Der Judo-Club Burg e.V. ist ein traditionsreicher Verein mit einer über 60-jährigen Geschichte. Hier ist ein Überblick über die Aktivitäten und Erfolge des Vereins.
Aktuelles
Am 16. September 2023 fand der traditionelle Kata-Lehrgang des Judo-Club Burg bei Magdeburg statt. In sehr angenehmer Atmosphäre konnten 50 Sportlerinnen und Sportler aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und Berlin bestehendes Kata-Wissen auffrischen und neue Erkenntnisse sammeln.
- Kime no Kata - Astrid Machulik (6. Dan, Berlin)
- Katame no Kata - Dr. Franz Edlinger (7. Dan, Berlin)
- Kodokan Goshin-jutsu - Prof. Dr. René Sallier (6. Dan, Sachsen)
- Nage no Kata - Sonja Schacht (1. Dan, Niedersachsen)
Vom SC Charis 02 waren Paul und Uwe dabei. In der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr haben sich unsere Sportler, unter Anleitung von Sonja Schacht, intensiv mit der Nage no Kata beschäftigt, fleißig trainiert und demonstriert.
Vielen Dank an den Judo-Club Burg für die Organisation.
Erfolge bei Meisterschaften
Edward Meyer, stellvertretender Vorsitzender Judo-Club Burg e.V. teilt mit: Der erst 14 jährige Levan Gognadze vom Judo-Club Burg e.V., hat sich mit dem 2.Platz bei der Mitteldeutschen Meisterschaft der u18, am 04.02.2023, im thüringischen Schmölln, für die Deutschen Meisterschaften in Leipzig qualifiziert. Die jeweils besten Nachwuchsjudoka der Gewichtsklasse bis 55 kg aus Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie Thüringen, trafen in der Ostthüringenhalle von Schmölln aufeinander.
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In Levans Gewichtsklasse „bewarben“ sich 9, jeweils von ihren Landesverbänden berufene Judoka, um die 3 begehrten Plätze für die Deutschen Meisterschaften, am 25.02.2023 in Leipzig. Levan überzeugte bis zum Finale mit vorzeitigen Siegen. Es gelang ihm immer wieder seine hervorragenden Techniken O-goshi und Seoi-nage durchzusetzen, welche er rechts wie links präzise beherrscht. Sein Kontrahent im Finale, Sebastian Vogel aus der Lutherstadt Eisenach, erwies sich als ebenbürtiger Gegner. Eine Festhaltetechnik entschied im Endeffekt diesen Finalkampf zugunsten des Thüringer Judoka.
Luka Gognadze, startete mit gleichen Ambitionen wie sein Bruder Levan in den Wettkampf in der Gewichtsklasse bis 60 kg. Auch wenn seine Gewichtsklasse mit 13 Judoka noch stärker besetzt war, gab es ein klar formuliertes Ziel, die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Eine, zumindest sehr streitbare, Kampfrichterentscheidung führte gleich im ersten Kampf zu einer absolut vermeidbaren Niederlage. Der auch im Judosport auf dieser Qualitätsebene übliche Videoassistent brachte leider keine entscheidende Hilfe.
Es bleibt allerdings festzuhalten, dass die Wettkampfbedingungen dieser MDEM grundsätzlich sehr fair waren und zu akzeptierende Tatsachenentscheidungen wohl einfach zum Sportlerleben dazugehören. In der Hoffnungsrunde konnte Luka seine judosportlichen Qualitäten, mit einem vorzeitigen Sieg, gegen Ilja Buschnikow aus Heiligenstadt sehr eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die Chance auf Platz 3 und somit die Qualifikationsperspektive für die Deutschen Meisterschaften konnte gewahrt werden.
Leider bedeutete die anschließende knappe Niederlage gegen Luca Feldbusch, ebenfalls aus Eisenach, das Aus der Leipzig-Träume und in der Endabrechnung Platz 7 für Luka. Die sehenswerten Leistungen der beiden Juniorensportler des Judo-Club Burg e.V. lassen ihren Trainer Martin Lübke sehr hoffnungsvoll in die Zukunft schauen.
Zunächst gilt es jedoch dem Levan, für die am 25.02.2023 stattfindenden Deutschen Meisterschaften die Daumen zu drücken.
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Historische Erfolge
In der mittlerweile über 60-jährigen Geschichte des Burger Judovereines gab es schließlich bereits 3 Medaillengewinne bei nationalen Titelkämpfen. Den wohl größten Erfolg gab es bereits 1967, mit dem Gewinn des DDR-Meistertitels durch Edeltraut Schultze. Edward Meyer erreichte bei der IX.DDR-Spartakiade 1983 in Leipzig zunächst Platz 2 im Judovielseitigkeitswettkampf und erkämpfte im Anschluss zusätzlich die Bronzemedaille in seiner Gewichtsklasse. Christian Supplie war es in den 90er Jahren vorbehalten, dann somit bereits gesamtdeutsch, mit Platz 3, die letzte Podest-Platzierung für den Burger Judoverein bei einer nationalen Meisterschaft zu erringen.
Es wäre somit, im Februar 2023, ein sehr guter Zeitpunkt an die Erfolge früherer Jahre anzuknüpfen.
Zusammenfassung der Erfolge
Hier ist eine Tabelle, die die wichtigsten Erfolge des Judo-Club Burg e.V. zusammenfasst:
| Jahr | Ereignis | Sportler(in) |
|---|---|---|
| 1967 | DDR-Meistertitel | Edeltraut Schultze |
| 1983 | IX.DDR-Spartakiade in Leipzig, Platz 2 (Judovielseitigkeitswettkampf) | Edward Meyer |
| 1983 | IX.DDR-Spartakiade in Leipzig, Bronzemedaille | Edward Meyer |
| 90er Jahre | Platz 3 bei nationaler Meisterschaft | Christian Supplie |
| 2023 | 2. Platz Mitteldeutsche Meisterschaft U18 | Levan Gognadze |
BilderQuelle: Edward Meyer, stellvertretender Vorsitzender Judo-Club Burg e.V.
Quelle: Edward Meyer, stellvertretender Vorsitzender Judo-Club Burg e.V.
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