a.
Normen und Vorschriften
Die DIN 1988-200 ist die wichtigste Norm in Bezug auf Schutzfilter. Unter Punkt 12.4 (Mechanische Filter) schreibt sie vor, dass ein mechanischer Filter einzubauen ist. Der Einbau hat zeitlich vor der erstmaligen Füllung der Trinkwasserinstallation und örtlich unmittelbar hinter der Wasserzähleranlage zu erfolgen.
Lesen Sie auch: Technische Daten des Judo GUBI-E 1"
Wenn Trinkwasser-Schutzfilter installiert sind, so werden sie oft nicht vorschriftsgemäß rückgespült. Oder, wenn es sich um Wechselfilter handelt, so wird das Filterelement meist zu selten getauscht. Die DIN EN 806-5 regelt unter Anhang A, Tabelle A 1 die Häufigkeit für Inspektion und Wartung: ein Intervall von 6 Monaten für rückspülbare und nicht rückspülbare Filter mit einer Maschenweite von 80 µm bis 150 µm.
Je nach Belastung des Trinkwassers mit Partikeln, z. B. Veraltete und hygienisch bedenkliche Filter sollten unbedingt komplett ausgetauscht werden. Um bei Wartungsarbeiten die Wasserversorgung nicht unterbrechen zu müssen, ist der Einbau von rückspülbaren Filtern oder gleichzeitig betriebener Parallelanlagen sinnvoll.
Vorteile von Rückspül-Schutzfiltern
Filter entfernen Schmutzpartikel aus dem Wasser und beugen Korrosion und beschädigten Armaturen vor. Die so genannten Rückspül-Schutzfilter machen es Ihnen besonders leicht: Sie müssen das Filterelement nicht umständlich austauschen wenn es verschmutzt ist.
Zudem kommen Sie bei der Rückspülung nicht in Kontakt mit den wasserberührten Teilen des Schutzfilters, wodurch das Hygienerisiko, welches bei einem Filterwechsel evtl. vorhanden ist, entfällt. Stattdessen wird der Filtereinsatz einfach mit sauberem Wasser gereinigt - das spart Zeit und langfristig auch viel Geld.
Die Innovation von JUDO: Punkt-Rotation
Weil man auch die beste Idee noch verbessern kann, haben wir für die Rückspülung das System der „Punkt-Rotation“ entwickelt. Dabei wird das Sieb von drei rotierenden Düsenstrahlrohren Punkt für Punkt mit filtriertem Wasser gereinigt. Die Rückspülung wurde von JUDO erfunden. Und mit der Punkt-Rotation perfektioniert.
Lesen Sie auch: Was ist der Unterschied?
Dabei wird das Filtersieb von drei rotierenden Düsenstrahlrohren Punkt für Punkt mit hohem Druck gereinigt. Damit erzielen die Filter der Keimschutzklasse eine unerreichte Reinigungsleistung. Im Siebeinsatz aus Edelstahlgewebe zeichnet sich Schmutz deutlich ab und lässt sich optimal entfernen. So herrschen im Inneren der Filterglocke die denkbar ungünstigsten Bedingungen für Mikroorganismen.
Schutz der Gesundheit und Einhaltung der Normen
Normen wie die DIN 1988-200 schreiben Schutzfilter vor und fordern saubere Rohrleitungssysteme ohne Korrosionspartikel. Zum einen, um die menschliche Gesundheit zu schützen.
Mehr als 55 Jahre Know-how - die JUDO Filtertechnik.
Lesen Sie auch: Exploring Precht's Philosophy
