Die Geschichte des Judo ist eng mit der japanischen Kultur und der Person Jigoro Kano verbunden. Kano war ein in westlichen (Geistes-)Wissenschaften und Sprachen gebildeter Mann, der viel westliches Know-how auch in sein Konzept des Erziehungssystems Judo übernommen hat. Er war aber auch gleichzeitig ein japanischer Patriot.
Die historische Ausgangssituation Japans
Man muss sich aber erst einmal die historische Ausgangssituation vorstellen. Japan hatte eine rund 250 Jahre andauernde Friedensperiode hinter sich (wohl die längste aller heute bekannten Staaten in der Geschichte!), in der sich das Land nach außen hin fast vollkommen abschottete. Diese Zeit nennt man auch die "Edo-Zeit" nach dem Namen der Hauptstadt Edo, dem heutigen Tokyo. 1853 kamen amerikanische Kriegsschiffe nach Japan und in der Folge wurde das Shogunat gezwungen, sich der Außenwelt zu öffnen (im Internet findet man reichlich Informationen dazu).
Beim gierigen Import westlicher Errungenschaften (nicht wertend gemeint), verloren die eigenen Traditionen zunehmend an Bedeutung, da sie als nicht zivilisiert, sondern im Gegenteil mitunter als barbarisch betrachtet wurden. Der Trend der Zeit war also das Verlangen der Japaner nach "Zivilisation", was viele mit "westlich" gleichsetzten. Für Kano war es wichtig, dass die Japaner auch auf das "Japanische" stolz seien. "Westliches Wissen und japanischer Geist" sollten die Grundlage für die Emanzipation Japans unter den Großmächten sein.
Kanos Erziehungssystem: Kodokan-Judo
Kodokan-Judo war für Kano ein ganzheitliches Erziehungssystem, dazu gehörte auch eine moralische Erziehung. In der Frühzeit hatte er sein moralischen Prinzip aber noch nicht entwickelt (erst ab Ende des 1. Weltkrieges). Moralisches Handeln bestand für Kano darin, seinen Beitrag zum Erstarken der Nation zu leisten. Judo spielte dabei eine besondere Rolle, weil es ur-japanische Wurzeln hatte: das Jujutsu! In einem Vortrag von 1889 bestritt er auch konsequent, dass Jujutsu aus China importiert worden sei - es sei allenfalls in geringem Maß beeinflusst gewesen. Judo - aus dem Jujutsu entstanden - sei also eine japanische Entwicklung und da sich im Judo der "Geist" der Vergangenheit bewahre.
Wollen wir die nachfolgende Generation lehren, das japanische an Japan wertzuschätzen, und wollen wir den Patriotismus festigen, dann müssen wir irgendwie den Geist der Kampfkünste in die Köpfe der heutigen Jugend bringen. (Niehaus, S. Mit dem Erstarken Japans, begann das Land auch außenpolitisch aggressiver aufzutreten. Überfall auf die Mandschurei, russisch japanischer Krieg, Eintritt in den 1. Ab 1909 war Kano Mitglied im IOC und häufig auf Reisen nach Europa. Dabei hat er auch das vom 1. Weltkrieg gebeutelte Europa aus nächster Nähe gesehen. Unter diesem Eindruck und natürlich unter den Eindrücken seiner olympischen Aufgaben wurde Kano klar, dass es nicht um jede Nation für sich in militärischer Konkurrenz gedeihen kann, sondern dass alle Nationen friedlich koexistieren müssen. In dieser Zeit entwickelte er seine Idee, vom "effektivsten Einsatz der Energie zum wechselseitigen Gedeihen". Entwickelt hat er dieses Prinzip unmittelbar aus dem Kodokan-Judo.
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Schon in der Frühphase erkannte Kano die Übertragbarkeit der Lehren des Kampfes auf das gesellschaftliche Leben, aber bis etwa 1920 (als er 60 Jahre alt war) hatte er es noch nicht als oberstes Prinzip formuliert. Judo war für Kano mittlerweile zu einem metaphysischen Konzept geworden: In einer "Grundstufe" (Gedan-Judo) war es die Kampfkunst, so wie sie aus dem Jujutsu heraus entwickelt wurde, in einer "Oberstufe" (Jodan-Judo) war es losgelöst von der Kampfkunst die Anwendung des Prinzips der effektivsten Nutzung der Energie zum wechselseitigen Gedeihen auf alle Bereiche des Lebens.
Die Showa-Zeit und Kanos Ideale
Mit Beginn der Showa-Zeit (1928) setzte in Japan erneut ein Phase nationalistischeren Denkens ein. Patriotismus stand an oberster Stelle, aber kombiniert mit einem etwas verklärten Blick auf die Samurai-Ideale wurde auch Gehorsam und Opferbereitschaft eingefordert. Die Kampfkünste galten als ideales Erziehungsmittel dafür, da sie den Geist der Samurai vermittelten. Dies stand im Widerspruch zu Kanos Idealen - nicht zuletzt, weil er ja gesehen hat, wohin dieser Imperialismus führen kann und wird. Das Wechselseitige Gedeihen und nicht das "die Großen fressen die Kleinen" war Kanos Ideal. Damit war er in einer unkomfortablen Situation, denn gerade er hatte immer wieder darauf verwiesen, dass Judo einen Beitrag zur patriotischen Erziehung leisten konnte.
Er versuchte dem entgegenzuwirken, indem er den Schulterschluss mit anderen führenden Kampfkünstlern (Funakoshi/Karate, Ueshiba/Aikido) suchte. Ziel war es offensichtlich, die anderen Kampfkünste unter das philosophische Dach des Judo zu bekommen. Dies darf nicht mit einer Assimilierung der anderen Kampfkünste in das Kodokan-Judo verwechselt werden. Das berühmte Zitat "Judo ist kein Teil von Budo, sondern Budo ist eine Anwendung des Judo" bietet leider Anlass zur Verwirrung.
Der zweite Teil seiner Doppelstrategie war das verstärkte Engagement in die olympische Idee und die weitere Internationalisierung von Judo. So nutzte er seine Auslandsreisen um jeweils Werbung für Judo zu machen und die Gründung von Verbänden anzustoßen (z.B. EJU mit Alfred Rhode, Koizumi u.a.).
Die Bedeutung Asiens für die Olympischen Spiele
Die Bedeutung Asiens für die Entwicklung der modernen Olympischen Spiele ist von unschätzbarem Wert und reicht weit über die bloße Teilnahme an den Spielen hinaus. Asien hat nicht nur eine lange Geschichte und Tradition im Bereich des Sports, sondern hat auch entscheidend dazu beigetragen, die Olympischen Spiele zu dem weltweiten Phänomen zu machen, das sie heute sind.
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Um zu verstehen, wie Asien die modernen Olympischen Spiele geprägt hat, ist es wichtig, einen Blick auf die olympische Geschichte zu werfen. Die Ursprünge der Olympischen Bewegung reichen bis ins antike Griechenland zurück. Doch die modernen Spiele, wie wir sie heute kennen, wurden im 19. Jahrhundert in Europa wiederbelebt. Die Idee, die Olympischen Spiele zu revitalisieren, wurde von Pierre de Coubertin philosophisch und politisch vorangetrieben und hat zu den ersten modernen Olympischen Spielen der Neuzeit in Paris im Jahr 1896 geführt. Doch die Verbreitung und Popularisierung der Spiele über Europa hinaus verdanken wir allen übrigen Kontinenten dieser Welt.
Ein entscheidender Moment in der Geschichte der Olympischen Spiele war die Teilnahme von Japan an den Spielen 1912 in Stockholm. Japan war das erste asiatische Land, das an den Olympischen Spielen teilnahm, und sein Erfolg in bestimmten Sportarten trug dazu bei, das Interesse der Welt an den wiederbelebten Spielen zu wecken. Insbesondere im Schwimmen, im Turnen, im Judo und in einigen weiteren Kampfsportarten stellten japanische Athleten ihre Fähigkeiten unter Beweis und erregten internationale Aufmerksamkeit.
Asien weist als Kontinent eine reiche Tradition an Sportarten auf, die mittlerweile bei den Olympischen Spielen vertreten sind. Sportarten wie Judo, Taekwondo, Tischtennis und Badminton haben ihre Wurzeln in Asien und sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil des olympischen Programms.
Ein weiterer entscheidender Beitrag Asiens zur Entwicklung der modernen Olympischen Spiele war die Austragung von Olympischen Spielen. Seit der Austragung der Olympischen Sommerspiele in Tokio im Jahr 1964 war Asien mehrere Male Gastgeber von Olympischen Sommer- und Winterspielen. So in Korea mit Seoul 1988 (Sommer), in Pyeongchang 2018 (Winter), in China mit Peking 2008 (Sommer) und 2022 (Winter) und in Russland mit Moskau 1980 (Sommer) und Sotschi 2014 (Winter). Japan war 2022 mit Tokio erneut Gastgeber der Olympischen Sommerspiele und führte in Nagano 1998 und Sapporo 1972 olympische Winterspiele durch. Auch die ersten Olympischen Jugendspiele wurden 2010 in Singapur ausgetragen. Im Jahr 2014 war China mit der Stadt Nanjing bereits ein weiteres Mal Gastgeber dieser Jugendspiele.
Die vermehrte Austragung von Olympischen Spielen geht mit einer steigenden Anzahl von herausragenden sportlichen Leistungen einher, die asiatische Athleten und Athletinnen bei Olympischen Spielen erbracht haben und erbringen. Dies wird über einen beträchtlichen Anstieg der erreichten Medaillen bei den Spielen mit Nachdruck belegt und China, Japan und Südkorea können schon seit längerer Zeit besonders in den Sportarten Tischtennis, Badminton, Turnen, Gewichtheben, Eisschnelllauf und Eiskunstlauf im Weltsport eine dominante Rolle einnehmen.
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Indien, mit der größten Bevölkerungszahl der Welt, zeigt zunehmend ebenfalls Erfolge im Olympischen Sport und man kann bereits heute von einer Renaissance des indischen Sports sprechen. Darüber hinaus wurde Asien ein wichtiger Markt für die Olympischen Spiele. Die wachsende Begeisterung für den Sport in Ländern wie China, Singapur, Indien, Südkorea, Thailand, Indonesien und Malaysia hat dazu geführt, dass die Spiele eine breite globale Zuschauerschaft ansprechen. Die wirtschaftliche Bedeutung dieses Kontinents spiegelt sich auch in Sponsoring- und Vermarktungsverträgen wider, die die finanzielle Stabilität der Olympischen Bewegung unterstützen.
Asien spielt auch eine außergewöhnliche Rolle in Bezug auf die Förderung des modernen Olympismus wie er von Pierre de Coubertin begründet wurde. Dieser Kontinent weist heute bereits 33 Nationale Olympische Akademien auf. Der „Olympic Day“ wird dort mehr gepflegt als auf jedem anderen Kontinent. Die wichtigsten Programme des IOCs, wie zum Beispiel das „Olympic Values Education Program“ (OVEP) für Lehrer wird konsequent befolgt. „National Olympic Education“ Conferences“ und „Management Courses“ finden nahezu jährlich statt. Bachelor-, Master- und PHD- Programme mit olympischem Schwerpunkt werden an mehreren asiatischen Universitäten angeboten. “Youth Sports Leaders Training Camps“für junge Führungskräfte werden in den Olympischen Sportarten Basketball, Rudern, Hockey, Tischtennis, Judo, Alpin- Ski und Snowboard angeboten. 40 Teilnehmer pro Verband sind dabei zugelassen. Unter dem Slogan „Fresh, Fair, Fit, Fail“ und mit dem Titel „Decoding Olympic Education for Youth Development“ gibt es jährlich für 600 Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren attraktive Aktivierungsprogramme.
Japans Sonderstellung im Olympischen Sport
Im Kreis der asiatischen Olympischen Nationen nimmt Japan eine Sonderstellung ein. Japan trat erstmals bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm an und war damit das erste asiatische Land, das an den Spielen teilnahm. Diese Teilnahme markierte einen bedeutenden Schritt in der Internationalisierung der Spiele und weckte weltweit Interesse an der olympischen Bewegung.
Ein entscheidender Moment in der Geschichte der modernen Olympischen Spiele war die Austragung der Spiele in Tokio im Jahr 1964. Die Olympischen Spiele in Tokio waren die erste Austragung der Spiele in Asien und markierten einen Meilenstein in der Globalisierung des Sports. Die Spiele waren ein technologischer, architektonischer und ästhetischer Triumph und zeigten Japans Fähigkeit zur Organisation von Großveranstaltungen sowie seine Bereitschaft, internationale Gäste willkommen zu heißen.
Darüber hinaus hat Japan eine Reihe von Sportarten maßgeblich geprägt, die heute weltweit ausgeübt werden oder gar bereits fester Bestandteil des olympischen Programms sind. Judo, Karate und Sumo sind nur einige Beispiele für Sportarten, die ihren Ursprung in Japan haben und weltweit praktiziert werden.
Japan hat auch eine bedeutende Rolle bei der Förderung der olympischen Werte gespielt. Japanische Wissenschaftler haben mit ihren Forschungsarbeiten ganz wesentlich zur Weiterentwicklung der Theorie des modernen Olympismus beigetragen. Besonders bedeutsam ist dafür dabei vor allem das Centre for Olympic Research and Education (CORE). Dieses Zentrum besteht in Tokio seit 2010 und arbeitet mit der University of Tsukuba auf das engste zusammen. Landesweit sind ihm weitere elf Institute zugeordnet.
Das Land hat sich immer für den Frieden und die Völkerverständigung durch den Sport eingesetzt und war Gastgeber für zahlreiche internationale Sportveranstaltungen und olympische Konferenzen.
Die Entwicklung in den arabischen Staaten
Die arabischen Staaten hatten im ersten Jahrhundert der modernen Olympischen Spiele so gut wie keine Rolle in der Gemeinschaft der olympischen Bewegung gespielt. Dies hat sich jedoch in den vergangenen 30 Jahren entscheidend verändert. Insbesondere Katar und Saudi-Arabien und die Vereinigte Arabischen Republik wurden zu entscheidenden Playern bei der Weiterentwicklung olympischen Sportarten und sind heute bereits aussichtsreiche Kandidaten als Gastgeber zukünftiger Olympischer Spiele. Mit der mehrfachen Ausrichtung der Asienspiele, der Fußballweltmeisterschaft und der Weltmeisterschaften fast sämtlicher Olympischer Fachverbände haben sie längst unter Beweis gestellt, dass sie finanziell und organisatorisch dazu in der Lage sind.
Arabische Staaten sind seit vielen Jahren Teilnehmer an den Olympischen Spielen. Die Teilnahme von Athleten aus arabischen Ländern an den Spielen trägt zur Vielfalt und Internationalisierung des Wettbewerbs bei. Fast sämtliche arabische Staaten haben beträchtliche Anstrengungen unternommen, um den Sport auf nationaler und internationaler Ebene zu fördern. Dies umfasst die Entwicklung von Sportinfrastruktur, die Förderung von Sportprogrammen in Schulen und Gemeinden sowie die Unterstützung von Athleten und Sportorganisationen.
Das Nationale Olympische Komitee von Katar wurde 1979 gegründet und seit den Spielen 1984 nahm Katar an allen weiteren Olympischen Sommerspielen teil. Bei den Spielen 1984 in Los Angeles bestand die Olympiamannschaft Katars aus Leichtathleten, Sportschützen und einer Fußballmannschaft. In der Folgezeit gingen katarische Athleten in den Sportarten Segeln (1988), Tischtennis (1996), Gewichtheben und Schwimmen (2000) und danach auch mit Bogenschießen, Fechten Taekwondo, Beach-Volleyball, Reiten, Boxen, Handball und Judo an den Start. Mit den eigentlichen Angehörigen des Emirats Katar konnten diese Olympiamannschaften nicht nominiert werden. Katar bediente sich deshalb einer fragwürdigem Einbürgerungspraxis. Es wurden vor allem Athletinnen und Athleten aus Afrika, später aber auch professionelle Athleten aus Europa eingebürgert.
So konnte Katar in Barcelona 1992 den ersten Medaillengewinn feiern. Der Leichtathlet Mohammed Suleiman gewann Bronze in 1500 m Lauf. Bei den Spielen in Sydney waren weitere Erfolge dank der aggressiven Einbürgerungspolitik Katars zu verzeichnen. Der als Angel Popov geborene Bulgare Said Saif Azaad war 1999 katarischer Staatsbürger geworden. Er wurde mit sieben Teamkameraden für 1 Million $ von Katar, bzw. 2012 erfolgte auf Druck des IOC der erste Start einer Katarerin bei Olympischen Spielen. Es war die Sportschützin Bahya Al-Hamad. Bei diesen Spielen gewann auch der Weltrekord- Hochspringer Barshim seine erste Medaille im Hochsprung. 2016 gewann er in Rio Silber und ist damit der erfolgreichste Athlet aus Katar bei Olympischen Spielen.
Für viele Experten des Handballsports war die erste Nationalmannschaft Katars, die bei Olympischen Spielen teilnahm, ein besonderes Ärgernis. Von 15 Spielern waren nur vier Spieler gebürtige Katarer, der Rest der Mannschaft bestand aus Spielern aus Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Frankreich, Spanien, Kuba. Das damalige Team scheiterte im Viertelfinale gegen Deutschland mit 22: 34. Bei den Spielen in Tokyo 2020 gewann Katar seine erste Goldmedaille durch Fares Ibrahim im Gewichtheben und Barshim krönte seine Hochsprungkarriere mit dem Gewinn der Goldmedaille, nachdem er in London und Rio de Janeiro bereits Silber gewonnen hatte.
Das Nationale Olympische Komitee von Saudi-Arabien wurde 1965 gegründet und nahm zum ersten Mal bei Olympischen Sommerspielen 1972 in München teil; die Spiele in Moskau wurden von Saudi-Arabien boykottiert. Nachdem Saudi-Arabien bis zu den Spielen 2008 gemeinsam mit Brunei und Katar keine Frauen bei Olympischen Spielen starten ließ, nominierte Saudi-Arabien auf Druck des IOC 2012 zum ersten Mal zwei Athletinnen für die Olympischen Spiele in London. Bei den folgenden Spielen nahmen auch Sportler aus den Sportarten Fechten, Schießen, Bogenschießen, Radsport, Schwimmen, Tischtennis, Reiten, Gewichtheben, Taekwondo, Judo und Fußball teil.
Einige arabische Staaten - allen voran, Katar, die VAR und Saudi-Arabien - haben vermehrt bedeutende internationale Sportveranstaltungen ausgerichtet. Katar war Gastgeber von Weltmeisterschaften in nahezu sämtlichen Olympischen Sportarten. Bisheriger organisatorischer Höhepunkt war die Austragung der FIFA-Weltmeisterschaft 2022. Katar, die VAR und Saudi-Arabien haben sich auch dafür eingesetzt, die olympischen Werte wie Fairplay, Solidarität und Völkerverständigung zu fördern.
Arabische Staaten haben bislang eher nur eine nachgeordnete Rolle in der Entwicklung und Förderung der modernen Olympischen Spiele selbst gespielt.
