Informationen über den Judo Club Mehlem

Der 1. Godesberger Judo-Club e. V. ist ein bekanntes und renommiertes Mitglied in der Sportlandschaft von Bonn und gehört zu den beliebtesten Vereinen.

Geschichte und Gründung

Mehlem · Der 1. Godesberger Judo Club wurde am 10. Oktober 1959 gegründet.

Gegründet wurde der GJC am 10. Oktober 1959 in einem städtischen Jugendheim an der Beethovenschule, das heute nicht mehr existiert.

Unter der Anleitung des damaligen Deutschen Vizemeisters Arno Schmidt graduierten sich schnell die ersten Schüler, die den Grundstein für ein erfolgreiches Vereinsleben legten.

Mitte der 70er Jahre kam der GJC auf mehr als 1000 Mitglieder, doch erst 1983 konnte der Spatenstich für die eigene Halle in Mehlem erfolgen, die im November 1984, rechtzeitig zum 25-jährigen Vereinsjubiläum, eingeweiht wurde.

Lesen Sie auch: Was ist der Unterschied?

Sportangebote und Vielfalt

Der Verein mit seinen rund 830 Mitgliedern gehört zu den aktivsten und größten seiner Art in ganz Deutschland.

Gleichzeitig wuchs der Verein weiter und hatte längst auch andere asiatische Kampfsportarten im Programm.

Der spätere Vize-Weltmeister Thomas Fabula unterrichtete zu jener Zeit Taekwondo (zu seinen Schülern zählten unter anderem der spätere Taekwondo-Bundestrainer, Welt- und Europa-Meister Aziz Acharki); auch Jiu Jitsu und Ninjutsu kamen nach und nach hinzu.

Viele der Mitglieder schätzen gerade diese Vielfalt, so wie auch Martin Ludwig, der neben Judo auch Goshin-Jitsu betreibt.

Er bietet derzeit neben Judo und Taekwondo verschiedene Selbstverteidigungskünste an, außerdem Fitness-Sportarten wie Zumba, Yoga und Pilates. Ein Einstieg ist grundsätzlich jederzeit möglich.

Lesen Sie auch: Exploring Precht's Philosophy

Wir sind seit 1959 ein erfolgreicher Traditionsverein mit einem breit gefächerten Sportangebot: Judo, Goshin-Jitsu, Ninjutsu, Taekwondo, Fitness-Zirkel, Gesundheitssport, Zumba, Rückenfit, T-Bo, Yoga und Pilates sowie Präventions- und Rehatraining.

Ob Judo, Goshin-Jitsu, Ninjutsu oder Taekwondo - Kampfsport ist bei uns keineswegs ein „harter Männersport“, sondern wird als eine gesunde sportliche Betätigung gelebt, die in gleicher Weise „Jungs und Mädels“ (unabhängig von ihrem Alter) stärker, selbstsicherer und „taffer“ macht.

Der GJC bietet in der vereinseigenen Rolf-Winkler-Halle (benannt nach einem langjährigen Vorstandsmitglied) sowohl Kurse ab vier Jahren als auch ein Seniorentraining an, bei dem der Älteste seinen 80.

Philosophie und Werte

„Judo ist viel mehr als eine Kampfkunst“, erklärt Trainer Florin Petrehele im Anschluss an die letzte Trainingseinheit vor der Sommerpause. „Es ist eine Art zu leben. Vieles aus dem Sport lässt sich in den Alltag übertragen, vor allem die Kontrolle, die man sowohl über sich als auch über sein Gegenüber haben sollte“, so der 41-Jährige. „Wir wollen nicht nur erfolgreiche Sportler, sondern vor allem erfolgreiche Menschen formen.“

Über allem steht jedoch die Gemeinschaft, betont Trainer Petrehele: „Der Verein lebt nicht nur von sportlichen Leistungen, sondern vor allem von der Freude und der Freundschaft der Mitglieder.

Lesen Sie auch: Was sind die Judo Regeln?

Freundschaft, Respekt, Hilfsbereitschaft und Höflichkeit - aus Judowerten wird im 1. Godesberger Judo Club e.V. gelebte Realität.

Wir sind international, vielfältig, sozial und tolerant - und erwarten die gleiche Toleranz von unseren Mitgliedern.

Wir verstehen uns als Familienverein und versprechen ein breites Spektrum für die ganze Familie; ob für Kinder, Jugendliche oder Senioren - vom Hobby- bis zum Leistungssportler.

Digitalisierung und moderne Ausstattung

Unser vollumfänglich saniertes Dojo (Trainingshalle) bietet nicht nur rund 500 m² Mattenfläche, sondern auch moderne Umkleiden, Sanitäranlagen sowie einen großen Jugend- und Gemeinschaftsraum und ausreichend Parkflächen direkt vor unserer vereinseigenen Rolf-Winkler-Halle.

Einen (coolen) 3-D-Rundgang (wie in einem Computerspiel) kannst Du durch Anklicken des Bildes machen.

In den letzten Jahren 2018/2019/2020 und 2021 haben wir u.a. Dabei haben wir insbesondere auch die Beleuchtungsanlage, Heizungsanlage, Frischwasserversorgung erneuert und eine moderne Lüftungsanlage eingebaut.

In der Halle haben wir insbesondere rundum Prallschutz eingebaut, so dass unsere Sportstätte nunmehr nicht nur den höchsten sportlichen Ansprüchen, sondern auch den höchsten Ansprüchen an (Kinder-) Sicherheit und Komfort gerecht wird.

Wir sind durch und durch digital, unsere Mitglieder auch!

Wir sind der erste digitalisierte Verein Deutschlands! Mangels brauchbarer Alternativen auf dem Markt verfolgen wir mit der LocosLab GmbH seit 2018 in eigener Regie ein Digitalisierungsprojekt, welches nach drei Jahren zum 01.07.2021 in Testphase „live“ gegangen ist (und täglich weiter optimiert wird).

Wir haben gemeinsam als Pilotprojekt Software entwickelt, die die meisten Abläufe innerhalb unseres Vereins digital abbildet und automatisiert.

Dies betrifft die Vereinsverwaltung aber auch vieles mehr.

Unsere Mitglieder profitieren unmittelbar davon: Die Anmeldung und Veränderung ihrer Daten, Buchung zu Trainingsgruppen oder Kursen, Anmeldung zu Events (Lehrgängen, Gürtelprüfungen, Aktivitäten, Veranstaltungen, Turnieren), der gesamte Zahlungsverkehr, Kommunikation mit Verein und Trainern, all dies erfolgt digital, nachvollziehbar und transparent.

In Bezug auf Zahlungen haben wir damit faktisch Bargeld im Verein abgeschafft.

Jedes Mitglied hat jederzeit über die eigene Vereinsapp in seinem eigenen digitalen Account seine Daten unter Kontrolle kann sie digital selbst verwalten und hat darüber hinaus auch die volle Kostenkontrolle.

Die größte Erleichterung betrifft die Vereinsverwalter (Vorstand und Geschäftsstelle) sowie die Trainer, die von stupiden Tätigkeiten/Aufgaben entlastet werden.

Die haben aber auch Wichtigeres zu tun, auf das sie sich konzentrieren sollten: sich um Euer sportliches Fortkommen zu kümmern.

Modernisierung des Vereinsheims

Mehlem · Es ist stickig im Dojo. So nennen die Mitglieder des 1. Godesberger Judo Clubs ihr Vereinsheim in Mehlem.

Von den Deckenlichtern in der Halle haben einige längst ihren Geist aufgegeben, und die Sanitäranlagen sind zwar gut gepflegt, aber nicht mehr alle funktionstüchtig.

„Es ist an der Zeit, dass wir was machen“, sagt Michael Fengler.

Fengler ist gerade erst von den Vereinsmitgliedern des größten Judovereins Nordrhein-Westfalens zum Ersten Vorsitzenden gewählt worden.

Als solcher treibt er nun die von seinen Vorgängern bereits geplante Modernisierung des aus dem Jahr 1984 stammenden Vereinsheims voran.

Davon kommen 200.000 Euro über ein Darlehen der NRW-Bank und finanziert von der Sparkasse Köln/Bonn, 50.000 von der Stadt Bonn und weitere 50.000 aus Eigenmitteln.

Im Frühjahr hatten die damaligen Vorsitzenden Alfons Kühn und Gabi Schönfeld ein Expertengutachten in Auftrag gegeben.

Das Ergebnis: Eine Gesamtsanierung für 650.000 Euro wäre perfekt.

„Das hätten wir niemals stemmen können“, sagt Fengler.

„Wir haben uns aus dem Gutachten die Sachen rausgepickt, die wirklich dringend notwendig sind“, sagt Fengler.

Dazu gehören neue Fenster, die für 44.000 Euro eingesetzt werden und künftig mehr Tageslicht in die Judohalle bringen sollen.

Außer dem besseren Licht sollen die neuen Fenster auch bessere Hallenluft ermöglichen.

„Vor allem die Kampfsportarten sind so schweißtreibend. Da müssen wir unsere Belüftungssituation ändern“, sagt Götz.

Für rund 40.000 Euro wird es neue Sicherheitsmaßnahmen geben, darunter ein Prallschutz für 22.000 Euro.

Jedoch gebe es dafür bisher kein konkretes Angebot, da die Firmen wegen Engpässen bei den Zulieferern nicht planen könnten.

„Wir warten jeden Winter darauf, dass die Heizung ausfällt“, sagt das langjährige Mitglied und Pressewart Reinmar Götz.

Für die Gasheizung aus den 1980er Jahren gebe es schon lange gar keine Ersatzeile mehr.

Gerade deshalb habe ein neuer Heizkörper für das Vereinsheim absolute Priorität.

Energie sparen ist das eine, die Erfrischung nach dem Sport das andere.

Die Duschanlagen sind beim Judoclub nämlich auch ein Problem, das es zu regeln gilt.